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1. (WO2019025263) VORRICHTUNG ZUR HERSTELLUNG VON SYNTHETISCHEN FÄDEN
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

Vorrichtung zur Herstellung von synthetischen Fäden, insbesondere Polyamidfäden mit einer Spinneinrichtung (1), einer Abkühleinrichtung (2), einer Galetteneinrichtung (6) und einer Aufwickeleinrichtung (1 1), wobei die Galetteneinrichtung (6) zum Abziehen der Fäden von der Spinneinrichtung eine erste Gruppe von angetrieben Ga-letten (7), zu einer Relaxation der Fäden eine zweite Gruppe von angetriebenen Galetten (8) und zu einer Nachbehandlung der Fäden eine dritte Gruppe von angetriebenen Galetten (9) aufweist und wobei die Galettengruppen (7, 8, 9)zu einem Fadenlauf hintereinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Galetten der erste Galettengruppe (7) als Kurzgaletten (7.1) mit einfacher Fadenum-schlingung , die Galetten der zweiten Galettengruppe (8) als Langga-letten (8.1) mit mehrfacher Fadenumschlingung und die Galetten der dritten Galettengruppe (9) als Kurzgaletten (9.1) mit einfacher Fadenumschlingung ausgeführt sind.

Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Langgaletten (8.1) der zweiten Galettengruppe (8) jeweils eine Man-telheizung (8.4) zum Temperieren eines Galettenmantels (8.2) aufweisen.

Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelheizung (8.4) in axialer Richtung des Galettenmantels (8.2) eine oder mehrere steuerbare Heizzonen (8.5) aufweist.

Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Galettenmantel (8.2) einer der Langgaletten (8.1) mindestens eine Mantellänge (L2) aufweist, die um einen Faktor von 2 bis 5 länger als eine Mantellänge (Li) eines Galettenmantels (7.2) einer der Kurzgaletten ausgeführt ist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Galettenmäntel (8.2) einer der Langgaletten (8.1) mindestens einen Manteldurchmesser (D2) aufweist, der um einen Faktor von 1,8 bis 3 größer als ein Manteldurchmesser (Di) eines Galettenmantels (7.2) einer der Kurzgaletten (8.1) ausgeführt ist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzgaletten (7.1) der ersten Galettengruppe (7) und eine benachbarte Langgaletten (8.1) der zweiten Galettengruppe (8) achsparallel zueinander angeordnet sind und eine Streckzone zum Verstrecken der Fäden bilden.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Galettenmäntel (8.2) der Langgaletten (8.1) innerhalb einer wärmeisolierten Galettenbox (14) angeordnet sind, wobei die Galettenbox (14) gegenüber den Kurzgaletten (7.1) der ersten Galettengruppe (7) und den Kurzgaletten (9.1) der dritten Galettengruppe (9) jeweils eine von mehreren Fadenöffnungen (14.1, 14.2) aufweist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Galettenmäntel (7.2) der Kurzgaletten (7.1) der ersten Galettengruppe (7) identisch ausgebildet und unbeheizt ausgeführt sind.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Galettenmäntel (9.2) der Kurzgaletten (9.1) der dritten Galettengmppe (9) identisch ausgebildet und unbeheizt ausgeführt sind.

Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Abkühleinrichtung (2) und der ersten Galettengmppe (7) eine Präparationseinrichtung (3) zum Benetzten der Fäden angeordnet ist.