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1. (WO2019025240) WÄLZFRÄSMASCHINE, UMFASSEND EINEN WÄLZFRÄSSCHLITTEN UND EINEN ANFASSCHLITTEN AUF EINEM GEMEINSAMEN SCHIENENSYSTEM
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

Wälzfräsmaschine (1), umfassend

- eine Werkstückspindel (3), mit der ein Werkstück (21) um eine

Werkstückachse (WSA) drehbar ist,

- einen Wälzfräskopf (16),

- wenigstens eine Anfasvorrichtung (17, 18),

- einen ersten Schlitten (11 ) mit einem ersten Schlittenführungssystem (13), wobei auf dem ersten Schlitten (11 ) der Wälzfräskopf (16) angeordnet ist,

- ein Schienensystem (5), wobei auf dem Schienensystem (5) der erste Schütten (11 ) mit seinem ersten Schlittenführungssystem (13) verfahrbar angeordnet ist,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Wälzfräsmaschine (1 ) weiterhin umfasst

- einen zweiten Schlitten (12) mit einem zweiten Schlittenführungssystem (14), wobei auf dem zweiten Schlitten (12) die wenigstens eine

Anfasvorrichtung (17, 18) angeordnet ist,

und dass auf dem Schienensystem (5) auch der zweite Schlitten (12) mit seinem zweiten Schlittensystem (14) verfahrbar angeordnet ist, so dass der erste Schlitten (11) und der zweite Schlitten (12) auf einem

identischen Abschnitt (36) des Schienensystems (5) verfahrbar sind.

2. Wälzfräsmaschine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der erste Schlitten (11 ) als auch der zweite Schlitten (12) als angetriebene Schlitten ausgebildet sind.

Wälzfräsmaschine (1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden angetriebenen Schlitten ein eigener motorischer Antrieb (70, 71 ) vorhanden ist, mit dem der angetriebene Schlitten auf dem

Schienensystem (5) verfahrbar ist.

Wälzfräsmaschine (1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein gemeinsamer motorischer Antrieb (60) für die beiden angetriebenen Schlitten vorhanden ist.

5. Wälzfräsmaschine (1 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,

dass der gemeinsame motorische Antrieb (60) einen an einem

Maschinenbett (2) angeordneten Antriebsmotor (66) umfasst, der eine Antriebsspindel (65) mit einem Außengewinde, insbesondere einen Kugelgewindetrieb, antreibt,

dass der erste Schlitten (1 ) ein erstes Kraftübertragungselement (61 ) mit einem Innengewinde, insbesondere eine am ersten Schlitten (11 ) befestigte Mutter (63), aufweist, und der zweite Schlitten (12) ein zweites Kraftübertragungselement (62) mit einem Innengewinde, insbesondere eine am zweiten Schlitten befestigte Mutter (64), aufweist,

und dass das erste Kraftübertragungselement (61 ) und das zweite Kraftübertragungselement (62) beide auf der Antriebsspindel (65) sitzen.

6. Wälzfräsmaschine (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet,

dass einer der Schlitten (11 , 12) als angetriebener Schlitten ausgebildet ist, wobei für den angetriebenen Schlitten ein motorischer Antrieb (15) vorhanden ist, mit dem der angetriebene Schlitten auf dem

Schienensystem (5) verfahrbar ist,

dass der andere Schlitten (11 , 12) als nicht-angetriebener Schlitten ausgebildet ist,

und dass eine Kopplungsvorrichtung (25) vorhanden ist, mit dem der angetriebene Schlitten und der nicht-angetriebene Schlitten mechanisch miteinander koppelbar sind, insbesondere mechanisch miteinander gekoppelt sind.

7. Wälzfräsmaschine (1 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass für den nicht-angetriebenen Schlitten ein eigener Positionssensor (26) vorhanden ist, mit dem eine Verfahrposition des nicht-angetriebenen Schlittens auf dem Schienensystem (5) bestimmbar ist.

8. Wälzfräsmaschine (1 ) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der angetriebene Schlitten der erste Schlitten (11 ) ist, und der nicht- angetriebene Schlitten der zweite Schlitten (12) ist.

9. Wälzfräsmaschine (1 ) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch

gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung (25) dazu ausgebildet ist, die beiden Schlitten (11 , 12) entlang einer Verfahrachse (VA) auf dem Schienensystem (5) starr miteinander zu verbinden.

10. Wälzfräsmaschine (1 ) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten (1 , 12) bezüglich der Verfahrachse (VA) einander zugewandte gegenseitige Anlageflächen (80, 81 ) ausbilden, und dass die Kopplungsvorrichtung (25) eine Spannvorrichtung (82) umfasst, die zumindest Teile der beiden Schlitten (11 , 12) umgreift und die Schlitten (11 , 12) mit aneinander anliegenden Anlageflächen (80, 81 ) aufeinander zu verspannt.

11. Wälzfräsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückachse (WSA) der

Werkstückspindel (3) und eine Verfahrachse (VA) des Schienensystems (5) parallel zueinander verlaufen,

insbesondere wobei die Werkstückachse (WSA) und die Verfahrachse

(5) horizontal verlaufen.

12. Wälzfräsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sch I ittenf üh ru ngssystem (13) und das zweite Schlittenführungssystem (14) mit Rolllagern (13a, 14a) ausgebildet sind.

13. Wälzfräsvorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem zweiten Schlitten (12) zwei Anfasvorrichtungen (17, 18) angeordnet sind.

14. Wälzfräsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Anfasvorrichtung (17, 18) für ein Wälzschälanfasen ausgebildet ist.

15. Wälzfräsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Anfasvorrichtung (17, 18) für ein

Wälzschälanfasen unter einem Azimuthwinkel φ > 0° und einem

Polarwinkel Θ < 90° ausgebildet ist.

16. Wälzfräsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückachse (WSA) entlang einer x-Richtung verläuft, dass eine Werkzeughalterung (19) auf dem zweiten Schlitten (12) jeweils linear in einer y-Richtung und einer z-Richtung verfahrbar ist, wobei die x-, y- und z-Richtung ein rechtwinkliges Koordinatensystem bilden, dass eine Werkzeugspindel (29) für ein verzahntes Werkzeug (31 ) auf der Werkzeughalterung (19) angeordnet ist,

und dass eine Werkzeugachse (WZA), um die die Werkzeugspindel (29) drehbar ist, um den Azimuthwinkel φ > 0° in einer xy-Ebene gegen die x- Richtung verschwenkt ist und um den Polarwinkel Θ < 90° gegen die z- Richtung verschwenkt ist,

insbesondere wobei die x-Richtung und die z-Richtung horizontal verlaufen.

17. Wälzfräsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Werkzeughalterung (19) ein Drehhalter (20) angeordnet ist, der um eine Drehachse (DA) drehbar ist, insbesondere motorisch drehbar ist, wobei die Drehachse (DA) parallel zur z-Richtung verläuft, und dass auf dem Drehhalter (20) die Werkzeugspindel (29) angeordnet ist.

18. Wälzfräsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem zweiten Schlitten (12) zwei Anfasvorrichtungen (17, 18) für ein Wälzschälanfasen angeordnet sind,

wobei auf dem Drehhalter (20) auch eine weitere Werkzeugspindel (30) für ein weiteres verzahntes Werkzeug (32) angeordnet ist,

und wobei eine weitere Werkzeugachse (wWZA), um die die weitere

Werkzeugspindel (30) drehbar ist, um einen weiteren Azimuthwinkel cpw in der xy-Ebene gegen die x-Achse verschwenkt ist und um einen weiteren Polarwinkel 0w gegen die z-Achse verschwenkt ist,

mit cpw = -φ und 0w = Θ.