Einige Inhalte dieser Anwendung sind momentan nicht verfügbar.
Wenn diese Situation weiterhin besteht, kontaktieren Sie uns bitte unterFeedback&Kontakt
1. (WO2019025173) KONTROLLSYSTEM FÜR EIN KRAFTFAHRZEUG, KRAFTFAHRZEUG, VERFAHREN ZUR KONTROLLE EINES KRAFTFAHRZEUGS, COMPUTERPROGRAMMPRODUKT UND COMPUTERLESBARES MEDIUM
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1 . Kontrollsystem für ein Kraftfahrzeug, mit einem ersten Steuergerät (2) zur Kontrolle einer ersten Funktion des Kraftfahrzeugs und einem zweiten Steuergerät (4) zur Kontrolle einer zweiten Funktion des Kraftfahrzeugs, wobei das erste und das zweite Steuergerät (2, 4) jeweils mit mindestens einem Sensor und/oder mindestens einem Aktor (6, 8) signalübertragend verbunden sind,

dadurch gekennzeichnet,

dass das erste Steuergerät (2) und das zweite Steuergerät (4) signalübertragend verbunden sind oder das erste und das zweite Steuergerät (2, 4) jeweils mit einem dritten Steuergerät (10) signalübertragend verbunden sind und in Abhängigkeit des Eingangs eines Fehlersignals von dem ersten Steuergerät (2) oder dem zweiten Steuergerät (4) bei dem jeweils fehlerfreien Steuergerät (2; 4) oder dem dritten Steuergerät (10) das jeweils fehlerfreie Steuergerät (2; 4) derart konfigurierbar ist, dass mittels des fehlerfreien Steuergeräts (2; 4) die zu dem fehlerhaften Steuergerät (4; 2) korrespondierende Funktion des Kraftfahrzeugs kontrollierbar ist, wobei das fehlerfreie Steuergerät (2; 4) signalübertragend mit dem zu dem fehlerhaften Steuergerät (4; 2) korrespondierenden mindestens einen Sensor und/oder mindestens einen Aktor (8; 6) verbindbar ist.

2. Kontrollsystem nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die erste Funktion des Kraftfahrzeugs als Bremsfunktion und die zweite Funktion des Kraftfahrzeugs als Lenkfunktion ausgebildet ist.

3. Kontrollsystem nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Kontrollsystem eine Bedienungsschnittstelle aufweist und in Abhängigkeit des Anliegens eines Aktivierungssignals an der Bedienungsschnittstelle von einem Deaktivierungszustand in einen Aktivierungszustand überführbar ist, wobei das fehlerfreie Steuergerät (2; 4) in dem Deaktivierungszustand des Kontrollsystems die zu dem fehlerhaften Steuergerät (4; 2) korrespondierende Funktion des Kraftfahrzeugs unabhängig von dem Eingang des Fehlersignals bei dem fehlerfreien Steuergerät (2; 4) oder dem dritten Steuergerät (10) nicht kontrolliert und in dem Aktivierungszustand des Kontrollsystems die zu dem fehlerhaften Steuergerät (4; 2) korrespondierende Funktion des Kraftfahrzeugs in Abhängigkeit von dem Eingang des Fehlersignals bei dem fehlerfreien Steuergerät (2; 4) oder dem dritten Steuergerät (10) kontrolliert.

4. Kraftfahrzeug, umfassend ein Kontrollsystem mit einem ersten Steuergerät (2) zur Kontrolle einer ersten Funktion des Kraftfahrzeugs und einem zweiten Steuergerät (4) zur Kontrolle einer zweiten Funktion des Kraftfahrzeugs, wobei das erste und das zweite Steuergerät (2, 4) jeweils mit mindestens einem Sensor und/oder mindestens einem Aktor verbunden sind,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Kontrollsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3 ausgebildet ist.

5. Verfahren zur Kontrolle eines Kraftfahrzeugs, wobei das Kraftfahrzeug ein erstes Steuergerät (2) zur Kontrolle einer ersten Funktion des Kraftfahrzeugs und ein zweites Steuergerät (4) zur Kontrolle einer zweiten Funktion des Kraftfahrzeugs aufweist, wobei das erste und das zweite Steuergerät (2, 4) jeweils mit mindestens einem Sensor und/oder mindestens einem Aktor (6, 8) signalübertragend verbunden sind,

dadurch gekennzeichnet,

dass das erste Steuergerät (2) und das zweite Steuergerät (4) signalübertragend verbunden sind oder das erste und das zweite Steuergerät (2, 4) jeweils mit einem dritten Steuergerät (10) signalübertragend verbunden sind und in Abhängigkeit des Eingangs eines Fehlersignals von dem ersten Steuergerät (2) oder dem zweiten Steuergerät (4) bei dem jeweils fehlerfreien Steuergerät (2; 4) oder dem dritten Steuergerät (10) das jeweils fehlerfreie Steuergerät (2; 4) derart konfiguriert wird, dass es die zu dem fehlerhaften Steuergerät (4; 2) korrespondierende Funktion des Kraftfahrzeugs kontrolliert, wobei das fehlerfreie Steuergerät (2; 4) signalübertragend mit dem zu dem fehlerhaften Steuergerät (4; 2) korrespondierenden mindestens einen Sensor und/oder mindestens einen Aktor (8; 6) verbunden wird.

6. Verfahren nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass das fehlerfreie Steuergerät derart konfiguriert wird, dass es die zu dem fehlerhaften Steuergerät korrespondierende Funktion des Kraftfahrzeugs in einer im Vergleich zu einem Normalbetrieb dieser Funktion eingeschränkten Weise oder dass es die zu dem fehlerfreien Steuergerät korrespondierende Funktion des Kraftfahrzeugs in einer im Vergleich zu einem Normalbetrieb dieser Funktion eingeschränkten Weise betreibt.

7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass die erste Funktion des Kraftfahrzeugs als Bremsfunktion und die zweite Funktion des Kraftfahrzeugs als Lenkfunktion ausgebildet ist.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Kontrollsystem eine Bedienungsschnittstelle aufweist und in Abhängigkeit des Anliegens eines Aktivierungssignals an der Bedienungsschnittstelle von einem Deaktivierungszustand in einen Aktivierungszustand überführt wird, wobei das fehlerfreie Steuergerät (2; 4) in dem Deaktivierungszustand des Kontrollsystems die zu dem fehlerhaften Steuergerät (4; 2) korrespondierende Funktion des Kraftfahrzeugs unabhängig von dem Ein-

gang des Fehlersignals bei dem fehlerfreien Steuergerät (2; 4) oder dem dritten Steuergerät (10) nicht kontrolliert und in dem Aktivierungszustand des Kontrollsystems die zu dem fehlerhaften Steuergerät (4; 2) korrespondierende Funktion des Kraftfahrzeugs in Abhängigkeit von dem Eingang des Fehlersignals bei dem fehlerfreien Steuergerät (2; 4) oder dem dritten Steuergerät (10) kontrolliert.

9. Computerprogrammprodukt, umfassend Befehle, die bewirken, dass das Kontrollsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3 die Verfahrensschritte des Verfahrens nach einem der Ansprüche 5 bis 8 ausführt.

10. Computerlesbares Medium, auf dem das Computerprogrammprodukt nach Anspruch 9 gespeichert ist.