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1. (WO2019015800) REGELVORRICHTUNG FÜR EINEN ABGASTURBOLADER
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Regelvorrichtung für einen Abgasturbolader, wobei die Regelvorrichtung (1 ) in einem durchströmbaren Abgasführungsabschnitt des Abgasturboladers aufgenommen ist, und wobei mit Hilfe der Regelvorrichtung (1 ) eine

Fluidströmung auf ein im Abgasführungsabschnitt drehbar aufgenommenes Turbinenrad konditionierbar ist, wobei eine im Abgasführungsabschnitt ausgebildete Durchströmöffnung mit Hilfe eines Ventilelements (2) der

Regelvorrichtung (1 ) zu öffnen und zu schließen ist, und wobei das

Ventilelement (2) an einem um eine Drehachse (17) verschwenkbaren

Schwenkarm (4) der Regelvorrichtung (1 ) angeordnet ist, und wobei das

Ventilelement (2) einen Ventilkörper (5) aufweist, der ein Einlegeelement (7) umfasst, das überwiegend in einem Hohlraum (29) des Ventilkörpers (5) aufgenommen ist, und das mit dem Schwenkarm (4) insbesondere mit Hilfe eines Hebelarms (3) wirkverbunden ist, und wobei das Ventilelement (2) eine Dichtfläche (22) zur Vermeidung einer Leckage in einer Schließposition der Regelvorrichtung (1) aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass

zur insbesondere Reduzierung von im Betrieb an dem Ventilelement (2) angreifenden Sekundärmomenten eine Verbindung zwischen dem Schwenkarm (4) und dem Ventilelement (2) in oder zumindest nahe einem Schwerpunkt eines effektiven Ventilelementkörpers (31 ) des Ventilelementes (2) ausgebildet ist.

2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

zur Vermeidung eines Verklemmens des Ventilelementes (2) beim Öffnen

und/oder beim Schließen ein erster Führungskontakt (24) bzw. ein zweiter Führungskontakt (27) zwischen dem Schwenkarm (4), insbesondere zwischen einem Hebelarm (3) und dem effektiven Ventilelementkörper (31 ) ausgebildet ist.

3. Regelvorrichtung nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

der erste Führungskontakt (24) einen entlang einer Längsachse (23) des

Ventilelements (2) in Richtung einer vom Hebelarm (3) abgewandt ausgebildeten Elementfläche (25) des effektiven Ventilelementkörpers (31 ) oder in Richtung des Hebelarms (3) ausgebildeten ersten Abstand (Δχ) zur Dichtfläche (22) aufweist, wobei der erste Abstand (Δχ) einen Wert aufweist, der zumindest größer 0 ist.

4. Regelvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

der zweite Führungskontakt (27) einen entlang einer Längsachse (23) des Ventilelements (2) in Richtung einer vom Hebelarm (3) abgewandt ausgebildeten Einlegeelementfläche (26) des Einlegeelementes (7) ausgebildeten zweiten Abstand (Δν) zur Dichtfläche (22) aufweist, wobei der zweite Abstand (Δν) einen Wert aufweist, der zumindest größer ist als ein erster Abstand (Δχ) des ersten Führungskontaktes (24) und kleiner ist als ein dritter Abstand (Δζ) der

Dichtfläche von Richtung einer vom Hebelarm (3) abgewandt ausgebildeten Elementfläche (25) des Ventilkörpers (5).

5. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Dichtfläche (22) an einer Mantelfläche (28) des Ventilelementes (2) ausgebildet ist, und wobei der erste Führungskontakt (24) und/oder der zweite Führungskontakt (27) im Hohlraum (29) des Ventilelementes (2) ausgebildet sind.

6. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

zur Vermeidung eines Einströmens eines Fluids in den Ventilkörper (5) ein Abdeckelement (6) den Hohlraum (29) des Ventilkörpers (5) schließend ausgebildet ist.

7. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Abdeckelement (6) sich am Einlegeelement (7) abstützend ausgebildet ist.

8. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Einlegeelement (7) sich an einem im Hohlraum (29) ausgebildeten

Ventilboden (9) abstützend ausgebildet ist.

9. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Einlegeelement (7) unabhängig vom Ventilkörper (5) ausgebildet ist.

10. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Einlegeelement (7) ein Rastelement (12) aufweist.

11. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Abdeckelement (6) sich am Ventilkörper (5) abstützend ausgebildet ist.

12. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Ventilkörper (5) und/oder das Abdeckelement (6) sich radial in Richtung des Hohlraums (29) erstreckende Arretierelemente (32) aufweist, die komplementär zu Aufnahmeöffnungen des Abdeckelementes (6) und/oder des Ventilkörpers (5) ausgebildet sind.

13. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Ventilkörper (5) sich in Richtung des Hohlraums (29) erstreckende

Arretierelemente (32) aufweist, die am Abdeckelement (6) ausgebildeten

Arretierelementen (32) gegenüberliegend ausgeführt sind.

14. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Hebelarm (3) eine Öffnung (15) aufweist, mit deren Hilfe das Einlegeelement (7) mit dem Hebelarm (3) verbunden ist.

15. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen dem Einlegeelement (7) und dem Abdeckelement (6) ein

Vorspannelement ausgebildet ist.

16. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen dem Ventilboden (9) und dem Einlegeelement (7) ein

Vorspannelement angeordnet ist.

17. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

ein Aufnahmeabschnitt (10) des Einlegeelements (7) zylindrisch ausgebildet ist.

18. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Ventilkörper (5) einen im Wesentlichen elliptischen Querschnitt aufweist.

19. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Einlegeelement (7) einen zu einem Querschnitt des Hohlraums (29) im Wesentlichen formgleichen Querschnitt aufweist.

20. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

in zumindest einem zwischen dem Einlegeelement (7) und dem Ventilkörper (5) ausgebildeten Raum (30) ein Dämpfungs- und/oder Kühlungselement ausgebildet ist.