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1. (WO2019007976) VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER KÜNSTLICHEN GINGIVA
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Verfahren zur Herstellung einer künstlichen Gingiva (1), wobei ein 3D-Modell (3) der künstlichen Gingiva (1) bereits vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass anhand des 3D-Modells (3) der künstlichen Gingiva

(1) eine Gingivaschablone (4) konstruiert wird, die zumindest Teilbereiche (5) des 3D-Modells (3) der künstlichen Gingiva (1) als Negativform abbildet, wobei die Gingivaschablone (4) aus mindestens zwei Tei- len (16, 17, 18) konstruiert wird, wobei die Teile

(16, 17, 18) der Gingivaschablone (4) unter Verwendung von Verbindungsmitteln (19) miteinander verbindbar konstruiert werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die herzustellende künstliche Gingiva (1) mindestens eine Implantataussparung (21) für mindestens ein Implantatanalog aufweist.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Konstruktion der Gingivaschablone (4) unterschiedliche Flächen (20, 22), nämlich unkritische Flächen (22), Auflageflächen (54) und Hinterschnittflächen (20), konstruiert werden.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Konstruktion der Gingivaschablone (4) manuell durch einen Benutzer unter Verwendung eines Computers

(23) erfolgt, wobei mindestens eine unkritische Fläche (22), mindestens eine Hinterschnittfläche (20) relativ zu einer Einschubrichtung (39) der herzustellenden künstlichen Gingiva (1) und/oder mindestens eine Auf- lagefläche festgelegt wird.

5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Konstruktion der Gingivaschablone (4) vollautomatisch unter Verwendung eines Computers (23) erfolgt, wobei mindestens eine unkritische Fläche (23) ,

5 mindestens eine Hinterschnittfläche (20) relativ zu einer Einschubrichtung (39) der herzustellenden künstlichen Gingiva (1) und/oder mindestens eine Auflagefläche festgelegt wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2-5, dadurch ge- 0 kennzeichnet, dass für jede Hinterschnittfläche (20) mindestens ein zusätzliches, trennbares Teil (17) der Gingivaschablone (4) konstruiert wird.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Implantataussparung (21) 5 der herzustellenden künstlichen Gingiva (1) ein zusätzliches, trennbares Teil (18) der Gingivaschablone (4) konstruiert wird.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3-7, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine unkritische 0 Fläche (22) der herzustellenden Gingivaschablone (4) als ein Einspritzkanal zum Einspritzen eines

Gingivamaterials verwendet wird.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens ein Teil (16, 17,

25 18) der konstruierten Gingivaschablone (4) mittels eines subtraktiven Herstellungsverfahrens, wie einer CAM-Herstellungsmaschine, oder mittels eines additiven Herstellungsverfahrens, wie eines 3D-Druckers (29), hergestellt wird.

30 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dentalmodell (2) mit einer ent- sprechenden Innenstruktur (12) zum Einsetzen der künstlichen Gingiva (1) manuell durch einen Benutzer oder vollautomatisch mittels eines Computers (23) konstruiert wird, wobei das konstruierte Dentalmodell (2) mittels eines subtraktiven Herstellungsverfahrens, wie einer CAM-Herstellungsmaschine, oder mittels eines additiven Herstellungsverfahrens, wie eines 3D-Druckers (29) , hergestellt wird.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass in die hergestellte Gingivaschablo-ne (4) ein Gingivamaterial , wie Silikon, eingebracht und ausgehärtet wird.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass ein überschüssiges Material der ausgehärteten künstlichen Gingiva (1) an mindestens einem Einspritzkanal manuell oder automatisch mittels einer Schneidvorrichtung von der hergestellten künstlichen Gingiva (1) abgeschnitten wird.

Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgehärtete künstliche Gingiva (1) aus der Gingivaschablone (4) entnommen wird.

Künstliche Gingiva (4) hergestellt unter Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, dass die Gingivaschablone (4) bestehend aus mindestens einem Teil (16, 17, 18) hergestellt wird und unter Verwendung von Verbindungsmitteln (19) zusammengesetzt wird, wobei in die

Gingivaschablone (4) ein Gingivamaterial eingebracht wird und ausgehärtet wird, wobei die hergestellte künstliche Gingiva (1) aus der Gingivaschablone (4) entnommen wird.

Künstliche Gingiva (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die künstliche Gingiva (1) mindestens eine unkritische Fläche (8), mindestens eine Auflagefläche (9) und/oder mindestens eine Hinterschnittfläche (10) aufweist.

Künstliche Gingiva (1) nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die künstliche Gingiva (1) aus einem Gingivamaterial, wie Silikon, hergestellt wird.

Gingivaschablone (4) zur Herstellung einer künstlichen Gingiva (1), wobei ein 3D-Modell (3) der künstlichen Gingiva (1) bereits vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass anhand des 3D-Modells (3) der künstlichen Gingiva (1) die Gingivaschablone (4) aus mindestens einem Teil (16, 17, 18) konstruiert wird, die zumindest Teilbereiche (5) des 3D-Modells (3) der künstlichen Gingiva (1) als Negativform abbildet, wobei das mindestens eine Teil (16, 17, 18) der konstruierten Gingivaschablone mittels eines subtraktiven Herstellungsverfahrens, wie einer CAM-Herstellungsmaschine, oder mittels eines additiven Herstellungsverfahrens, wie eines 3D-Druckers (29) , hergestellt wird, wobei die Gingivaschablone (4) aus mindestens zwei Teilen (16, 17, 18) konstruiert und hergestellt wird, wobei die Teile (16, 17, 18) der Gingivaschablone (4) unter Verwendung von Verbindungsmitteln (19), wie Steckverbindungen, miteinander mechanisch verbindbar sind.

Gingivaschablone (4) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Gingivaschablone (4) aus einem Teil konstruiert und hergestellt wird, wobei das Material der Gingivaschablone (4) eine hohe Brüchigkeit aufweist, so dass nach dem Aushärten der künstlichen Gingiva (1) die Gingivaschablone (4) manuell durch den Benutzer zerbrochen werden kann, um die künstliche Gingiva (1) zu entnehmen.

19. Gingivaschablone (4) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Gingivaschablone (4) mindestens eine unkritische Fläche (22), mindestens eine Auflagefläche und/oder mindestens eine Hinterschnittfläche (20) aufweist.

20. Gingivaschablone (4) nach Anspruch 19, dadurch gekenn- zeichnet, dass für jede Hinterschnittfläche (20) mindestens ein zusätzliches, trennbares Teil (17) der Gingivaschablone (4) hergestellt wird.

21. Gingivaschablone nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass für mindestens eine Implantataus- sparung (21) der herzustellenden künstlichen Gingiva

(1) ein zusätzliches, trennbares Teil (17) der

Gingivaschablone (4) hergestellt wird.

22. Gingivaschablone (4) nach einem der Ansprüche 19-21, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine un- kritische Fläche (22) der Gingivaschablone (4) für einen Einspritzkanal (70) zum Einspritzen eines

Gingivamaterials verwendet wird.

23. Gingivaschablone (4) nach einem der Ansprüche 17-22, dadurch gekennzeichnet, dass die Gingivaschablone (4) aus einem Schablonenmaterial, wie einem harten Kunststoff, hergestellt wird.

24. Gingivaschablone (4) nach einem der Ansprüche 17-23, dadurch gekennzeichnet, dass die Gingivaschablone (4) einen Balken (60) mit mindestens einer Auflagefläche (9) aufweist.

Dentalmodell (2), hergestellt unter Verwendung des Verfahrens nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenstruktur (12) zum Einsetzen der künstlichen Gingiva (1) manuell durch einen Benutzer oder vollautomatisch mittels eines Computers (23) konstruiert wird, wobei das konstruierte Dentalmodell (2) mittels eines subtraktiven Herstellungsverfahrens, wie einer CAM-Herstellungsmaschine, oder mittels eines additiven Herstellungsverfahrens, wie eines 3D-Druckers (29) , hergestellt wird.

Dentalmodell (2) nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenstruktur (12) des Dentalmodells (2) als Negativform zur einzusetzenden künstlichen Gingiva (1) mindestens eine unkritische Fläche (14), mindestens eine Auflagefläche (13) und/oder mindestens eine Hinterschnittfläche (15) aufweist.

Dentalmodell (2) nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Dentalmodell (2) aus einem Modellmaterial, wie einem harten Kunststoff, hergestellt wird .