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1. (WO2019002280) VERFAHREN ZUR BESTIMMUNG DER DAMPFKONZENTRATION UNTER VERWENDUNG DER MAGNETISCHEN EIGENSCHAFTEN DES DAMPFES
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

Vorrichtung zur Bestimmung der Konzentration eines Stoffes in einer Messzelle (17) insbesondere eines durch die Messzelle (17) geförderten Dampfes oder von Partikeln in einem Fluidstrom, mit ein oder mehreren ersten Spulen (1) und ein oder mehreren zweiten Spulen (2), wobei die ein oder mehreren ersten und zweiten Spulen (1, 2) in einem Strömungskanal (10) derart angeordnet sind, dass deren elektromagnetische Eigenschaft von der magnetischen, insbesondere paramagnetischen oder diamagnetischen Eigenschaft des durch die Spulenkörper hindurch strömenden Stoffes beeinflusst wird, dadurch gekennzeichnet, dass die ein oder mehreren ersten und zweiten Spulen (1, 2) derart bestromt und räumlich angeordnet sind, dass die sich außerhalb der ein oder mehreren ersten Spulen (1) erstreckenden äußeren Feldlinien (f) eines durch Hindurchleiten eines ersten Stromes durch die ein oder mehreren ersten Spulen (1) erzeugten ersten Magnetfeldes im Inneren der ein oder mehreren zweiten Spulen (2) zumindest bereichsweise parallel und richtungsgleich verlaufen mit den sich innerhalb der ein oder mehreren zweiten Spulen (2) erstreckenden inneren Feldlinien (f) eines durch Hindurchleiten eines zweiten Stromes durch die ein oder mehreren zweiten Spulen (2) erzeugten zweiten Magnetfeldes.

Vorrichtung nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine erste Spule (1) mit zumindest einer zweiten Spule (2) in Reihe geschaltet ist.

3. Vorrichtung nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine erste und die zumindest eine zweite Spule (1, 2) mit entgegengerichtetem Windungssinn in Reihe geschaltet nebeneinander angeordnet sind.

Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die baugleichen Spulen (1 bis 4) 100 bis 500, bevorzugt 200 bis 400, besonders bevorzugt 300 Wicklungen aufweisen und/ oder dass die Spulenflächen 0,5 bis 4 cm2, bevorzugt 1 bis 2 cm2, besonders bevorzugt 1,6 cm2 betragen.

5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungskanal einen Durchmesser von 10 bis 80 mm, bevorzugt 20 bis 60 mm und besonders bevorzugt etwa 38 mm aufweist.

Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerschaltung (11) die von den Spulen (1 bis 4) ausgebildete Spulenanordnung (L) mit einem Wechselstrom mit einer Frequenz von 300 kHz bis 1 GHz, bevorzugt 500 kHz beaufschlagt.

Vorrichtung nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine geradzahlige Anzahl von Spulen (1 bis 4) jeweils paarweise mit entgegengerichtetem Windungssinn in reihe geschaltet nebeneinander angeordnet sind, wobei insbesondere die jeweils von zwei Spulen gebildeten Spulenpaare in Reihe geschaltet sind.

Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils zylindrischen Spulen (1 bis 4) insbesondere eines Spulenpaares dieselbe Geometrie aufweisen.

Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen (1 bis 4) achsparallel zueinander verlaufen und insbesondere von einer einzigen wendelgangförmigen Wicklung gebildet sind, die zumindest an einer Stelle um insbesondere 90° oder 180° gefaltet ist.

Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Spulen (1 bis 4) parallel zur Strömungsrichtung des Dampfes oder des Fluidstroms innerhalb eines von der Messzelle (17) gebildeten Gehäuses (9) angeordnet sind.

Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen (1 bis 4) in dichtester Anordnung im Strömungskanal (10) angeordnet sind.

Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der ersten Spulen (1) von der Anzahl der zweiten Spulen (2) verschieden ist.

Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das über die Spulenflächen ermittelte Integral der magnetischen Flussdichten der ein oder mehreren ersten Spulen (1) und ein oder mehreren zweiten Spulen (2) im Wesentlichen betrags gleich ist, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass die Spulen (1, 2) voneinander verschiedene Windungszahlen und/ oder voneinander verschiedene Spulendurchmesser und/ oder dass die ersten und zweiten Spulen (1, 2) mit voneinander verschiedenen Strömen bestromt werden.

Verwendung einer Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche zum Messen oder Regeln einer Flussrate eines Dampfes eines organischen Ausgangsstoffs in einer Vorrichtung zur Beschichtung eines Substrates (16) mit einer OLED-Beschichtung.

15. Vorrichtung oder Verwendung, gekennzeichnet durch eines oder mehrere der kennzeichnenden Merkmale eines der vorhergehenden Ansprüche.