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1. (WO2019002114) VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM RUNDUM-INSPIZIEREN VON BEHÄLTNISSEN AM TRANSPORTBAND
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1 . Vorrichtung (1 ) zum optischen Inspizieren von Objekten (10) mit einer Transporteinrichtung (40), die die Objekte (10) entlang eines Transportpfades transportiert, mit einer ersten Bildaufnahmeeinrichtung (20), die dazu geeignet und bestimmt ist, wenigstens ein erstes ortsaufgelöstes Bild (B1 ) von einem ersten Oberflächenbereich (01 ) des Objektes (10) unter einem ersten Betrachtungswinkel (W1 ) aufzunehmen, mit wenigstens einer zweiten Bildaufnahmeeinrichtung (20), die dazu geeignet und bestimmt ist, wenigstens ein zweites ortsaufgelöstes Bild (B2) von einem zweiten Oberflächenbereich (02) des Objektes (10) unter einem zweiten, von dem ersten verschiedenen Betrachtungswinkel (W2) aufzunehmen, wobei der erste Oberflächenbereich (01 ) und der zweite Oberflächenbereich (02) des Objektes (10) wenigstens in einem Überlappungsbereich (U12) übereinstimmen,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Auswerteeinrichtung vorgesehen ist, die dazu geeignet und bestimmt ist, einen zu wenigstens einem Bereich des ersten Bildes (B1 ) korrespondierenden Bereich des zweiten Bildes (B2) zu identifizieren, in dem jeweils wenigstens bereichsweise und bevorzugt vollständig der Überlappungsbereich (U12) abgebildet wird, und die Auswerteeinrichtung dazu geeignet und bestimmt ist, basierend auf dieser Identifikation wenigstens aus dem ersten ortsaufgelösten Bild (B1 ) und aus dem zweiten ortsaufgelösten Bild (B2) ein zusammengesetztes Bild (E) zu erzeugen, wobei die Auswerteeinrichtung eine Oberflächenkrümmung wenigstens eines Abschnitts des Objektes (20) und/oder eine durch die Bildaufnahme einer Bildaufnahmeeinrichtung (20) verursachte Stauchung oder Verzerrung wenigstens eines abgebildeten Bereiches des Bildes (B1 , B2) in ihrer Auswertung berücksichtigt.

2. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung (1 ) eine Vereinzelungseinrichtung aufweist, die bezüglich der Bildaufnahmeeinrichtungen (20) in Transportrichtung der Objekte stromaufwärts angeordnet ist und die von der Transporteinrichtung (40) unmittelbar einander nachfolgend trans- portierte Objekte vereinzelt und/oder beabstandet und/oder einen Abstand zwischen wenigstens zwei, unmittelbar aufeinander folgenden Objekten beeinflusst oder einstellt.

Vorrichtung (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Auswerteeinrichtung eine, insbesondere lineare, Transformation der aufgenommenen Bildpunkte von wenigstens einem Bereich eines durch eine Bildaufnahmeeinrichtung (20) aufgenommenen Bildes (B1 , B2), besonders bevorzugt jeweils von wenigstens einem Bereich des ersten Bildes (B1 ) und/oder des zweiten Bildes (B1 ) vornimmt, die eine Oberflächenkrümmung und/oder eine durch eine 3D-2D-Projektion verursachte Verzerrung berücksichtigt.

4. Vorrichtung (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Auswerteeinrichtung eine Identifikation einander korrespondierender Bereiche auf Pixelebene vornimmt und/oder einander korrespondierende Pixel wenigstens zweier Bilder (B1 , B2) identifiziert.

5. Vorrichtung (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Auswerteeinrichtung zur Identifizierung einander korrespondierender Bereiche zweier aufgenommenen Bilder (B1 , B2) lediglich einen vorgegebenen Bereich eines aufgenommenen Bildes (B1 , B2) und bevorzugt jeweils lediglich einen vorgegebenen Bereich berücksichtigt, welcher bevorzugt weniger als 20%, bevorzugt weniger als 15%, bevorzugt weniger als 10%, bevorzugt weniger als 5% und besonders bevorzugt weniger als 1 % der Gesamtfläche des aufgenommenen Bildes einnimmt.

Vorrichtung (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Auswerteeinrichtung zur Identifizierung einander korrespondierender Bereiche zweier aufgenommenen Bilder (B1 , B2) wenigstens eine Auswertemethode verwendet, die ausgewählt ist aus einer Gruppe, die die Analyse von Kontrasten, die Analy- se von Versatz und oder Schrägsitz über Messlinien, Kantenfilter, Laplace-Filter, Korrelationsfunktionen und Kombinationen hieraus enthält.

7. Vorrichtung (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

wenigstens vier Bildaufnahmeeinrichtungen (20) vorgesehen sind, die bevorzugt zum jeweiligen Zeitpunkt der Bildaufnahme im Wesentlichen äquidistant zu dem zu inspizierende Objekt, besonders bevorzugt in einer Ebene, angeordnet sind und/oder jeweils wenigstens zwei, bevorzugt genau vier, Bildaufnahmeeinrichtungen (20) in wenigstens zwei und bevorzugt genau zwei verschiedenen Ebenen angeordnet sind und die Auswerteeinrichtung für jede dieser Ebenen wenigstens ein zusammengesetztes Bild (E) erzeugt.

8. Vorrichtung (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

wenigstens eine Beleuchtungseinrichtung, bevorzugt vier Beleuchtungseinrichtungen und besonders bevorzugt für jede Bildaufnahmeeinrichtung (20) eine Beleuchtungseinrichtung vorgesehen ist.

9. Vorrichtung (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung (1 ) eine bevorzugt in Transportrichtung der Objekte stromaufwärts angeordnete Etikettiereinrichtung aufweist, welche an den Objekten wenigstens ein Etikett und bevorzugt wenigstens zwei Etiketten anbringt.

10. Vorrichtung (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Auswerteeinrichtung eine Anwesenheit wenigstens eines Elements des zu inspizierenden Objekts (10), insbesondere eines darauf angeordneten Elements, und/oder eine Positionierung dieses Elements relativ zu dem Objekt (10) und/oder relativ zu wenigstens einem weiteren Element des zu inspizierenden Objekts (10), insbesondere eines darauf angeordneten Elements, überprüft.

1 1 . Vorrichtung (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung (1 ) eine, insbesondere optische, Sensoreinrichtung aufweist, die dazu geeignet und bestimmt ist, eine Position des zu inspizierenden Objekts (10) relativ zu wenigstens einer Bildaufnahmeeinrichtung (20) festzustellen, und/oder eine Triggereinrichtung aufweist, die dazu geeignet und bestimmt ist, bei Vorliegen einer vorgegebenen Position des zu inspizierenden Objekts (10), insbesondere bei Vorliegen einer vorgegebenen Relativposition des Objekts (10) zu wenigstens einer Bildaufnahmeeinrichtung (20) eine Bildaufnahme wenigstens einer Bildaufnahmeeinrichtung (20) und bevorzugt aller Bildaufnahmeeinrichtungen (20) zeitversetzt oder zeitgleich zu initiieren.

12. Vorrichtung (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das zu inspizierende Objekt einen zylinderartigen Körper, bevorzugt einen zylinderförmigen Körper, bevorzugt einen zylinderförmigen Körper mit einem kegelförmigen Element aufweist und/oder es sich besonders bevorzugt bei dem zu inspizierenden Objekt um ein Behältnis und bevorzugt um eine Flasche handelt.

13. Vorrichtung (1 ) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung (1 ) eine, bevorzugt in Transportrichtung der Objekte (10) stromabwärts nach wenigstens der ersten und zweiten Bildaufnahmeeinrichtung (20) angeordnete, Analyseeinrichtung aufweist, welche geeignet und dazu bestimmt ist, einen Bildinhalt des zusammengesetzten Bildes (E) zu erfassen und auf seine korrekte Darstellung hin zu überprüfen.

14. Verfahren zum optischen Inspizieren von Objekten (10) mit einer Transporteinrichtung (40), die die Objekte (10) entlang eines Transportpfades transportiert, wobei eine erste Bildaufnahmeeinrichtung (20) wenigstens ein erstes ortsaufgelöstes Bild (B1 ) von einem ersten Oberflächenbereich (01 ) des Objektes (10) unter einem ersten Betrachtungswinkel (W1 ) aufnimmt, wenigstens eine zweite Bildaufnahmeeinrichtung (20) wenigstens ein zweites ortsaufgelöstes Bild (B2) von einem zweiten Oberflächenbereich (02) des Objektes (10) unter einem zweiten, von dem ersten ver-

schiedenen Betrachtungswinkel (W2) aufnimmt, wobei der erste Oberflächenbereich (01 ) und der zweite Oberflächenbereich (02) des Objektes (10) wenigstens in einem Überlappungsbereich (U12) übereinstimmen,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Auswerteeinrichtung einen zu wenigstens einem Bereich des ersten Bildes (B1 ) korrespondierenden Bereich des zweiten Bildes (B2) identifiziert, in dem jeweils wenigstens bereichsweise und bevorzugt vollständig der Überlappungsbereich (U 12) abgebildet wird, und die Auswerteeinrichtung erzeugt basierend auf dieser Identifikation wenigstens aus dem ersten ortsaufgelösten Bild (B1 ) und aus dem zweiten ortsaufgelösten Bild (B2) ein zusammengesetztes Bild (E), wobei die Auswerteeinrichtung eine Oberflächenkrümmung wenigstens eines Abschnitts des Objektes (20) und/oder eine durch die Bildaufnahme einer Bildaufnahmeeinrichtung (20) verursachte Stauchung oder Verzerrung wenigstens eines abgebildeten Bereiches des Bildes (B1 , B2) in ihrer Auswertung berücksichtigt.