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1. (WO2019001825) VERFAHREN ZUR ERZEUGUNG EINES ABBILDES EINES STRECKENNETZES, VERWENDUNG DES VERFAHRENS, COMPUTERPROGRAMM UND COMPUTERLESBARES SPEICHERMEDIUM
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Verfahren zur Erzeugung eines Abbildes (14) eines Streckennetzes, welches von einem Schienenfahrzeug befahren wird, unter Verwendung von beim Befahren des Streckennetzes durch das Schienenfahrzeug aufgezeichneten und in einer Aktivitätenfolge (4) sortierten Aktivitäten,

bei dem

Muster (8) in der Aktivitätenfolge (4) unter Verwendung eines Mustererkennungsverfahrens erkannt werden und

unter Verwendung der erkannten Muster (8) das Abbild (14) des Streckennetzes erzeugt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Aktivitäten in der Aktivitätenfolge (4) nach einem vorgebbaren Kriterium sortiert vorliegen, insbesondere dass die Aktivitäten in der Aktivitätenfolge (4) zeitlich sortiert vorliegen .

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

unter Verwendung des Mustererkennungsverfahrens für zumindest einen Teil der erkannten Muster (8) zumindest ein Merkmal (10) des jeweiligen Musters (8), nämlich eine Häufigkeit, eine Länge und/oder eine Form des jeweiligen Musters, ermittelt wird und

unter Verwendung des zumindest einen Merkmals (10) des jeweiligen Musters (8) das Abbild (14) des Streckennetzes erzeugt wird.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

für zumindest einen Teil der erkannten Muster (8) das jewei-lige Muster (8) anhand seiner Häufigkeit, seiner Länge und/oder seiner Form als ein bestimmter Streckenabschnitt (12) des Streckennetzes identifiziert wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

als Muster (8) eine häufig wiederkehrende Abfolge von Aktivitäten, welche eine vorgegebenen Mindestanzahl von Aktivitäten umfasst, erkannt wird und als eine Hauptstrecke des Streckennetzes identifiziert wird.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

als Muster (8) ein spiegelbildliches Muster (8), welches eine vorgegebenen Mindestanzahl von Aktivitäten umfasst, mit einem Spiegelpunkt erkannt wird und der Spiegelpunkt als ein Umkehrpunkt innerhalb des Streckennetzes identifiziert wird.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass,

falls unter Verwendung des Mustererkennungsverfahrens ein Teil einer Abfolge von Aktivitäten eindeutig einem bereits identifizierten Streckenabschnitt (12) des Streckennetzes zu-geordnet wird und ein zweiter Teil derselben Abfolge von dem bereits identifizierten Streckenabschnitt (12) abweicht, der zweite Teil als eine Abzweigung von der identifizierten Strecke erkannt wird.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

in der Aktivitätenfolge (4) die Aktivitäten durch alphanumme-rische Symbole codiert werden.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

das Mustererkennungsverfahren einen Sequenz Matching Algorithmus, insbesondere einen Sequenz Alignment Algorithmus, umfasst .

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

das Mustererkennungsverfahren in einem vorgegebenen Maß Toleranzen erlaubt, sodass bereits ähnliche Abfolgen von Aktivi-täten als gleiches Muster (8) erkannt werden.

11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Aktivitäten des Schienenfahrzeugs ein Halten des Schie-nenfahrzeugs und ein Fahren einer Fahrstrecke einer bestimmten Länge umfassen.

12. Verfahren nach Anspruch 11,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Halten des Schienenfahrzeugs ein Halten ohne ein Türöffnen, ein Halten mit einem Öffnen einer rechten Tür des Schienenfahrzeugs, ein Halten mit einem Öffnen einer linken Tür des Schienenfahrzeugs und/oder ein Halten mit einem Öffnen beider Türen des Schienenfahrzeugs sein kann.

13. Verwendung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Lokalisierung (20) des Schienenfahrzeugs zu einem vorgegebenen Zeitpunkt,

wobei eine weitere Aktivitätenfolge (18) des Schienenfahr-zeugs, welche eine bestimmte Anzahl an Aktivitäten um den vorgegebenen Zeitpunkt aufweist, mit dem erstellten Abbild (14) des Streckennetzes verglichen wird und

anhand des Vergleichs das Schienenfahrzeug einem bestimmten Streckenabschnitt (12) des Streckennetzes zugeordnet wird.

14. Computerprogramm mit Befehlen, welche, wenn das Computerprogramm auf einem Computer ausgeführt wird, diesen veranlasst, das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13 auszuführen .

15. Computerlesbares Speichermedium mit Befehlen, welche, wenn sie durch einen Computer ausgeführt werden, diesen Computer veranlassen, das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13 auszuführen.