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1. (WO2018234211) KABINENANORDNUNG
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1. Kabinenanordnung (1) für eine Aufzugsanlage (50), umfassend

- einen Fahrkorb (2) mit einer Aufzugskabine (8),

- einen Fahrschlitten (3) mit Führungsrollen (6) zum Verfahren des Fahrkorbs (2) an einer Führungsschiene (56-58) entlang einer Fahrrichtung (F);

- ein Drehlager (4) zur drehbaren Lagerung des Fahrkorbs (2) gegenüber dem Fahrschlitten (3) um eine horizontale Drehachse (A),

dadurch gekennzeichnet,

dass zwischen der Führungsschiene (56) und dem Fahrkorb (2) zumindest eine

Horizontalstütze (20) angeordnet ist,

wobei die Horizontalstütze (20) ausgebildet ist, zumindest zeitweise eine horizontale Stützkraft (S) zwischen dem Fahrkorb (2) und dem Führungsschlitten (3) zu übertragen.

2. Kabinenanordnung (1) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Horizontalstütze (20) ausgebildet ist, die Stützkraft (S) zwischen dem Fahrschlitten (3) und dem Fahrkorb (2) unter Umgehung des Drehgelenks (4) zu übertragen.

3. Kabinenanordnung (1) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Horizontalstütze (20) ausgebildet ist, die Stützkraft (S) zwischen der

Führungsschiene (56) und dem Fahrkorb (2) unter Umgehung des Drehgelenks (4) und des Fahrschlittens (3) zu übertragen.

4. Kabinenanordnung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass zwischen dem Drehlager (4) und dem Fahrkorb (2) ein Schwenklager (9) angeordnet ist, aufgrund dessen der Fahrkorb (2) schwenkbar um eine Schwenkachse (Q) gegenüber dem Drehlager (4) gelagert ist, wobei die Schwenkachse (Q) horizontal und quer zur Drehachse (A) ausgerichtet ist.

5. Kabinenanordnung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Kabinenanordnung (1) derart ausgebildet,

dass die Horizontalstütze (20) in einem ersten Betriebsmodus (I) keine Stützkraft (S)

übertragen kann, und

dass die Horizontalstütze (20) in einem zweiten Betriebsmodus (II) die Stützkraft (S) übertragen kann.

6. Kabinenanordnung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Horizontalstütze (20a) zur Übertragung der Stützkraft (S) ausgebildet ist, wenn der Fahrschlitten (3) in einer Vertikalstellung angeordnet ist.

7. Kabinenanordnung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Horizontalstütze (20b) zur Übertragung der Stützkraft (S) ausgebildet ist, wenn der Fahrschlitten (3) in einer Horizontalstellung ist.

8. Kabinenanordnung (1) nach dem vorherigen Anspruch,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Horizontalstütze (20a) unterhalb des Drehlagers (4) angeordnet ist, wenn sich der

Fahrschlitten (3) in einer Vertikalstellung befindet,

und/oder

dass die Horizontalstütze (20b) unterhalb des Drehlagers (4) angeordnet ist, wenn sich der Fahrschlitten (3) in einer Horizontalstellung befindet.

9. Kabinenanordnung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Horizontalstütze (20) ein einstellbares Übertragungsverhalten aufweist.

10. Kabinenanordnung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Horizontalstütze (20) einen Aktuator zur Einstellung des Übertragungsverhaltens und/oder zur Einstellung deren Stellung aufweist.

11. Kabinenanordnung (1) nach vorherigen Ansprüche 9 oder 10,

dadurch gekennzeichnet,

dass zum Einstellen des Übertragungsverhaltens und/oder der Stellung Horizontalstütze (20) Energie aus eine Energiequelle (25) vorgesehen ist, wobei die Energiequelle auch zur Bereitstellung von Bremsenergie für eine Fahr-und/oder Fangbremse des Fahrkorbs (2) vorgesehen ist.

12. Verwendung einer Kabinenanordnung (1) nach Anspruch 5 und optional einem der

Ansprüche 6 bis 11,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Kabinenanordnung (1) durch elastische Verformung innerhalb des Fahrkorbs (2) und/oder des Drehgelenks (4) und/oder des Fahrschlittens (3) vom ersten Betriebsmodus (I) in den zweiten Betriebsmodus (II) überführt wird.

13. Verwendung einer Kabinenanordnung (1) nach Anspruch 5 und optional einem der

Ansprüche 6 bis 11,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Kabinenanordnung (1) mittels eines Aktuators (26, 27) vom ersten Betriebsmodus (I) in den zweiten Betriebsmodus (II) überführt wird.

14. Verwendung einer Kabinenanordnung (1) nach Anspruch 5 und optional einem der

Ansprüche 6 bis 11,

dadurch gekennzeichnet,

dass ausschließlich im ersten Betriebsmodus (I) eine Verdrehung des Fahrschlittens (4) um die Drehachse (A) durchgeführt wird.

15. Verwendung einer Kabinenanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Übertragungsverhalten der Horizontalstütze (20) in Abhängigkeit von

Betriebsbedingungen der Aufzugsanlage eingestellt wird.

16. Aufzugsanlage (50), umfassend

zumindest eine Kabinenanordnung (1), insbesondere mehrere Kabinenanordnungen (1), nach einem der Ansprüche 1 bis 11, jeweils mit einer Aufzugskabine (2), die in einem Schacht (52) über Führungsschienen (56-58) verfahrbar ist,

zumindest eine feststehende erste Führungsschiene (56), welche fest in einer ersten, insbesondere vertikalen, Richtung (z), ausgerichtet ist;

zumindest eine feststehende zweite Führungsschiene (57), welche fest in einer zweiten, insbesondere horizontalen, Richtung (y) ausgerichtet ist;

zumindest eine drehbare dritte Führungsschiene (58), welche an einer Drehplattform (53) befestigt und überführbar ist zwischen einer Ausrichtung in der ersten Richtung (z) und einer Ausrichtung in der zweiten Richtung (y).