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1. (WO2018228761) AUFTRAGSDÜSE
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1 . Auftragsdüse zum Auftragen von viskosem Material auf ein Werkstück, mit einem Düsenkörper (12), der eine Materialeinlassöffnung (16) und mehrere Materialauslassöffnungen (20) aufweist, welche in einer Materialauslassfläche (18) in mindestens einer Reihe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Düsenkörper (12) ein Einlasskanal (22) von der Materialeinlassöffnung (16) bis zu mindestens einer Verzweigungsstelle (24) erstreckt, dass sich an jeder Verzweigungsstelle (24) zwei Verteilerkanäle (26) in einander entgegengesetzte Richtungen vom Einlasskanal (22) aus im Düsenkörper (12) erstrecken, wobei die Verteilerkanäle (26) jeweils über ihre gesamte Länge im Abstand zur Materialauslassfläche (18) angeordnet sind, und dass sich von jedem Verteilerkanal (26) mindestens ein Auslasskanal (28) im Düsenkörper (12) jeweils bis zu einer der Materialauslassöffnungen (20) erstreckt.

2. Auftragsdüse nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasskanäle (28) im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.

3. Auftragsdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlasskanal (22), die Verteilerkanäle (26) und die Auslasskanäle (28) einen bezüglich einer Mittelebene (30) symmetrischen Hohlraum (14) im Düsenkörper (12) bilden.

4. Auftragsdüse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerkanäle (26) an jeder Stelle in einem Abstand zur Materialauslassfläche (18) angeordnet sind, der mindestens 1 ,5-mal und vorzugsweise mindestens 2-mal so groß ist wie der Durchmesser der Materialauslassöffnungen (20).

5. Auftragsdüse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasskanäle (28) jeweils einen von einem der Verteilerkanäle (26) abzweigenden Anfangsbereich (38) und einen sich zur zugehörigen Materialauslassöffnung (20) erstreckenden Endbereich (40) aufweisen, wobei der Durchmesser des Endbereichs (40) kleiner ist als der Durchmesser des Anfangsbereichs (38).

6. Auftragsdüse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Durchmesser jedes der Auslasskanäle (28) am Übergang vom Anfangsbereich (38) zum Endbereich (40) stufenförmig verkleinert.

7. Auftragsdüse nach Anspruch oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Endbereiche (40) im Wesentlichen senkrecht zur Materialauslassfläche (18) verlaufen.

8. Auftragsdüse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich von jedem Verteilerkanal (26) mehrere Auslasskanäle (28) zur Materialauslassfläche (18) erstrecken und dass alle von einem der Verteilerkanäle (26) abzweigenden Auslasskanäle (28) unterschiedlich lang sind.

9. Auftragsdüse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Auslasskanäle (28) umso geringer ist, je weiter entfernt von der Verzweigungsstelle (24) der betreffende Auslasskanal (28) vom zugehörigen Verteilerkanal (26) abzweigt.

10. Auftragsdüse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Verteilerkanäle (26) mindestens zwei aufeinanderfolgende, in unterschiedliche Richtungen gekrümmte Abschnitte (32, 34) aufweist.

1 1 . Auftragsdüse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich jeder der Verteilerkanäle (26) ausgehend von der Verzweigungsstelle (24) zunächst verengt und dann wieder aufweitet.

12. Auftragsdüse nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass sich jeder der Verteilerkanäle (26) zu seinem Ende (36) hin wieder verengt.

13. Auftragsdüse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (12) einstückig und vorzugsweise aus Metall, insbesondere aus Edelstahl oder Aluminium hergestellt ist.

14. Auftragsdüse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (12) mindestens eine weitere Materialeinlassöffnung (16') und mehrere weitere Materialauslassöffnungen (20') in der Materialauslassfläche (18) aufweist, wobei sich von der weiteren Materialeinlassöffnung (16') ein weiterer Einlasskanal (22') im Düsenkörper (12) bis zu mindestens einer weiteren Verzweigungsstelle (24') erstreckt, dass sich an jeder weiteren Verzweigungsstelle (24') zwei weitere Verteilerkanäle (26') in einander entgegengesetzte Richtungen vom weiteren Einlasskanal (22') aus im Düsenkörper (12) erstrecken, wobei die weiteren Verteilerkanäle (26') jeweils über ihre gesamte Länge im Abstand zur Materialauslassfläche (18) angeordnet sind, und dass sich von jedem der weiteren Verteilerkanäle (26') mindestens ein weiterer Auslasskanal (28') im Düsenkörper (12) jeweils bis zu einer der weiteren Materialauslassöffnungen (20') erstreck, wobei der Einlasskanal (22), die Verteilerkanäle (26) und die Auslasskanäle (28) einerseits und der weitere Einlasskanal (22'), die weiteren Verteilerkanäle (26') und die weiteren Auslasskanäle (28') andererseits zwei Hohlräume (14, 14') identischer Geometrie im Düsenkörper (12) bilden.

15. Auftragsdüse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialauslassöffnungen (20) und gegebenenfalls die weiteren Materialauslassöffnungen (20') jeder Reihe in gleichen Abständen zueinander angeordnet sind.

16. Auftragsdüse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils letzten der Materialauslassöffnungen (20) bzw. der weiteren Materialaus- 5 lassöffnungen (20') jeder Reihe in einem Abstand zu einem Rand (44) des

Düsenkörpers (12) angeordnet sind, der der Hälfte des Abstands zwischen der Materialauslassöffnungen (20) bzw. zwischen den weiteren Materialauslassöffnungen (20') entspricht.

17. Verfahren zur Herstellung einer Auftragsdüse nach einem der vorangehen-i o den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohling des Düsenkörpers (12) mittels eines 3D-Druckverfahrens hergestellt wird.

18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Endbereiche (40) der Auslasskanäle (28) durch Bohren in den Rohling eingebracht werden.

15 19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die

Materialauslassfläche (18) durch Abschleifen und vorzugsweise anschließendes Härten einer Oberfläche des Rohlings gebildet wird.