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1. (WO2018228745) VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM SENDEN VON KORREKTURDATEN UND ZUM BESTIMMEN EINER HOCHGENAUEN POSITION EINER MOBILEN EINHEIT
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1 . Verfahren (300) zum Senden (340) von Korrekturdaten und zum Bestimmen einer hochgenauen Position (201 ) einer mobilen Einheit (200) mit folgenden Schritten: - Empfangen (310) eines Referenzgebiets (210),

o welches die mobile Einheit (200) umfasst,

o wobei das Referenzgebiet abhängig von einer Grobposition (202) der mobilen Einheit (200) bestimmt wird;

- Bestimmen (320) der Korrekturdaten,

o abhängig von dem Referenzgebiet (210),

o wobei die Korrekturdaten eine Abweichung der Grobposition (202) von der hochgenauen Position (201 ) der mobilen Einheit (200) beschreiben;

- Ermitteln (330) einer Abweichung der Korrekturdaten von

Referenzkorrekturdaten,

o wobei die Referenzkorrekturdaten dem Referenzgebiet (210)

zugeordnet sind; und

- Senden (340) der Korrekturdaten an die mobile Einheit (200) zum Bestimmen der hochgenauen Position (201 ) der mobilen Einheit (200),

o abhängig von der Abweichung.

2. Verfahren (300) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass

• das Senden (340) der Korrekturdaten nur erfolgt, falls die Abweichung, nach vorgegeben Kriterien, größer als eine Referenzabweichung ist.

3. Verfahren (300) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass

• die Korrekturdaten bestimmt werden, indem das Referenzgebiet (210) an einen externen Server (250) übertragen wird und die Korrekturdaten, abhängig von dem Referenzgebiet (210), von dem externen Server (250) empfangen werden.

4. Verfahren (300) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass

• die Korrekturdaten derart abhängig von dem Referenzgebiet (210) bestimmt werden, dass Fehlerquellen,

o welche zu der Abweichung der Grobposition (202) von der

hochgenauen Position (201 ) der mobilen Einheit (200) beitragen, berücksichtigt und ausgeglichen werden.

Verfahren (300) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass

• die Grobposition (202) der mobilen Einheit (200) mittels einem

Satellitenortungssystem bestimmt wird und

• die Fehlerquellen

o eine Ungenauigkeit einer Zeitmessung des Satellitenortungssystem und/oder

o eine Ungenauigkeit von Satellitenbahndaten des

Satellitenortungssystem und/oder

o eine Ungenauigkeit bei einer Signallaufzeit zwischen dem

Satellitenortungssystem und der mobilen Einheit (200) und/oder o Störungen in der Ionosphäre und/oder Troposphäre zwischen dem

Satellitenortungssystem und der mobilen Einheit (200)

• darstellen.

Verfahren (300) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass

• zusätzlich ein Verwendungszweck der hochgenauen Position (201 )

empfangen wird und

• die Korrekturdaten zusätzlich abhängig von dem Verwendungszweck der hochgenauen Position (201 ) bestimmt werden.

Erste Vorrichtung (1 10) zum Senden (340) von Korrekturdaten und zum

Bestimmen einer hochgenauen Position (201 ) einer mobilen Einheit (200) mit folgenden Mitteln:

- Erste Mittel (1 1 1 ) zum Empfangen (310) eines Referenzgebiets (210),

o welches die mobile Einheit (200) umfasst,

o wobei das Referenzgebiet abhängig von einer Grobposition (202) der mobilen Einheit (200) bestimmt wird;

- Zweite Mittel (1 12) zum Bestimmen (320) der Korrekturdaten,

o abhängig von dem Referenzgebiet (210),

o wobei die Korrekturdaten eine Abweichung der Grobposition (202) von der hochgenauen Position (201 ) der mobilen Einheit (200) beschreiben;

- Dritte Mittel (1 13) zum Ermitteln (330) einer Abweichung der Korrekturdaten von Referenzkorrekturdaten,

o wobei die Referenzkorrekturdaten dem Referenzgebiet (210)

zugeordnet sind; und

- Vierte Mittel (1 14) zum Senden (340) der Korrekturdaten an die mobile Einheit (200) zum Bestimmen der hochgenauen Position (201 ) der mobilen Einheit (200),

o abhängig von der Abweichung.

8. Erste Vorrichtung (1 10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass

• die ersten Mittel (1 1 1 ) und/oder die zweiten Mittel (1 12) und/oder die dritten Mittel (1 13) und/oder die vierten Mittel (1 14) dazu ausgebildet sind, ein Verfahren (300) gemäß wenigstens einem der Verfahrensansprüche 1 bis 6 auszuführen.

9. Zweite Vorrichtung (400) zum Empfangen von Korrekturdaten und zum Betreiben einer mobilen Einheit (200) mit folgenden Mitteln:

- Fünfte Mittel (405) zum Erfassen einer Grobposition (202) der mobilen Einheit (200);

- Sechste Mittel (406) zum Bestimmen eines Referenzgebiets (210),

o welches die mobile Einheit (200) umfasst,

o abhängig von der Grobposition (202);

- Siebte Mittel (407) zum Übertragen des Referenzgebiets (210) an einen

externen Server (100),

o welcher ein Verfahren (300) gemäß wenigstens einem der Verfahrensansprüche 1 bis 6 ausführt;

- Achte Mittel (408) zum Empfangen der Korrekturdaten;

- Neunte Mittel (409) zum Bestimmen einer hochgenauen Position (201 ),

o ausgehend von der Grobposition (202) und den Korrekturdaten; und

- Zehnte Mittel (410) zum Betreiben der mobilen Einheit (200),

o abhängig von der hochgenauen Position (201 ).

10. Zweite Vorrichtung (410) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass

• die sechsten Mittel (406) dazu ausgebildet sind, das Referenzgebiet (210) abhängig von einer Fahrassistenzfunktion zu bestimmen, welche die hochgenaue Position (201 ) benötigt.