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1. (WO2018224427) HYDRODYNAMISCHE KUPPLUNG
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1 . Hydrodynamische Kupplung aufweisend ein primäres beschaufeltes Laufrad (2) und ein sekundäres beschaufeltes Laufrad (3), die derart gestaltet sind, dass die beiden Laufräder (2,3) rotierbar gelagert sind und einen mit Öl befüllbaren Arbeitsraum bilden, in dem durch Ausbildung einer Strömung Drehmoment von dem einen Laufrad (2) auf das andere Laufrad (3) übertragen werden kann, weiterhin aufweisend eine Kupplungsschale (4), die mit einem der Laufräder (3) im Bereich dessen Außenumfangs über eine Verbindungsfläche (16) verbunden ist und so mit dem Laufrad (3) rotieren kann und mit diesem einen geschlossenen Innenraum bildet, in dem sich das andere Laufrad (2) befindet, wobei zumindest ein Öl-Auslass (8) vorhanden ist, über den Öl aus dem Innenraum der Kupplung nach außen abströmen kann,

dadurch gekennzeichnet,

dass im Bereich der Verbindungsfläche (16) zwischen der Kupplungsschale (4) und dem mit der Kupplungsschale verbundenen Laufrad (3) eine oder mehrere Taschen (7) vorhanden sind, die jeweils zumindest einen Öl-Auslass (8) aufweisen und die jeweils zumindest eine Verbindungsbohrung (17) zu einem Zwischenraum zwischen der Kupplungsschale (4) und dem nicht mit der Kupplungsschale verbundenen Laufrad (2) aufweisen,

und wobei die Taschen (7) so gestaltet sind, dass das Öl aus dem Arbeitsraum (6) durch die Tasche (7) in den Öl-Auslass (8) abströmen kann und dabei zumindest teilweise in radialer Richtung (R) durch die Tasche (7) strömen muss.

2. Kupplung nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass die Mittellinie der Verbindungsbohrungen (17) einen Winkel zwischen 35° und 55° zur Rotationsachse der Laufräder und/oder zur radialen Richtung (R) der Laufräder aufweist.

3. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche

dadurch gekennzeichnet,

dass jede Tasche (7) genau einen Öl-Auslass (8) und/oder genau eine Verbindungsbohrung (17) aufweist.

4. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche

dadurch gekennzeichnet,

dass die Taschen (7) als Vertiefung in dem mit der Kupplungsschale (4) verbundenen Laufrad (3) ausgebildet sind.

5. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche

dadurch gekennzeichnet,

dass die Taschen (7) als Vertiefung in der Kupplungsschale (4) ausgebildet sind.

6. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche

dadurch gekennzeichnet,

dass die in Umfangsrichtung gemessene Breite und/oder die in axialer Richtung gemessene Tiefe der Taschen (7) in radialer Richtung (R) nach außen zumindest abschnittsweise abnimmt.

7. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche

dadurch gekennzeichnet,

dass die Öl-Auslässe (8) als im Wesentlichen radiale Bohrungen in der Kupplungsschale (4) oder in dem mit der Kupplungsschale verbundenen Laufrad (3) ausgebildet sind.

8. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche

dadurch gekennzeichnet,

dass der Öl-Strömungsweg durch die jeweilige Tasche (7) eine Umlenkung um eine Umlenkkante (13) aufweist.

9. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche

dadurch gekennzeichnet,

dass die maximale Tiefe der Taschen (7) in axialer Richtung zwischen 3 und 15 mm beträgt.

10. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche

dadurch gekennzeichnet,

dass die radiale Ausdehnung der Taschen (7) mindestens das Vierfache der maximalen Tiefe der Taschen in axialer Richtung beträgt.

1 1 . Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche

dadurch gekennzeichnet,

dass im Bereich des Öl-Auslasses (8) kein Ventil zur Steuerung der Auslassmenge vorhanden ist.

12. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche

dadurch gekennzeichnet,

dass mehrere, bevorzugt mindestens vier, besonders bevorzugt mindestens sechs Taschen (7) vorhanden sind.

13. Kupplung nach Anspruch 12

dadurch gekennzeichnet,

dass die Taschen (7) in im Wesentlichen gleichmäßigen Abständen über den Umfang verteilt sind.

14. Kupplung nach einem der vorherigen Ansprüche

dadurch gekennzeichnet,

dass die Verbindungsbohrungen (17) die einzige Öffnung für die Ölströmung zwischen den Taschen (7) und dem Innenraum der Kupplung darstellen.

15. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 13

dadurch gekennzeichnet,

dass die Taschen (7) neben den Verbindungsbohrungen (17) jeweils eine weitere Öffnung für die Ölströmung aufweisen, wobei diese Öffnung durch einen Spalt an der Verbindungsfläche (16) zwischen Kupplungsschale (4) und Laufrad (3) gebildet wird.