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1. (WO2018220223) VERFAHREN ZUR ERKENNUNG EINES KONTAKTFEHLERS IN EINER PHOTOVOLTAIKANLAGE

Pub. No.:    WO/2018/220223    International Application No.:    PCT/EP2018/064589
Publication Date: Fri Dec 07 00:59:59 CET 2018 International Filing Date: Tue Jun 05 01:59:59 CEST 2018
IPC: H02S 50/10
Applicants: SMA SOLAR TECHNOLOGY AG
Inventors: HOPF, Markus
Title: VERFAHREN ZUR ERKENNUNG EINES KONTAKTFEHLERS IN EINER PHOTOVOLTAIKANLAGE
Abstract:
Beschrieben ist ein Verfahren zur Erkennung eines Kontaktfehlers in einer Photovoltaikanlage (10), die einen Wechselrichter (13) und einen über Gleichstromleitungen (12a, 12b) mit dem Wechselrichter (13) verbundenen Photovoltaikgenerator (11) umfasst, wobei der Wechselrichter (13) Einkoppelmittel (15) zum Einkoppeln eines ersten Wechsel- spannungssignals mit Kommunikationsfrequenzen (31) in einem ersten Frequenzbereich zwischen 125 und 150 kHz in die Gleichstromleitungen (12a, 12b) umfasst und mittels des ersten Wechselspannungssignals mit dem Photovoltaikgenerator (11) kommuniziert. An dem Photovoltaikgenerator (11) ist ein Auskoppelmittel (16) zum Auskoppeln des ersten Wechselspannungssignals und zwischen dem Wechselrichter (13) und dem Photovoltaikgenerator (11) ein Entkoppelmittel (19) zur Entkoppelung der Impedanz des Photovoltaikgenerators (11) angeordnet, so dass der Photovoltaikgenerator (11) von einer Übertragungsstrecke zwischen Wechselrichter (11) und Entkoppelmittel (19) entkoppelt ist. Wechselströme in und Wechselspannungen zwischen den Gleichstromleitungen (12a, 12b) werden gemessen, um einen Impedanzverlauf zu bestimmen. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Einkoppelmittels (15) ein zweites Wechselspannungssignal mit Messfrequenzen (32) erzeugt wird, wobei mittels des zweiten Wechselspannungssignals und der gemessenen Wechselströme ein frequenzabhängiger Impedanzverlauf (30) in einem zweiten Frequenzbereich zwischen 50 kHz und 350 kHz, bevorzugt zwischen 75 kHz und 200 kHz bestimmt wird, wobei der zweite Frequenzbereich den ersten Frequenzbereich umfasst, und dass ein Kontaktfehler in der Photovoltaikanlage (10) mittels einer Analyse des frequenzabhängigen Impedanzverlaufes (30) erkannt wird. Das Verfahren kann in einem Wechselrichter (13) ausgeführt werden. Eine Photovoltaikanlage (10) kann einen solchen Wechselrichter (13) aufweisen.