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1. (WO2018219396) DREHSCHWINGUNGSDÄMPFER
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1 . Drehschwingungsdämpfer, insbesondere Zweimassenschwungrad, Riemen- scheibenentkoppler oder Scheibendämpfer, zur Dämpfung von Drehschwingungen in einem Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs, mit

einer einen umlaufenden Aufnahmekanal (14) ausbildenden Primärmasse (12) und

einer über ein Energiespeicherelement (16), insbesondere Bogenfeder, relativ zu der Primärmasse (12) begrenzt verdrehbaren Sekundärmasse (20),

wobei die Sekundärmasse (20) einen in den Aufnahmekanal (14) hineinragenden Ausgangsflansch (18) zum tangentialen Anschlagen an dem Energiespeicherelement (16) aufweist,

wobei der Ausgangsflansch (18) einen an dem Energiespeicherelement (16) tangential anliegenden Übertragungsflansch (28) und einen über einen Freiwinkel drehmomentübertragbar mit dem Übertragungsflansch (28) gekoppelten Anschlussflansch (30) aufweist.

2. Drehschwingungsdämpfer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Primärmasse (12) und der Übertragungsflansch (28) an dem Energiespeicherelement (16) tangential anliegen, wobei insbesondere das Energiespeicherelement (16) ausgestaltet ist im laufenden Betrieb an der Primärmasse (12) und an dem Übertragungsflansch (28) permanent tangential anzuliegen.

3. Drehschwingungsdämpfer nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Energiespeicherelement (16) zwischen der Primärmasse (12) und dem Übertragungsflansch (28) des Ausgangsflanschs (18) vorgespannt ist.

4. Drehschwingungsdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass ein bei einer relativen Drehrichtungsumkehr zwischen der Primärmasse (12) und der Sekundärmasse (20) vorgesehener Freiwinkel ausschließlich durch den zwischen dem Übertragungsflansch (28) und dem An-

schlussflansch (30) vorgesehenen Freiwinkel innerhalb des Ausgangsflanschs (18) gegeben ist.

5. Drehschwingungsdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragungsflansch (28) für jede Relativdrehrichtung einen in tangentialer Richtung wirkenden ersten Anschlag (32) und der Anschlussflansch (30) jeweils einen zum ersten Anschlag (32) weisenden in tangentialer Richtung wirkenden zweiten Anschlag (34) aufweist, wobei der erste Anschlag (32) und der zweite Anschlag (34) in Umfangsrichtung maximal um den Freiwinkel zueinander beabstandet positionierbar sind.

6. Drehschwingungsdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragungsflansch (28) und der Anschlussflansch (30) über eine Verzahnung (36) über einen Freiwinkel drehmomentübertragbar gekoppelt sind.

7. Drehschwingungsdämpfer nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (36) in axialer Richtung im Wesentlichen mittig zum Energiespeicherelement (16) oder über einen abgekröpften Verlauf des Übertragungs- flanschs (28) oder des Anschlussflanschs (30) in axialer Richtung seitlich zur in Umfangsrichtung verlaufenden Mittellinie des Energiespeicherelements (16) angeordnet ist.

8. Drehschwingungsdämpfer nach Anspruch 6 oder 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (36) innerhalb des Aufnahmekanals (14) oder radial innerhalb zum Aufnahmekanal (14) vorgesehen ist.

9. Drehschwingungsdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Übertragungsflansch (28) und dem Anschlussflansch (30) eine Reibeinrichtung zur Bereitstellung einer Dämpfung gegen ein resonanzbedingtes Aufschaukeln von Drehschwingungen vorgesehen ist.

Riemenscheibenanordnung zum Antrieb von Nebenaggregaten eines Kraftfahrzeugs mit Hilfe eines Zugmittels, mit einer Riemenscheibe zum Antrieb des Zugmittels, einer mit einer Antriebswelle eines Kraftfahrzeugmotors koppelbaren Nabe (22) zum Einleiten eines Drehmoments und einem Drehschwingungsdämp fer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Riemenscheibe Teil der Primärmasse (12) und die Nabe (22) Teil der Sekundärmasse (20) des Drehschwingungsdämpfers (10) sind.