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1. (WO2018215374) LUFTTROCKNERKARTUSCHE UND VORRICHTUNG UMFASSEND EINE LUFTTROCKNERKARTUSCHE
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1 . Lufttrocknerkartusche (1 , 1 ") zur Reduzierung der Luftfeuchtigkeit von einem Elektronikgehäuse zuführbarer Luft, wobei die Lufttrocknerkartusche (1 , 1 ") ein Kartu- schengehäuse (20, 20") aufweist, durch welches Luft leitbar ist, und wobei innerhalb des Kartuschengehäuses (20, 20") ein Trocken mittel (15, 15") angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufttrocknerkartusche (20, 20") einen Bestandteil eines optischen Messsystems, nämlich eine Sensoreinheit (5-6, 7-8, 9-10, 7", 21 ), aufweist, mit welchem der Feuchtigkeitsgehalt des Trockenmittels (15, 15") be- stimmbar ist, wobei das Kartuschengehäuse (20, 20") zumindest bereichsweise einen lichtdurchlässigen Mantelflächenabschnitt (18, 18") aufweist, zum Durchleiten eines von einem Bestandteil des optischen Messsystems ausgesandten optischen Signals.

2. Lufttrocknerkartusche nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (5-6, 7-8, 9-10, 7", 21 ) am Kartuschengehäuse (20, 20") oder an oder in dem Trockenmittel (15, 15"), vorzugsweise an oder in einem Trockenmittelkorn (22) des Trocken mittels (15, 15"), angeordnet ist.

3. Lufttrocknerkartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (7", 21 ) des optischen Messsystems als ein Farbsensor, bevorzugt ein Farbsensor mit einer Lichtquelle, zur Ermittlung des Spektralbereichs des Trockenmittels in Abhängigkeit vom Feuchtegehalt ausgebildet ist und/oder dass die Sensoreinheit (5-6, 7-8, 9-10) des optischen Messsystems ein Sendemodul (5, 7, 9) aufweist zum Aussenden eines optischen Signals in Form eines Sendesignals, insbesondere eines Infrarot-Signals, in das Trockenmittel (15, 15") und ein Empfangsmodul (6, 8, 10) aufweist zum Empfang eines optischen Signals, als ein dem Sendesignal zugeordnetes Empfangssignal, nach dessen Durchleiten durch das Trockenmittel (15, 15").

4. Lufttrocknerkartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kartuschengehäuse (20, 20") rohrformig ausgebildet ist und eine Längsachse (A) aufweist und dass das Kartuschengehäuse (20, 20") einen luftdurchlässigen Mantelflächenabschnitt (18, 18"), durch welchen Luft, insbe- sondere in radialer Richtung zur Längsachse (A), an das Trockenmittel (15, 15") anströmbar ist, aufweist.

Lufttrocknerkartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (5-6, 7-8, 9-10, 7") eine Signalverarbeitungseinheit (28, 28") aufweist, wobei ein an der Sensoreinheit (5-6, 7-8, 9-10, 7") abgreifbares Messsignal ein spannungs- und/oder stromäquivalentes Messsignal ist, welches aus dem optischen Signal, insbesondere aus dem Sende- und/oder dem Empfangssignal, durch die Signalverarbeitungseinheit (28, 28") ermittelbar ist.

Lufttrocknerkartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (5-6, 7-8, 9-10, 7") eine Kommunikationsschnittstelle (16, 17, 16") zur lösbaren Kontaktierung mit einer Anzeige- und/oder Auswerteeinheit (27) oder zur drahtlos-Kommunikation mit der Anzeige- und/oder Auswerteeinheit (27) aufweist, wobei durch die Kommunikationsschnittstelle (16, 17, 16") das Messsignal aus dem Kartuschengehäuse (20, 20") ausleitbar ist und/oder wobei die Sensoreinheit (5-6, 7-8, 9-10, 7") eine oder mehrere Energie- und/oder Datenleitungen (1 1 , 13, 1 1 ') aufweist, welche innerhalb des Kartuschengehäuses (20, 20") verlaufen und welche bevorzugt an einer endständigen Stirnseite des Kartuschengehäuses (20, 20") aus dem Kartuschengehäuse (20, 20") austreten und mit welchen das spannungs- und/oder stromäquivalente Messsignal aus dem Kartuschengehäuse (20, 20") ableitbar ist.

Lufttrocknerkartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufttrocknerkartusche (1 , 1 ") eine Energieversorgungseinheit zur Energieversorgung der Sensoreinheit (5-6, 7-8, 9-10, 7") und/oder eine Auswerte- und/oder Anzeigeneinheit (27) zur Verarbeitung und/oder Darstellung des Messsignals aufweist.

Vorrichtung (80) zur Bestimmung eines Feuchtegehalts einer Lufttrocknerkartusche (1 ') zur Installation an oder in einem Gehäuse (100), insbesondere einem Elektronikgehäuse, umfassend

eine Lufttrocknerkartusche (1 ') zur Reduzierung der Luftfeuchtigkeit von einem Gehäuse (100) zuführbarer Luft, wobei die Lufttrocknerkartusche (1 ') ein Kartuschengehäuse (20') aufweist, durch welches Luft leitbar ist, und wobei innerhalb des Kartuschengehäuses (20') ein Trockenmittel (15') angeordnet ist und

zumindest einen gehäusefesten Bestandteil eines optischen Messsystems zur Ermittlung des Feuchtegehaltes des Trocken mittels (15'),

wobei das optische Messsystem vorgesehen ist zum Aussenden eines optischen Signals, welches einen Strahlengang definiert, und wobei die Luft- trocknerkartusche (1 ') derart zum optischen Messsystem angeordnet ist, dass die Lufttrocknerkartusche (1 ') im Strahlengang des optischen Messsystems angeordnet ist,

wobei das Kartuschengehäuse (20') zumindest bereichsweise einen lichtdurch- lässigen Wandabschnitt (18') aufweist, zum Durchleiten eines vom optischen Messsystem ausgesandten optischen Signals.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufttrocknerkartusche (1 ') austauschbar in der Vorrichtung angeordnet ist.

10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (5-6', 7-8', 9-10') des optischen Messsystems als ein Farbsensor, bevorzugt ein Farbsensor mit einer Lichtquelle, zur Ermittlung des Spektralbereichs des Trockenmittels in Abhängigkeit vom Feuchtigkeitsgehalt aus- gebildet ist und/oder dass das optische Messsystem eine Sensoreinheit (5-6', 7-8', 9-10') mit einem Sendemodul (5', 7', 9') aufweist zum Aussenden eines optischen Signals in Form eines Sendesignals, insbesondere eines Infrarot-Signals, in das Trockenmittel (15') und mit einem Empfangsmodul (6', 8', 10') zum Empfang eines optischen Signals, in Form eines dem Sendesignal zugeordneten Empfangssignals, nach dessen Durchleiten durch das Trockenmittel (15').

1 1 . Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kartuschengehäuse (20') rohrförmig ausgebildet ist und eine Längsachse (A) aufweist und dass das Kartuschengehäuse (20') einen luftdurchlässigen Mantelflächenabschnitt, durch welchen Luft, insbesondere in radialer Richtung zur Längsachse (A), an das Trockenmittel (15') anströmbar ist, aufweist.

12. Verwendung der Lufttrocknerkartusche (1 , 1 ") und/oder der Vorrichtung (80) nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Luftentfeuchtung der in einem Batterie- gehäuse, insbesondere einer Lithiumionen-Batterie, eines Fahrzeugs befindlichen Luft.

13. Verfahren zur Ermittlung des Feuchtegehaltes des Trockenmittels (15, 15', 15") einer Lufttrocknerkartusche (1 , 1 ") nach einem der vorhergehenden Ansprüche oder einer Lufttrocknerkartusche (1 ') einer Vorrichtung (80) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend die folgenden Schritte:

a. Aussenden eines optischen Signals von einem Sendemodul (5, 7, 9, 5', 7', 9', 5", 7", 9") auf oder durch ein Trockenmittel (15, 15', 15"); b. Empfang des optischen Signals durch ein Empfangsmodul (6, 8, 10, 6', 8', 10', 6", 8", 10") unter Ermittlung eines Messwertes; und

c. Ermittlung des Feuchtigkeitsgehaltes des Trockenmittels (15, 15', 15") durch Vergleich des Messwertes mit einem Datensatz umfassend mess- wertspezifische Werte für unterschiedliche Feuchtegehalte des Trockenmittels und/oder durch Anwendung einer Rechenvorschrift betreffend den Feuchtgehalt des Trockenmittels in Abhängigkeit vom Messwert.

14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die messwertspezi- fischen Werte Extinktionswerte, Transmissionswerte und/oder Wellenlängen des sichtbaren Spektralbereichs für unterschiedliche Feuchtigkeitsgehalte des Trockenmittels (15, 15', 15") umfassen.

15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren intervallartig oder diskontinuierlich durchgeführt wird.