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1. (WO2018215122) VERFAHREN ZUR KAPAZITIVEN BERÜHR- UND BETÄTIGUNGSDETEKTION

Pub. No.:    WO/2018/215122    International Application No.:    PCT/EP2018/058156
Publication Date: Fri Nov 30 00:59:59 CET 2018 International Filing Date: Fri Mar 30 01:59:59 CEST 2018
IPC: H03K 17/96
H03K 17/98
Applicants: PREH GMBH
Inventors: SCHMITT, Florian
Title: VERFAHREN ZUR KAPAZITIVEN BERÜHR- UND BETÄTIGUNGSDETEKTION
Abstract:
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur kapazitiven Detektion einer Betätigung und/oder Berührung eines kapazitiven Sensors (1a, 1b) durch einen Bediener mit den Schritten : Bereitstellen des kapazitiven Sensors (1a, 1b), der eine dem Bediener zugewandte Berührfläche (11) definiert und eine dem Bediener abgewandte Gegenelektrode (3) sowie eine über ein Dielektrikum (6) beabstandet angeordnete und zur Gegenelektrode (3) isolierte Sensorelektrode (2) aufweist, die bei Betätigung der Berührfläche (11) eine Annäherung an die Gegenelektrode (3) erfährt, sowie Bereitstellen einer Auswertelektronik (20), die die Sensorelektrode (2) und die Gegenelektrode (3) elektrisch kontaktiert; Beaufschlagen (21) der Gegeneiektrode (3) des kapazitiven Sensors (1a, 1b) mit einem ersten, konstanten, elektrischen Potenzial (Vcc) zur Erzeugung eines ersten kapazitiven Messfeldes zwischen Sensorelektrode (2) und Gegenelektrode (3) und nachfolgendes Bestimmen (22) eines ersten Messwertes (Ml), der abhängig von einer durch das erste, kapazitive Messfeld bewirkten, induzierten Ladungsverschiebung der Sensorelektrode (2) ist; Beaufschlagen (24) der Gegenelektrode (3) des kapazitiven Sensors (1a, 1b) mit einem zweiten, konstanten, sich vom ersten Potenzial unterscheidenden, elektrischen Potenzial zur Erzeugung eines zweiten kapazitiven Messfeldes zwischen Sensorelektrode (2) und Gegeneiektrode (3) und nachfolgendes Bestimmen (25) eines zweiten Messwertes (M2), der abhängig von einer durch das zweite, kapazitive Messfeld bewirkten, induzierten Ladungsverschiebung der Sensorelektrode (2) ist; Berechnen (26) einer ersten Kenngröße (K1) aus erstem Messwert (M1) und zweitem Messwert (M2) mittels wenigstens einer ersten mathematischen Operation; Berechnen (26) einer zweiten Kenngröße (K1) aus erstem Messwert (M1) und zweitem Messwert (M2) mittels wenigstens einer zweiten mathematischen, sich von der ersten mathematischen Operation unterscheidenden Operation; jeweiliger Vergleich (27, 28) von erster Kenngröße (K1) und zweiter Kenngröße (K2) mit einer vorgegebenen Größe, um eine Berührung von einer Betätigung zu unterscheiden.