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1. (WO2018211072) VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM STEUERN EINES MATERIALFLUSSES AN EINEM MATERIALFLUSS-KNOTENPUNKT

Pub. No.:    WO/2018/211072    International Application No.:    PCT/EP2018/063091
Publication Date: Fri Nov 23 00:59:59 CET 2018 International Filing Date: Sat May 19 01:59:59 CEST 2018
IPC: G06Q 10/08
Applicants: SSI SCHÄFER AUTOMATION GMBH (AT)
Inventors: WINKLER, Max
Title: VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM STEUERN EINES MATERIALFLUSSES AN EINEM MATERIALFLUSS-KNOTENPUNKT
Abstract:
Es wird offenbart eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Steuern eines Materialflusses (18) in einem Lager- und Kommissioniersystem (10) an einem sensorgesteuerten Knotenpunkt (12) des Materialflusses (18), wo eine Entscheidung über eine zukünftige Materialfluss-Richtung oder über eine Geschwindigkeit des Materialflusses (18) zu treffen ist, wobei zumindest ein Eingangsbereich (28) des Knotenpunkts (12) von einem, vorzugsweise einzigen, Sensor (22) erfasst wird, mit den Schritten:mittels des Sensors (22) Erzeugen (S10) von Sensordaten (46), die den Materialfluss (18), der durch ein oder mehrere Materialfluss-Objekte (36) definiert ist, das bzw. die sich dem Knotenpunkt (12) stromabwärts nähern, in einem Blickfeld (26) des Sensors (22), insbesondere im Eingangsbereich (28) des Knotenpunkts (12), repräsentieren; Prüfen (S16), ob die Sensordaten (46) für jedes der sich nähernden Objekte (36-1, 36-2) mindestens ein zugehöriges Objekt-Merkmal (40) umfassen, das eine sichere Identifizierung des entsprechenden Objekts (36) erlaubt; und wenn die Sensordaten (46) für jedes der Objekte (36-1, 36-2) das mindestens eine zugehörige Merkmal (40) umfassen, das die sichere Identifizierung erlaubt, Steuern (S18) des Materialflusses (18) an dem Knotenpunkt (12) auf Basis der Sensordaten (46); oder wenn die Sensordaten (46) nicht für jedes der sich nähernden Objekte (36-1, 36-2) das mindestens eine zugehörige Merkmal (40) umfassen, das die sichere Identifizierung erlaubt (S16), Steuern (S26) des Materialflusses (18) an dem Knotenpunkt (12) zumindest für solche der Objekte (36-1, 36-2), deren zugehöriges Merkmal (40) von den Sensordaten (46) nicht umfasst ist, auf Basis einer Informationsfusion (S22) der Sensordaten (46) mit vorab erzeugten Zusatzdaten (50), die von mindestens einer Informationsquelle (52) stammen, die sich von dem Sensor (22) des Knotenpunkts (12) unterscheidet, wobei die Zusatzdaten (50) weitere Objekte-Merkmale (40) umfassen, die zusammen mit den Merkmalen (40) aus den Sensordaten (46) eine ausreichend sichere Identifizierung erlauben (S24).