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1. (WO2018188866) FAHRBARE GEHHILFE
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

Fahrbare Gehhilfe (1) mit einem Fahrwerk (2), einem Rahmen (7; 107; 207; 307) und einer Auflage (8) für ein Bein einer Person, wobei das Fahrwerk (2) eine zweirädrige Vorderachse (3) und eine Hinterachse (6; 106; 206; 306) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterachse (6; 106; 206; 306) zwischen einer einrädrigen Ausführung mit einem ersten Rad (9; 109; 209; 309) und einer zweirädrigen Ausführung mit einem ersten Rad (9; 109; 209; 309) und einem zweiten Rad (10; 110; 210; 310) umrüstbar ist.

Fahrbare Gehhilfe (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umrüstung von der einrädrigen in die zweirädrige Ausführung der Hinterachse (106) ein Umrüstsatz vorgesehen ist, der ein zweites Rad (110) und eine gemeinsame Achse (114) für beide Räder (109, 110) aufweist, wobei die gemeinsame Achse (114) länger ist als diejenige der einrädrigen Ausführung, und an dem Rahmen (107) in zwei verschiedenen Positionen montierbar ist, in welchen das erste Rad (109) jeweils an der gleichen Stelle wie in der einrädrigen Ausführung und das zweite Rad (110) wahlweise links oder rechts lateral von dem ersten Rad (109) versetzt angeordnet ist.

Fahrbare Gehhilfe (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Umrüstung von der einrädrigen in die zweirädrige Ausführung ein Umrüstsatz vorgesehen ist, der eine an der Achse (14; 214; 314) des ersten Rades (9; 209; 309) montierbare Achsverlängerung (11; 211; 311) und ein zweites Rad (10; 210; 310) aufweist.

4. Fahrbare Gehhilfe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsverlängerung (11; 211; 311) wahlweise auf jeder der beiden Seiten der Achse (14; 214; 314) des ersten Rades (9; 209; 309) montierbar ist.

5. Fahrbare Gehhilfe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Achsverlängerung (1 1; 211; 311) im montierten Zustand koaxial zur Achse (14; 214; 314) des ersten Rades (9; 209; 309) erstreckt.

6. Fahrbare Gehhilfe nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rad (10; 110; 210; 310) einen geringfügig kleineren Durchmesser hat als das erste Rad (9; 109; 209; 309).

7. Fahrbare Gehhilfe nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rad (10; 110; 210; 310) einen um 1cm bis 3 cm kleineren Durchmesser hat als das erste Rad (9; 109; 209; 309).

8. Fahrbare Gehhilfe nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rad (10; 110; 210; 310) in der zweirädrigen Ausführung der Hinterachse (6; 106; 206; 306) einen Abstand von dem ersten Rad (9; 109; 209; 309) hat, der mindestens ein Sechstel des Abstandes zwischen den beiden Rädern (12, 13) der Vorderachse (3) beträgt.

9. Fahrbare Gehhilfe nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rad (10; 110; 210; 310) in der zweirädrigen Ausführung der Hinterachse (6; 106; 206; 306) einen Abstand von dem ersten Rad (9; 109; 209; 309) hat, der höchstens ein Drittel des Abstandes zwischen den beiden Rädern (12, 13) der Vorderachse (3) beträgt.

10. Fahrbare Gehhilfe nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rad (10; 110; 210; 310) mittels einer Rastverbindung ohne Verwendung eines Werkzeugs an der Achs Verlängerung (11; 211; 311) montierbar und von dieser demontierbar ist.

11. Fahrbare Gehhilfe nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsverlängerung (11) eine auf die Achse (14) des ersten Rades (9) aufschraubbare Distanzhülse (23) und eine mit der Distanzhülse (23) verrastbare Zusatzachse (24), an welcher das zweite Rad (10) gelagert ist, aufweist.

12. Fahrbare Gehhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl in der einrädrigen Ausführung, als auch in der zweirädrigen Ausführung das erste Rad (9; 109; 209; 309) der Hinterachse (6; 106; 206; 306) lateral mittig zwischen den Vorderrädern (12, 13) angeordnet ist.

13. Fahrbare Gehhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterachse (106; 206; 306) drehbar an dem Rahmen (107; 207; 307) gelagert ist und in der zweirädrigen Ausführung ihre beiden Räder (109, 110; 209, 210; 309, 310) drehfest miteinander verbunden sind.

14. Fahrbare Gehhilfe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (214; 314) des ersten Rades (209; 309) drehbar an dem Rahmen (107; 207; 307) gelagert und das erste Rad (209; 309) drehfest mit ihr verbunden ist, und dass zur Umrüstung in die zweirädrige Ausführung eine Achsverlängerung (211; 311) drehfest mit der Achse (214; 314) des ersten Rades (209; 309) verbindbar ist und das zweite Rad (210; 310) drehfest mit der Achs Verlängerung (21 1; 311) verbindbar ist.

15. Fahrbare Gehhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl in der einrädrigen Ausführung, als auch in der zweirädrigen Ausführung der Hinterachse (6; 106; 206; 306) nur eine einzige Bremse vorgesehen ist, welche an dem ersten Rad (9; 109; 209; 309) der Hinterachse (6; 106; 206; 306) angreift.

16. Umrüstsatz zur Umrüstung einer Gehhilfe (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche von einer einrädrigen in eine zweirädrige Ausführung, wobei der Umrüstsatz eine an der Achse (14; 214; 314) der Gehhilfe (1) montierbare Achsverlängerung (11; 211; 311) und ein daran drehbar gelagertes zweites Rad (10; 210; 310) aufweist.

17. Umrüstsatz zur Umrüstung einer Gehhilfe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 von einer einrädrigen in eine zweirädrige Ausführung, wobei der Umrüstsatz ein zweites Rad (110) sowie eine gemeinsame Achse (114) für das erste Rad

(109) der Gehhilfe (1) und das zweite Rad (110) des Umrüstsatzes aufweist, wobei die gemeinsame Achse (114) länger ist als diejenige der einrädrigen Ausführung der Gehhilfe und an dem Rahmen (107) der Gehhilfe in zwei verschiedenen Positionen montierbar ist, in welchen das erste Rad (109) jeweils an der gleichen Stelle wie in der einrädrigen Ausführung und das zweite Rad

(110) wahlweise links oder rechts lateral von dem ersten Rad (109) versetzt angeordnet ist.