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1. (WO2018166865) VERFAHREN UND ANLAGE ZUR ERZEUGUNG UND AUFBEREITUNG EINES SYNTHESEGASGEMISCHES

Pub. No.:    WO/2018/166865    International Application No.:    PCT/EP2018/055612
Publication Date: Fri Sep 21 01:59:59 CEST 2018 International Filing Date: Thu Mar 08 00:59:59 CET 2018
IPC: C01B 3/02
C01B 3/38
C01C 1/04
Applicants: thyssenkrupp Industrial Solutions AG
THYSSENKRUPP AG
Inventors: GORVAL, Evgeni
Title: VERFAHREN UND ANLAGE ZUR ERZEUGUNG UND AUFBEREITUNG EINES SYNTHESEGASGEMISCHES
Abstract:
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung und Aufbereitung eines Synthesegasgemisches für die Herstellung von Ammoniak, bei dem ein Kohlenwasserstoffe und Dampf enthalten-des Ausgangsgasgemisch in einem autothermen Reformer (49) mittels Sauerstoff in ein Rohsynthese-gasgemisch umgewandelt wird, welches nach weiterer Aufbereitung mindestens einer Ammoniak-synthese (15, 45) zugeführt wird, wobei man nur einen Teilstrom (48) des Ausgangsgasgemisches dem autothermen Reformer (49) zuführt, während man einen weiteren Teilstrom (32) des Ausgangsgasgemisches einem Primärreformer (33) und anschließend dem Sekundärreformer (20) zuführt und das in diesen Primär- und Sekundärreformern erzeugte Gasgemisch gegebenenfalls nach weiterer Aufbereitung ebenfalls einer Ammoniaksynthese (15, 45) zuführt, wobei man das Synthesegasgemisch (44) auf einen erhöhten Druck bringt, welcher dem Ammoniaksynthesedruck entspricht, wobei man erst nach der Druckerhöhung dem Synthesegasgemisch aus mindestens einer Leitung (14, 57) weiteren Stickstoff zuführt, bevor das Synthesegasgemisch in die Ammoniak-Synthese gelangt. Ein Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass eine massive Entlastung aller Prozesseinheiten zwischen dem Sekundärreformer und der Hauptsynthese erzielt wird, einschließlich des Prozessluftkompressors und des Synthesegaskompressors. Gegenüber einer Variante mit nur einem autothermen Reformer besteht neben weiteren Vorteilen beispielsweise ein Vorteil der erfindungsgemäßen Kombination mit dem Primärreformer darin, dass die Wärme im Rauchgaskanal des Primärreformers genutzt werden kann.