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1. (WO2018162518) MEDIZINISCHES SÄGESCHABLONENSYSTEM
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Patentansprüche

Medizinisches Sägeschablonensystem (10) umfassend eine Ausrichtvorrichtung (12) zum Ausrichten einer medizinischen Sägeschablone (14) relativ zu einem menschlichen oder tierischen Knochen (18), welche Aus richtvorrichtung (12) mindestens eine Befestigungselementaufnahme (28) für ein in Knochen (18) festlegbares Befestigungselement (16), ein erstes Kopplungsglied (20), welches mit einer Sägeschablone (14) koppelbar oder gekoppelt ist, eine Abstandsänderungseinrichtung (38) zum Verändern eines Abstands (40)zwischen der Befestigungselementaufnah me (28) und dem ersten Kopplungsglied (20) und eine Winkeländerungs einrichtung (42) zum Verändern eines Winkels (44) zwischen der Befesti gungselementaufnahme (28) und dem ersten Kopplungsglied (20) um-fasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsänderungeinrichtung (38) ein um eine Abstandseinstellglieddrehachse (46) verdrehbares Abstandseinstellglied (48) umfasst und/oder dass die Winkeländerungseinrichtung (42) ein um eine Winkeleinstellglieddrehachse (52) verdrehbares Winkeleinstellglied (54) umfasst.

Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abstandseinstellglieddrehachse (46) die Winkeleinstellglieddrehachse (52) definiert.

Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsänderungseinrichtung (38) und die Winkeländerungseinrichtung (42) unabhängig voneinander betätigbar sind.

4. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandseinstellglied (48) in Form eines Einstellrads (50) ausgebildet ist.

5. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkeleinstellglied (54) in Form eines Einstellrads (56) ausgebildet ist.

6. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtvorrichtung (12) einen Grundkörper (58) umfasst, an welchem das Abstandseinstellglied (48) und das Winkeleinstellglied (54) verdrehbar gelagert oder gehalten sind .

7. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Abstandseinstellglied (48) ein Abstandseinstellgliedlagerelement (60) zugeordnet ist und dass dem Winkeleinstellglied (54) ein Winkeleinstellgliedlagerelement (68) zugeordnet ist.

8. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandseinstellgliedlagerelement (68) und/oder das Winkeleinstellgliedlagerelement (68) in Form eines Lagerstifts oder einer Schraube (70) ausgebildet sind.

9. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandseinstellgliedlagerelement (60) am Grundkörper (58) oder am Abstandseinstellglied (48) angeordnet oder ausgebildet ist.

10. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkeleinstellgliedlagerelement (68) am Grundkörper (58) oder am Winkeleinstellglied (54) angeordnet oder ausgebildet ist.

11. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandseinstellglied (48) und/oder das Winkeleinstellglied (54) mindestens eine in radialer Richtung von der Abstandseinstellglieddrehachse (46) weg weisende Ausnehmung (76) und/oder mindestens einen in radialer Richtung von der Abstandseinstellglieddrehachse (46) weg weisenden Vorsprung (78) aufweisen.

12. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsänderungseinrichtung (38) ein am Grundkörper (58) verschiebbar gelagertes, eine Schiebe- elementlängsachse (82) definierendes Schiebeelement (80) umfasst, welches mit dem Abstandseinstellglied (48) direkt oder indirekt zusammenwirkend angeordnet oder ausgebildet ist derart, dass das Schiebeelement (80) in Richtung der Schiebeelementlängsachse (82) verschiebbar ist durch Verdrehen des Abstandseinstellglieds um die Abstandseinstellglieddrehachse.

13. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiebeelement (80) am Grundkörper (58) bezogen auf die Schiebeelementlängsachse (82) unverdrehbar geführt ist.

14. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (58) eine Schiebeelement- führung (84) umfasst, in welcher das Schiebeelement (80) beweglich geführt ist.

15. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebeelementführung (84) in Form einer Ausnehmung oder Durchbrechung (86) ausgebildet ist.

16. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebeelementführung (84) einen unrunden Querschnitt aufweist.

17. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsänderungseinrichtung (38) einen exzentrisch zur Abstandseinstellglieddrehachse (46) angeordneten Schiebemitnehmer (108) umfasst, dass der Schiebemitnehmer am Abstandseinstellglied (48) angeordnet oder ausgebildet ist und mit dem Schiebeelement (80) beweglich in Eingriff steht oder dass der Schiebemitnehmer am Schiebeelement angeordnet oder ausgebildet ist und mit dem Abstandseinstellglied beweglich in Eingriff steht.

18. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebemitnehmer (108) in Form eines Stifts (110) ausgebildet ist und dass eine Stiftlängsachse des Stifts (110) parallel oder im Wesentlichen parallel zur Abstandseinstellglieddrehachse (46) verläuft.

19. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebemitnehmer (108) in eine korrespondierende Führungsausnehmung (112) eingreift zum Übertragen einer Antriebskraft vom Abstandseinstellglied (48) auf das Schiebeelement (80).

20. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 12 bis

19, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebeelementlängsachse (82) quer, insbesondere senkrecht, zur Abstandseinstellglieddrehachse (46) verläuft.

21. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 6 bis

20, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkeländerungseinrichtung (42) ein am Grundkörper (58) um eine Schwenkachse (118) verschwenkbar gelagertes Schwenkelement (120) umfasst, welches mit dem Winkeleinstellglied (54) direkt oder indirekt zusammenwirkend angeordnet oder ausgebildet ist derart, dass das Schwenkelement (120) um die Schwenkachse (118) verschwenkbar ist durch Verdrehen des Winkeleinstellglieds (54) um die Winkeleinstellglieddrehachse (52).

22. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (118) parallel zur Winkeleinstellglieddrehachse (52) verläuft.

23. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kopplungsglied (20) am Schwenkelement (120) angeordnet oder ausgebildet, insbesondere einstückig, ist.

24. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 12 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kopplungsglied (20) eine Kopplungsgliedlängsachse (36) definiert und dass die Kopplungsgliedlängsachse (36) quer zur Schiebeelementlängsachse (82) verläuft.

25. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsgliedlängsachse (36) quer, insbesondere senkrecht, zur Schwenkachse (118) verläuft.

26. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 21 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (58) zwei Lagerbacken (122) umfasst, dass das Schwenkelement (120) zwischen den Lagerbacken (122) auf einem an den Lagerbacken (122) gehaltenen Lagerstift (124) gelagert ist oder dass die Lagerbacken auf zwei am Schwenkelement abstehenden Lagervorsprüngen gelagert sind .

27. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerstift (124) oder die Lagervorsprünge die Schwenkachse (118) definieren.

28. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 21 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkeländerungseinrichtung (42) einen exzentrisch zur Winkeleinstellglieddrehachse (52) angeordneten Schwenkmitnehmer (126) umfasst, dass der Schwenkmitnehmer (126) am Winkeleinstellglied (54) angeordnet oder ausgebildet ist und mit dem Schwenkelement (120) beweglich in Eingriff steht oder dass der

Schwenkmitnehmer am Schwenkelement angeordnet oder ausgebildet ist und mit dem Winkelseinstellglied beweglich in Eingriff steht.

29. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkmitnehmer (126) in Form eines Stifts (128) ausgebildet ist und dass eine Stiftlängsachse des Stifts (128) parallel oder im Wesentlichen parallel zur Winkeleinstellglieddrehachse (52) verläuft.

30. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkmitnehmer (126) in eine korrespondierende Schwenkmitnehmerführungsausnehmung (130) eingreift zum Übertragen einer Antriebskraft vom Winkeleinstellglied (54) auf das Schwenkelement (120).

31. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 21 bis

30, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (118) parallel oder im Wesentlichen parallel zur Abstandseinstellglieddrehachse (46) verläuft.

32. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 28 bis

31, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand der Schwenkachse (118)

von der Winkeleinstellglieddrehachse (52) größer ist als ein Abstand des Schwenkmitnehmers (108) von der Winkeleinstellglieddrehachse (52).

33. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 28 bis

32, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand des Schiebemitnehmers (108) von der Abstandseinstellglieddrehachse (46) größer ist als ein Abstand des Schwenkmitnehmers (108) von der Abstandseinstellglieddrehachse (46).

34. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 28 bis

33, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand der Schwenkachse (118) von der Winkeleinstellglieddrehachse (52) größer ist als ein Abstand der Schwenkachse (118) vom Schwenkmitnehmer (108).

35. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsänderungein- richtung (38) ausgebildet ist zum Verändern des Abstands (40) zwischen der Befestigungselementaufnahme (28) und dem ersten Kopplungsglied (20) in diskreten Abstandsschritten.

36. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass die diskreten Abstandsschritte gleich groß oder im Wesentlichen gleich groß sind .

37. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsänderungein- richtung (38) eine Abstandsschritteinstelleinrichtung (132) umfasst zum Einstellen diskreter Abstände (40) zwischen der Befestigungselementaufnahme (28) und dem ersten Kopplungsglied (20).

38. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsschritteinstelleinrichtung (132) in Form eines Abstandsrastmechanismus (134) ausgebildet ist umfassend mitei- nander zusammenwirkende erste und zweite Abstandsrastglieder (136, 138) und dass die ersten und zweiten Abstandsrastglieder (136, 138) bei diskreten Abständen (40) zwischen der Befestigungselementaufnahme und dem ersten Kopplungsglied (20) in Eingriff stehen.

39. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Abstandsrastglieder (136, 138) einerseits am Abstandseinstellglied (48) und andererseits am

Grundkörper (58) angeordnet oder ausgebildet sind.

40. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 38 oder 39, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl erster Abstandsrastglieder (136) in Form von eine Abstandsverzahnung (140) ausbildenden Zähne (142) ausgebildet ist.

41. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsverzahnung (140) die Abstandseinstell- glieddrehachse (46) konzentrisch umgebend angeordnet oder ausgebildet ist.

42. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 38 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites Abstandsrastgiied (138) in Form eines gegen ein vorspannendes Element (146) aus einer Grundstellung auslenkbaren Abstandsrastkörpers (144) ausgebildet ist.

43. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wirkrichtung des vorspannenden Elements (146) parallel oder im Wesentlichen parallel zur Abstandseinstellgliedd- rehachse (46) verläuft.

44. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 38 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Abstandsrastglieder (136) in Richtung auf den Grundkörper (58) hin weisend vom Abstandseinstellglied (48) abstehend angeordnet oder ausgebildet sind .

45. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 38 bis 44, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand der ersten Abstandsrast- glieder (136) von der Abstandseinstellglieddrehachse (46) größer ist als ein Abstand des Schiebemitnehmers (108) von der Abstandseinstellglieddrehachse (46).

46. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkeländerungseinrichtung (42) eine Winkelschritteinstelleinrichtung (154) umfasst zum Einstellen diskreter Winkel (44) zwischen der Befestigungselementaufnahme (28) und dem ersten Kopplungsglied (20).

47. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelschritteinstelleinrichtung (154) in Form eines Winkelrastmechanismus (156) ausgebildet ist umfassend miteinander zusammenwirkende erste und zweite Winkelrastglieder (158, 160) und dass die ersten und zweiten Winkelrastglieder(158, 160) bei diskreten Winkeln (44) zwischen der Befestigungselementaufnahme (28) und dem ersten Kopplungsglied (20) in Eingriff stehen.

48. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Winkelrastglieder (158, 160) einerseits am Winkeleinstellglied (54) und andererseits am Grundkörper (58) angeordnet oder ausgebildet sind.

49. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 47 oder 48, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl erster Winkelrastglieder (158) in Form von eine Winkelverzahnung (162) ausbildenden Zähne (164) ausgebildet ist.

50. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelverzahnung (162) die Winkeleinstellglieddrehachse (52) konzentrisch umgebend angeordnet oder ausgebildet ist.

51. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 47 bis 50, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites Winkelrastglied (160) in Form eines gegen ein vorspannendes Element (146) aus einer Grundstellung auslenkbaren Winkelrastkörpers (166) ausgebildet ist.

52. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, dass dem zweiten Abstandsrastglied (138) und dem zweiten Winkelrastglied (160) ein gemeinsames vorspannendes Element (146) zugeordnet ist.

53. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 42 bis

52, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wirkrichtung des vorspannenden Elements (146) parallel oder im Wesentlichen parallel zur Winkeleinstellglieddrehachse (52) verläuft.

54. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 47 bis

53, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Winkelrastglieder (158) in Richtung auf den Grundkörper (58) hin weisend vom Winkeleinstellglied (54) abstehend angeordnet oder ausgebildet sind .

55. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 47 bis

54, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand der ersten Winkelrastglieder (158) von der Winkeleinstellglieddrehachse (52) größer ist als ein Abstand des Schwenkmitnehmers (126) von der Winkeleinstellglieddrehachse (52).

56. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselementaufnahme (28) am Schiebe- element (80) angeordnet oder ausgebildet ist, insbesondere in Form einer im Querschnitt rotationssymmetrischen Durchbrechung.

57. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens ein Befestigungselement (16) zum Verankern in einem Knochen (18).

58. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 56, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungselement (16) in Form eines Knochenpins oder in Form einer Knochenschraube ausgebildet ist.

59. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Sägeschablone (14) mit mindestens einer Führungsdurchbrechung (170), insbesondere in Form eines Führungsschlitzes (172), für ein Sägeblatt.

60. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 59, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägeschablone (14) mindestens eine Sägeschab- lonenbefestigungselementaufnahme (174) zum Aufnehmen mindestens eines Befestigungselements umfasst.

61. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 59 oder 60, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägeschablone (14) ein zweites Kopplungsglied (22) umfasst zum in Eingriff Bringen mit dem ersten Kopplungsglied (20).

62. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 59 bis 61, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägeschablone (14) mit dem ersten Kopplungsglied (20) unlösbar verbunden oder mit dem ersten Kopplungsglied (20) einstückig ausgebildet ist.

63. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der Ansprüche 59 bis 62, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägeschablone (14) mindestens ein erstes Kopplungselement (176) umfasst zum in Eingriff Bringen mit einem zweiten Kopplungselement (178) einer medizinischen Referenzie- rungseinheit (180).

64. Medizinisches Sägeschablonensystem nach einem der voranstehenden Sätze, gekennzeichnet durch eine medizinische Referenzierungseinheit (180), deren Position und/oder Orientierung im Raum mit einem medizinischen Navigationssystem (182) bestimmbar ist.

65. Medizinisches Sägeschablonensystem nach Anspruch 64, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzierungseinheit (180) an der Sägeschablone (14) angeordnet oder ausgebildet ist oder dass die Referenzierungseinheit (180) ein zweites Kopplungselement (178) umfasst zum in Eingriff Bringen mit dem ersten Kopplungselement (176) der Sägeschablone (14) in einer Kopplungsstellung.