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1. (WO2018158095) STEUERGERÄT FÜR EIN FAHRZEUG SOWIE FAHRZEUG MIT EINEM DERARTIGEN STEUERGERÄT
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1 . Steuergerät (7, 10a) für ein Fahrzeug (1 ) mit Fahrzeugachsen (2) und einem Chassis (4), insbesondere Nutzfahrzeug, wobei das Steuergerät (7, 10a) eine Energieversorgungseinheit (40) aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Steuergerät (7, 10a) ausgebildet ist, über die Energieversorgungseinheit (40) mindestens zwei Sensormodule (22, 50, 60, 70) am Fahrzeug (1 ) mit Energie zu versorgen, wobei die mindestens zwei Sensormodule (22, 50, 60, 70) mit einer der Fahrzeugachsen (2) des Fahrzeuges (1 ) fest verbunden sind.

2. Steuergerät (7, 10a) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein der mindestens zwei mit Energie über die Energieversorgungseinheit (40) zu versorgenden Sensormodule am Fahrzeug (1 ) ein Drehzahlsensor (50, 60) zur Messung eines Drehverhaltens eines Rades (3) an der Fahrzeugachse (2) oder ein Achsmodul (22) eines Fahrhöhensensors (20) zur Messung einer einen Abstand (A) zwischen dem Chassis (4) und der Fahrzeugachse (2) des Fahrzeuges (1 ) charakterisierenden Größe oder ein Beschleunigungssensor (70) ist.

3. Steuergerät (7, 10a) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit Energie über die Energieversorgungseinheit (40) zu versorgendes Sensormodul der Drehzahlsensor (50, 60) und ein weiteres der mindestens zwei mit Energie über die Energieversorgungseinheit (40) zu versorgenden Sensormodule das Achsmodul (22) des Fahrhöhensensors (20) ist.

4. Steuergerät (7, 10a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät ein Brems-Steuergerät (7) zum Ansteuern von Bremsen (B) des Fahrzeuges (1 ) oder ein Niveauregel-Steuergerät (10a) zum Ansteuern einer Luftfederanlage (L) zum

Heben oder Senken des Chassis (4) des Fahrzeuges (1 ) ist.

5. Steuergerät (7, 10a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (7, 10a) mit dem Chassis (4) des Fahrzeuges (1 ) fest verbunden ist und das Steuergerät (7, 10a) dazu dient, die mindestens zwei Sensormodule (22, 50, 60, 70) über lediglich eine zwischen dem Chassis (4) und der Fahrzeugachse (2) verlaufende Versorgungsleitung (31 ) mit Energie zu versorgen.

6. Steuergerät (7, 10a) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die lediglich eine Versorgungsleitung (31 ) zweiadrig ausgeführt ist und das Steuergerät (7, 10a) ausgebildet ist, von mindestens einem der mindestens zwei Sensormodule (22, 50, 60) ausgegebene und über die zweiadrige Versorgungsleitung (31 ) übertragene Signale (SD, SH) aufzunehmen und zu verarbeiten,

wobei die Signale (SD, SH) durch eine Modulierung eines über die Versorgungsleitung (31 ) übertragenen Stroms erzeugbar sind, wobei der Strom gleichzeitig zur Energieversorgung der mindestens zwei Sensormodule (22, 50, 60, 70) dient.

7. Steuergerät (7, 10a) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Energieversorgungseinheit (40) des Steuergerätes (7, 10a) mit Energie zu versorgenden mindestens zwei Sensormodule (22, 50, 60, 70) derartig ausgelegt sind, dass der von diesen mindestens zwei Sensormodulen (22, 50, 60, 70) im Rahmen der Energieversorgung aufgenommene Strom ein durch Modulierung des Stromes erzeugtes Signal (SD, SH) nicht beeinflusst.

8. Steuergerät (7, 10a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (7, 10a) mit einer Energiequelle (8) im Fahrzeug (1 ) verbindbar ist zum Bereitstellen von Energie an die im Steuergerät (7, 10a) angeordnete Energieversorgungseinheit

(40).

9. Fahrzeug (1 ), insbesondere Nutzfahrzeug, mit Fahrzeugachsen (2), einem Chassis (4), einer Sensoranordnung (5) und einem eine Energieversorgungseinheit (40) aufweisenden Steuergerät (7, 10a), insbesondere nach einem der vorgehenden Ansprüche,

wobei die Sensoranordnung (5) mindestens zwei mit der Fahrzeugachse (2) des Fahrzeuges (1 ) fest verbundene Sensormodule (22, 50, 60, 70) mit jeweils einem Versorgungsanschluss (22a, 50a, 60a, 70a) zum Einspeisen von Energie in das jeweilige Sensormodul (22, 50, 60, 70) aufweist,

wobei der Versorgungsanschluss (50a) eines der mindestens zwei Sensormodule (50) mit der Energieversorgungseinheit (40) des Steuergerätes (7, 10a) energieleitend verbunden ist zum Versorgen des einen mit der Fahrzeugachse (2) fest verbundenen Sensormoduls (50) mit Energie, dadurch gekennzeichnet, dass

der Versorgungsanschluss (22a, 60a, 70a) eines weiteren der mindestens zwei mit der Fahrzeugachse (2) fest verbundenen Sensormodule (22, 60, 70) ebenfalls mit der Energieversorgungseinheit (40) des Steuergerätes (7, 10a) energieleitend verbunden ist zum gleichzeitigen Energieversorgen der mindestens zwei mit der Fahrzeugachse (2) fest verbundenen Sensormodule (22, 50, 60, 70) Über dieselbe Energieversorgungseinheit (40) des Steuergerätes (7, 10a).

10. Fahrzeug (1 ) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein der mindestens zwei Sensormodule ein Drehzahlsensor (50, 60) zur Messung eines Drehverhaltens eines Rades (3) an der Fahrzeugachse (2) oder ein Achsmodul (22) eines Fahrhöhensensors (20) zur Messung einer einen Abstand (A) zwischen dem Chassis (4) und der Fahrzeugachse (2) des Fahrzeuges (1 ) charakterisierenden Größe oder ein Beschleunigungssensor (70) ist.

1 1 . Fahrzeug (1 ) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit Energie über die Energieversorgungseinheit (40) zu versorgendes Sensormodul der Drehzahlsensor (50, 60) und ein weiteres der mindestens zwei mit Energie über die Energieversorgungseinheit (40) zu versorgenden Sensormodule das Achsmodul (22) des Fahrhöhensensors (20) ist.

12. Fahrzeug (1 ) nach Anspruch 10 oder 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrhöhensensor (20) als ein berührungsloser Fahrhöhensensor (21 , 22, 23, 24), insbesondere als ein RF-Fahrhöhensensor, ausgeführt ist, wobei der berührungslose Fahrhöhensensor (21 , 22, 23, 24) ein mit dem Chassis (4) fest verbundenes Chassismodul (21 ) und das mit der Fahrzeugachse (2) fest verbundene Achsmodul (22) aufweist, das über die Energieversorgungseinheit (40) des Steuergerätes (7, 10a) mit Energie versorgt ist.

13. Fahrzeug (1 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (7, 10a) mit dem Chassis (4) fest verbunden ist und die Versorgungsanschlüsse (22a, 50a, 60a, 70a) der mindestens zwei mit der Fahrzeugachse (2) fest verbundenen Sensormodule (22, 50, 60, 70) über dieselbe das Chassis (4) mit der Fahrzeugachse (2) verbindenden Versorgungsleitung (31 ) mit der Energieversorgungseinheit (40) des Steuergerätes (7, 10a) energieleitend verbunden ist,

wobei die Versorgungsleitung (31 ) dazu einen mit dem Chassis (4) fest verbundenen ersten Fixpunkt (32) mit einem mit der Fahrzeugachse (2) fest verbundenen zweiten Fixpunkt (30) elektrisch leitend verbindet.

14. Fahrzeug (1 ) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Fixpunkt (30) über Sensormodul-Leitungen (25, 55, 65, 75) mit den jeweiligen Versorgungsanschlüssen (22a, 50a, 60a, 70a) an den mindestens zwei Sensormodulen (22, 50, 60, 70) energieleitend verbunden ist.

15. Fahrzeug (1 ) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Fixpunkt (30) als eine Steckverbindung ausgeführt ist, wobei die Versorgungsleitung (31 ) und die jeweiligen Sensormodul-Leitungen (25, 55, 65, 75) am zweiten Fixpunkt (30) in die Steckverbindung eingesteckt sind.

16. Fahrzeug (1 ) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Fixpunkt (30) als eine Lötverbindung ausgeführt ist, wobei die Versorgungsleitung (31 ) und die jeweiligen Sensormodul-Leitungen (25, 55, 65, 75) am zweiten Fixpunkt (30) verlötet sind.

17. Fahrzeug (1 ) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Fixpunkt (30) an einem der mindestens zwei Sensormodule (50) liegt, wobei dazu die Versorgungsleitung (31 ) direkt mit dem Versorgungsan- schluss (50a) des einen Sensormoduls (50) verbunden ist zum Versorgen des einen Sensormoduls (50) mit Energie.

18. Fahrzeug (1 ) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Sensormodul (50) einen Zweiganschluss (50b) aufweist, wobei der Zwei- ganschluss (50b) mit dem Versorgungsanschluss (50a) energieleitend verbunden ist und die Versorgungsanschlüsse (22a, 60a, 70a) an den weiteren der mindestens zwei Sensormodule (22, 60, 70) der Sensoranordnung (5) mit dem Zweiganschluss (50b) über eine Sensormodul- Leitung (25, 65, 75) energieleitend verbunden ist.

19. Fahrzeug (1 ) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der

Zweiganschluss (50b) und der Versorgungsanschluss (50a) an dem einen Sensormodul (50) zusammengefasst sind.

20. Fahrzeug (1 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitung (31 ) zweiadrig ausgeführt ist zur zweipoligen Strom- bzw. Spannungsübertragung an die mindestens zwei Sensormodule (22, 50, 60, 70),

wobei über die zweiadrige Versorgungsleitung (31 ) weiterhin von mindestens einem der mindestens zwei Sensormodule (22, 50, 60) ausgegebene Signale (SD, SH) übertragen werden können, wobei die Signale (SD, SH) durch eine Modulierung eines über die Versorgungsleitung (31 ) übertragenen Stroms erzeugbar sind und der Strom gleichzeitig zur Energieversorgung der mindestens zwei Sensormodule (22, 50, 60, 70) dient und die von der Energieversorgungseinheit (40) des Steuergerätes (7, 10a) mit Energie zu versorgenden mindestens zwei Sensormodule (22, 50, 60, 70) derartig ausgelegt sind, dass der von diesen mindestens zwei Sensormodulen (22, 50, 60, 70) im Rahmen der Energieversorgung aufgenommene Strom das durch die Modulierung des Stromes erzeugte Signal (SD, SH) nicht beeinflussen.