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1. (WO2018154066) VERFAHREN ZUR OBJEKTKLASSIFIKATION MIT POLARIMETRISCHEN RADARDATEN UND GEEIGNETE VORRICHTUNG HIERFÜR
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Verfahren zur Objektklassifikation, welches folgende Schritte aufweist:

a. Bereitstellen eines elliptisch oder zirkulär polarisierten Sendesignals, welches auf das zu klassifizierende Objekt gesendet wird.

b. Erzeugen eines ersten Radarbildes aus dem kopolar polarisierten Reflexionssignal und Erzeugen eines zweiten Radarbildes aus dem kreuzpolarisierten Reflexionssignal

c. Vergleichen des ersten Radarbildes mit dem zweiten Radarbild

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Erzeugen des ersten und zweiten Radarbildes aus links- und/oder rechtszirkularen Signalanteilen erfolgt.

3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Erzeugen des ersten und zweiten Radarbildes aus linear horizontalen und linear vertikalen Signalanteilen erfolgt.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Erzeugen des ersten und zweiten Radarbildes gleichzeitig, vorzugsweise mittels des Sendesignals, erfolgt.

5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, wobei das Vergleichen anhand der Signaleigenschaften der lokalen Maxima der Reflexionssignale erfolgt.

6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Vergleichen anhand der Signaleigenschaften einzelner Zielbereiche des Objektes erfolgt.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6, wobei die Signaleigenschaften zumindest eines der folgenden Kriterien aufweist:

Anzahl der kopolaren lokalen Maxima

Anzahl der kreuzpolaren lokalen Maxima

- Betrags Verhältnis zwischen Ko- und Kreuzpolarisation, vorzugsweise durchschnittliches Betragsverhältnis hiervon

Maximales Betragsverhältnis zwischen Ko- und Kreuzpolarisation

Minimales Betragsverhältnis zwischen Ko- und Kreuzpolarisation

Phasenverhältnis zwischen Ko- und Kreuzpolarisation

Lage von lokalen Maxima mit hohen oder mit niedrigen Betragsverhältnis zwischen Ko- und Kreuzpolarisation

Geschwindigkeitsauswertung

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei Ähnlichkeitsmuster zur Objektklassifikation erstellt werden.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei weitere Unterobjektklassen vorgesehen sind, die zumindest bei einem das Sendesignal aussendenden Radarsensor aufgeteilt sind, in

Abstand zum Radarsensor

Winkelausrichtung zum Radarsensor

Objektausrichtung zum Radarsensor

Relativer Geschwindigkeit zum Radarsensor

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Objektklassifikation sich auf die Lage- und Ausrichtungserkennung des Objektes, vorzugsweise eines PKW, bezieht.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei bei frontaler Objektbestimmung zumindest folgende Bereiche eines PKW ausgewertet werden, z.B. Frontbereich, vordere Radkästen, Lenkradbereich und/oder Außenspiegel.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei zeitlich versetzt eine linkszirkular polarisierte Welle und dann eine rechtszirkular polarisierte Welle oder zeitlich versetzt eine linksdrehende elliptische Welle und dann eine rechtsdrehende elliptische Welle von mindestens einer Sendeantenne ausgesendet werden und von den zurückreflektierten Signalen nur der linksdrehende oder der rechtsdrehende Signalanteil ausgewertet wird.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1, wobei bei Verwendung von mehreren Sendern die jeweils gleich polarisierten Wellen gleichzeitig und in der Phase kodiert abgesendet werden, so dass es eine Sendeabfolge gibt, die aus einer zeitgleichen Verwendung rechtsdrehend polarisierter Sendesignale und zeitlich versetzt, d.h. vorausgehend oder nachfolgend, aus einer zeitgleichen Verwendung linksdrehend polarisierter Sendesignale besteht.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei zusätzlich zur Objektklassifikation die Höhe von Objekten bestimmt wird, indem ein Objekt bei verschiedenen Entfernungen detektiert und die Minima ausschließlich des auf das Sendesignal bezogenen kreuzpolaren Empfangssignalanteils auswertet.

15. Vorrichtung zur Festlegung einer Objektklassifikation, insbesondere unter Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass

a. Mittel zum Bereitstellen eines elliptisch oder zirkulär polarisierten Sendesignals, welches auf das zu klassifizierende Objekt gesendet wird, b. Mittel zum Erzeugen eines ersten Radarbildes aus dem kopolar polarisierten Reflexionssignals und zum Erzeugen eines zweiten Radarbildes aus dem kreuzpolarisierten Reflexionssignal und

c. Mittel zum Vergleichen des ersten Radarbildes mit dem zweiten Radarbild vorgesehen sind

16. Vorrichtung nach Anspruch 15, wobei Mittel zum Erzeugen des ersten und zweiten Radarbildes aus links- oder rechtszirkularen Signalanteilen vorgesehen sind.

17. Vorrichtung nach Anspruch 15, wobei Mittel zum Erzeugen des ersten und zweiten Radarbildes aus linear horizontalen und linear vertikalen Signalanteilen vorgesehen sind.

18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, bei der das Erzeugen des ersten und zweiten Radarbildes gleichzeitig, vorzugsweise mittels des Sendesignals, erfolgt.

19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, bei der das Vergleichen anhand der Signaleigenschaften der lokalen Maxima der Reflexionssignale erfolgt.

20. Vorrichtung nach Anspruch 19, bei der das Vergleichen anhand der Signaleigenschaften einzelner Zielbereiche des Objektes erfolgt.

21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 20, wobei zeitlich versetzt eine linkszirkular polarisierte Welle und dann eine rechtszirkular polarisierte Welle oder zeitlich versetzt eine linksdrehende elliptische Welle und dann eine rechtsdrehende elliptische Welle von mindestens einer Sendeantenne ausgesendet werden und von

den zurückreflektierten Signalen nur der linksdrehende oder der rechtsdrehende Signalanteil ausgewertet wird.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 20, wobei bei Verwendung von mehreren Sendern die jeweils gleich polarisierten Wellen gleichzeitig und in der Phase kodiert abgesendet werden, so dass es eine Sendeabfolge gibt, die aus einer zeitgleichen Verwendung rechtsdrehend polarisierter Sendesignale und zeitlich versetzt, d.h. vorausgehend oder nachfolgend, aus einer zeitgleichen Verwendung linksdrehend polarisierter Sendesignale besteht.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 20, wobei zusätzlich zur Objektklassifikation die Höhe von Objekten bestimmt wird, indem ein Objekt bei verschiedenen Entfernungen detektiert und die Minima ausschließlich des auf das Sendesignal bezogenen kreuzpolaren Empfangssignalanteils auswertet.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche von 15 bis 22, wobei zusätzlich zur Objektklassifikation der Reibwert eines Straßenbelags bestimmt wird, indem eine bestimmte Fläche des Straßenbelags zur Analyse herangezogen wird und deren lokale Maxima zumindest hinsichtlich einer der folgenden Eigenschaften ausgewertet werden:

Clusterbildung, Streuung

Ausdehnung der Cluster

Mittelwert der Phasendifferenzlagen der Cluster

Mittelwert der Amplitudenbetragsverhältnisse der Cluster

Standartabweichung der Phasendifferenzlagen der Cluster

Standartabweichung der Amplitudenbetragsverhältnisse der Cluster Anzahl der Lokalen Maxima

Signalamplitude der Lokalen Maxima