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1. (WO2018153926) VERFAHREN SOWIE AUFWEITUNGSVORRICHTUNG ZUM MASCHINELLEN ERWEITERN EINES TUNNELS EINES MINDESTENS EIN SCHIENENGLEIS UMFASSENDEN SCHIENENVERKEHRSWEGES VON EINEM ERSTEN ALT-QUERSCHNITTSPROFIL AUF EIN ZWEITES NEU-QUERSCHNITTSPROFIL

Pub. No.:    WO/2018/153926    International Application No.:    PCT/EP2018/054295
Publication Date: Fri Aug 31 01:59:59 CEST 2018 International Filing Date: Thu Feb 22 00:59:59 CET 2018
IPC: E21D 9/01
Applicants: DEUTSCHE BAHN AG
Inventors: TORKHANI, Jameleddine
Title: VERFAHREN SOWIE AUFWEITUNGSVORRICHTUNG ZUM MASCHINELLEN ERWEITERN EINES TUNNELS EINES MINDESTENS EIN SCHIENENGLEIS UMFASSENDEN SCHIENENVERKEHRSWEGES VON EINEM ERSTEN ALT-QUERSCHNITTSPROFIL AUF EIN ZWEITES NEU-QUERSCHNITTSPROFIL
Abstract:
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Aufweitungsvorrichtung zum maschinellen Erweitern eines Tunnels eines mindestens ein Schienengleis umfassenden Schienenverkehrsweges von einem ersten Alt-Querschnittsprofil auf ein zweites Neu-Querschnittsprofil innerhalb eines in Arbeitsrichtung von einem Tunnel-Anfang aus kontinuierlich voranschreitenden Abbauabschnitts, umfassend die Verfahrensschritte bzw. Einrichtungen zum ▪ Vorbereiten des Schienenverkehrsweges in einem in Bezug auf die Arbeitsrichtung dem Abbauabschnitt vorauslaufenden Vorlaufabschnitt, ▪ Abbau des zwischen der Umgrenzung des Alt-Querschnittsprofils und dem Neu-Querschnittprofil anstehenden Gesteins im Abbauabschnitt, ▪ Fertigstellen des Tunnels in einem in Bezug auf die Arbeitsrichtung dem Abbauabschnitt nachfolgenden Nachstabilisierungsabschnitt. Das Ziel der Erfindung besteht darin, die maschinelle Herstellung eines Neu-Querschnittsprofils mit baulich veränderter Tunnelsohle, insbesondere auch die Herstellung eines kreisförmigen Tunnelquerschnitts oder die Herstellung eines Tunnelquerschnitts mit geschlossenem Sohlgewölbe, unter gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Schienenverkehrs durch den aufzuweitenden Tunnel hindurch zu ermöglichen. Dies wird erfindungsgemäß vorrichtungsorientiert dadurch erreicht, dass die Einrichtung zum Vorbereiten des Schienenverkehrswegs im Vorlaufabschnitt (6) als Vorrichtung zum maschinellen Ausbau des tragenden Unterbaus (9) des mindestens einen Schienengleises (1) bis zu einem tiefer als die ursprüngliche Höhenlage des Schienengleises (1) liegenden ersten Boden des Alt-Querschnittsprofils (2) ausgeführt ist, die Einrichtung zum Fertigstellen des Tunnels im Nachstabilisierungsabschnitt (8) als eine Einrichtung zum Aufbauen einer das mindestens eine Schienengleis (1) tragenden Stützkonstruktion (11) auf dem Boden des Neu-Querschnittsprofils (3) sowie zum Einbau eines tragenden Unterbaus (9') für das Schienengleis (1) eingerichtet ist, sowie die Aufweitungsvorrichtung eine das Schienengleis (1) vertikal in ursprünglicher Höhenlage abstützende Tragevorrichtung (10) aufweist, welche im Vorlaufabschnitt (6) zum Einschieben unter das Schienengleis (1) in Arbeitsrichtung (4) während des Voranschreitens der Aufweitungsvorrichtung sowie im Nachstabilisierungsabschnitt (8) zum Abziehen des Schienengleis (1) in Arbeitsrichtung (4) und Ablegen auf dem Unterbau (9') eingerichtet ist, und welche im Vorlaufabschnitt (6) und im Nachstabilisierungsabschnitt (8) mittels je mindestens eines Fahrwerks (12, 13) auf dem Boden des Alt- bzw. Neu-Querschnittsprofils (2, 3) abgestützt ist und den Abbauabschnitt (5) überbrückt.