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1. (WO2018153550) ANTRIEB, UMFASSEND EINEN ELEKTROMOTOR UND EIN GETRIEBE, UND VERFAHREN ZUM HERSTELLEN EINES ANTRIEBS
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Antrieb, umfassend einen Elektromotor und ein Getriebe, und Verfahren zum Herstellen eines Antriebs

Beschreibung:

Die Erfindung betrifft einen Antrieb, umfassend ein Elektromotor und ein Getriebe, und ein Verfahren zum Herstellen eines Antriebs.

Es ist allgemein bekannt, dass ein elektromotorischer Antrieb einen Elektromotor und ein Getriebe aufweist.

Aus der US 2015 / 0 349 606 A1 ist ein Elektrogerät bekannt.

Aus der DE 10 2012 113 093 A1 ist ein Lagerhalter bekannt.

Aus der GB 2523765 A ist ein Leistungsteil für ein Straßenreinigungsgerät bekannt.

Aus der DE 103 19 187 A1 ist eine elektrische Maschine bekannt.

Aus der DE 10 2015 009 091 B3 ist eine Anordnung zur Leistungsübertragung und Signalübertragung bei einer Antriebseinheit bekannt.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Antrieb vereinfacht herstellbar weiterzubilden.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei dem Antrieb nach den in Anspruch 1 und bei dem Verfahren nach den in Anspruch 14, 15 oder 16 angegebenen Merkmalen gelöst.

Wichtige Merkmale der Erfindung bei dem Antrieb sind, dass der Antrieb ein Elektromotor und ein Getriebe umfasst,

wobei das Gehäuse des Getriebes ein Gehäuseteil und ein Deckelteil aufweist, insbesondere welche miteinander verbunden sind,

wobei eine Welle des Getriebes über Lager gelagert ist,

wobei ein erstes Lager der Lager in einer am Gehäuseteil ausgeformten Lageraufnahme aufgenommen ist,

wobei ein zweites Lager der Lager in einer am Deckelteil ausgeformten Lageraufnahme aufgenommen ist,

wobei zwischen jeweiliger Lageraufnahme und jeweiligem Lager ein jeweiliges Dichtelement, insbesondere Dichtelement aus Gummi oder einem Elastomer, insbesondere O-Ring, angeordnet ist, welches jeweils elastisch verformt ist, so dass das jeweilige Lager vom jeweiligen Dichtelement gegen eine jeweilige Stufe der Welle gedrückt ist,

insbesondere so dass die Lager der Welle gegeneinander verspannt sind.

Von Vorteil ist dabei, dass die Lager gegeneinander verspannt werden, also an eine jeweilige Stufe der Welle angedrückt werden. Die Andrückkraft ist die mittels der elastischen

Verformung der Dichtungen erzeugte jeweilige Federkraft. Dabei ist diejenige Federkraft, welche von der elastischen Verformung der im Gehäuseteil aufgenommenen Dichtung erzeugt wird, entgegengerichtet zu derjenigen Federkraft, welche von der elastischen Verformung der im Deckelteil aufgenommenen Dichtung erzeugt wird.

Erfindungsgemäß bewirken die Dichtungen nicht nur eine Abdichtung des Innenraums des Getriebes nach außen sondern fungieren auch als Federelement für Verspannen der Lager gegeneinander. Somit sind separate zusätzliche Spannelemente einsparbar und auf diese Weise die Herstellung vereinfacht.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung begrenzen an dem Gehäuseteil ausgeformte, zum in der Lageraufnahme des Gehäuseteils aufgenommenen Lager hervor ragende Stegbereiche die elastische Verformung der Dichtung,

insbesondere wobei die Stegbereiche auf jeweils demselben Radialabstand angeordnet sind und/oder in Umfangsrichtung voneinander beabstandet sind und/oder wobei die Stegbereiche an einem jeweiligen Lager anliegen. Von Vorteil ist dabei, dass die Stegbereiche ohne zusätzlichen Aufwand herstellbar sind, da sie im Gussteil mit bloßer Formgebung erzeugt werden.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Gehäuseteil Lageraufnahmen auf, wobei in jeder Lageraufnahme jeweils ein Lagersitz vorgesehen ist,

insbesondere wobei der jeweilige Lagersitz in Umfangsrichtung unterbrochen ausgeführt ist,

wobei an der vom Lagersitz abgewandten Seite, insbesondere Außenseite, des Gehäuseteils ebene, insbesondere zueinander in Flucht liegende, Auflageflächenbereiche ausgeformt sind,

insbesondere also die Auflageflächenbereiche in einer gemeinsamen Ebene vorgesehen sind, insbesondere angeordnet sind.

Von Vorteil ist dabei, dass das Gehäuseteil als Gussteil fertigbar ist, wobei der Rohguss aber entsprechend rau ist.

Durch Einpressen des Stempelwerkzeugs mit seinen zylindrischen Stempeln ist eine präzise Fertigung ermöglicht. Insbesondere ist die relative Positionierung der Lagersitze mit hoher Präzision herstellbar, weil die Stempel in einem Stempelwerkzeug gemeinsam angeordnet sind. Außerdem ist jeder der Lagersitze passgenau herstellbar. Damit das Einpressen stabil erfolgen kann, ist auf der anderen Seite des Gehäuseteils ein stabiles Anlegen einer

Arbeitsebene ermöglicht. Hierzu sind die ebenen Außenoberflächenbereiche des

Gehäuseteils vorgesehen.

Somit ist eine einfache Herstellung ermöglicht.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Deckelteil Lageraufnahmen auf, wobei in jeder Lageraufnahme jeweils ein Lagersitz vorgesehen ist,

insbesondere wobei der jeweilige Lagersitz in Umfangsrichtung unterbrochen ausgeführt ist,

wobei an der vom Lagersitz abgewandten Seite, insbesondere Außenseite, des Deckelteils ebene, insbesondere zueinander in Flucht liegende, Auflageflächenbereiche ausgeformt sind,

insbesondere also die Auflageflächenberieche in einer gemeinsamen Ebene vorgesehen sind, insbesondere angeordnet sind. Von Vorteil ist dabei, dass das Deckelteil als Gussteil fertigbar ist, wobei der Rohguss aber entsprechend rau ist.

Durch Einpressen des Stempelwerkzeugs mit seinen zylindrischen Stempeln ist eine präzise Fertigung ermöglicht. Insbesondere ist die relative Positionierung der Lagersitze mit hoher Präzision herstellbar, weil die Stempel in einem Stempelwerkzeug gemeinsam angeordnet sind. Außerdem ist jeder der Lagersitze passgenau herstellbar. Damit das Einpressen stabil erfolgen kann, ist auf der anderen Seite des Deckelteils ein stabiles Anlagen einer

Arbeitsebene ermöglicht. Hierzu sind die ebenen Außenoberflächenbereiche des Deckelteils vorgesehen.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist im jeweiligen Lagersitz ein jeweiliges Lager passgenau aufgenommen. Von Vorteil ist dabei, dass eine präzise Lagerung ermöglicht ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der Elektromotor eine Rotorwelle und ein

Motorgehäuse auf, wobei die Rotorwelle mittels zumindest eines Lagers drehbar gelagert ist im Motorgehäuse,

wobei ein Adapterflansch mit dem Motorgehäuse drehfest verbunden ist

wobei das Gehäuse des Getriebes ein Gehäuseteil und ein Deckelteil aufweist, insbesondere welche miteinander verbunden sind,

wobei am Gehäuseteil ein Bajonettführungsbereich ausgebildet ist,

wobei der Adapterflansch einen Laschenbereich, insbesondere Bajonettnase, aufweist, insbesondere zum Hintergreifen des Bajonettführungsbereichs.

Von Vorteil ist dabei, dass Motor und Getriebe mittels Bajonettverbindung verbindbar sind. Somit ist ein einfaches Herstellen des Antriebs ermöglicht. Außerdem ist auch eine

vereinfachte Wartung, insbesondere ein vereinfachtes Austauschen des Motors ermöglicht.

Des Weitere ist die Bajonettverbindung zur Zentrierung des Motors relativ zum Getriebe verwendbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind Adapterflansch und Motorflansch einstückig, insbesondere einteilig, miteinander ausgebildet. Von Vorteil ist dabei, dass eine geringere Teilezahl notwendig ist und somit ein geringerer Lagerraum für die Herstellung benötigt wird.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ragt der Bajonettführungsbereich in eine Ausnehmung des Gehäuseteils hinein,

wobei der Bajonettführungsbereich einen Radialabstandsbereich überdeckt, welcher von dem von dem Laschenbereich überdeckten Radialabstandsbereich umfasst ist, insbesondere also radial weniger ausgedehnt ist als der Laschenbereich,

wobei der vom Bajonettführungsbereich überdeckte Umfangswinkelbereich kleiner ist als der von der Ausnehmung überdeckte Umfangswinkelbereich,

wobei der von dem Laschenbereich überdeckte Umfangswinkelbereich betragsmäßig kleiner ist als die Differenz des von der Ausnehmung überdeckten Umfangswinkelbereichs und dem von dem Bajonettführungsbereich überdeckten Umfangswinkelbereich,

insbesondere so dass der Laschenbereich axial in die Ausnehmung einführbar ist und durch Verdrehen den Bajonettführungsberiech hintergreift. Von Vorteil ist dabei, dass der am Adapterflansch ausgeformte Laschenbereich axial einführbar ist in die Ausnehmung, wobei der vom Laschenbereich überdeckte Radialabstandsbereich den vom Bajonettführungsbereich überdeckten Radialabstandsbereich umfasst. Nur weil in dem vom Bajonettführungsbereich überdeckten Radialabstandsbereich der Bajonettführungsbereich in Umfangsrichtung weniger ausgedehnt ist als die Ausnehmung ist der Laschenbereich in die Ausnehmung einführbar und kann somit mit seinem Hinterschnittsbereich den Bajonettführungsabschnitt hintergreifen, wenn der Laschenbereich in Umfangsrichtung gedreht wird. Somit umgreift der

Laschenabschnitt den Bajonettführungsbereich, wobei er derart eng anliegt, dass er vom

Bajonettführungsberiech beim Drehen in Umfangsrichtung axial verschoben wird. Dies wird mit einer entsprechenden Kontur des Bajonettführungsbereichs bewirkt.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung nimmt die axiale Breite des Bajonettführungsbereichs in Umfangsrichtung zu,

insbesondere

so dass der am Adapterflansch ausgebildete Laschenbereich bei der Drehung in Umfangsrichtung vom Bajonettführungsberiech axial verschoben wird, insbesondere so dass die axiale Position proportional zur Drehwinkelstellung des Laschenbereichs ist,

und/oder so dass der Adapterflansch beim zum Gehäuseteil relativen Verdrehen des Adapterflansches in Umfangsrichtung zum Gehäuseteil hin gedrückt wird.

Von Vorteil ist dabei, dass mittels der zunehmenden Breite ein verbessertes, also engeres, Anliegen des Laschenbereichs am Bajonettführungsabschnitt erreichbar ist und somit eine Führung, insbesondere Verschiebung des Laschenbereichs in axialer Richtung, bewirkt ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Ausnehmung in Umfangsrichtung begrenzt durch eine Halterippe, welche sich von einer Lageraufnahme des Lagers der eintreibenden Welle in radialer Richtung erstreckt.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Ausnehmung entgegen der Umfangsrichtung begrenzt durch eine weitere Halterippe, welche sich von einer Lageraufnahme des Lagers der eintreibenden Welle in radialer Richtung erstreckt,

insbesondere wobei der Bajonettführungsberiech die weitere Halterippe berührt, wobei Bajonettführungsbereich, weitere Halterippe und Lageraufnahme einstückig, insbesondere einteilig, ausgebildet, insbesondere ausgeformt, sind. Von Vorteil ist dabei, dass eine stabile Halterung der Lageraufnahme erreichbar ist. Somit ist die Lageraufnahme selbst sehr dünnwandig, insbesondere ringartig oder hohlzylindrisch, ausführbar. Die Halterippen erstrecken sich zu einem radial weiter außen liegenden Bereich des Gehäuseteils, so dass dieser radial weiter außen liegende Beriech rahmenartig ausgeführt ist und somit die Stabilität verbesserte ist. Der rahmenartige Bereich muss nicht rein rechteckförmig ausgeformt sein sondern darf auch teilweise mit Material gefüllt sein, so dass die Stabilität weiter verbessert ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist am Boden der topfförmig ausgeformten

Lageraufnahme zwischen Lageraufnahme und dem darin aufgenommenen Lager eine elastisch verformte Dichtung angeordnet,

wobei am Boden der Lageraufnahme Stegbereiche axial hervorragen, an welchen das Lager anliegt, so dass die Verformung der Dichtung mittels der Stegbereiche begrenzt ist,

wobei die elastisch verformte Dichtung das Lager gegen eine an der eintreibenden Welle ausgeformte Stufe drückt,

insbesondere wobei die eintreibende Welle mittels des Lagers relativ zur Lageraufnahme drehbar gelagert ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Dichtung einerseits das Lager gegen eine Stufe der Welle drückt und andererseits als Dichtung verwendbar ist. Dabei ist wichtig, dass das Andrücken mittels der Stegbereiche begrenzt ist und somit keine übergroßen

Anpresskräfte erzeugbar sind.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Deckelteil ebenfalls topfförmig ausgeformte Lageraufnahmen auf,

wobei Halterippen von der jeweiligen Lageraufnahme zu einem umlaufenden Randbereich des Deckelteils sich erstrecken,

wobei am jeweiligen Boden der topfförmigen Lageraufnahme axial hervorragende

Stegbereiche ausgeformt sind, welche die elastische Verformung einer jeweiligen Dichtung begrenzen,

insbesondere wobei die jeweilige Dichtung das jeweilige Lager auf eine jeweilige an der jeweiligen Welle ausgebildete Stufe drückt. Von Vorteil ist dabei, dass die Dichtung einerseits abdichtet und andererseits das Lager axial sichert und andrückt gegen eine Stufe der vom Lager gelagerten Welle.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist in einer Ausnehmung des Gehäuseteils ein am Gehäuseteil abgestützter Bolzen angeordnet, welcher von einem Federelement insbesondere axial zum Adapterflansch gedrückt wird, insbesondere zur Arretierung. Von Vorteil ist dabei, dass eine Arretierung der Bajonettverbindung in einfacher Weise erreichbar ist. Somit ist ein einfaches Verbinden mittels Bajonettverbindung ermöglicht und ein selbsttätiges Lösen der Bajonettverbindung verhindert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist in einer Ausnehmung des Adapterflansches ein am Adapterflansch abgestützter Bolzen angeordnet, welcher von einem Federelement

insbesondere axial zum Gehäuseteil gedrückt wird, insbesondere zur Arretierung. Von Vorteil ist dabei, dass eine Arretierung der Bajonettverbindung in einfacher Weise erreichbar ist. Somit ist ein einfaches Verbinden mittels Bajonettverbindung ermöglicht und ein selbsttätiges Lösen der Bajonettverbindung verhindert.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind zum Gehäuseteil hin axial hervorragende

Stegbereiche am Adapterflansch ausgeformt, welche jeweils in eine jeweilige Ringnut des Gehäuseteils hineinragen und somit als Führung bei der Verdrehbewegung des

Adapterflansches relativ zum Gehäuseteil wirksam sind,

wobei der vom jeweiligen Stegbereich überdeckte Radialabstandsbereich unabhängig vom Umfangswinkel ist,

insbesondere wobei der jeweilige Stegbereich sich in Umfangsrichtung erstreckt,

insbesondere wobei die Stegberieche zwar auf demselben Radialabstand angeordnet sind, aber voneinander in Umfangsrichtung beabstandet sind. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung einer Zentrierung und Führung erreichbar ist. Insbesondere ist eine Ringnut verwendbar, in welche die Stegbereiche hineinragen und somit als Führung fungieren. Von Vorteil ist dabei, dass eine Führung und Zentrierung mittels der Stegbereiche in einfacher Weise erreichbar ist. Denn die Stegbereiche sind kreisabschnittweise am Adapterflansch ausgeformt und ragen teilweise in eine am Gehäuseteil ausgebildete Ringnut hinein, so dass eine Führung beim Betätigen der Bajonettverbindung bewirkt ist, also beim Verdrehen des Adapterflansches relativ zum Gehäuseteil.

Wichtige Merkmale bei dem Verfahren zum Herstellen eines Antriebs sind, dass in einem ersten Verfahrensschritt das Gehäuseteil durch Gießen hergestellt wird,

in einem zweiten Verfahrensschritt ein Stempelwerkzeug in Lageraufnahmen des

Gehäuseteils eingepresst wird, so dass Lagersitze passgenau hergestellt werden,

insbesondere wobei das Stempelwerkzeug mindestens zwei Stempel aufweist, wobei jeder der Stempel zur Ausformung eines jeweiligen Lagersitzes vorgesehen ist,

insbesondere wobei in einem dritten Verfahrensschritt im jeweiligen Lagersitz jeweils ein Lager aufgenommen wird.

Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung durch Gießen verwendbar ist und durch Einpressen des Stempelwerkzeugs die Lagersitze hochpräzise anordenbar und fertigbar sind.

Entsprechend wird zeitlich unabhängig in einem ersten Herstellverfahrensschntt das Deckelteil durch Gießen hergestellt,

in einem zweiten Herstellverfahrensschntt ein Stempelwerkzeug in Lageraufnahmen des Deckelteils eingepresst wird, so dass Lagersitze passgenau hergestellt werden, insbesondere wobei das Stempelwerkzeug mindestens zwei Stempel aufweist, wobei jeder der Stempel zur Ausformung eines jeweiligen Lagersitzes vorgesehen ist,

insbesondere wobei in einem dritten Herstellverfahrensschntt im jeweiligen Lagersitz jeweils ein Lager aufgenommen wird. Von Vorteil ist dabei, dass das Deckelteil ebenso wie das Gehäuseteil mit präzise gefertigten Lagersitzen ausstattbar ist.

Weiter vorteilhaft ist ein Verfahren zum Herstellen eines Antriebs,

wobei der Antrieb einen Elektromotor und ein Getriebe aufweist,

wobei das Gehäuse des Getriebes ein Gehäuseteil und ein Deckelteil aufweist,

wobei das Verfahren zum Herstellen des Deckelteils zeitlich unabhängig vom Verfahren zum Herstellen des Gehäuseteils ausgeführt wird,

insbesondere wobei die Verfahrensschritte und die Herstellverfahrensschritte zeitlich unabhängig voneinander ausgeführt werden,

wobei nach Beendigung der beiden Verfahren Gehäuseteil und Deckelteil miteinander verbunden werden.

Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist nicht auf die Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und/oder einzelnen

Anspruchsmerkmalen und/oder Merkmalen der Beschreibung und/oder der Figuren, insbesondere aus der Aufgabenstellung und/oder der sich durch Vergleich mit dem Stand der Technik stellenden Aufgabe.

Die Erfindung wird nun anhand von Abbildungen näher erläutert:

In der Figur 1 ist eine Schrägansicht eines Deckelteils 1 des erfindungsgemäßen Antriebs aus einer ersten Blickrichtung dargestellt.

In der Figur 2 ist eine Schrägansicht des Deckelteils 1 aus einer anderen Blickrichtung dargestellt.

In der Figur 3 ist eine Seitenansicht des Deckelteils 1 dargestellt.

In der Figur 4 ist der Antrieb angeschnitten in Schrägansicht dargestellt.

In der Figur 5 ist eine Schnittansicht des Antriebs dargestellt, wobei ein Bolzen 50 zur

Arretierung sichtbar ist.

In der Figur 6 ist eine Schrägansicht eines Gehäuseteils 40 des Antriebs in Schrägansicht dargestellt.

In der Figur 7 ist das Gehäuseteil 40 in einer Schrägansicht in einer anderen Blickrichtung gezeigt.

In der Figur 8 ist der Antrieb, aufweisend Getriebe und Elektromotor, in Schrägansicht gezeigt.

In der Figur 9 ist der Elektromotor des Antriebs in Schrägansicht dargestellt.

In der Figur 10 ist das Gehäuseteil 40 angeschnitten und in Schrägansicht dargestellt, wobei die Blickrichtung beinahe der Blickrichtung einer Seitenansicht entspricht.

Wie in Figur 8 dargestellt, weist der Antrieb ein von einem Elektromotor angetriebenes Getriebe auf.

Wie in den Figuren dargestellt, weist dabei der Elektromotor ein Motorgehäuse 41 auf, welches mit einem Motorflansch 42 verbunden ist, welches mit dem Adapterflansch 43 verbunden ist.

Das Gehäuse des Getriebes weist ein Gehäuseteil 40 auf und ein mit dem Gehäuseteil 40 dicht verbundenes Deckelteil 1 .

Der Adapterflansch 43 ist mit dem Gehäuseteil 40 verbunden, wobei hier eine

Bajonettverbindung verwendet ist.

Im Motorgehäuse 41 ist der Stator des Elektromotors aufgenommen und Lager zur Lagerung einer Rotorwelle des Elektromotors. Die Rotorwelle ist mittels einer Kupplung mit der eintreibenden Welle 45 des Getriebes drehfest verbunden. Hierzu weist die Kupplung ein erstes Kupplungsteil 37 auf, welches Drehfest mit der Rotorwelle verbunden ist, ein

Zwischenteil 38, welches vorzugsweise aus einem Kunststoff oder Elastomer gefertigt ist, und ein zweites Kupplungsteil 39, welches drehfest mit der eintreibenden Welle 45 verbunden ist.

Erstes Kupplungsteil 37 und zweites Kupplungsteil 39 sind vorzugsweise jeweils aus Metall ausbildbar, wobei das Zwischenteil 38 aus einem weniger harten Material ausbildbar sind.

Die Kupplung ist vorzugsweise nach Art einer Klauenkupplung aufgebaut. Daher ist in

Umfangsrichtung zwischen den beiden Kupplungsteilen (37, 39) das Zwischenteil 38 angeordnet. Somit sind Drehmomentstöße abdämpfbar.

Mit der eintreibenden Welle ist ein erstes Zahnrad drehfest verbunden, das im Eingriff steht mit einem weiteren Zahnrad, das mit einer Zwischenwelle 49 drehfest verbunden ist. Ein dritte Zahnrad ist ebenfalls mit der Zwischenwelle 49 drehfest verbunden, welches im Eingriff ist mit einem mit der abtreibenden Welle 48 drehfest verbundenen Zahnrad.

Jede Welle ist über Lager 47 drehbar gelagert, welche jeweils entweder im Deckelteil 1 oder im Gehäuseteil 40 aufgenommen sind.

Zur Aufnahme des jeweiligen Lagers 47 ist am Gehäuseteil 40 beziehungsweise am Deckelteil 1 jeweils eine Lageraufnahme (4, 5, 6) ausgeformt. Die Wandung der jeweiligen

Lageraufnahme (4, 5, 6) ist dünnwandig ausgeführt und umgibt das Lager in jeweiliger Umfangsrichtung vollständig. Die Lageraufnahme (4, 5, 6) überdeckt in axialer Richtung jeweils einen axialen Beriech, welcher den vom jeweils aufgenommenen Lager 47 in axialer Richtung überdeckten axialen Bereich umfasst.

Die Lageraufnahmen (4, 5, 6) sind jeweils einstückig, insbesondere einteilig, entweder am Gehäuseteil 40 oder am Deckelteil 1 ausgeformt.

An der Innenwandung der jeweiligen Lageraufnahme (4, 5, 6) mittels eines Formwerkzeugs ist ein zylindrischer Raumbereich bereitgestellt, in welchem das jeweilige Lager 47 aufgenommen ist und anliegt. In denjenigen Umfangswinkelbereichen, in welchen der von der

Lageraufnahme (4, 5, 6) umfasste Bereich radial weiter ausgedehnt ist, ist die Berührfläche zwischen Lageraufnahme (4, 5, 6) und Lager 47 unterbrochen.

Zwischen Gehäuseteil 40 und jeweils in einer am Gehäuseteil 40 ausgeformten

Lageraufnahme (4, 5, 6) ist eine Dichtung angeordnet, welche das Lager 47 gegen eine an der von diesem jeweiligen Lager 47 gelagerten Welle ausgebildete Stufe drückt. Hierzu wird die Dichtung elastisch verformt, wobei diese Verformung durch jeweilige Stegbereiche 7 begrenzt wird, welche am Gehäuseteil 40 ausgeformt sind.

Die Stegbereiche 7, welche am Gehäuseteil 40 ausgeformt sind und jeweils dasselbe Lager 47 berühren, sind auf gleichem Radialabstand zur Drehachse der von diesem Lager 47 gelagerten Welle angeordnet. In Umfangsrichtung sind die Stegbereiche 7 dieses jeweiligen Lagers 47 voneinander beabstandet, insbesondere regelmäßig.

Die Lageraufnahmen (4, 5, 6) kragen aus dem restlichen Gehäuseteil 40 beziehungsweise Deckelteil 1 axial hervor.

Dieses restliche Deckelteil 1 ist wannenförmig ausgeführt und weist dabei einen Bodenbereich auf, aus dem die Lageraufnahmen (4, 5, 6) hervorragen.

Am restlichen Deckelteil 1 ist ein äußerer, umlaufender Randbereich angeordnet, der einen axialen Bereich überdeckt, weicher auch von den Lageraufnahmen (4, 5, 6) überdeckt wird.

Vier, in Umfangsrichtung voneinander beabstandete Halterippen 2 erstrecken sich von diesem Randbereich bis zu der Lageraufnahme 4, welche für die Aufnahme des Lagers 47 der abtreibenden Welle 48 vorgesehen ist. Der Abstand der Halterippen 2 in Umfangsrichtung ist nicht regelmäßig. Somit sind Resonanzschwingungen reduzierbar.

Eine Verbindungsrippe 3 ist von den Halterippen 2 der Lageraufnahme 4, welche für die Aufnahme des Lagers 47 der Zwischenwelle 49 vorgesehen ist, beabstandet und erstreckt sich von der Lageraufnahme 4 zu der benachbarten Lageraufnahme 5.

Zwei weitere Halterippen 2 sind am Deckelteil 1 ausgeformt, welche sich von der

Lageraufnahme 5 bis zum Randbereich des Deckelteils 1 erstrecken.

Die Lageraufnahme 6 des Lagers 47 der eintreibenden Welle 45 ist ebenfalls mittels vier Halterippen 2 stabilisiert, welche sich jeweils von der Lageraufnahme 6 zum Randberiech des Deckelteils 1 erstrecken und in Umfangsrichtung voneinander beabstandet sind.

Außerdem ist eine weitere Verbindungrippe 3 vorgesehen, welche sich von der

Lageraufnahme 5 zur Lageraufnahme 6 erstreckt.

Zwischen dem jeweils aufgenommenen Lager 47 und dem Deckelteil 1 , insbesondere dem Bodenbereich des Deckelteils 1 , ist eine Dichtung angeordnet, welche in axialer Richtung auf das jeweilige Lager 47 drückt, so dass dieses an einer Stufe der jeweils durch das jeweilige Lager 47 gelagerten Welle angedrückt ist. Die elastische Verformung der Dichtung ist durch die am Deckelteil 1 , insbesondere am Bodenbereich, ausgeformten Stegbereiche 7 begrenzt.

Somit ist das jeweilige Lager 47 mittels der jeweiligen Dichtung 46 angedrückt und

abgedichtet.

Das Deckelteil 1 ist mit dem Gehäuseteil 40 schraubverbunden und mittels einer

zwischengeordneten Dichtung abgedichtet, also dicht verbunden.

Wie in Figur 6 gezeigt, weist das Gehäuseteil 40 ebenfalls einen außen umlaufenden

Randbereich auf. Für die eintreibende Welle 45 weist das Gehäuseteil 40 eine

Lageraufnahme 4 auf, welche ein Lager der eintreibenden Welle 45 aufnimmt. Vier in

Umfangsrichtung voneinander beabstandete Halterippen 2 erstrecken sich jeweils von dem Randbereich zur Lageraufnahme 4, insbesondere so dass diese stabilisiert ist, insbesondere gegen Schwingungen und/oder über die eintreibende Welle 45 eingeleitete Querkräfte.

Dieser Randbereich überdeckt einen axialen Beriech, welcher den vom im Gehäuseteil 40 aufgenommenen Lager der eintreibenden Welle 45 überdeckten axialen Beriech umfasst.

Der Bodenbereich des Gehäuseteils 40 weist eine erste und eine zweite Ausnehmung 60 auf, die zur Einführung von Laschenbereichen 92, insbesondere Bajonettnasen, vorgesehen sind.

In Umfangsrichtung ist die erste Ausnehmung 60 durch eine erste der Halterippen 2 begrenzt. Entgegen der Umfangsrichtung ist die zweite Ausnehmung 60 durch eine zweite der

Halterippen 2 begrenzt.

Die andere Ausnehmung 60 ist durch die beiden anderen Halterippen 2 in Umfangsrichtung beziehungsweise entgegen der Umfangsrichtung begrenzt.

Von der Lagerausnehmung 4 ragt ein erster Bajonettführungsbereich 61 radial hervor, insbesondere in die Ausnehmung 60. Der erste Bajonettführungsbereich 61 erstreckt sich über einen geringeren Umfangswinkelbereich als die Ausnehmung 60 und ist radial weniger weit ausgedehnt als die Ausnehmung 60.

Von der Lagerausnehmung 4 ragt auch ein zweiter Bajonettführungsbereich 61 radial hervor, insbesondere in die andere Ausnehmung 60. Der zweite Bajonettführungsbereich 61 erstreckt sich ebenfalls über einen geringeren Umfangswinkelbereich als die zweite Ausnehmung 60 und ist radial ebenfalls weniger weit ausgedehnt als die zweite Ausnehmung 60.

Am Adapterflansch 43 ist eine mittig angeordnete Ausnehmung ausgeformt, wobei

voneinander in Umfangsrichtung beabstandete Laschenbereiche 92 nach radial innen in die Ausnehmung hervorragen.

In Umfangsrichtung ist jeder der beiden Laschenbereiche 92 weniger ausgedehnt als die Differenz der Ausdehnung der Ausnehmung 60 in Umfangsrichtung und der Ausdehnung des Bajonettführungsbereichs 61 .

Somit ist beim Ansetzen des Adapterflansches 43 an das Gehäuseteil 40 der jeweilige Laschenbereich 92 in den in Umfangsrichtung vorhandenen Freiraum zwischen der

Begrenzung der Ausnehmung 60, also der ersten Halterippe 2, und dem

Bajonettführungsbereich 61 einführbar und durch relatives Verdrehen des Adapterflansches als Hintergriff hinter den Bajonettführungsbereich 61 wirksam wird.

Der Bajonettführungsbereich weist eine in Umfangsrichtung zunehmende axiale Position auf, so dass beim relativen Verdrehen der Adapterflansch 43 immer näher oder stärker auf das Gehäuseteil 40 gedrückt wird. Die Verdrehbewegung ist begrenzt einerseits durch das Anliegen des Adapterflansches 43 an dem Gehäuseteil 40 und andererseits auch durch die zweite Halterippe 2, welche die Verdrehbewegung in Umfangsrichtung begrenzt.

Vorzugsweise nimmt die axiale Wandstärke des Bajonettführungsbereichs 61 in

Umfangsrichtung zu, so dass der hintergreifende Laschenbereich 92 immer weiter in axiale Richtung verschoben wird und somit der Adapterflansch 43 an das Gehäuseteil 40 angedrückt wird.

Zur Arretierung ist ein Bolzen 50 in einem am Gehäuseteil 40 ausgeformten Sackloch geführt, welcher von einem Federelement 51 , welches am Boden des Sacklochs abgestützt ist, zum Adapterflansch 43 hin gedrückt wird.

Sobald bei der Verdrehbewegung eine im Adapterflansch 43 eingebrachte Ausnehmung in Flucht mit dem Sackloch des Gehäuseteils 40 kommt, wird daher der Bolzen 50 vom

Federelement 51 in die Ausnehmung teilweise hineingedrückt. Somit ragt dann der axial ausgerichtete Bolzen 50 mit seinem aus dem Gehäuseteil 40 hervorragenden Bereich in die Ausnehmung des Adapterflansches 43 hinein, wodurch die Verdrehbewegung arretiert wird.

Am Adapterflansch 43 sind axial zum Gehäuseteil 40 hervorragende Stegbereiche 90 ausgeformt, welche in eine Ringnut des Gehäuseteils 40 hineinragen und somit als Führung bei der Verdrehbewegung wirksam sind. Der jeweilige Stegbereich 90 erstreckt sich in

Umfangsrichtung, wobei die Stegberieche zwar auf demselben Radialabstand angeordnet sind, aber voneinander in Umfangsrichtung beabstandet.

Jede der Wellen (45, 48, 49) ist über zwei Lager gelagert, wobei jedes der Lager von einer Dichtung (44, 46) axial beaufschlagt wird, so dass die Lager gegeneinander vorgespannt sind. Hierbei ist ein erstes der Lager einer ersten Welle der Wellen (45, 48, 49) im Deckelteil 1 und das andere Lager dieser ersten Welle im Gehäuseteil 40 aufgenommen. Die erste Dichtung ist im Deckelteil 1 aufgenommen und drückt gegen das erste Lager der ersten Welle. Die zweite Dichtung ist im Gehäuseteil 40 aufgenommen und drückt gegen das zweite Lager der ersten Welle. Somit wird das erste Lager von der ersten Dichtung gegen eine erste Stufe an der ersten Welle gedrückt und das zweite Lager von der zweiten Dichtung gegen eine zweite Stufe der ersten Welle gedrückt. Somit sind die Lager gegeneinander verspannt angeordnet. Die Dichtungen sind jeweils als O-Ring oder als Flachdichtung ausführbar.

Zur Herstellung präzise gefertigter Lagersitze für die aufgenommenen Lager aller Wellen des Getriebes wird nach dem Herstellen mittels Gießen ein Verform Werkzeug eingesetzt.

Das Deckelteil 1 wird also in einem ersten Herstellverfahrensschritt als Gussteil hergestellt.

Danach wird das Deckelteil 1 mit seiner Außenseite , also mit der beim später hergestellten Antrieb vom Motor abgewandten Seite, auf eine eben Fläche aufgelegt. Hierzu weist das

Deckelteil 1 , wie in Figur 3 dargestellt, plane, also ebene Auflageflächenbereiche 20 auf.

Somit liegt das Deckelteil 1 stabil auf der ebenen Fläche, beispielsweise ein Arbeitstisch, auf.

Danach wird als Formwerkzeug ein Stempel in jede der Lageraufnahmen eingepresst, wobei der Stempel zylindrisch geformt ist. Auf diese Weise werden die Lagersitze in den

Lageraufnahmen auf Passungsmaß gebracht. Vorzugsweise werden die Stempel für die

Lageraufnahmen synchron eingepresst. Somit ist die relative Lage und Ausrichtung der

Lagersitze mit hoher Genauigkeit gewährleistbar. Ein Verkippen des Deckelteils 1 beim

Einpressen des Stempelwerkzeugs ist somit verhindert.

Auf diese Weise sind also zylindrische Abschnitte 8 der Wandung der jeweiligen

Lageraufnahme passgenau fertigbar. Allerdings sind diese Abschnitte nicht

zusammenhängend gefertigt sondern in Umfangsrichtung voneinander beabstandet. Somit wechseln die zylindrischen Abschnitte der Wandung der jeweiligen Lageraufnahme ab mit jeweils benachbarten Abschnitten, welche radial weiter ausgedehnt sind.

Das beschrieben Verfahren zur Fertigung passgenauer Lagersitze wird auch beim Gehäuseteil 40 ausgeführt. Hierzu weist dieses Gehäuseteil 40 auf der dem Motor zugewandten Seite ebene Flächenabschnitte auf, so dass es stabil auf einer ebenen Fläche auflegbar und die Stempelwerkzeuge zur passgenauen Herstellung der Lagersitze synchron in die

Lageraufnahmen einpressbar sind. Ein Verkippen des Gehäuseteils 40 beim Einpressen des Stempelwerkzeugs ist somit verhindert. Somit sind die Lagersitze relativ zueinander hochgenau ausgerichtet und auch von ihrer jeweiligen Form her passgenau gefertigt.

Bei einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel sind Adapterflansch 43 und Motorflansch 42 einstückig, also einteilig, miteinander ausbildbar.

Bezugszeichenliste

1 Deckelteil

2 Halterippe

3 Verbindungsrippe

4 Lageraufnahme

5 Lageraufnahme

6 Lageraufnahme

7 Stegbereich

8 zylindrischer Abschnitt der Wandung der Lageraufnahme 4 20 Auflageflächenbereich

37 erstes Kupplungsteil

38 Zwischenteil

39 zweites Kupplungsteil

40 Gehäuseteil

41 Motorgehäuse

42 Motorflansch

43 Adapterflansch

44 Dichtung

45 eintreibende Welle

46 Dichtung

47 Lager

48 abtreibende Welle

49 Zwischenwelle

50 Bolzen

51 Federelement

60 Ausnehmung für Bajonettnase

61 Bajonettführungsbereich

90 Stegbereich

91 Rotorwelle

92 Laschenbereich, insbesondere Bajonettnase