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1. (WO2018153550) ANTRIEB, UMFASSEND EINEN ELEKTROMOTOR UND EIN GETRIEBE, UND VERFAHREN ZUM HERSTELLEN EINES ANTRIEBS
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche:

1 . Antrieb, umfassend einen Elektromotor und ein Getriebe,

wobei das Gehäuse des Getriebes ein Gehäuseteil und ein Deckelteil aufweist, insbesondere welche miteinander verbunden sind,

wobei eine Welle des Getriebes über Lager gelagert ist,

wobei ein erstes Lager der Lager in einer am Gehäuseteil ausgeformten Lageraufnahme aufgenommen ist,

wobei ein zweites Lager der Lager in einer am Deckelteil ausgeformten Lageraufnahme aufgenommen ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen jeweiliger Lageraufnahme und jeweiligem Lager ein jeweiliges Dichtelement, insbesondere Dichtelement aus Gummi oder einem Elastomer, insbesondere O-Ring, angeordnet ist, welches jeweils elastisch verformt ist, so dass das jeweilige Lager vom jeweiligen Dichtelement gegen eine jeweilige Stufe der Welle gedrückt ist,

insbesondere so dass die Lager der Welle gegeneinander verspannt sind.

2. Antrieb nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

an dem Gehäuseteil ausgeformte, zum in der Lageraufnahme des Gehäuseteils

aufgenommenen Lager hervor ragende Stegbereiche die elastische Verformung der Dichtung begrenzen,

insbesondere wobei die Stegbereiche auf jeweils demselben Radialabstand angeordnet sind und/oder in Umfangsrichtung voneinander beabstandet sind und/oder wobei die Stegbereiche an einem jeweiligen Lager anliegen.

3. Antrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

am Boden der topfförmig ausgeformten Lageraufnahme zwischen Lageraufnahme und dem darin aufgenommenen Lager die elastisch verformte Dichtung angeordnet ist,

wobei am Boden der Lageraufnahme Stegbereiche oder die Stegbereiche axial hervorragen, an welchen das Lager anliegt, so dass die Verformung der Dichtung mittels der Stegbereiche begrenzt ist,

wobei die elastisch verformte Dichtung das Lager gegen eine an der Welle ausgeformte Stufe drückt,

insbesondere wobei die Welle mittels des Lagers relativ zur Lageraufnahme drehbar gelagert ist.

4. Antrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

am Deckelteil ebenfalls topfförmig ausgeformte Lageraufnahmen ausgeformt sind,

wobei Halterippen von der jeweiligen Lageraufnahme zu einem umlaufenden Randbereich des Deckelteils sich erstrecken,

wobei am jeweiligen Boden der topfförmigen Lageraufnahme axial hervorragende

Stegbereiche ausgeformt sind, welche die elastische Verformung einer jeweiligen Dichtung begrenzen,

insbesondere wobei die jeweilige Dichtung das jeweilige Lager auf eine jeweilige an der jeweiligen Welle ausgebildete Stufe drückt.

5. Antrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Gehäuseteil die Lageraufnahmen aufweist, wobei in jeder Lageraufnahme jeweils ein Lagersitz vorgesehen ist,

insbesondere wobei der jeweilige Lagersitz in Umfangsrichtung unterbrochen ausgeführt ist,

wobei an der vom Lagersitz abgewandten Seite, insbesondere Außenseite, des Gehäuseteils ebene, insbesondere zueinander in Flucht liegende, Auflageflächenbereiche ausgeformt sind,

insbesondere also die Auflageflächenbereiche in einer gemeinsamen Ebene vorgesehen sind, insbesondere angeordnet sind.

6. Antrieb nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Deckelteil Lageraufnahmen aufweist, wobei in jeder Lageraufnahme jeweils ein Lagersitz vorgesehen ist,

insbesondere wobei der jeweilige Lagersitz in Umfangsrichtung unterbrochen ausgeführt ist,

wobei an der vom Lagersitz abgewandten Seite, insbesondere Außenseite, des Deckelteils ebene, insbesondere zueinander in Flucht liegende, Auflageflächenbereiche ausgeformt sind,

insbesondere also die Auflageflächenberieche in einer gemeinsamen Ebene vorgesehen sind, insbesondere angeordnet sind.

7. Antrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

im jeweiligen Lagersitz ein jeweiliges Lager passgenau aufgenommen ist.

8. Antrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Elektromotor eine Rotorwelle und ein Motorgehäuse aufweist, wobei die Rotorwelle mittels zumindest eines Lagers drehbar gelagert ist im Motorgehäuse,

wobei ein Adapterflansch mit dem Motorgehäuse drehfest verbunden ist,

am Gehäuseteil ein Bajonettführungsbereich ausgebildet ist,

wobei der Adapterflansch einen Laschenbereich, insbesondere Bajonettnase, aufweist, insbesondere zum Hintergreifen des Bajonettführungsbereichs,

und/oder dass

Adapterflansch und Motorflansch einstückig, insbesondere einteilig, miteinander ausgebildet sind.

9. Antrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Bajonettführungsbereich in eine Ausnehmung des Gehäuseteils hineinragt,

wobei der Bajonettführungsbereich einen Radialabstandsbereich überdeckt, welcher von dem von dem Laschenbereich überdeckten Radialabstandsbereich umfasst ist, insbesondere also radial weniger ausgedehnt ist als der Laschenbereich,

wobei der vom Bajonettführungsbereich überdeckte Umfangswinkelbereich kleiner ist als der von der Ausnehmung überdeckte Umfangswinkelbereich,

wobei der von dem Laschenbereich überdeckte Umfangswinkelbereich betragsmäßig kleiner ist als die Differenz des von der Ausnehmung überdeckten Umfangswinkelbereichs und dem von dem Bajonettführungsbereich überdeckten Umfangswinkelbereich,

insbesondere so dass der Laschenbereich axial in die Ausnehmung einführbar ist und durch Verdrehen den Bajonettführungsberiech hintergreift. .

10. Antrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die axiale Breite des Bajonettführungsbereichs in Umfangsrichtung zunimmt,

insbesondere

so dass der am Adapterflansch ausgebildete Laschenbereich bei der Drehung in Umfangsrichtung vom Bajonettführungsberiech axial verschoben wird, insbesondere so dass die axiale Position proportional zur Drehwinkelstellung des Laschenbereichs ist,

- und/oder so dass der Adapterflansch beim zum Gehäuseteil relativen Verdrehen des

Adapterflansches in Umfangsrichtung zum Gehäuseteil hin gedrückt wird. .

1 1 . Antrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Ausnehmung in Umfangsrichtung begrenzt ist durch eine Halterippe, welche sich von einer Lageraufnahme des Lagers der eintreibenden Welle in radialer Richtung erstreckt,

und/oder dass

die Ausnehmung entgegen der Umfangsrichtung begrenzt ist durch eine weitere Halterippe, welche sich von einer Lageraufnahme des Lagers der eintreibenden Welle in radialer Richtung erstreckt,

insbesondere wobei der Bajonettführungsberiech die weitere Halterippe berührt, wobei Bajonettführungsbereich, weitere Halterippe und Lageraufnahme einstückig, insbesondere einteilig, ausgebildet, insbesondere ausgeformt, sind. .

12. Antrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

in einer Ausnehmung des Gehäuseteils ein am Gehäuseteil abgestützter Bolzen angeordnet ist, welcher von einem Federelement insbesondere axial zum Adapterflansch gedrückt wird, insbesondere zur Arretierung,

oder dass

in einer Ausnehmung des Adapterflansches ein am Adapterflansch abgestützter Bolzen angeordnet ist, welcher von einem Federelement insbesondere axial zum Gehäuseteil gedrückt wird, insbesondere zur Arretierung.

13. Antrieb nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

zum Gehäuseteil hin axial hervorragende Stegbereiche am Adapterflansch ausgeformt sind, welche jeweils in eine jeweilige Ringnut des Gehäuseteils hineinragen und somit als Führung bei der Verdrehbewegung des Adapterflansches relativ zum Gehäuseteil wirksam sind,

wobei der vom jeweiligen Stegbereich überdeckte Radialabstandsbereich unabhängig vom Umfangswinkel ist,

insbesondere wobei der jeweilige Stegbereich sich in Umfangsrichtung erstreckt,

insbesondere wobei die Stegberieche zwar auf demselben Radialabstand angeordnet sind, aber voneinander in Umfangsrichtung beabstandet sind.

14. Verfahren zum Herstellen eines Antriebs, insbesondere nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

wobei der Antrieb einen Elektromotor und ein Getriebe aufweist,

wobei das Gehäuse des Getriebes ein Gehäuseteil und ein Deckelteil aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass

in einem ersten Verfahrensschritt das Gehäuseteil durch Gießen hergestellt wird,

danach in einem zweiten Verfahrensschritt ein Stempelwerkzeug in Lageraufnahmen des Gehäuseteils eingepresst wird, so dass Lagersitze passgenau hergestellt werden,

insbesondere wobei das Stempelwerkzeug mindestens zwei Stempel aufweist, wobei jeder der Stempel zur Ausformung eines jeweiligen Lagersitzes vorgesehen ist,

insbesondere wobei in einem zeitlich nach dem zweiten Verfahrensschritt nachfolgenden, dritten Verfahrensschritt im jeweiligen Lagersitz jeweils ein Lager aufgenommen wird.

15. Verfahren zum Herstellen eines Antriebs, insbesondere eines Antriebs nach einem der Ansprüche 1 bis 13,

wobei der Antrieb einen Elektromotor und ein Getriebe aufweist,

wobei das Gehäuse des Getriebes ein Gehäuseteil und ein Deckelteil aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass

in einem ersten Herstellverfahrensschntt das Deckelteil durch Gießen hergestellt wird,

danach in einem zweiten Herstellverfahrensschntt ein Stempelwerkzeug in Lageraufnahmen des Deckelteils eingepresst wird, so dass Lagersitze passgenau hergestellt werden, insbesondere wobei das Stempelwerkzeug mindestens zwei Stempel aufweist, wobei jeder der Stempel zur Ausformung eines jeweiligen Lagersitzes vorgesehen ist,

insbesondere wobei in einem zeitlich nach dem zweiten Herstellverfahrensschntt

nachfolgenden, dritten Herstellverfahrensschntt im jeweiligen Lagersitz jeweils ein Lager aufgenommen wird.

16. Verfahren zum Herstellen eines Antriebs,

wobei der Antrieb einen Elektromotor und ein Getriebe aufweist,

wobei das Gehäuse des Getriebes ein Gehäuseteil und ein Deckelteil aufweist,

wobei das Verfahren nach Anspruch 14 zeitlich unabhängig vom Verfahren nach Anspruch 15 ausgeführt wird,

insbesondere wobei die Verfahrensschritte und die Herstellverfahrensschritte zeitlich unabhängig voneinander ausgeführt werden,

wobei nach Beendigung der beiden Verfahren Gehäuseteil und Deckelteil miteinander verbunden werden.