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1. (WO2018149698) STEUERSYSTEM MIT MINDESTENS EINER ELEKTRONISCHEN STEUEREINHEIT ZUR STEUERUNG EINES VERBRENNUNGSMOTORS IN EINEM HYBRIDFAHRZEUG
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Steuersystem mit mindestens einer elektronischen Steuereinheit zur

Steuerung eines Verbrennungsmotors in einem Hybridfahrzeug

Patentansprüche

1 . Steuersystem mit mindestens einer elektronischen Steuereinheit (1 ) zur Steuerung des Zustartens und des Ablegens eines Verbrennungsmotors in einem Hybridfahrzeug, wobei die Steuereinheit (1 ) derart ausgestaltet ist, dass zumindest ein bestimmtes Eingangssignal (v, R) im Hinblick auf die Erkennung einer definierten wiederholten Geschwindigkeitserhöhungs- und Geschwindigkeitsreduzierungs-Situation (S&G) auswertbar ist und dass ein geschwindigkeitsabhängiges Zustarten des

Verbrennungsmotors bei einem Anfahrvorgang nach Erkennung der definierten Situation (S&G) verhinderbar ist, bis eine vorgegebene erste Geschwindigkeitsschwelle (vsi ) erreicht oder überschritten ist oder bis nach Erkennung der definierten Situation eine Fahrtdauer ohne Standphasen oberhalb einer bestimmten Maximaldauer vorlag.

2. Steuersystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit derart ausgestaltet ist, dass die Verhinderung des Zustartens bei einem erneuten Anfahrvorgang ohne erneute Erkennung der definierten Situation (S&G) aktiviert bleibt oder wieder aktivierbar ist, wenn nach Erkennung der definierten Situation vor dem erneuten Anfahrvorgang eine vorgegebene zweite im Vergleich zur ersten Geschwindigkeitsschwelle (vsi ) höhere Geschwindigkeitsschwelle (vS2) nicht überschritten wurde und keine Fahrtdauer ohne Standphasen oberhalb einer bestimmten Maximaldauer vorlag.

Steuersystem nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit derart

ausgestaltet ist, dass die Verhinderung des Zustartens bei einem erneuten Anfahrvorgang nur nach erneuter Erkennung der definierten Situation (S&G) wieder aktivierbar ist, wenn nach Überschreiten der ersten Geschwindigkeitsschwelle (vsi ) auch die vorgegebene zweite höhere Geschwindigkeitsschwelle (vS2) überschritten wurde oder wenn eine Fahrtdauer ohne Standphasen oberhalb einer bestimmten Maximaldauer vorlag.

Steuersystem nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die definierte Situation (S&G) dadurch definiert ist, dass nach einem Anfahrvorgang die

Fahrzeug-Geschwindigkeit (v) zumindest zweimal eine

festgesetzte obere Grenzgeschwindigkeit (vi ) überschritten hat und/oder dass ein Signal zur Erkennung eines eingelegten

Rückwärtsganges (R) vorliegt.

Steuersystem nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die definierte Situation (S&G) dadurch definiert ist, dass die Fahrzeug-Geschwindigkeit (v) zumindest zweimal eine festgesetzte obere Grenzgeschwindigkeit (vi ) überschritten hat und eine festgesetzte untere

Grenzgeschwindigkeit (v2) unterschritten hat.

Steuersystem nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die definierte Situation (S&G) dadurch definiert ist, dass die Fahrzeug-Geschwindigkeit (v) zumindest zweimal sowohl eine festgesetzte obere

Grenzgeschwindigkeit (vi ) überschritten als auch eine festgesetzte untere Grenzgeschwindigkeit (v2) unterschritten hat und dass zumindest die Summe der ersten Einzelzeit (t1 ) zwischen dem

ersten Überschreiten und dem ersten Unterschreiten und der zweiten Einzelzeit (t2) zwischen dem zweiten Überschreiten und dem zweiten Unterschreiten eine vorgegebene Gesamtzeit überschritten hat.

7. Elektronische Steuereinheit zur Steuerung eines

Verbrennungsmotors in einem Hybridfahrzeug mit mindestens einem Funktionsmodul (3, 5) zur Durchführung des dem

Steuersystem nach einem der vorangegangenen Patentansprüche zugrundeliegenden Steuerverfahrens.

8. Verfahren zur Steuerung des Zustarts und des Ablegens eines Verbrennungsmotors in einem Hybridfahrzeug, wobei mittels einer elektronischen Steuereinheit ein definiertes Eingangssignal (v, R) im Hinblick auf die Erkennung einer definierten wiederholten Geschwindigkeitserhöhungs- und Geschwindigkeitsreduzierungs- Situation (S&G) ausgewertet wird und ein

geschwindigkeitsabhängiges Zustarten des Verbrennungsmotors bei einem Anfahrvorgang nach Erkennung der definierten Situation (S&G) verhindert wird, bis die Erreichung oder Überschreitung einer vorgegebenen ersten Geschwindigkeitsschwelle (vsi ) oder bis nach Erkennung der definierten Situation eine Fahrtdauer ohne Standphasen oberhalb einer bestimmten Maximaldauer erkannt wurde.