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1. (WO2018149679) VORRICHTUNG ZUR MISCHUNG UND FÖRDERUNG VON DICKSTOFFEN
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

Vorrichtung (1000, 1000') zur Mischung und Förderung von Dickstoffen, aufweisend: einen Haupt-Netzspannungsanschluss (10),

einen Haupt-Elektromotor (20), der elektrisch mit dem Haupt-Netzspannungsanschluss (10) verbunden ist,

eine Haupt-Hydraulikpumpe (30), wobei die Haupt-Hydraulikpumpe (30) mittels des Haupt-Elektromotors (20) angetrieben ist und einen Mischer-Hydraulikkreislauf (40) und einen Druckluft-Hydraulikkreislauf (50) speist,

einen hydraulischen Mischerantrieb (60), der aus dem Mischer-Hydraulikreislauf (40) gespeist ist, wobei der hydraulische Mischerantrieb (60) zum Mischen des Dickstoffs vorgesehen ist,

einen hydraulischen Kompressorantrieb (70), der aus dem Druckluft-Hydraulikreislauf (50) gespeist ist, wobei der hydraulische Kompressorantrieb (70) zur Drucklufterzeugung vorgesehen ist,

einen Zusatz-Netzspannungsanschluss (80),

ein Zusatz-Hydrauliksystem (90), aufweisend:

einen Zusatz-Elektromotor (100), der elektrisch mit dem Zusatz- Netzspannungsanschluss (80) verbunden ist und der unabhängig von dem Haupt- Elektromotor (20) betreibbar ist, und

eine Zusatz-Hydraulikpumpe (1 10), wobei die Zusatz-Hydraulikpumpe (1 10) mittels des Zusatz-Elektromotors (100) angetrieben ist, und

eine Steuereinrichtung (120), die dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit von einem Druckluftbedarf das Zusatz-Hydrauliksystem (90) derart anzusteuern, dass die Zusatz-Hydraulikpumpe (1 10) den Druckluft-Hydraulikkreislauf (50) zusätzlich zu der Haupt-Hydraulikpumpe (30) speist.

Vorrichtung (1000, 1000') nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass

die Steuereinrichtung (120) dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit von dem Druckluftbedarf den Zusatz-Elektromotor (100) zu aktivieren oder zu deaktivieren.

Vorrichtung (1000') nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass

das Zusatz-Hydrauliksystem (90) aufweist:

ein mittels der Steuereinrichtung (120) angesteuertes Ventil (130), wobei das Ventil (130) in einer ersten Schaltstellung das zusätzliche Speisen des Druckluft- Hydraulikkreislaufs (50) mittels der Zusatz-Hydraulikpumpe (1 10) ermöglicht, und das Ventil (130) in einer zweiten Schaltstellung die Zusatz-Hydraulikpumpe (1 10) von dem Druckluft-Hydraulikkreislaufs (50) entkoppelt, wobei die Steuereinrichtung (120) dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit von dem Druckluftbedarf das Ventil (130) derart anzusteuern, dass das Ventil (130) seine erste Schaltstellung oder seine zweite Schaltstellung einnimmt.

Vorrichtung (1000, 1000') nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Steuereinrichtung (120) dazu ausgebildet ist, den Haupt-Elektromotor (20) während eines Dickstoff-Fördervorgangs dauerhaft zu aktivieren.

Vorrichtung (1000, 1000') nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Haupt-Hydraulikpumpe (30) dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit von einem Steuersignal (S) ein Verhältnis zwischen einer in den Mischer-Hydraulikkreislauf (40) eingespeisten Leistung und einer in den Druckluft-Hydraulikkreislauf (50) eingespeisten Leistung zu verändern,

wobei die Steuereinrichtung (120) dazu ausgebildet ist, das Steuersignal (S) in Abhängigkeit von dem Druckluftbedarf zu erzeugen.

Vorrichtung (1000, 1000') nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass

der Haupt-Netzspannungsanschluss (10) eine Anschlussleistung aufweist, die größer ist als eine Anschlussleistung des Zusatz-Netzspannungsanschluss (80).

Vorrichtung (1000, 1000') nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass

der Haupt-Netzspannungsanschluss (10) auf 32 Ampere Strombelastung begrenzt ist und der Zusatz-Netzspannungsanschluss (80) auf 16 Ampere Strombelastung begrenzt ist.

Vorrichtung (1000, 1000') nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung (1000, 1000') aufweist:

einen Druckluftspeicher (140), der die von dem hydraulischen Kompressorantrieb

(70) erzeugte Druckluft speichert,

einen mit der Steuereinrichtung (120) gekoppelten Drucksensor (150), der den Ist- Druck der Druckluft innerhalb des Druckluftspeichers (140) misst,

wobei die Steuereinrichtung (120) dazu ausgebildet ist, basierend auf dem Ist-Druck den Druckluftbedarf zu ermitteln.

Vorrichtung (1000, 1000') nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung (1000, 1000') einen den Dickstoff fördernden Betriebszustand und einen den Dickstoff nicht fördernden Betriebszustand aufweist, wobei im Dickstoff fördernden Betriebszustand, sobald der Ist-Druck einen ersten Schwellenwert unterschreitet, die Steuereinrichtung (120) den Druckluftbedarf als erhöht ermittelt und das Zusatz- Hydrauliksystem (90) derart ansteuert, dass die Zusatz-Hydraulikpumpe (1 10) den Druckluft-Hydraulikkreislauf (50) zusätzlich zu der Haupt-Hydraulikpumpe (30) speist.

0. Vorrichtung (1000, 1000') nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung (1000, 1000') einen den Dickstoff fördernden Betriebszustand und einen den Dickstoff nicht fördernden Betriebszustand aufweist, wobei im Dickstoff nicht fördernden Betriebszustand, sobald der Ist-Druck einen zweiten Schwellenwert überschreitet, die Steuereinrichtung (120) den Druckluftbedarf als erhöht ermittelt und das Zusatz-Hydrauliksystem (90) derart ansteuert, dass die Zusatz-Hydraulikpumpe (1 10) den Druckluft-Hydraulikkreislauf (50) zusätzlich zu der Haupt-Hydraulikpumpe (30) speist.