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1. (WO2018145892) ORTHOPÄDISCHE FUSSBETTUNG UND VERFAHREN ZUR BEREITSTELLUNG EINER ORTHOPÄDISCHEN FUSSBETTUNG
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche :

1. Orthopädische Fußbettung (1) für einen Schuh (2) mit

-einer Fußauflagefläche (3),

dadurch gekennzeichnet, dass

-die Fußauflagefläche (3) durch eine ebene Basisfläche (4) mit einer Vielzahl von nach einer fußorthopädisch optimierten Verteilung angeordneten Noppen (5) gebildet ist .

2. Orthopädische Fußbettung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

-die fußorthopädisch optimierte Verteilung der Noppen (5) der anatomischen, in die Fußauflagefläche (3) projizierten Verteilung der knöchernen Bestandteile (100) und/oder der in die Fußauflagefläche (3) projizierten Verteilung der die Lymphe und/oder Nerven und/oder Gefäße aufweisenden Leitungsbahnen (200) eines an der Fußauflagefläche (3) zur Auflage gelangenden menschlichen Fußes (16) entspricht .

3. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Noppen (5) in einer Zone der Fußauflagefläche (3), an welcher ein Fuß (16) mit einem vorderen Fußballen

(104) zur Auflage gelangt, in fünf Reihen entsprechend der Ausrichtung der die Zehen (101) bildenden knöchernen Bestandteile (100) und/oder entlang der diesen zugeordneten Leitungsbahnen (200) angeordnet sind.

4. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Noppen (5) in einer Zone der Fußauflagefläche (3), an welcher ein Fuß (16) mit einer Ferse (102) zur Auflage gelangt, kreisförmig angeordnet sind.

5. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Noppen (5) in einer Zone der Fußauflagefläche (3) , an welcher ein Fuß (16) mit einem Mittenbereich (103) zur Auflage gelangt, in wenigstens zwei zu einer Innenseite (105) der Fußauflagefläche (3) divergenten Linien angeordnet sind.

6. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Abstände zwischen den Noppen (5) in Längsrichtung der Fußauflagefläche (3) ausgehend von einer Zone der Fußauflagefläche (3), an welcher ein Fuß (16) mit einem Mittenbereich (103) zur Auflage gelangt, zu der Vorder- und/oder Hinterseite der Fußauflagefläche (3) abnehmen.

7. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der vorangegangen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Noppen (5) eine identische Höhe aufweisen.

8. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Noppen (5) eine Höhe von 2 bis 3 mm in Bezug zu der Fußauflagefläche (3) aufweisen.

9. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Noppen (5) einen Durchmesser von 3 bis 5 mm aufweisen .

10. Orthopädische Fußbettung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass

-der Durchmesser und/oder die Anordnung der Noppen (5) schuhgrößenabhängig und/oder leistengrößenabhängig sind.

11. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Fußbettung (1) als eine Einlage (6) ausgebildet ist.

12. Orthopädische Fußbettung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Einlage (6) eine derartige Elastizität aufweist, dass sie durch Ausübung von Druck zerstörungsfrei in eine andere Form faltbar und/oder formbar ist, und

-sich bei einer Entlastung selbsttätig in ihre Ursprungsform zurückverformt .

13. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Fußauflagefläche (3) wenigstens eine Funktionszone (8) aufweist, welche gegenüber der Basisfläche (4) erhöht oder vertieft ist und/oder eine höhere oder geringere Härte als die Fußbettung (1) in dem verbleibenden Abschnitt aufweist.

14. Orthopädische Fußbettung (1) nach Anspruch 13, dass

-die Funktionszone (8) durch eine Gruppe von Noppen (5) mit einer in Bezug zu den übrigen Noppen (5) unterschiedlichen Härte bevorzugt mit einer höheren Härte gebildet ist .

15. Orthopädische Fußbettung (1) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Funktionszone (8) gegenüber der Basisfläche (4) um 3 bis 5 mm, vorzugsweise um 4 mm erhöht oder vertieft ist.

16. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Funktionszone (8) durch eine gegenüber der Basisfläche (4) erhöhte Knickfußkorrekturfläche (9) gebildet ist, welche in einer Zone der Fußauflagefläche (3) angeordnet ist, an welcher ein Fuß (16) mit einem vorderen Fußballen (104) und einem Fußgewölbe zur Auflage gelangt.

17. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Funktionszone (8) durch eine gegenüber der Basisfläche (4) erhöhte Statikkorrekturfläche (10) gebildet ist, welche in einer Zone der Fußauflagefläche (3) angeordnet ist, an welcher ein Fuß (16) mit einer Ferse (102) zur Auflage gelangt.

18. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Funktionszone (8) durch eine gegenüber der Basisfläche (4) erhöhte Hohlfußkorrekturfläche (11) gebildet ist, welche in einer Zone der Fußauflagefläche (3) angeordnet ist, an welcher ein Fuß (16) mit dem vorderen Fußteil über die gesamte Breite zur Auflage gelangt.

19. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Funktionszone (8) durch eine gegenüber der Basisfläche (4) vertiefte Fersenspornkorrekturfläche (12) gebildet ist, welche in einer Zone der Fußauflagefläche (3) angeordnet ist, an welcher ein Fuß (16) mit einem Mitten- abschnitt seiner Ferse (102) und/oder einem Mittenbereich (103) des Fußgewölbes zur Anlage gelangt.

20. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Funktionszone (8) durch einen gegenüber der Basis- fläche (4) erhöhten Abschnitt (107) mit einer gegenüber der Basisfläche (4) geringeren Härte ausgebildet ist, welcher in einer Zone der Fußauflagefläche (3) angeordnet ist, an welcher ein Fuß (16) mit einem zwischen einer Ferse (102) und einem Fußballen (104) angeordneten Mittenbereich (103) an einer Innenseite (105) zur Auflage gelangt .

21. Orthopädische Fußbettung (1) nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Funktionszonen (8) und die Basisfläche (4) jeweils durch einheitliche, vordefinierte, personenunabhängige Flächen gebildet sind, und

-verschiedene orthopädische Fußbettungen (1) sortimentartig mit verschiedenen Fußauflageflächen (3) durch eine Kombination der Basisfläche (4) und verschiedener Funktionszonen (8) gebildet sind.

22. Verfahren zur Bereitstellung einer hinsichtlich einer

strukturellen und/oder funktionalen Störung eines Fußes (16) einer Person angepassten orthopädischen Fußbettung (1) ,

dadurch gekennzeichnet, dass

-eine Mehrzahl von verschiedenen orthopädischen Fußbet- tungen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 21 mit einer definierten Größe vorgesehen sind, welche jeweils verschiedene modulartig zusammengesetzte Fußauflageflächen (3) aufweisen, wobei

-die modulartigen Fußauflageflächen (3) der verschiedenen Fußbettungen (1) durch eine der folgenden vordefinierten personenunabhängigen Flächen gebildet sind

-eine ebene Basisfläche (4) , oder

-eine Kombination aus einer ebenen Basisfläche (4) und einer personenunabhängigen, an eine strukturelle und/oder funktionale Störung des Fußes angepasste Funktionszone (8) , wobei

-die Person auf das Vorliegen einer strukturellen

und/oder funktionalen Störung des Fußes (16) untersucht wird, und

-bei NichtVorliegen einer strukturellen und/oder funktionalen Störung (SK,FK) des Fußes (16) eine orthopädische Fußbettung (1) mit einer personenbezogenen Größe und einer durch eine ebene Basisfläche (4) gebildete Fußauflagefläche (3) gewählt wird, und

-bei Vorliegen einer strukturellen und/oder funktionalen Störung (SK,FK) eine orthopädische Fußbettung (1) mit einer personenbezogenen Größe und einer durch eine Kombination einer ebenen Basisfläche (4) mit wenigstens einer Funktionszone (8) gebildeten Fußauflagefläche (3) gewählt wird .

23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass -die Person mittels einer geeigneten Sensoreinrichtung auf das Vorliegen einer strukturellen und/oder funktionalen Störung (SK,FK) des Fußes (16) untersucht wird.

24. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass

-die Person mittels geeigneter optisch erkennbarer Krite- rien auf das Vorliegen einer strukturellen und/oder funktionalen Störung (SK, FK) des Fußes (16) untersucht wird.