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1. (WO2018141892) VERFAHREN ZUM EINSPEISEN ELEKTRISCHER LEISTUNG IN EIN ELEKTRISCHES VERSORGUNGSNETZ
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

Verfahren zum Einspeisen elektrischer Leistung in ein eine Netznennspannung (UNENN) aufweisendes elektrisches Versorgungsnetz, das mit einer Netzspannung (UGRiD)betrieben wird, wobei die eingespeiste elektrische Leistung eine Blindleistungskomponente aufweist, die durch einen Phasenwinkel (φ) vorgegeben wird, der einen Winkel zwischen einem Strom (I) und einer Spannung (U) der eingespeisten elektrischen Leistung beschreibt, wobei der Phasenwinkel über eine Phasenwinkelsteuerung (300) eingestellt wird, die eine Verzögerungsfunktion (310) aufweist, die durch wenigstens eine Zeitkonstante (T1 ) gekennzeichnet ist.

Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass

die Phasenwinkelsteuerung (300) den Phasenwinkel in Abhängigkeit wenigstens einer im elektrischen Versorgungsnetz erfassten Netzspannung (UGRID) verändert, insbesondere so, dass die Netzspannung (UGRID) auf einen vorgegebenen Spannungssollwert geregelt wird.

Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass

der Phasenwinkel derart verändert wird, dass die Netzspannung (UGRID) an wenigstens einem vorgegeben Punkt im elektrischen Versorgungsnetz im Wesentlichen unverändert bleibt.

Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

der Phasenwinkel in Abhängigkeit einer Sollspannung (USOLL) verändert wird, und die Sollspannung (USOLL) in einem Bereich von 105% bis 1 10% der Netznennspannung (UNENN) vorgegeben wird.

Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die wenigstens eine Zeitkonstante zur Veränderung der Ve rzög e ru ng sf u n kt i-on (310) variiert wird, insbesondere in Abhängigkeit eines Netzzustandes und/oder einer Netzsensitivität.

Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Verzögerungsfunktion (310) oder die wenigstens eine Zeitkontante zur Veränderung der Verzögerung über einen Adaptionsalgorithmus veränderbar ist, wobei die Adaption insbesondere in Abhängigkeit eines Netzzustandes und/oder einer Netzsensitivität durchgeführt wird.

Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Phasenwinkelsteuerung (300) ein proportionales Übertragungsverhalten aufweist, so dass die Phasenwinkelsteuerung (300) einen Phasenwinkel proportional zu einer Spannungsabweichung vorgibt, und

die Verzögerungsfunktion (310) eine Übertragungsfunktion 1. Ordnung, 2. Ordnung oder höherer Ordnung aufweist, insbesondere eine lineare Übertragungsfunktion.

Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die wenigstens eine Zeitkonstante zur Veränderung der Verzögerung von extern vorgegeben wird, insbesondere durch einen Betreiber des elektrischen Versorgungsnetzes.

Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Phasenwinkelsteuerung (300) ein nichtlineares Übertragungsverhalten aufweist oder

die Phasenwinkelsteuerung (300) ein Übertragungsverhalten aufweist, welches durch eine Polynom-Funktion höherer Ordnung, bevorzugt wenigstens 3. Ordnung, abbildbar ist.

Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Phasenwinkelsteuerung den Phasenwinkel in Abhängigkeit einer Netzsituation des elektrischen Versorgungsnetzes nachführt, insbesondere in Abhängigkeit der Netzsensitivität des elektrischen Versorgungsnetzes nachführt.

1 1. Erzeuger elektrischer Energie, insbesondere Windenergieanlage, umfassend eine Erzeugereinheit zum Erzeugen einer elektrischen Leistung, die eine Phasenwinkelsteuerung (300) aufweist, die dazu eingerichtet ist. ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10 auszuführen.

12. Wind park (200) umfassend wenigstens zwei Windenergieanlagen (210) und eine Windparksteuereinheit (270), wobei die Windparksteuereinheit (270) eine Phasenwinkelsteuerung (300) aufweist, die dazu eingerichtet ist, ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10 auszuführen.