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1. (WO2018137861) HANDWERKZEUGMASCHINE
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Beschreibung

Titel

Handwerkzeugmaschine

Die Erfindung bezieht sich auf eine Handwerkzeugmaschine, insbesondere einen Winkelschleifer, nach dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.

Stand der Technik

Aus dem Stand der Technik sind Handwerkzeugmaschinen mit einem Gehäuse und mit einer im Inneren des Gehäuses aufgenommenen Elektronikeinheit bekannt. Diese Elektronikeinheit ist im Gehäuse derart eingesetzt, dass die Elektronikeinheit gegenüber dem Gehäuse form- und/oder kraftschlüssig im Gehäuse gehalten wird. Aufgrund von fertigungsbedingten Toleranzen kann nicht verhindert werden, dass sich zwischen der Elektronikeinheit und dem Gehäuse Zwischenräume bilden. Diese Zwischenräume können sich mit Verschmutzungen füllen.

Offenbarung der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen konstruktiven

Maßnahmen eine Handwerkzeugmaschine, insbesondere einen Winkelschleifer, zu verbessern.

Die Aufgabe wird gelöst mit einer Handwerkzeugmaschine, insbesondere Winkelschleifer, umfassend ein, insbesondere zumindest ein Gehäusedeckel oder eine Gehäusehalbschale aufweisendes, Gehäuse, in welchem ein Antrieb sowie eine Elektronikeinrichtung mit einer Schnittstelle zur elektrischen

Verbindung der Elektronikeinrichtung aufgenommen sind, und ein, insbesondere als ein Antriebsgehäuse ausgebildetes, Gehäuseinnenteil, welches die

Elektronikeinrichtung lagert, wobei die Schnittstelle zumindest einen ersten elektrischen Schnittstellenkontaktbereich und zumindest einen zu dem ersten Schnittstellenkontaktbereich beabstandeten zweiten Schnittstellenkontaktbereich aufweist.

Erfindungsgemäß ist zwischen dem Gehäuseinnenteil und der

Elektronikeinrichtung zumindest ein zu den Schnittstellenkontaktbereichen beabstandetes Isolationselement angeordnet, welches dazu vorgesehen ist, eine elektrische Kurzschlussverbindung zwischen dem ersten

Schnittstellenkontaktbereich und dem zweiten Schnittstellenkontaktbereich zu vermeiden.

Beim Bearbeiten von beispielsweise Metallwerkstücken werden kleine

Metallspäne/-partikel aus dem Werkstück herausgelöst und gelangen in die nähere Umgebung. Diese Metallspäne/-partikel können aus der Umgebung in die Handwerkzeugmaschine gelangen, indem diese beispielsweise durch

Lufteintrittsöffnungen in der Handwerkzeugmaschine eingesaugt werden und mit einer die Handwerkzeugmaschine kühlenden Kühlluft in das Innere des

Winkelschleifers gelangen. Die Metallspäne/-partikel können sich dabei im Inneren der Handwerkzeugmaschine ablagern/absetzen und dadurch die Handwerkzeugmaschine verschmutzen und zusetzen.

Speziell in Betrieben, wie zum Beispiel Guss-Putzereien, tragen die Anwender Schutzkleidung sowie Atemschutz, um sich gegen die Metallspäne in der Luft zu schützen, und kleben ihre Kleidung im Halsbereich, um die Handgelenke und Fußknöchel herum, zusätzlich mit Klebeband ab, damit die feinen Metallspäne/-partikel, welche als Metallstaub in der Umgebungsluft zirkulieren, nicht über die Zwischenräume zweier benachbarter Kleidungstücke eindringen können.

Da die Metallspäne/-partikel in der Regel gute elektrische Leiter sind, können die Metallspäne/-partikel zu einem Kurzschluss führen, falls benachbarte elektrische Schnittstellenkontaktbereiche sich mit Metallspänen/-partikeln zusetzen. Dies kann zum Ausfall von Bauteilen führen, indem es beispielsweise zur Bildung von Kriechströmen im Inneren des Geräts kommt und eine elektrische Verbindung gebildet wird, die beispielsweise zwei benachbarte Schnittstellenkontaktbereiche miteinander verbindet. Aufgrund von fertigungsbedingten Toleranzen zweier benachbarter zu montierender Bauteilen im Inneren der Handwerkzeugmaschine ist in der Regel mit Spalten zwischen den zu montierenden Bauteilen zu rechnen. Diese fertigungsbedingten Toleranzen können dazu führen, dass sich die Spalten mit Metallspänen/-partikeln füllen.

Die Handwerkzeugmaschine kann als ein Winkelschleifer ausgebildet sein und beispielsweise eine Schleif-, Trenn- oder Poliermaschine bilden.

Das Gehäuseinnenteil kann dazu vorgesehen sein, die Bauteile wie

beispielsweise die Elektronikeinrichtung in einem nicht montierten Zustand freizulegen und in einem montierten Zustand form- und/oder kraftschlüssig im Gehäuse, insbesondere dem Gehäuseinnenteil, zu lagern. Fertigungsbedingt können Toleranzen zwischen dem Gehäuseinnenteil und den Bauteilen auftreten, welche einen Zwischenraum zwischen den Bauteilen und dem

Gehäuseinnenteil bilden können.

Das Gehäuse kann einteilig mit dem Gehäueinnenteil ausgebildet sein. Das Gehäuseinnenteil ist in einem montierten Zustand der Handwerkzeugmaschine von einem weiteren, insbesondere als Gehäusedeckel ausgebildeten, Gehäuse umgeben.

Die Schnittstelle der Elektronikeinrichtung ist als eine elektrische Schnittstelle ausgeführt und dazu vorgesehen, eine elektrische Verbindung mit einer

Stromversorgungseinheit, wie beispielsweise einem Netzanschluss oder einem als Akkupack ausgebildeten elektrischen Stromspeicher, zu ermöglichen.

Derartige elektrische Schnittstellen sind Stand der Technik und einem Fachmann hinlänglich bekannt, sodass derartige Schnittstellen nicht weiter ausgeführt werden.

Derartige Schnittstellen weisen zumindest zwei Schnittstellenkontaktfächen auf, welche dazu vorgesehen sind, einen elektrischen Stromfluss zu erzeugen,

welcher zumindest teilweise bei einer Betätigung der Elektronikeinrichtung die Elektronikeinrichtung durchströmt und beispielsweise von dem ersten

Schnittstellenkontaktbereich zumindest teilweise zu dem zweiten

Schnittstellenkontaktbereich weitergeleitet wird.

Insbesondere können die Schnittstellenkontaktbereiche an einem Außenbereich der Elektronikeinrichtung offenliegen. Vorzugsweise können die

Schnittstellenkontaktbereiche an einem Außenbereich der Elektronikeinrichtung abstehen um eine gute Zugänglichkeit der Schnittstellenkontaktbereiche zu gewährleisten.

Die Schnittstellenkontaktbereiche sind elektrisch leidend ausgebildet. Die Schnittstellenkontaktbereiche können einen Metallwerkstoff enthalten oder daraus bestehen.

Die Handwerkzeugmaschine kann Leitungen aufweisen, welche mit den

Schnittstellenkontaktbereichen verbunden sind und dazu vorgesehen sind, elektrischen Strom zu leiten.

Unter einer„Elektronikeinrichtung" soll insbesondere eine Einrichtung verstanden werden, die zumindest einen elektrischen Strom in einem Gas, in einem Leiter, in einem Vakuum und/oder vorteilhaft in einem Halbleiter beeinflusst. Vorzugsweise kann die Elektronikeinrichtung zumindest einen Transistor, insbesondere zumindest einen Mikroprozessor aufweisen. Bevorzugt kann die

Elektronikeinrichtung einen Schalter aufweisen.

Insbesondere kann das Isolationselement dazu dienen, bei einer Anlagerung von Metallspänen/-partikeln im Inneren des Gehäuses einen kürzestmöglichen Abstand der Metallspäne zu den Schnittstellenkontaktbereichen zu vergrößern, indem das Isolationselement zwischen den Schnittstellenkontaktbereichen angeordnet ist.

Insbesondere kann das Isolationselement einteilig bzw. aus einem

zusammenhängenden Teil oder mehrteilig bzw. aus mehreren hintereinander

angeordneten Isolationselementen ausgebildet sein. Die Isolationselemente können dabei als flache Isolationsstreifen ausgebildet sein. Vorzugsweise kann das Isolationselement aus einem an sich nicht durch Staub, insbesondere Metallstaub, durchströmbaren Material ausgebildet sein, sodass etwaige

Metallspäne/-partikel nicht durch das Isolationselement treten können.

Unter einem„Isolationselement" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Schicht verstanden werden, die einen hohen Isolationswiderstand und/oder eine niedrige elektrische Leitfähigkeit aufweist. Vorzugsweise besteht die Isolationsschicht zumindest teilweise aus einem Material mit einem hohen

Isolationswiderstand. Dabei soll in diesem Zusammenhang unter einem„hohen Isolationswiderstand" ein Widerstand von zumindest 50Ω, vorzugsweise von zumindest 300Ω und besonders bevorzugt von zumindest 500Ω verstanden werden. Ferner wird vorgeschlagen, dass die Isolationsschicht zumindest teilweise aus einem technischen Kunststoff besteht.

Insbesondere kann das Isolationselement elastisch und komprimierbar sein, wodurch insbesondere ein Element verstanden werden soll, das zumindest eine Erstreckung aufweist, die in einem normalen Betriebszustand um zumindest 10%, insbesondere um wenigstens 20%, vorzugsweise um mindestens 30% und besonders vorteilhaft um zumindest 50% elastisch veränderbar ist, und das insbesondere eine von einer Veränderung der Erstreckung abhängige und vorzugsweise zu der Veränderung proportionale Gegenkraft erzeugt, die der Veränderung entgegen wirkt. Unter einer„Erstreckung" eines Elements soll insbesondere ein maximaler Abstand zweier Punkte einer senkrechten Projektion des Elements auf eine Ebene verstanden werden. Dadurch können

Toleranzunterschiede zwischen Gehäuseinnenteilen und Elektroeinrichtung ausgeglichen werden.

Die Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen der

erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschine an.

Es kann zweckmäßig sein, dass das Isolationselement einen ersten

Kammerbereich und einen zu dem ersten Kammerbereich zumindest

abschnittsweise beabstandeten zweiten Kammerbereich bildet, wobei das Isolationselement den ersten Kammerbereich zumindest abschnittsweise entlang einer, insbesondere sich parallel und/oder orthogonal zu einer

Haupterstreckungsrichtung der Handwerkzeugmaschine erstreckenden, Ebene von dem zweiten Kammerbereich trennt, wobei der erste Kammerbereich den ersten Schnittstellenkontaktbereich aufweist und der zweite Kammerbereich den zweiten Schnittstellenkontaktbereich aufweist. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass eine kürzeste Strecke zwischen den beiden

Schnittstellenkontaktbereichen vergrößert wird. Unter einer Kammer soll ein Zwischenraum verstanden werden, welcher zumindest abschnittsweise beispielsweise von dem Gehäuseinnenteil und der Elektronikeinrichtung und insbesondere zumindest abschnittsweise zwischen dem Isolationselement und dem Kammerbereich begrenzt wird. Insbesondere kann der Kammerbereich kann als ein Spalt zwischen dem Gehäuseinnenteil und der Elektronikeinrichtung ausgebildet sein.

Ferner kann es zweckmäßig sein, dass das Isolationselement als ein Füllelement ausgebildet ist. Insbesondere kann das Isolationselement elastisch verformbar ausgebildet sein. Vorzugsweise kann das Füllelement dazu vorgesehen sein, einen Abstandsraum zwischen dem Gehäuseinnenteil und der

Elektronikeinrichtung zu füllen. Hierdurch kann das Isolationselement auf besonders einfache Weise die beiden Schnittstellenkontaktbereiche voneinander trennen bzw. isolieren. Weiterhin kann hierdurch eine Vorspannung zwischen dem Gehäuseinnenteil und der Elektronikeinrichtung erreicht werden, sodass Mirkoschwingungen zwischen der Elektronikeinrichtung und dem

Gehäuseinnenteil zuverlässig gedämpft werden.

Da das Isolationselement in bestehende Handwerkzeugmaschinen eingesetzt werden kann, könnte ein Isolationselement aus komprimierbarem Material bevorzugt sein. Alternativ kann das Isolationselement ein Material enthalten oder darauf bestehen, welches weniger elastisch ist, wie ein Material welches das Gehäuseinnenteil enthält oder daraus besteht.

Insbesondere kann das Isolationselement zwischen einer Elektronikeinrichtung und einem Magnetradbereich vorgesehen sein, wobei der Magnetradbereich einen Bereich in unmittelbarer Umgebung zum Elektromotor darstellt.

Weiterhin kann es zweckmäßig sein, dass der Abstandsraum eine Erstreckung zwischen dem Gehäuseinnenteil und der Elektronikeinrichtung von weniger als 2 mm, insbesondere weniger als 1 ,5 mm, vorzugsweise von weniger als 1 ,2 mm, bevorzugt weniger als 1 mm, weiter bevorzugt weniger als 0,8 mm, besonders bevorzugt weniger als 0,6 mm, aufweist.. Dadurch können Abstände zwischen dem Gehäuseinnenteil und der Elektronikeinrichtung verringert bzw. vermieden werden.

Das Isolationselement kann sich derart zwischen dem Gehäuseinnenteil und der Elektronikeinrichtung erstrecken, dass das Isolationselement eine Erstreckung des Abstandraums zwischen dem Gehäuseinnenteil und der

Elektronikeinrichtung, insbesondere vollständig, füllt. Dabei kann das

Isolationselement insbesondere derart elastisch ausgebildet sein, dass gewährleistet wird, dass der Abstandsraum zwischen dem Gehäuseinnenteil und der Elektronikeinrichtung gefüllt wird.

Vorzugsweise kann das Isolationselement einen sich durch die gesamte

Materialdicke des Isolationselements erstreckenden Materialdurchbruch aufweisen, welcher beispielsweise als Schlitz ausgebildet sein kann. Der Materialdurchbruch kann dabei vollständig von dem Isolationselement umgeben sein. Hierdurch können Montagekräfte beim Montieren der Elektronikeinrichtung mit dem Gehäuseinnenteil reduziert werden.

Alternativ kann sich das Isolationselement derart erstrecken, dass das

Isolationselement eine Erstreckung des Abstandsraums zwischen dem

Gehäuseinnenteil und der Elektronikeinrichtung nur teilweise füllt. Dabei kann das Isolationselement eine Erstreckung zwischen dem Gehäuseinnenteil und der

Elektronikeinrichtung aufweisen, welche weniger als 1 ,5 mm, insbesondere weniger als 1 ,2 mm, vorzugsweise weniger als 1 ,0 mm, bevorzugt weniger als 0,8 mm, weiter bevorzugt weniger als 0,6 mm, entspricht und dazu vorgesehen ist den Abstandsraum zwischen dem Gehäuseinnenteil und der

Elektronikeinrichtung zu verringern oder vollständig zu füllen.

Es wird ferner vorgeschlagen, dass die Elektronikeinrichtung als ein elektrischer Ein-/Aus-Schalter und/oder als eine elektrische Steuer- und/oder Regeleinheit ausgebildet ist. Eine„Steuer- und/oder Regeleinheit" soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einer Steuerelektronik verstanden werden, welche insbesondere eine Einheit mit einer Prozessoreinheit und mit einer

Speichereinheit sowie mit einem in der Speichereinheit gespeicherten

Betriebsprogramm darstellen soll.

Des Weiteren kann es zweckmäßig sein, dass das Isolationselement c-förmig die Elektronikeinrichtung, insbesondere einen Ein-/Aus-Schalter, umgibt.

Insbesondere kann das Isolationselement in zumindest einer Ebene zumindest drei Seiten der Elektronikeinrichtung begrenzen. Es kann weiter zweckmäßig sein, dass das Isolationselement L-förmig die Elektronikeinrichtung,

insbesondere den Ein-/Aus-Schalter, umgibt und, insbesondere in zumindest einer Ebene zumindest zwei Seiten der Elektronikeinrichtung begrenzt.

Vorzugsweise kann sich das Isolationselement derart an der

Elektronikeinrichtung angeordnet sein, dass sich das Isolationselement zumindest im Wesentlichen in einer von den Schnittstellenkontaktbereichen weg weisenden Richtung erstreckt. Hierdurch können die

Schnittstellenkontaktbereiche besonders effektiv voneinander getrennt werden. Zweckmäßigerweise kann die als Ein-/Aus-Schalter ausgebildete

Elektronikeinrichtung ein als Druckknopf ausgebildetes

Schalterbetätigungselement aufweisen, welches dazu vorgesehen ist, den Ein-/Aus-Schalter zu betätigen. Bevorzugt können die Schnittstellenkontaktbereiche an einer dem Schalterbetätigungselement abgewandten Seite des Ein-/Aus-Schalters angeordnet sein.

Es wird vorgeschlagen, dass zwischen dem Gehäuseinnenteil und der

Elektronikeinrichtung, insbesondere einer Steuer- und/oder Regeleinheit, ein weiteres Isolationselement angeordnet ist, welches dazu vorgesehen ist, eine elektrische Kurzschlussverbindung zwischen der ersten

Schnittstellenkontaktbereich und der zweiten Schnittstellenkontaktbereich zu vermeiden. Hierdurch kann eine Ansammlung von Metallspänen verhindert werden.

Es wird weiter vorgeschlagen, dass das Isolationselement als einteiliges

Formstanzteil ausgebildet ist, welches insbesondere ein Schaumstoff, vorzugsweise ein PU-Schaumstoff, enthält oder daraus besteht. Insbesondere kann das Isolationselement aus einen Kunststoff-Werkstoff enthalten oder daraus bestehen, vorzugsweise kann als Kunststoff -Werkstoff ein Werkstoff wie beispielsweise TPE oder NBR verwendet werden. Bevorzugt kann das

Isolationselement eine Materialdicke von mehr als 0,8 mm, insbesondere mehr als 1 mm, aufweisen. Dabei kann ein Kunststoff-Werkstoff wie Mossgummi mit einer Materialdicke von etwa 1 ,2 mm verwendet werden. Insbesondere kann das Isolationselement T-förmig ausgebildet sein, welches vorzugsweise aus zwei separaten Isolationsstreifen eine T-Form bildet. Dadurch kann das

Isolationselement besonders einfach ausgebildet sein.

Es kann zweckmäßig sein, dass das Isolationselement als eine Folie ausgebildet ist, welche zumindest eine Folienfläche mit einer selbstklebenden Schicht zum Verbinden der Folie mit dem Gehäuseinnenteil und/oder der

Elektronikeinrichtung aufweist. Insbesondere kann das Isolationselement, insbesondere mittels der selbstklebenden Schicht, auf einem Gehäuseinnenteil und/oder der Elektronikeinrichtung aufgeklebt sein. Alternativ kann das

Isolationselement auf dem Gehäuseinnenteil aufgelegt sein, sodass das

Isolationselement zwischen dem Gehäuseinnenteil und der Elektronikeinrichtung kraftschlüssig gehalten wird bzw. geklemmt wird. Alternativ kann das

Isolationselement an das Gehäuseinnenteil oder an die Elektronikeinrichtung angespritzt werden. Weiter alternativ kann das Isolationselement an dem

Gehäuseinnenteil oder an der Elektronikeinrichtung aufgeschäumt werden.

Hierdurch kann die Handwerkzeugmaschine besonders einfach hergestellt werden.

Ferner kann es zweckmäßig sein, dass die Elektronikeinrichtung, insbesondere ein Ein-/Aus-Schalter, ein erstes Labyrinthdichtungselement aufweist und das Gehäuseinnenteil ein zweites Labyrinthdichtungselement aufweist. Insbesondere kann das Isolationselement in oder an dem ersten und/oder zweiten

Labyrinthdichtungselement angeordnet sein und dazu vorgesehen sein, einen Stofftransport zu verhindern. Insbesondere kann das erste

Labyrinthdichtungselement als Dichtungsnut ausgebildet sein. Vorzugsweise kann das zweite Labyrinthdichtungselement als Dichtungserhebung ausgebildet sein. Das erste und/oder das zweite Labyrinthdichtungselement kann dazu vorgesehen sein, eine Labyrinthdichtung auszubilden. Durch die Kombination einer Labyrinthdichtung mit dem Isolationselement können Stofftransporte von beispielsweise Metallspäne enthaltenden Metallstaub vermieden werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die

Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche

Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale

zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren

Kombinationen zusammenfassen. Hierbei zeigt:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Handwerkzeugmaschine,

Fig. 2 ein Ausschnitt eines Querschnitts der Handwerkzeugmaschine aus Fig. 1 ,

Fig. 3 ein Querschnitt der Handwerkzeugmaschine aus Fig. 1 ,

Fig. 4 eine Ansicht einer Elektronikeinrichtung,

Fig. 5 eine weitere Ansicht der Elektronikeinrichtung,

Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Elektronikeinrichtung,

Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Gehäuserahmens,

Fig. 8 eine weitere Ansicht eines Gehäuserahmens,

Fig. 9 eine weitere Ansicht eines Gehäuserahmens und

Fig. 10 eine weitere Ansicht eines Gehäuserahmens.

In den folgenden Figuren sind gleiche Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Figur 1 zeigt eine Handwerkzeugmaschine 12, die von einer als

Winkelschleifmaschine ausgebildeten tragbaren Handwerkzeugmaschine 12 gebildet wird. Die tragbare Handwerkzeugmaschine 12 umfasst zumindest eine Schalteinheit 14, die zumindest eine Betätigungsvorrichtung 16 zu einer

Betätigung zumindest eine elektrischen Schalteinheit 18 (Figur 2) aufweist.

Ferner ist ein über die Schalteinheit 18 ein- und ausschaltbarer Antriebsmotor (nicht gezeigt) zum Antrieb einer Werkzeugaufnahme 20 um ein Gehäuse 22 angeordnet. Das Gehäuse 22 erstreckt sich entlang einer

Längserstreckungsrichtung 40 der Handwerkzeugmaschine 12.

Die Handwerkzeugmaschine 12 umfasst ferner ein als Gehäusedeckel ausgebildeten Griffgehäuse 26, ein als Antriebsgehäuse ausgebildetes

Antriebsgehäuse 28 und ein Abtriebsgehäuse 30. In einer alternativen

Ausführungsform können die Gehäuseteile (26, 28) jedoch einteilig bzw.

einstückig ausgebildet sein. Das Antriebsgehäuse 28 weist ein Gehäuseinnenteil 32 auf, welches sich in Richtung des Griffgehäuses 26 erstreckt und in einem mit dem Griffgehäuse 26 verbundenem Zustand von dem als Gehäusedeckel ausgebildeten Griffgehäuse 26 umgeben ist.

Das Griffgehäuse 26 erstreckt sich zumindest im Wesentlichen ausgehend von einem Anbindungsbereich 34 des Handgriffgehäuses 26 an das Antriebsgehäuse 28 in eine vom Anbindungsbereich 34 abgewandte Richtung des Griffgehäuses 26, an der ein Kabel der tragbaren Handwerkzeugmaschine 12 zur

Energieversorgung angeordnet ist.

Als Werkzeugmaschine eignet sich dabei sowohl eine stationäre

Werkzeugmaschine wie beispielsweise eine Tischkreissäge entsprechend den Anmeldungen DE 102010042016 oder US 2062969 A, als auch eine nicht-stationäre Handwerkzeugmaschine wie beispielsweise eine Handkreissäge entsprechend der Anmeldung DE 3740200 A1 oder wie beispielsweise ein rückentragbares Freischneidegerät entsprechend der Anmeldung DE 19616764 A1 .

Fig. 2 zeigt einen Teil eines Querschnitts der Handwerkzeugmaschine durch die Ebene 36 aus Fig. 1. In dem Gehäuse 22 sind ein Antrieb (nicht gezeigt) sowie zwei Elektronikeinrichtungen 38a, 38b mit jeweils einer Schnittstelle 40a, 40b zur elektrischen Verbindung der Elektronikeinrichtungen 38a, 38b aufgenommen. Das Antriebsgehäuse 28 ist einteilig mit dem Gehäueinnenteil 32 ausgebildet. Das Gehäuseinnenteil 32 ist in einem montierten Zustand der

Handwerkzeugmaschine 12 von dem Griffgehäuse 26 umgeben. Das

Gehäuseinnenteil 32 des Antriebsgehäuses 28 ist dazu vorgesehen, eine Elektronikeinrichtung 38a, 38b zu lagern, indem das Antriebsgehäuse 28 die Elektronikeinrichtungen 38a, 38b zumindest teilweise umgibt. Das

Gehäuseinnenteil 32 ist dazu vorgesehen, die Elektronikeinrichtungen 38a, 38b in einem nicht montierten Zustand der Handwerkzeugmaschine 12 freizulegen und in einem montierten Zustand form- und kraftschlüssig im Gehäuseinnenteil 32 zu lagern. Das Gehäuseinnenteil 32 ist als ein Gehäuserahmen ausgebildet.

Die Handwerkzeugmaschine 12 weist zwei Elektronikeinrichtungen 38a, 38b auf. Eine der Elektronikeinrichtungen 38a ist als ein Ein-/Aus-Schalter 42a

ausgebildet. Die Schnittstelle 40a des Ein-/Aus-Schalters 42a weist vier

Schnittstellenkontaktbereiche 44a, 44b, 46a, 46b (Fig. 5, Fig. 10) auf. Die vier Schnittstellenkontaktbereiche 44a, 44b, 46a, 46b sind unterteilt in einen ersten Schnittstellenkontaktbereich 44a und einen zweiten Schnittstellenkontaktbereich 44b, welche einen elektrischen Strom des Ein-/Aus-Schalters 42a, insbesondere direkt, mittels zweiter Leitungen 48a, 48b an die Antriebseinheit weitergeben, und in einen zusätzlichen ersten Schnittstellenkontaktbereich 46a (Fig. 10) und einen zusätzlichen zweiten Schnittstellenkontaktbereich 46b (Fig. 10), welche eine elektrische Verbindung zu einer weiteren Elektronikeinrichtung 38a bilden. Die Schnittstellenkontaktbereiche 44a, 44b, 46a, 46b des Ein-/Aus-Schalters 42a sind an einem Außenbereich 50 des Ein-/Aus-Schalters 42a angeordnet und liegen an den Außenbereichen 50 des Ein-/Aus-Schalters 42a offen. Die

Schnittstellenkontaktbereiche 44a, 44b, 46a, 46b stehen an den Außenbereichen 50 des Ein-/Aus-Schalters 42a ab, um eine gute Zugänglichkeit der

Schnittstellenkontaktbereiche 44a, 44b, 46a, 46b zu gewährleisten.

Die weitere Elektronikeinrichtung 42b ist als eine Steuer - und/oder Regeleinheit 42b ausgebildet. Die Schnittstelle 40b der Steuer - und/oder Regeleinheit 42b weist zumindest einen weiteren ersten elektrischen Schnittstellenkontaktbereich 52a und zumindest einen zu dem weiteren ersten Schnittstellenkontaktbereich 52a beabstandeten weiteren zweiten Schnittstellenkontaktbereich 52b auf. Die Schnittstellenkontaktbereiche 52a, 52b sind an einem Außenbereich 54 der Elektronikeinrichtung 42b angeordnet und liegen an dem Außenbereich 54 der Steuer - und/oder Regeleinheit 42b offen. Die Schnittstellenkontaktbereiche 52a, 52b stehen an dem Außenbereich 54 der Steuer - und/oder Regeleinheit 42b ab um eine gute Zugänglichkeit der Schnittstellenkontaktbereiche 52a, 52b zu gewährleisten.

Die zusätzlichen Schnittstellenkontaktbereiche 46a, 46b sind als

Steckanschlüsse ausgebildet und dazu vorgesehen, eine elektrische Verbindung mit den als Einsteckbuchsen ausgebildeten weiteren

Schnittstellenkontaktbereichen 52a, 52b zu bilden.

Die Handwerkzeugmaschine 12 weist ein Isolationselement 56a auf, welches zwischen dem Gehäuseinnenteil 32 und dem Ein-/Aus-Schalter 42a angeordnet ist. Das Isolationselement 56a ist beabstandet zu den

Schnittstellenkontaktbereichen 44a, 44b, 46a, 46b angeordnet. Das

Isolationselement 56a ist dazu vorgesehen, eine elektrische

Kurzschlussverbindung zwischen dem ersten Schnittstellenkontaktbereich 44a und dem zweiten Schnittstellenkontaktbereich 44b zu vermeiden.

Die Handwerkzeugmaschine 12 weist ein weiteres Isolationselement 56b auf, welches zwischen dem Gehäuseinnenteil 32 und der Steuer - und/oder

Regeleinheit 42b angeordnet ist. Das weitere Isolationselement 56b ist beabstandet zu den weiteren Schnittstellenkontaktbereichen 46a, 46b

angeordnet. Das weitere Isolationselement 56b ist dazu vorgesehen, eine elektrische Kurzschlussverbindung zwischen dem weiteren ersten

Schnittstellenkontaktbereich 46a und dem weiteren zweiten

Schnittstellenkontaktbereich 46b zu vermeiden.

Das Isolationselement 56a, 56b ist einteilig bzw. aus einem

zusammenhängenden Teil ausgebildet. Das Isolationselement 56a, 56b ist als ein Füllelement ausgebildet. Das Isolationselement 56a, 56b ist elastisch verformbar ausgebildet. Das Isolationselement 56a, 56b ist als einteiliges Formstanzteil ausgebildet. Das Isolationselement 56a, 56b enthält ein PU- Schaumstoff oder besteht daraus. Das weitere Isolationselement 56b ist T-förmig (Fig. 10) ausgebildet. Das Isolationselement 56a, 56b ist als eine Folie ausgebildet, welche zumindest eine Folienfläche mit einer selbstklebenden Schicht zum Verbinden der Folie mit dem Gehäuseinnenteil 32 und/oder dem Ein-/Aus-Schalter 42a bzw. der Steuer- und/oder Regeleinheit 42b aufweist. Das

Isolationselement 56a, 56b ist mittels der selbstklebenden Schicht auf einem Gehäuseinnenteil 32 aufgeklebt. Alternativ oder zusätzlich kann das

Isolationselement 56a, 56b mittels der selbstklebenden Schicht auf der

Elektronikeinrichtung 42a, 42b aufgeklebt sein.

Das Isolationselement 56a, 56b ist dazu vorgesehen, einen Abstandsraum 58a, 58b zwischen dem Gehäuseinnenteil 32 und der Elektronikeinrichtung 42a, 42b bzw. dem Ein-/Aus-Schalter 42a und/oder der Steuer - und/oder Regeleinheit 42b zu füllen um eine Ablagerung von Metallspänen im Abstandraum 58a, 58b zu verhindern. Der Abstandsraum 58a 58b weist eine Erstreckung zwischen dem

Gehäuseinnenteil 32 und dem Ein-/Aus-Schalter 42a bzw. der Steuer- und/oder Regelungseinheit 42b von weniger als 1 ,2 mm auf.

Das Isolationselement 56a, 56b ist elastisch verformbar ausgebildet. Das Isolationselement 56a, 56b weist eine Materialdicke auf, welche größer ist als der

Abstandsraum 58a, 58b zwischen dem Gehäuseinnenteil 32 und dem Ein-/Aus-Schalter 42a bzw. der Steuer- und/oder Regelungseinheit 42b, sodass das Isolationselement 56a, 56b den Abstandsraum 58a, 58b vollständig füllt. Das Isolationselement 56a, 56b weist eine Materialdicke von etwa 0,8 oder 0,6 mm auf.

Das Isolationselement 56a ist c-förmig ausgebildet und umgibt den Ein-/Aus-Schalter 42a. Das Isolationselement 56a, 56b begrenzt in zumindest einer Ebene 36 zumindest drei Seiten des Ein-/Aus-Schalters 42a. Das Isolationselement 56a ist derart an dem Ein-/Aus-Schalter 42a angeordnet, dass sich das

Isolationselement 56a, 56b zumindest im Wesentlichen in einer von den

Schnittstellenkontaktbereichen 44a, 44b, 46a, 46b weg weisenden Richtung erstreckt.

Der Ein-/Aus-Schalter 42a weist ein als Druckknopf ausgebildetes

Schalterbetätigungselement 60 auf, welches dazu vorgesehen ist, den Ein-/Aus-Schalter 42a zu betätigen. Die Schnittstellenkontaktbereiche 44a, 44b, 46a, 46b sind an einer dem Schalterbetätigungselement 60 abgewandten Antriebsseite 62 des Ein-/Aus-Schalters 42a angeordnet.

Der Ein-/Aus-Schalter 42a weist ein erstes Labyrinthdichtungselement 64a (Fig. 3) auf. Das Gehäuseinnenteil 32 weist ein zweites Labyrinthdichtungselement 66a auf. Das Isolationselement 56a ist in oder an dem ersten

Labyrinthdichtungselement 64a angeordnet und dazu vorgesehen, einen

Stofftransport von Metallspänen zu verhindern. Insbesondere kann das erste Labyrinthdichtungselement 64a als Dichtungsnut ausgebildet sein. Das zweite Labyrinthdichtungselement 66a ist als Dichtungserhebung ausgebildet. Das erste und/oder das zweite Labyrinthdichtungselement 64a, 66a sind dazu vorgesehen sein, eine miteinander korrespondierende Labyrinthdichtung 68a auszubilden.

Durch die Kombination einer Labyrinthdichtung 68a mit dem Isolationselement 58a können Stofftransporte von wie beispielsweise Metallspäne enthaltenden Metallstaub vermieden werden.

Analog zu der Labyrinthdichtung 68a kann das Gehäuseinnenteil 32 ein weitere

Labyrinthdichtung 68b aufweisen, welche ein weiteres erstes als Dichtungsnut und/oder als Dichtungserhebung ausgebildetes Labyrinthdichtungselement 64b an der Steuer - und/oder Regeleinheit 42b aufweist und ein weiteres zweites als Dichtungserhebung und/oder Dichtungsnut als ausgebildetes

Labyrinthdichtungselement 66b an dem Gehäuseinnenteil 32 aufweist.

Das Isolationselement 56a, 56b ist als flacher Isolationsstreifen ausgebildet. Das Isolationselement 56a, 56b ist aus einem an sich durch Staub, insbesondere

Metallstaub, nicht durchströmbaren Material ausgebildet sein, sodass etwaige Metallspäne/-partikel nicht durch das Isolationselement 56a, 56b treten können.

Das Isolationselement 56a, 56b bildet in Fig. 4 und Fig. 5 einen ersten

Kammerbereich 70a und einen zu dem ersten Kammerbereich 70a zumindest abschnittsweise beabstandeten zweiten Kammerbereich 70b. Das

Isolationselement 56a, 56b trennt den ersten Kammerbereich 70a zumindest abschnittsweise entlang einer sich parallel zu einer Haupterstreckungsrichtung 40 der Handwerkzeugmaschine 12 erstreckenden Ebene 36 von dem zweiten Kammerbereich 70b. Der erste Kammerbereich 70a weist den ersten

Schnittstellenkontaktbereich 44a auf. Der zweite Kammerbereich 70b weist den zweiten Schnittstellenkontaktbereich 44b auf.

Etwaige beschriebene Eigenschaften und Ausgestaltungen des

Isolationselements 56a sollen auch auf das weitere Isolationselement 56b anwendbar sein.

Die Handwerkzeugmaschine 12 weist zumindest eine Leitung (nicht gezeigt) auf, welche dazu vorgesehen ist, elektrischen Strom zwischen den

Schnittstellenkontaktbereichen 44a, 44b und den zusätzlichen

Schnittstellenkontaktbereiche 52a, 52b zu leiten.

Der Ein-/Aus-Schalter 42a ist an einer ersten Seite des Gehäuseinnenteils 32 angeordnet und die Steuer- und/oder Regelungseinheit 42b ist an einer der ersten Seite abgewandten zweiten Seite des Gehäuseinnenteils angeordnet. Die zusätzlichen Schnittstellenkontaktbereiche 46a, 46b des Ein-/Aus-Schalters 42a kontaktieren in einem montierten Zustand der Handwerkzeugmaschine 12 die weiteren Schnittstellenkontaktbereiche 52a, 52b der Steuer- und/oder

Regelungseinheit 42b. Der Ein-/Aus-Schalter 42a und die Steuer- und/oder Regelungseinheit 42b sind in einem montierten Zustand einander

gegenüberliegend angeordnet.

Die weiteren Schnittstellenkontaktbereiche 52a, 52b der Steuer- und/oder Regelungseinheit 42b sind in einem montierten Zustand der

Handwerkzeugmaschine 12 durch einen Gehäuserahmen 74 des

Gehäuseinnenteils 32 getrennt. Die weiteren Schnittstellenkontaktbereiche 52a, 52b erstrecken sich in einem montierten Zustand jeweils durch zwei

Ausnehmungen 76 im Gehäuseinnenteil 32, welche durch den Gehäuserahmen 74 getrennt sind.

Das weitere Isolationselement 56a, 56b ist im Wesentlichen auf dem

Gehäuserahmen 74 des Gehäuseinnenteils 32 angeordnet und füllt einen Abstandsraum 78a, 78b zwischen der Steuer- und/oder Regelungseinheit 42b und dem Gehäuserahmen 74 des Gehäuseinnenteils 32.

Die Steuer- und/oder Regelungseinheit 42b weist ferner zwei abstehende Haltearme 80a, 80b (Fig. 8) auf, welche sich in einem montierten Zustand jeweils durch die Ausnehmungen 76 (Fig. 9) des Gehäuseinnenteils 32 erstrecken. Die Haltearme 80a, 80b weisen jeweils eine Haltenut 82a, 82b auf, welche dazu vorgesehen ist, mit Halteerhebungen 84a, 84b (Fig. 8) des Ein-/Aus-Schalters 42a zusammenzuwirken um den Ein-/Aus-Schalter 42a gegenüber der Steuer-und/oder Regelungseinheit 42b zu fixieren. Die Halterarme 80a, 80b sind als Schnapparme ausgebildet.

Insbesondere kann das Isolationselement 56a, 56b zwischen einer

Elektronikeinrichtung und einem Magnetradbereich vorgesehen sein, wobei der Magnetradbereich einen Bereich in unmittelbarer Umgebung zum Elektromotor darstellt.