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1. (WO2018137760) AUFNAHMEBEHÄLTER, METHODE ZUM BEFÜLLEN EINES AUFNAHMEBEHÄLTERS, VERFAHREN ZUM TRANSPORT VON AUFNAHMEBEHÄLTERN UND VERWENDUNG EINES AUFNAHMEBEHÄLTERS
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Aufnahmebehälter (1), vorzugsweise ein Vial, umfassend

- einen Körper (2) und einen Deckel (3),

- wobei der Körper (2) ein offenes Ende und ein geschlosse nes Ende aufweist und der Deckel (3) zumindest teilweise in das offene Ende des Körpers (2) einbringbar ist, um den Körper (2) zu verschliessen,

- wobei der Deckel (3) zumindest eine Kunststoffkomponente (3λ λ) umfasst, welche so ausgebildet ist, dass sie von einer Kanüle durchstechbar ist und nach Entfernung der Kanüle fluiddicht ist,

- wobei der Behälter (1) so ausgebildet ist, dass der Deckel (3) zumindest eine erste und eine zweite Verschluss Stellung einnehmen kann,

- wobei in der ersten Verschlussstellung ein Hohlraum des Körpers mit einer Kanüle durch den Deckel (3) befüllbar ist und Gas über zumindest ein Entlüftungspfad vom Hohlraum entweichen kann und

- in der zweiten Verschlussstellung der mindestens eine Entlüftungspfad verschlosssen ist.

Aufnahmebehälter (1) nach Anspruch 1, wobei der Deckel (3) in der zweiten Verschlussstellung weiter in den Körper (2) eingebracht ist, als in der ersten Verschlussstellung.

Aufnahmebehälter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Deckel (3) Nuten (6λ, 6λ λ) umfasst, wobei die Nuten zumindest teilweise umlaufende Dichtflächen aufweisen und der mindestens eine Entflüftungspfad eine Ausnehmung (7) in einer Dichtfläche einer ersten Nut (6λ) um- fasst und eine Dichtfläche mindestens einer zweiten Nut (6λ λ) umlaufend ausgebildet ist.

Aufnahmebehälter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Hohlraum zwischen 0.5 und 2 ml, bevorzugt 1 ml umfasst.

Aufnahmebehälter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Körper (2) 30-60 mm, bevorzugt 40-55 mm, besonders bevorzugt 50 mm lang ist.

Aufnahmebehälter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Deckel (3) einen Bereich (4) aufweist, welcher nicht in den Körper einbringbar ist.

Aufnahmebehälter (1) nach Anspruch 6, wobei der Deckel (3) zumindest eine zumindest teilweise umlaufende Haltenut an einer Aussenseite des nicht in den Körper (2) einbringbaren Bereichs (4) aufweist.

Aufnahmebehälter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Deckel (3) zwei Kunststoffkomponenten (3 3λ λ) umfasst oder daraus besteht und sich die zwei Komponenten (3λ, 3λ λ) in ihrer Shore-Härte unterscheiden, wobei die Komponente mit der niedrigeren Shore-Härte (3λ λ), vorzugsweise ein Elastomer oder ein thermoplastisches Elastomer, in einem Bereich des Deckels (3) radial innerhalb der Komponente mit der höheren Shore-Härte (3λ λ) angeordnet ist und wobei bevorzugt die shore-härtere Komponente (3λ λ) zumindest in einem Bereich (5) des Deckels (3) , welcher in den Körper (2) einbringbar ist, in Umfangsrichtung ohne Unterbrechung ausgebildet ist.

9. Aufnahmebehälter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Körper (2) zumindest einen konisch zulaufenden Abschnitt auf der Aussenseite aufweist und wobei der zumindest eine konische Abschnitt das geschlossene Ende aufweist oder benachbart dazu angeordnet ist.

10. Aufnahmebehälter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Körper (2) zwei Kunststoffkomponenten (2 2λ λ) umfasst oder daraus besteht, wobei zumindest eine Kom- ponente (2λ λ) voll deckend oder opak ausgebildet ist und am geschlossenen Ende des Körpers angeordnet ist und diese zumindest eine voll deckende oder opake Komponente einen Code, vorzugsweise einen 2D-Barcode, besonders bevorzugt einen Data Matrix Code, zur Identifizierung aufweist.

11. Aufnahmebehälter (1) nach Anspruch 10, wobei die zumindest eine voll deckende oder opake Komponente (2λ λ) Polypropylen beinhaltet oder daraus besteht.

12. Aufnahmebehälter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das der Körper (2) und/oder der Deckel (3) durch ein Spritzgussverfahren, vorzugsweise ein 2 K Spritzgussverfahren, hergestellt ist.

13. Methode zum Befüllen eines Aufnahmebehälter (1), vorzugsweise eines Aufnahmebehälter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend der Schritte:

- bereitstellen eines Behälters (1) mit einem Körper (2) und einem Deckel (3) , wobei der Deckel (3) in einer ers- ten Verschlussstellung in den Körper (2) eingebracht ist,

- durchstechen des Deckels (3) mit einer Kanüle,

- befüllen des Behälters (1) durch die Kanüle, wobei Gas aus einem Hohlraum über zumindest einen Entlüftungspfad entweicht,

- Anordnen des Deckels (3) in eine zweite Verschlussstellung, so dass der zumindest eine Entlüftungspfad verschlossen ist.

14. Methode nach Anspruch 13, wobei der Deckel (3) weiter in den Körper (2) eingebracht wird, um den Deckel (3) in der zweiten Verschlussstellung anzuordnen.

15. Verfahren zum Transport von Aufnahmebehälter (1) in einem Röhrensystems mit Luftstrom, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufnahmebehälter (1) nach einem der Ansprüche 1-12 verwendet wird.

16. Verwendung eines Aufnahmebehälters (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 in einem luftstrombetriebenen Röhrensystem.