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1. (WO2018134664) GETRIEBE UND EINRICHTUNG ZUR DREHMOMENT- UND ABTRIEBSDREHZAHLÄNDERUNG JE NACH FAHRWIDERSTAND
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Getriebe und Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand

Die Erfindung betrifft ein Getriebe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Einrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 7.

Die Erfindung bezieht sich auf ein Getriebe mit einer von der abtriebsseitigen Last abhängigen kontinuierlichen Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und auf eine Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung für den Maschinenbau nach dem Oberbegriff des Anspruchs 7.

Aus dem Stand der Technik (US 4932928) ist ein nicht schaltbares kontinuierliches Ausgleichsgetriebe mit einem hydrodynamischen Wandler in Kombination mit einem Planetengetriebe bekannt. Dieses Getriebe ist in Form eines hydrodynamischen Wandlers und eines zweifachen Planetengetriebes ausgebildet. Das Getriebe enthält eine Eingangs-Leistungsvorschubvorrichtung mit zwei Freiheitsgraden, die aus zwei Eingangsgliedern (einem Sonnenrad und einem Planetenradträger der ersten Reihe) besteht. Die Eingangsglieder sind mittels des hydrodynamischen Wandlers miteinander verbunden. Das Getriebe enthält ferner eine abtriebsseitige kinematische Kette mit einem Freiheitsgrad gleich Null in Form eines Umlaufrads (Satelliten) und eines ringförmigen Rads der ersten Reihe, Zahnrädern der zweiten Reihe und eines ab-triebsseitigen Planetenradträgers.

Dieses Getriebe hat folgende Mängel: Die Umsetzung von zwei Freiheitsgraden der Eingangs-Leistungsvorschubvorrichtung ergibt verschiedene Drehzahlen des Sonnenrads und des Planetenradträgers (d. h. eine Differenzkopplung dazwischen). Sie wird durch den hydrodynamischen Wandler erzeugt und setzt einen gewissen Leis-tungsaufwand voraus, um den hydrodynamischen Effekt zu erzielen. Der hydrodynamische Wandler mit dem hydrodynamischen Effekt hat einen äußerst niedrigen Wirkungsgrad (ca. 0,5), einen engen Drehzahländerungsbereich und eine niedrige Anlaufsicherheit. Aus diesem Grund müssen zusätzliche Freiläufe und Überholkupplungen eingesetzt werden. Sie erschweren die Konstruktion und verschlechtern die Qualität der Getriebefunktion (Laufruhe). Im Endeffekt hat das Getriebe mit hydrodynamischem Wandler einen zu komplizierten Aufbau, einen niedrigen Nutzeffekt, eine minderwertige Betriebsqualität und ist beim Anlauf nicht zuverlässig.

Aus dem Stand der Technik (RU 2234626) ist auch eine Einrichtung bekannt, um das Verfahren zur automatischen und kontinuierlichen Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand durchzuführen.

Diese Einrichtung ist in Form eines hydrodynamischen Wandlers und eines dreifachen Planetengetriebes ausgebildet. Die Einrichtung enthält eine Eingangs-Leistungsvorschubvorrichtung mit zwei Freiheitsgraden. Sie besteht aus zwei Eingangsgliedern (zwei Sonnenrädern der ersten und der zweiten Reihe), die miteinan-der mittels eines hydrodynamischen Wandlers beweglich gekoppelt sind, einem Um-laufrad und einem Planetenradträger. Die Einrichtung enthält ferner eine kinematische Kette mit einem Freiheitsgrad gleich Null in Form von Zahnrädern der dritten Reihe.

Diese Einrichtung hat folgende Mängel: Die Umsetzung der zwei Freiheitsgrade der Eingangs-Leistungsvorschubvorrichtung sorgt für verschiedene Drehzahlen der beiden Sonnenräder. Sie wird anhand des hydrodynamischen Wandlers erreicht, der einen niedrigen Wirkungsgrad, einen engen Drehzahländerungsbereich und eine geringe Anlaufsicherheit besitzt. Folglich müssen zusätzliche Vorrichtungen einge-setzt werden. Diese erschweren die Konstruktion und beeinträchtigen die Laufruhe. Im Endeffekt erweist sich das Getriebe mit dem hydrodynamischen Wandler als bau-seitig kompliziert und unzuverlässig beim Anlauf. Es hat einen niedrigen Nutzeffekt und eine geringe Betriebsqualität.

Aus dem Stand der Technik (KZ 14477) ist auch ein adaptives Zahnradgetriebe (Ausgestaltungen) mit automatisch regelbarer Drehzahl in Form eines zweifachen Planetengetriebes bekannt. Das Zahnradgetriebe enthält eine Eingangs-Leistungs-vorschubvorrichtung mit zwei Freiheitsgraden und eine abtriebsseitige kinematische Kette von Zahnrädern der zweiten Reihe mit einem Freiheitsgrad gleich Null. Die Leistungsvorschubvorrichtung besteht dabei aus zwei Gliedern (einem Zentralrad und einem Umlaufrad oder einem Planetenradträger und einem Umlaufrad der ersten Reihe). Bei diesem Getriebe wird das Antriebsmoment von einer Eingangswelle auf die Leistungsvorschubvorrichtung übertragen, und die abtriebsseitige kinematische Kette überträgt Widerstandskräfte von einer Abtriebswelle an die Leistungsvorschubvorrichtung. Bei den vorhandenen zwei Freiheitsgraden der Leistungsvorschubvorrichtung sind das Eingangsdrehmoment und die Widerstandskräfte am Umlaufrad unabhängig und frei einstellbar.

Die Mängel dieser Einrichtung sind, dass es keine strukturelle Einschränkung gibt, die die kinematische Definierbarkeit sicherstellt, und dass diese Einrichtung eine geringe Funktionsfähigkeit hat. Als zusätzliche Verbindung (Versteifung) wird eine Differentialverbindung benutzt. Sie stellt einen geschlossenen Kreis sicher, der aus ver-zahnten Zahnrädern besteht. Allerdings vermindert die Struktur des geschlossenen Kreises die Freiheitsgradzahl der kinematischen Kette nicht. Daher kann das Getriebe erst dann funktionsfähig sein, wenn Reibung vorliegt. Eine solche Versteifung hat eine niedrige Funktionsfähigkeit und einen niedrigen Nutzeffekt (Wirkungsgrad).

Aus dem Stand der Technik (GB 2238090) ist weiterhin ein Leistungstransmissions-system bekannt, das eine Leistungsvorschubvorrichtung mit zwei Freiheitsgraden und eine abtriebsseitige kinematische Kette mit einem Freiheitsgrad gleich Null enthält. Die Leistungsvorschubvorrichtung besteht aus zwei Gliedern (einem Planeten-radträger und einem Umlaufrad). In diesem System überträgt die Eingangswelle das Eingangs-Antriebsmoment auf die Leistungsvorschubvorrichtung, und die abtriebsseitige kinematische Kette überträgt Widerstandskräfte von der Abtriebswelle auf die Leistungsvorschubvorrichtung. Wenn die Leistungsvorschubvorrichtung zwei Freiheitsgrade hat, sind das Eingangsdrehmoment und die Widerstandskräfte am Umlaufrad unabhängig und frei einstellbar. Eine solche Verbindung lässt den Zusam-menhang zwischen den kinematischen und den Kraftkenndaten zu und stellt eine Differenzialverbindung dar.

Die Mängel dieser Einrichtung sind ihre niedrige Funktionsfähigkeit und das Fehlen einer strukturellen Verbindung, welche die kinematische Definierbarkeit sicherstellt. Das Getriebe kann nur bei vorliegender Reibung funktionsfähig sein. Ein solches Getriebe hat eine niedrige Funktionsfähigkeit und einen geringen Nutzeffekt.

Der nächstliegende Stand der Technik (DE 20 2012 101 273) gegenüber der vorliegenden Erfindung ihrem technischen Wesen nach ist eine Einrichtung für die Durchführung des Verfahrens zur automatischen und kontinuierlichen Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand.

Diese Einrichtung ist in Form einer umlaufenden kinematischen Kette mit einer überlagerten Verbindung ausgebildet. Sie enthält einen antriebsseitigen Planetenradträ-ger (Eingangs-Planetenradträger), ein Eingangs-Umlaufrad, einen Satz von Sonnenrädern, einen Satz von Zentralrädern, ein Ausgangs-Umlaufrad, einen abtriebsseiti-gen Planetenradträger (Ausgangs-Planetenradträger) und hat ein Übersetzungsverhältnis μι-7 vom Eingangs-Planetenradträger bis zum Ausgangs-Umlaufrad.

Die Mängel dieser Einrichtung sind ihre niedrige Funktionsfähigkeit und das Fehlen einer strukturellen Verbindung, die die kinematische Definierbarkeit sicherstellen soll. Als Versteifung wird eine Differentialverbindung benutzt, die durch einen geschlossenen Kreis sichergestellt ist. Der geschlossene Kreis besteht aus verzahnten Zahnrädern. Allerdings vermindert die Struktur des geschlossenen Kreises nicht die Freiheitsgradzahl der kinematischen Kette. Aus diesem Grund kann das Getriebe nur bei vorliegender Reibung arbeitsfähig sein. Ein derartiges Getriebe hat eine niedrige Funktionsfähigkeit und einen geringen Nutzeffekt (Wirkungsgrad).

Durch Jahr A.:"Es ist kein Formschlüssiges stufenloses Getriebe möglich", Antriebstechnik, Vereinigte Fachverlage, Mainz, DE, Bd. 28, 1. Januar 1989, pp. 45/46,

XP001 160727, ISSN: 0722-8546 ist als Stand einer bis dato geführten Diskussion über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit formschlüssiger, stufenloser Getriebe bekannt, dass das Übersetzungsverhältnis solcher Getriebe immer eine rationale Zahl ist und damit kein stufenloses Getriebe vorliegt.

Durch US 201 1/0245015 A1 ist ein Getriebe mit einer von der abtriebsseitigen Last abhängigen kontinuierlichen Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung bekannt. Das Getriebe umfasst mindestens zwei Planetengetriebestufen sowie kinematische Ketten mit mindestens drei Freiheitsgraden. Die Leistungsübertragung erfolgt über zwei Leistungsübertragungsumläufe. Das Getriebe verfügt über Mittel, zumindest ein Getriebeorgan zu Beginn eines Betriebs zumindest annähernd festzulegen, wobei verbleibende Getriebeorgane über die gesamte Betriebsdauer beweglich bleiben.

Durch WO2016/105243 ist ein Getriebe bekannt umfassend eine Antriebswelle und drei Planetenradsätze. Bei den Planetenradsätzen handelt es sich um einen angetriebenen Satz, einen Zwischensatz und einen Hilfssatz. Jeder der drei Planetenradsätze umfasst jeweils drei Elemente: ein Antriebselement, ein angetriebenes Element und ein Hilfselement. Alle Elemente aller Planetenradsätze rotieren gleichzeitig. Das Drehmoment wird von dem Hilfselement zu dem angetriebenen Element eines Planetenradsatzes und von einem Planetenradsatz zu einem anderen Planetenradsatz erhöht.

Ausgehend von dem obigen Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, das gattungsgemäße Getriebe ohne ungemessenen konstruktiven Aufwand so zu verbessern, dass seine Funktionsfähigkeit und dessen Nutzeffekt zu erhöhen wird.

Die Aufgabe wird jeweils durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst.

Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen, den Zeichnungen sowie in der nachfolgenden Beschreibung, einschließlich der zu den Zeichnungen zugehörigen, wiedergegeben.

Ein erster Gegenstand der Erfindung betrifft demnach ein Getriebe mit einem Eingangsorgan und einem Ausgangsorgan und zwei zwischen dem Eingangsorgan und dem Ausgangsorgan angeordneten Planetengetriebestufen. Jede der Planetenge-triebestufen ist mit jeweils vier Getriebestufenorganen ausgestattet. Bei den vier Getriebestufenorganen einer jeden Planetengetriebestufe handelt es sich um:

- ein um eine Zentralachse drehbar angeordnetes Sonnenrad,

- einen um die Zentralachse drehbar angeordneten Planetenradträger,

- mindestens ein um eine eigene mit dem Planetenradträger um die Zentral- achse umlaufende, parallel zur Zentralachse verlaufend und versetzt zu dieser angeordnete Planetenachse drehbar angeordnetes Planetenrad und

- ein ebenfalls um die Zentralachse drehbar angeordnetes, beispielsweise durch ein Hohlrad mit Innenverzahnung gebildetes, auch als Gegenrad bezeichnetes sogenanntes zweites Zentralrad.

Der Bezeichnung„zweites Zentralrad" soll zum Ausdruck bringen, dass das Sonnenrad einer Planetengetriebestufe auch als„erstes Zentralrad" bezeichnet wird. Durch diese Bezeichnung wird damit der Unterschied zwischen Sonnenrad und Gegenrad hervorgehoben.

Das Eingangsorgan wirkt mit einem Getriebestufenorgan der einen Planetengetriebestufe zusammen.

Das Ausgangsorgan wirkt mit einem Getriebestufenorgan der anderen verbleibenden Planetengetriebestufe zusammen.

Das Getriebe zeichnet sich durch drei jeweils ein Getriebestufenorgan der einen Pla-netengetriebestufe mit einem Getriebestufenorgan der anderen Planetengetriebestufe verbindende, vorteilhaft leistungsübertragende Getriebeverbindungen zwischen Paaren von Getriebestufenorganen verschiedener Planetengetriebestufen aus.

Der Ausdruck leistungsübertragend dient hierbei der Verdeutlichung der Übertragung von Drehmoment und Drehzahl über die Getriebeverbindungen hinweg und trägt damit dem Umstand Rechnung, dass alle drei Getriebeverbindungen rotatorisch beweglich ausgebildet sein können, zumindest jedoch eine, vorteilhaft zwei Getriebeverbindungen rotatorisch beweglich ausgebildet sind.

Besonders bevorzugt bilden zwei der Getriebeverbindungen mit den Getriebestufenorganen der Planetengetriebestufen bei unbewegtem Ausgangsorgan eine geschlossene, umlaufende kinematische Kette. Dabei weist die dritte Getriebeverbindung zwischen den beiden Getriebestufenorganen des ihr zugeordneten Paares ein ähnliches oder gleiches Übersetzungsverhältnis auf, wie das innerhalb der kinematischen Kette zwischen dem mit dem Eingangsorgan zusammenwirkenden Getriebestufenorgan der ersten Planetengetriebestufe und dem Getriebestufenorgan der zweiten Planetengetriebestufe des der dritten Getriebeverbindung zugeordneten Getriebestufenorgan herrschende Übersetzungsverhältnis.

Mit anderen Worten weist dabei das Getriebe über die dritte Getriebeverbindung hinweg zwischen den beiden Getriebestufenorganen des der dritten Getriebeverbindung zugeordneten Paares Getriebestufenorgane ein ähnliches oder gleiches Übersetzungsverhältnis auf, wie das innerhalb der kinematischen Kette zwischen dem mit dem Eingangsorgan zusammenwirkenden Getriebestufenorgan der ersten Planetengetriebestufe und dem zu dem via der dritten Getriebeverbindung verbundenen Paar Getriebestufenorgane zugehörenden Getriebestufenorgan der zweiten Planetengetriebestufe herrschende Übersetzungsverhältnis.

Zumindest eine der Getriebeverbindungen ist zweckmäßig als Drehmomentabstüt-zung ausgebildet.

Hierzu kann wenigstens eine der Getriebeverbindungen als ein Gestell des Getriebes festgelegt und/oder an einem Gestell des Getriebes festgelegt sein.

Die getroffene Einschränkung umfasst auch den Umstand, dass zwei der Getriebeverbindungen über die mit ihnen verbundenen und miteinander zusammenwirkenden Getriebeorgane eine umlaufende kinematische Kette und die verbleibende Getriebe-Verbindung und die mit ihr verbundenen Getriebeorgane eine überlagerte Verbindung bilden. Die umlaufende kinematische Kette kann zusammen mit der überlagerten Verbindung eine bewegliche Abstützung erzeugen, welche eine Drehmomentabstüt-zung bildet.

Mit anderen Worten umfasst die getroffene Einschränkung auch den Umstand, dass die drei Getriebeverbindungen zusammen eine bewegliche Abstützung erzeugen können, welche eine Drehmomentabstützung bildet.

Vorzugsweise wirkt das Eingangsorgan mit dem Planetenradträger der einen Plane-tengetriebestufe zusammen. Dabei ist das Eingangsorgan mit dem Planetenradträger der einen Planetengetriebestufe direkt verbunden, umfasst diesen oder wird von diesem umfasst.

Bevorzugt wirkt auch das Ausgangsorgan mit dem Planetenradträger der anderen verbleibenden Planetengetriebestufe zusammen. Vorzugsweise ist das Ausgangsorgan mit dem Planetenradträger der anderen verbleibenden Planetengetriebestufe direkt verbunden, umfasst diesen oder wird von diesem umfasst.

Ein entsprechend weitergebildetes Getriebe zeichnet sich durch drei, jeweils ein Getriebestufenorgan der einen Planetengetriebestufe mit einem Getriebestufenorgan der anderen Planetengetriebestufe verbindende Getriebeverbindungen zwischen Paaren von Getriebestufenorganen verschiedener Planetengetriebestufen aus.

Bevorzugt sieht eine erste Getriebeverbindung eine direkte unverdrehbare Wellenverbindung zwischen den beiden mit den Planetenrädern der beiden Planetengetriebestufen kämmenden, Primärzahnräder bildenden Sonnenrädern der beiden Planetengetriebestufen vor. Dabei sind die beiden Primärzahnräder bildenden Sonnenrä-der der beiden Planetengetriebestufen durch eine Primärwelle unverdrehbar miteinander verbunden.

Bevorzugt sieht eine zweite Getriebeverbindung eine direkte unverdrehbare Wellenverbindung zwischen den mit den Planetenrädern der beiden Planetengetriebestufen kämmenden, Sekundärzahnräder bildenden zweiten Zentralrädern der beiden Planetengetriebestufen vor. Dabei sind die beiden Sekundärzahnräder bildenden zweiten Zentralräder der beiden Planetengetriebestufen durch eine Sekundärwelle unverdrehbar miteinander verbunden.

Eines der beiden mittels der zweiten Getriebeverbindung unverdrehbar miteinander verbundenen Sekundärzahnräder bildenden zweiten Zentralräder kämmt mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads der einen Planetengetriebestufe

und das andere mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads der anderen Planetengetriebestufe.

Die Verzahnung des mindestens einen Planetenrads beziehungsweise die Verzah-nungen der Planetenräder zumindest einer der beiden Planetengetriebestufen, mit denen die durch die Sekundärwelle unverdrehbar verbundenen Sekundärzahnräder der zweiten Getriebeverbindung kämmen, unterscheiden sich dabei vorzugsweise von derjenigen Verzahnung beziehungsweise denjenigen Verzahnungen, mit der beziehungsweise mit denen die durch die Primärwelle verbundenen Sonnenräder der beiden Planetengetriebestufen kämmen.

Die beiden miteinander unverdrehbar über die Sekundärwelle verbundenen Sekundärzahnräder der zweiten Getriebeverbindung können beide als Stirnräder mit Außenverzahnungen als Verzahnungen oder beide als Hohlräder mit Innenverzahnun-gen als Verzahnungen oder eines als Stirnrad mit Außenverzahnung als dessen Verzahnung und eines als Hohlrad mit Innenverzahnung als dessen Verzahnung ausgeführt sein.

Eine dritte Getriebeverbindung sieht vorzugsweise eine Versteifung zwischen zwei Getriebestufenorganen der beiden Planetengetriebestufen vor.

Diese durch die dritte Getriebeverbindung gebildete Versteifung weist dabei ein Übersetzungsverhältnis auf, das zumindest ähnlich demjenigen Übersetzungsverhältnis ist, welches in einer bei unbewegtem Planeten radträger der zweiten Plane-tengetriebestufe durch:

- den Planetenradträger der ersten Planetengetriebestufe,

- das mindestens eine Planetenrad der ersten Planetengetriebestufe,

- die zweite Getriebeverbindung mit den durch die Sekundärwelle unver- drehbar verbundenen, jeweils mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads der ersten Planetengetriebestufe und mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads der zweiten Planetengetriebestufe

5 kämmenden Sekundärzahnrädern,

- das mindestens eine Planetenrad der zweiten Planetengetriebestufe, die erste Getriebeverbindung mit den durch die Primärwelle unverdrehbar verbundenen, jeweils mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads i

der ersten Planetengetriebestufe und mit einer Verzahnung des mindestens 10 einen Planetenrads der zweiten Planetengetriebestufe kämmenden Primärzahnrädern beziehungsweise Sonnenrädern der beiden Planetengetriebestufen '

Ein solches Getriebe kann durch eine Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebs- 5 drehzahländerung je nach Fahrwiderstand verwirklicht sein, welche in Form einer umlaufenden kinematischen Kette mit einer überlagerten Verbindung ausgebildet ist.

Die Einrichtung umfasst einen mit dem Eingangsorgan in Wirkverbindung stehenden und/oder vom Eingangsorgan umfassten und/oder das Eingangsorgan umfassenden »0 Eingangs-Planetenradträger, ein Eingangs-Umlaufrad, einen Satz Sonnenräder, einen Satz Zentralräder, ein Ausgangs-Umlaufrad und einen mit dem Ausgangsorgan in Wirkverbindung stehenden und/oder vom Ausgangsorgan umfassten und/oder das Ausgangsorgan umfassenden Ausgangs-Planetenradträger.

5 Die Einrichtung weist ein Übersetzungsverhältnis

wl-7

vom Eingangs-Planetenradträger bis zum Ausgangs-Umlaufrad auf.

Dabei können wenigstens ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette und/oder die Versteifung einer Drehmomentabstützung dienen.

Beispielsweise können hierzu zumindest ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette oder die Versteifung als ein Gestell des Getriebes festgelegt und/oder an einem Gestell des Getriebes festgelegt sein.

Alternativ oder zusätzlich kann die umlaufende kinematische Kette zusammen mit der überlagerten Verbindung eine bewegliche Abstützung erzeugen, welche eine Drehmomentabstützung bildet.

Die Einrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass:

die Versteifung in Form einer kinematischen Kette mit einem zusätzlichen Zahnradgetriebe ausgebildet ist und

das zusätzliche Zahnradgetriebe ein ähnliches Übersetzungsverhältnis

sicherstellt wobei


ist.

Beispielsweise kann die dritte Getriebeverbindung eine Verbindung zwischen dem mindestens einen, auch als Eingangs-Umlaufrad bezeichneten Planetenrad der einen Planetengetriebestufe und dem mindestens einen, auch als Ausgangs-Umlaufrad bezeichneten Planetenrad der anderen Planetengetriebestufe mittels

zweier zusätzlicher, über eine Welle unverdrehbar miteinander verbundene Sonnenräder vorsehen. Diese Versteifung weist zwei durch eine Tertiärwelle miteinander verbundene, als zusätzliche Sonnenräder ausgebildete Tertiärzahnräder auf, von denen eines mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads der einen Planetengetriebestufe und das andere mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads der anderen Planetengetriebestufe kämmt.

Die Verzahnung des mindestens einen Planetenrads beziehungsweise die Verzahnungen der Planetenräder zumindest einer der beiden Planetengetriebestufen, mit denen die durch die Tertiärwelle unverdrehbar verbundenen Tertiärzahnräder der dritten Getriebeverbindung kämmen, unterscheiden sich dabei von derjenigen Verzahnung beziehungsweise denjenigen Verzahnungen, mit der beziehungsweise mit denen jeweils wenigstens eines der durch die Primärwelle unverdrehbar miteinander verbundenen Primärzahnräder bildenden Sonnenräder oder wenigstens eines der durch die Sekundärwelle unverdrehbar miteinander verbundenen Sekundärzahnräder kämmen.

Ein solches Getriebe kann durch eine Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand verwirklicht sein, welche in Form einer umlaufenden kinematischen Kette mit einer überlagerten Verbindung ausgebildet ist.

Die Einrichtung umfasst einen mit dem Eingangsorgan in Wirkverbindung stehenden und/oder vom Eingangsorgan umfassten und/oder das Eingangsorgan umfassenden Eingangs-Planetenradträger, ein Eingangs-Umlaufrad, einen Satz Sonnenräder, ei-nen Satz Zentralräder, ein Ausgangs-Umlaufrad und einen mit dem Ausgangsorgan in Wirkverbindung stehenden und/oder vom Ausgangsorgan umfassten und/oder das Ausgangsorgan umfassenden Ausgangs-Planetenradträger.

Die Einrichtung weist ein Übersetzungsverhältnis

vom Eingangs-Planetenradträger bis zum Ausgangs-Umlaufrad auf.

Dabei können wenigstens ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette und/oder die Versteifung einer Drehmomentabstützung dienen.

Beispielsweise können hierzu zumindest ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette oder die Versteifung als ein Gestell des Getriebes festgelegt und/oder an einem Gestell des Getriebes festgelegt sein.

Alternativ oder zusätzlich kann die umlaufende kinematische Kette zusammen mit der überlagerten Verbindung eine bewegliche Abstützung erzeugen, welche eine Drehmomentabstützung bildet.

Die Einrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass:

die Versteifung in Form einer kinematischen Kette mit einem zusätzlichen Zahnradgetriebe ausgebildet ist,

das zusätzliche Zahnradgetriebe in Form eines Satzes Sonnenräder ausgebildet ist,

der Satz Sonnenräder ein mit dem Eingangs-Umlaufrad gekoppeltes Rad und ein mit dem Ausgangs-Umlaufrad gekoppeltes Rad enthält und

das zusätzliche Zahnradgetriebe ein ähnliches Übersetzungsverhältnis

Ul-7ad ~ u\-l

sicherstellt, wobei



ist.

Alternativ kann die dritte Getriebeverbindung eine andere Verbindung zwischen dem mindestens einen, auch als Eingangs-Umlaufrad bezeichneten Planetenrad der einen Planetengetriebestufe und dem mindestens einen, auch als Ausgangs-Umlaufrad bezeichneten Planetenrad der anderen Planetengetriebestufe mittels zweier zusätzlicher, über eine Tertiärwelle unverdrehbar miteinander verbundener zweiter Zentralräder vorsehen. Diese Versteifung weist zwei durch eine Tertiärwelle miteinander verbundene als zusätzliche zweite Zentralräder ausgebildete Tertiärzahnräder auf, von denen eines mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads der einen Planetengetriebestufe und das andere mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads der anderen Planetengetriebestufe kämmt.

Die Verzahnung des mindestens einen Planetenrads beziehungsweise die Verzahnungen der Planetenräder zumindest einer der beiden Planetengetriebestufen, mit denen die durch die Tertiärwelle unverdrehbar verbundenen Tertiärzahnräder der dritten Getriebeverbindung kämmen, unterscheiden sich dabei von derjenigen Verzahnung beziehungsweise denjenigen Verzahnungen, mit der beziehungsweise mit denen jeweils wenigstens eines der durch die Primärwelle unverdrehbar miteinander verbundenen Primärzahnräder bildenden Sonnenräder oder wenigstens eines der durch die Sekundärwelle unverdrehbar miteinander verbundenen Sekundärzahnräder kämmen.

Ein solches Getriebe kann durch eine Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand verwirklicht sein, welche in Form einer umlaufenden kinematischen Kette mit einer überlagerten Verbindung ausgebildet ist.

Dabei können wenigstens ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette und/oder die Versteifung einer Drehmomentabstützung dienen.

Beispielsweise können hierzu zumindest ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette oder die Versteifung als ein Gestell des Getriebes festgelegt und/oder an einem Gestell des Getriebes festgelegt sein.

Alternativ oder zusätzlich kann die umlaufende kinematische Kette zusammen mit der Versteifung eine bewegliche Abstützung erzeugen, welche eine Drehmomentab-Stützung bildet.

Die Versteifung ist in Form einer kinematischen Kette mit einem zusätzlichen Zahnradgetriebe ausgebildet, das in Form eines Satzes Zentralräder ausgebildet ist.

Der Satz Zentralräder enthält ein mit dem Eingangs-Umlaufrad gekoppeltes Rad und ein mit dem Ausgangs-Umlaufrad gekoppeltes Rad.

Das zusätzliche Zahnradgetriebe stellt ein ähnliches Übersetzungsverhältnis

ul-&ad = Ml-7

sicher, wobei

UlJ = u ii-(h[)ü - u M9(-l0i)2 (i) _ _ £ *n (io) _ _ ,i2_ (io) _ zn

u\-%ad (io) n _ (I) , "4-11 - M9-12 - M8-12 ~

"8-12 L1 "4-1 l J Z

1 ) 9 1 z8

ist.

Alternativ kann die dritte Getriebeverbindung eine Verbindung zwischen dem auch als Eingangs-Planetenradträger bezeichneten Planetenradträger der einen Planetengetriebestufe und dem mindestens einen auch als Ausgangs-Umlaufrad bezeichneten Planetenrad der anderen Planetengetriebestufe vorsehen. Dabei ist der Plane- tenradträger der einen Planetengetriebestufe über eine Tertiärwelle unverdrehbar mit einem als ein zusätzliches Sonnenrad ausgebildeten Tertiärzahnrad verbunden. Das Tertiärzahnrad kämmt mit dem mindestens einen auch als Ausgangs-Umlaufrad bezeichneten Planetenrad der anderen Planetengetriebestufe.

Ein solches Getriebe kann durch eine Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand verwirklicht sein, welche in Form einer umlaufenden kinematischen Kette mit einer Versteifung ausgebildet ist.

Dabei können wenigstens ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette und/oder die Versteifung einer Drehmomentabstützung dienen.

Beispielsweise können hierzu zumindest ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette oder die Versteifung als ein Gestell des Getriebes festgelegt und/oder an ei-nem Gestell des Getriebes festgelegt sein.

Alternativ oder zusätzlich kann die umlaufende kinematische Kette zusammen mit der überlagerten Verbindung eine bewegliche Abstützung erzeugen, welche eine Drehmomentabstützung bildet.

Die Versteifung ist in Form einer kinematischen Kette mit einem zusätzlichen Zahnradgetriebe ausgebildet, das in Form eines mit dem Eingangs-Planetenradträger steif verbundenen, das Tertiärzahnrad bildenden Rads ausgebildet ist.

Das das Tertiärzahnrad bildende Rad kämmt mit einer Verzahnung des Ausgangs-Umlaufrads. Diese kann auf einem mit dem Ausgangs-Umlaufrad unverdrehbar gekoppelten Rad ausgebildet sein. Mit anderen Worten kann das Zahnradgetriebe in Form eines mit dem Eingangs-Planetenradträger steif verbundenen Rads ausgebil- det sein, das mit einem Rad gekoppelt ist, das mit dem Ausgangs-Umlaufrad steif verbunden ist.

Das zusätzliche Zahnradgetriebe stellt ein ähnliches Übersetzungsverhältnis

Ul-7ad = U\-l

sicher, wobei

_ z\2

u\-lad -

ist.

Eine Definition der Bedeutungen der voranstehend und nachfolgend noch in Verbindung mit der Einrichtung verwendeten Formelzeichen und Indizes findet sich in der anschließenden Beschreibung zu den in den einzelnen Figuren der Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.

Es ist ersichtlich, dass der erste Gegenstand der Erfindung durch ein Getriebe mit einem Eingangsorgan, einem Ausgangsorgan und zwei zwischen Eingangsorgan und Ausgangsorgan angeordneten Planetengetriebestufen verwirklicht sein kann. Jede der Planetengetriebestufen ist mit jeweils vier Getriebestufenorganen ausgestattet. Bei den Getriebestufenorganen einer jeden Planetengetriebestufe handelt es sich um ein um eine Zentralachse drehbar angeordnetes Sonnenrad, ein ebenfalls um die Zentralachse drehbar angeordnetes, beispielsweise durch ein Hohlrad mit Innenverzahnung gebildetes, auch als Gegenrad bezeichnetes sogenanntes zweites Zentralrad, einen um die Zentralachse drehbar angeordneten Planetenradträger und mindestens ein um eine eigene, parallel zur Zentralachse verlaufend und versetzt zu dieser angeordnete, mit dem Planetenradträger um die Zentralachse umlaufende Planetenachse drehbar angeordnetes Planetenrad.

Das Getriebe weist drei, jeweils ein Getriebestufenorgan der einen Planetengetriebestufe mit einem Getriebestufenorgan der anderen Planetengetriebestufe verbindende Getriebeverbindungen zwischen Paaren von jeweils zwei Getriebestufenorganen der verschiedenen Planetengetriebestufen auf.

Dabei ist unter Auslassung einer unmittelbaren Paarung der mit dem Eingangsorgan und dem Ausgangsorgan zusammenwirkenden Getriebestufenorgane der beiden Planetengetriebestufen, insbesondere einer Paarung der Planetenradträger der beiden Planetengetriebestufen, jeweils eine Getriebestufenverbindung zwischen je ei-nem kurz auch als Paar bezeichneten Getriebestufenorganpaar, bestehend aus einem Getriebestufenorgan der einen Planetengetriebestufe und einem Getriebestufenorgan der verbleibenden anderen Planetengetriebestufe, vorgesehen. Jede der Getriebeverbindungen verbindet dabei ein Getriebestufenorgan der einen Planetengetriebestufe mit einem Getriebestufenorgan der anderen Planetengetriebestufe.

Zumindest eine der Getriebeverbindungen dient vorteilhaft einer Drehmomentabstüt-zung.

Bevorzugt ist hierzu wenigstens eine der Getriebeverbindungen als ein Gestell des Getriebes festgelegt und/oder an einem Gestell des Getriebes festgelegt.

Die getroffene Einschränkung umfasst auch den Umstand, dass zwei der Getriebeverbindungen über die mit ihnen verbundenen und miteinander zusammenwirkenden Getriebeorgane eine umlaufende kinematische Kette und die verbleibende Getriebe-Verbindung und die mit ihr verbundenen Getriebeorgane eine Versteifung bilden. Die umlaufende kinematische Kette kann zusammen mit der überlagerten Verbindung eine bewegliche Abstützung erzeugen, welche eine Drehmomentabstützung bildet.

Mit anderen Worten umfasst die getroffene Einschränkung auch den Umstand, dass die drei Getriebeverbindungen zusammen eine bewegliche Abstützung erzeugen können, welche eine Drehmomentabstützung bildet.

Ein zweiter Gegenstand der Erfindung betrifft eine ein voranstehend beschriebenes Getriebe verwirklichende Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand.

Die Einrichtung ist in Form einer umlaufenden kinematischen Kette mit einer Verstei-fung ausgebildet. Die Einrichtung umfasst einen mit dem Eingangsorgan in Wirkverbindung stehenden und/oder vom Eingangsorgan umfassten und/oder das Eingangsorgan umfassenden Eingangs-Planetenradträger, ein Eingangs-Umlaufrad, einen Satz Sonnenräder, einen Satz Zentralräder, ein Ausgangs-Umlaufrad und einen mit dem Ausgangsorgan in Wirkverbindung stehenden und/oder vom Ausgangs-organ umfassten und/oder das Ausgangsorgan umfassenden Ausgangs-Planetenradträger.

Die Einrichtung weist innerhalb der umlaufenden kinematischen Kette bei unbewegtem Ausgangs-Planetenradträger ein Übersetzungsverhältnis

μ1-7

vom Eingangs-Planetenradträger bis zum Ausgangs-Umlaufrad auf.

Die Einrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass:

- die Versteifung in Form einer kinematischen Kette mit einem zusätzlichen Zahn- radgetriebe ausgebildet ist und

- das zusätzliche Zahnradgetriebe ein ähnliches Übersetzungsverhältnis wie dasjenige innerhalb der umlaufenden kinematischen Kette bei unbewegtem Ausgangs-Planetenradträger sicherstellt.

Dabei können wenigstens ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette und/oder die Versteifung einer Drehmomentabstützung dienen.

Beispielsweise können hierzu zumindest ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette oder die Versteifung als ein Gestell des Getriebes festgelegt und/oder an einem Gestell des Getriebes festgelegt sein.

Alternativ oder zusätzlich kann die umlaufende kinematische Kette zusammen mit der Versteifung eine bewegliche Abstützung erzeugen, welche eine Drehmomentab-Stützung bildet.

Die Einrichtung kann einzelne oder eine Kombination der zuvor und/oder nachfolgend in Verbindung mit dem Getriebe beschriebene/n Merkmale aufweisen, ebenso wie das Getriebe einzelne oder eine Kombination mehrerer zuvor und/oder nachfol-gend in Verbindung mit der Einrichtung beschriebene Merkmale aufweisen und/oder verwirklichen kann

Die Einrichtung und/oder das Getriebe können alternativ oder zusätzlich einzelne oder eine Kombination mehrerer einleitend in Verbindung mit dem Stand der Technik und/oder in einem oder mehreren der zum Stand der Technik erwähnten Dokumente und/oder in der nachfolgenden Beschreibung zu den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen beschriebene Merkmale aufweisen.

Vorteile gegenüber dem Stand der Technik ergeben sich durch eine vollständige Lö-sung der gestellten Aufgabe.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.

Die Größenverhältnisse der einzelnen Elemente zueinander in den Figuren entsprechen nicht unbedingt den realen Größenverhältnissen, da einige Formen vereinfacht und andere Formen zur besseren Veranschaulichung vergrößert im Verhältnis zu anderen Elementen dargestellt sein können. Für gleiche oder gleich wirkende Ele-mente der Erfindung werden identische Bezugszeichen verwendet. Ferner werden der Übersicht halber nur Bezugszeichen in den einzelnen Figuren dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind. Die dargestellten Ausführungsformen stellen lediglich Beispiele dar, wie die Erfindung ausgestaltet sein kann und stellen keine abschließende Begrenzung dar.

Es zeigen in schematischer Darstellung:

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand

Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand mit einem zusätzlichen Satz von Zentralrädern

Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand mit einem zusätzlichen Zahnradgetriebe vom Eingangs-Planetenradträger zum Ausgangs-Umlaufrad,

Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel eines durch eine vereinfachte in Fig. 3 dargestellte Einrichtung verwirklichbaren Getriebes in einem entlang dessen mit der Zentralachse fluchtenden Eingangswelle und Ausgangswelle verlaufenden Längsschnitt,

Fig. 5 das Getriebe aus Fig. 4 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung und

Fig. 6 eine schematische Darstellung einer ein in Fig. 4 und Fig. 5 dargestelltes Getriebe verwirklichenden Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand mit einem zusätzlichen Zahnradgetriebe vom Eingangs-Planetenradträger zum Aus- gangs-Umlaufrad.

Ein in Fig. 1 , Fig. 2, Fig. 3 und Fig. 6 in verschiedenen schematischen Ausgestaltungen und in Fig. 4 und Fig. 5 in einer konkreten Ausgestaltung dargestelltes erfindungsgemäßes Getriebe 1000 umfasst:

- einen um eine Zentralachse 300 drehbar angeordneten, auch als Eingangs- Planetenradträger 1 bezeichneten Planeten radträger 101 einer ersten Planetengetriebestufe 100,

- mindestens ein um eine parallel zur Zentralachse 300 versetzt zu dieser angeordnete und mit dem Planetenradträger 101 um die Zentralachse 300 umlaufende erste Planetenachse 301 drehbar angeordnetes, auch als Eingangs- Umlaufrad 2 bezeichnetes Planetenrad 102 der ersten Planetengetriebestufe 100,

- ein um die Zentralachse 300 drehbar angeordnetes, auch als Sonnenrad 4 bezeichnetes erstes Zentralrad 104 der ersten Planetengetriebestufe 100,

- ein um die Zentralachse 300 drehbar angeordnetes, auch als Zentralrad 5 bezeichnetes zweites Zentralrad 105 der ersten Planetengetriebestufe 100,

- einen um die Zentralachse 300 drehbar angeordneten abtriebsseitigen, auch als Ausgangs-Planetenradträger 10 bezeichneten Planetenradträger 210 einer zweiten Planetengetriebestufe 200,

- mindestens ein um eine parallel zur Zentralachse 300 versetzt zu dieser angeordnete und mit dem Planetenradträger 210 um die Zentralachse 300 umlaufende zweite Planetenachse 302 drehbar angeordnetes, auch als Aus- gangs-Umlaufrad 7 bezeichnetes Planetenrad 208 der zweiten Planetenge- triebestufe 200,

- ein um die Zentralachse 300 drehbar angeordnetes, auch als Sonnenrad 9 bezeichnetes erstes Zentralrad 209 der zweiten Planetengetriebestufe 200, und

- ein um die Zentralachse 300 drehbar angeordnetes, auch als Zentralrad 6 bezeichnetes zweites Zentralrad 206 der zweiten Planetengetriebestufe 200.

Der Planetenradträger 101 der ersten Planetengetriebestufe 100, das mindestens eine Planetenrad 102 der ersten Planetengetriebestufe 100, das erste Zentralrad 104 der ersten Planetengetriebestufe 100 und das zweite Zentralrad 105 der ersten Pla-netengetriebestufe 100 bilden die Getriebestufenorgane der ersten Planetengetriebestufe 100.

Der Planetenradträger 210 der zweiten Planetengetriebestufe 200, das mindestens eine Planetenrad 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200, das erste Zentralrad 209 der zweiten Planetengetriebestufe 200 und das zweite Zentralrad 206 der zweiten Planetengetriebestufe 200 bilden die Getriebestufenorgane der zweiten Planetengetriebestufe 200.

Ein Getriebestufenorgan der ersten Planetengetriebestufe 100 wirkt mit einem Ein-gangsorgan, beispielsweise einer Eingangswelle, zusammen, beispielsweise indem es mit dem Eingangsorgan verbunden ist, dieses umfasst oder von diesem umfasst wird.

Ein Getriebestufenorgan der zweiten Planetengetriebestufe 200 wirkt mit einem Ausgangsorgan, beispielsweise einer Ausgangswelle, zusammen, beispielsweise indem es mit dem Ausgangsorgan verbunden ist, dieses umfasst oder von diesem umfasst wird.

Zwischen den verbleibenden je drei Getriebestufenorganen der ersten Planetengetriebestufe 100 und der zweiten Planetengetriebestufe 200 sind drei Getriebeverbindungen 400, 500, 600 ausgebildet.

Das Getriebe 1000 weist damit unter Auslassung der mit dem Eingangsorgan und dem Ausgangsorgan zusammenwirkenden Getriebestufenorgane drei Getriebeverbindungen 400, 500, 600 auf. Dabei ist jeweils eine Getriebeverbindung 400, 500, 600 zwischen zwei dadurch einander zu einem Paar zugeordneten Getriebestufenorganen ausgebildet, je einem Getriebestufenorgan der einen ersten Planetengetrie-bestufe 100 und einem der verbleibenden anderen zweiten Planetengetriebestufe 200. Die Getriebestufenorgane eines so gebildeten Paares sind der jeweiligen Getriebeverbindung 400, 500, 600 zugeordnet.

Vorteilhaft dient wenigstens eine der Getriebeverbindungen 400, 500, 600 einer Drehmomentabstützung.

Bevorzugt ist hierzu eine der Getriebeverbindungen 400, 500, 600 als ein Gestell des Getriebes festgelegt und/oder an einem Gestell des Getriebes festgelegt.

Bevorzugt ist die Getriebeverbindung 500 zwischen dem zweiten Zentralrad 105 der ersten Planetengetriebestufe 100 und dem zweiten Zentralrad 206 der zweiten Planetengetriebestufe 200 als ein Gestell des Getriebes festgelegt und/oder an einem Gestell des Getriebes festgelegt. Dies erlaubt eine Ausführung des zweiten Zentral- rads 105 der ersten Planetengetriebestufe 100 und des zweiten Zentralrads 206 der zweiten Planetengetriebestufe 200 jeweils als ein Hohlrad mit Innenverzahnung. Dabei können die beiden Hohlräder zusammen zumindest einen Teil eines beispielsweise fest stehenden Gehäuses des Getriebes 1000 bilden.

Wichtig ist hervorzuheben, dass zumindest eine der Getriebeverbindungen zu einer Drehmomentabstützung dient, indem zwei der Getriebeverbindungen über die mit ihnen verbundenen und miteinander zusammenwirkenden Getriebeorgane eine umlaufende kinematische Kette und die verbleibende Getriebeverbindung und die mit ihr verbundenen Getriebeorgane eine Versteifung bilden. Die umlaufende kinematische Kette kann zusammen mit der überlagerten Verbindung eine bewegliche Abstützung erzeugen, welche eine Drehmomentabstützung bildet.

Mit anderen Worten umfasst die getroffene Einschränkung auch den Umstand, dass die drei Getriebeverbindungen zusammen eine bewegliche Abstützung erzeugen können, welche eine Drehmomentabstützung bildet.

Zwei der Getriebeverbindungen 400, 500, nachfolgend als eine erste Getriebeverbindung 400 und als eine zweite Getriebeverbindung 500 bezeichnet, bilden mit den Getriebestufenorganen der Planetengetriebestufen 100, 200 bei unbewegtem Ausgangsorgan eine geschlossene umlaufende kinematische Kette.

Jede der Getriebeverbindungen 400, 500 bildet hiernach jeweils ein Glied der geschlossen umlaufenden kinematischen Kette.

Eine der drei Getriebeverbindungen 400, 500, 600, nachfolgend als dritte Getriebeverbindung 600 bezeichnet, arbeitet mit mindestens einer der verbleibenden zwei Getriebeverbindungen 400, 500 zusammen.

Durch die dritte Getriebeverbindung 600 wird erreicht, dass durch diese bei unbewegtem Ausgangsorgan ein vergleichbares Übersetzungsverhältnis zwischen den Getriebestufenorganen herrscht, wie das innerhalb der kinematischen Kette der Fall ist.

Bei dieser Betrachtung ist die vorteilhaft als Gestell des Getriebes festgelegte Getriebeverbindung 500 zumindest in Gedanken nicht zur Drehmomentabstützung festgelegt.

Vorzugsweise wirkt das Eingangsorgan mit dem Planetenradträger 101 der ersten Planetengetriebestufe 100 zusammen. Vorzugsweise ist das Eingangsorgan mit dem Planetenradträger 101 der ersten Planetengetriebestufe 100 direkt verbunden, um-fasst diesen oder wird von diesem umfasst.

Bevorzugt wirkt das Ausgangsorgan mit dem Planetenradträger 210 der zweiten Planetengetriebestufe 200 zusammen. Vorzugsweise ist das Ausgangsorgan mit dem Planetenradträger 210 der zweiten Planetengetriebestufe 200 direkt verbunden, umfasst diesen oder wird von diesem umfasst.

Bei einem entsprechend weitergebildeten Getriebe 1000 wirken das Eingangsorgan und das Ausgangsorgan mit den Planetenradträgern 101 , 210 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 zusammen. Es zeichnet sich aus durch drei, unter Ausschluss einer unmittelbaren direkten Verbindung zwischen den Planetenradträgern 101 , 210 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200, jeweils ein Getriebestufenor-gan der ersten Planetengetriebestufe 100 mit einem Getriebestufenorgan der zweiten Planetengetriebestufe 200 verbindende Getriebeverbindungen 400, 500, 600 zwischen aus je einem Getriebestufenorgan der ersten Planetengetriebestufe 100 und einem Getriebestufenorgan der zweiten Planetengetriebestufe 200 gebildeten Paaren von Getriebestufenorganen der beiden Planetengetriebestufen 100, 200.

Bevorzugt sieht eine erste Getriebeverbindung 400 eine direkte unverdrehbare Wel-lenverbindung zwischen den beiden mit den Planetenrädern 102, 208 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 kämmenden, Primärzahnräder bildenden ersten Zentralrädern 104, 209 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 vor. Dabei sind die beiden Primärzahnräder bildenden ersten Zentralräder 104, 209 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 durch eine Primärwelle 401 unverdrehbar miteinander verbunden.

Bevorzugt sieht eine zweite Getriebeverbindung 500 eine direkte unverdrehbare Wellenverbindung zwischen den mit den Planetenrädern 102, 208 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 kämmenden, Sekundärzahnräder bildenden zweiten Zentral-rädern 105, 206 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 vor. Dabei sind die beiden jeweils ein Sekundärzahnrad bildenden zweiten Zentralräder 105, 206 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 durch eine Sekundärwelle 501 unverdrehbar miteinander verbunden.

Ein zweites Zentralrad 105 der beiden mittels der zweiten Getriebeverbindung 500 unverdrehbar miteinander verbundenen Sekundärzahnräder bildenden zweiten Zentralräder 105, 206 kämmt mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads 102 der ersten Planetengetriebestufe 100. Das verbleibende zweite Zentralrad 206 der beiden mittels der zweiten Getriebeverbindung 500 unverdrehbar miteinander verbundenen Sekundärzahnräder bildenden zweiten Zentralräder 105, 206 kämmt mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200.

Vorzugsweise herrscht dabei entlang der zweiten Getriebeverbindung 500 ein anderes Übersetzungsverhältnis zwischen den beiden Planetengetriebestufen 100, 200 als entlang der ersten Getriebeverbindung 400.

Bei dieser Überlegung sind zumindest gedanklich weder die vorteilhaft als Gestell des Getriebes festgelegte Getriebeverbindung 500 noch die Getriebeverbindung 400 zur Drehmomentabstützung festgelegt.

Die Verzahnung des einen Planetenrads 102, 208 einer der beiden Planetengetrie-bestufen 100, 200, mit denen die Sekundärzahnräder der zweiten Getriebeverbindung 500 kämmen, unterscheiden sich von derjenigen Verzahnung, mit der die Zentralräder 104, 209 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 kämmen.

Diesem Umstand ist in Fig. 1 , Fig. 2, Fig. 3 durch

- ein unverdrehbar mit dem Eingangs-Umlaufrad 2 verbundenes Rad 3 mit einem vom Außendurchmesser des Eingangs-Umlaufrads 2 unterschiedlichen Außendurchmesser für das Planetenrad 102 der ersten Planetengetriebestufe 100 und

- durch ein unverdrehbar mit dem Ausgangs-Umlaufrad 7 verbundenes Rad

8 mit einem vom Außendurchmesser des Ausgangs-Umlaufrads 7 unterschiedlichen Außendurchmesser für das Planetenrad 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200 Rechnung getragen.

Die beiden miteinander unverdrehbar über die Sekundärwelle 501 verbundenen, Sekundärzahnräder bildenden zweiten Zentralräder 105, 206 der zweiten Getriebeverbindung 500 können

- beide als Stirnräder mit Außenverzahnungen als Verzahnungen oder

- beide als Hohlräder mit Innenverzahnungen als Verzahnungen oder

- eines als Stirnrad mit Außenverzahnung als dessen Verzahnung und

- eines als Hohlrad mit Innenverzahnung als dessen Verzahnung ausgeführt sein.

Eine dritte Getriebeverbindung 600 sieht vorzugsweise eine der ersten Getriebeverbindung 400 und/oder der zweiten Getriebeverbindung 500 Versteifung zwischen zwei Getriebestufenorganen der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 vor.

Diese durch die dritte Getriebeverbindung 600 gebildete Versteifung weist dabei ein Übersetzungsverhältnis auf, das vergleichbar ist mit dem Übersetzungsverhältnis, das in einer bei unbewegtem Planetenradträger 210 der zweiten Planetengetriebestufe 200 herrscht und erreicht wird durch:

- den Planetenradträger 101 der ersten Planetengetriebestufe 100,

- das mindestens eine Planetenrad 102 der ersten Planetengetriebestufe 100, - die zweite Getriebeverbindung 500 mit den durch die Sekundärwelle 501 un- verdrehbar verbundenen, jeweils mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads 102 der ersten Planetengetriebestufe 100 und mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200 kämmenden zweiten Zentralrädern 105, 206,

- das mindestens eine Planetenrad 208 der zweiten Planetengetriebestufe

200,

- die erste Getriebeverbindung 400 mit den durch die Primärwelle 401 unver- drehbar verbundenen, jeweils mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads 102 der ersten Planetengetriebestufe 100 und mit einer Verzah- nung des mindestens einen Planetenrads 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200 kämmenden ersten Zentralrädern 104, 209 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200,

- und wieder das mindestens eine Planetenrad 102 der ersten Planetengetriebestufe 100 gebildeten umlaufenden kinematischen Kette zwischen dem Pla- netenradträger 101 der ersten Planetengetriebestufe 100 und dem mindestens einen Planetenrad 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200.

Ein solches Getriebe 1000 kann durch eine in Fig. 1 , Fig. 2, Fig. 3 und Fig. 6 dargestellte Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwi-derstand verwirklicht sein, welche in Form einer umlaufenden kinematischen Kette mit einer Versteifung ausgebildet ist.

Die Einrichtung umfasst:

- einen mit dem Eingangsorgan in Wirkverbindung stehenden und/oder vom Eingangsorgan umfassten und/oder das Eingangsorgan umfassenden Eingangs-Planetenradträger 1 ,

- ein Eingangs-Umlaufrad 2 mit einem unverdrehbar mit diesem verbundenen Rad 3 anderen Durchmessers, nachfolgend vereinfacht durch den Ausdruck Eingangs-Umlaufrad 2-3 beschrieben,

- einen Satz Sonnenräder 4, 9,

- einen Satz Zentralräder 5, 6,

- ein Ausgangs-Umlaufrad 7 mit einem unverdrehbar mit diesem verbundenen Rad 8 anderen Durchmessers, nachfolgend vereinfacht durch den Ausdruck Ausgangs-Umlaufrad 7-8 beschrieben, und

- einen mit dem Ausgangsorgan in Wirkverbindung stehenden und/oder vom Ausgangsorgan umfassten und/oder das Ausgangsorgan umfassenden Ausgangs-Planetenradträger 10.

Die Einrichtung weist ein Übersetzungsverhältnis

vom Eingangs-Planetenradträger 1 bis zum Ausgangs-Umlaufrad 7 auf.

Dabei können wenigstens ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette und/oder die Versteifung einer Drehmomentabstützung dienen.

Beispielsweise können hierzu ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette oder die Versteifung als ein Gestell des Getriebes festgelegt und/oder an einem Gestell des Getriebes festgelegt sein.

Alternativ oder zusätzlich kann die umlaufende kinematische Kette zusammen mit der überlagerten Verbindung eine bewegliche Abstützung erzeugen, welche eine Drehmomentabstützung bildet.

Die Einrichtung zeichnet sich vorteilhaft darüber hinaus dadurch aus, dass:

die Versteifung in Form einer kinematischen Kette mit einem zusätzlichen Zahnradgetriebe ausgebildet ist und

das zusätzliche Zahnradgetriebe ein ähnliches Übersetzungsverhältnis ul-lad - wl-7

sicherstellt wobei


ist.

Vorzugsweise sieht die dritte Getriebeverbindung 600 bei einem voranstehend beschriebenen, durch eine zuvor erwähnte Einrichtung verwirklichbaren Getriebe 1000:

- eine Verbindung zwischen als Eingangs-Umlaufrad 2 bezeichneten Planetenrad 102 der ersten Planetengetriebestufe 100 und dem als Ausgangs-Umlaufrad 7 be-zeichneten Planetenrad 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200 mittels zweier zusätzlicher erster Zentralräder vor,

- die über eine Welle unverdrehbar miteinander verbunden sind.

Diese Versteifung weist zwei durch eine Tertiärwelle 601 miteinander verbundene, als zusätzliche erste Zentralräder ausgebildete Tertiärzahnräder 1 1 1 , 212 auf, von denen eines mit einer Verzahnung des einen Planetenrads 102 der ersten Planetengetriebestufe 100 und das andere mit einer Verzahnung des einen Planetenrads 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200 kämmt.

Die Verzahnung des einen Planetenrads 102, 208 einer der beiden Planetengetriebestufen 100, 200, mit denen die unverdrehbar verbundenen Tertiärzahnräder 1 1 1 , 212 der dritten Getriebeverbindung 600 kämmen, unterscheiden sich dabei von derjenigen Verzahnung , mit der durch die Primärwelle 401 unverdrehbar miteinander verbundenen Primärzahnräder bildenden ersten Zentralräder 104, 209 oder wenigs-tens eines der durch die Sekundärwelle 501 unverdrehbar miteinander verbundenen Sekundärzahnräder bildenden zweiten Zentralräder 105, 206 kämmen.

Diesem Umstand ist in Fig. 1 , Fig. 2, Fig. 3 durch ein unverdrehbar mit dem Eingangs-Umlaufrad 2 verbundenes Rad 3 mit einem vom Außendurchmesser des Ein-gangs-Umlaufrads 2 unterschiedlichen Außendurchmesser für das Planetenrad 102 der ersten Planetengetriebestufe 100 und durch ein unverdrehbar mit dem Ausgangs-Umlaufrad 7 verbundenes Rad 8 mit einem vom Außendurchmesser des Aus-gangs-Umlaufrads 7 unterschiedlichen Außendurchmesser für das Planetenrad 208

der zweiten Planetengetriebestufe 200 Rechnung getragen. Dabei wirkt die erste Getriebeverbindung 400 mit den durch die Sonnenräder 4, 9 gebildeten ersten Zentralrädern 104, 209 mit den Rädern 2 und 8 der Planetenräder 102 und 208 zusammen. Dahingegen wirken die durch als zusätzliche Sonnenräder ausgeführten Räder 1 , 12 und über die Tertiärwelle 601 verbundenen als zusätzliche erste Zentralräder ausgeführten Tertiärzahnräder 1 1 1 , 212 mit den Rädern 3 und 7 der Planetenräder 102 und 208 zusammen. Hierdurch sind unterschiedliche Übersetzungsverhältnisse entlang der ersten Getriebeverbindung 400 und entlang der dritten Getriebeverbindung 600 sichergestellt. Die über die Sekundärwelle 501 miteinander unverdrehba-ren zweiten Zentralräder 105, 206 wirken zwar ebenfalls mit den Rädern 3 und 7 der Planetenräder 102 und 208 zusammen, jedoch weist diese Paarung der zweiten Getriebeverbindung 500 aufgrund des größeren Durchmessers der zweiten Zentralräder 105, 206 gegenüber den mittels der dritten Getriebeverbindung 600 miteinander verbundenen, als zusätzliche erste Zentralräder ausgeführten Tertiärzahnräder 1 1 1 , 212 ein anderes Übersetzungsverhältnis auf.

Eine ein voranstehend beschriebenes Getriebe 1000 verwirklichende Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand ist in Fig. 1 ganz oder in Teilen dargestellt.

Die Einrichtung ist in Form einer umlaufenden kinematischen Kette mit einer überlagerten Verbindung ausgebildet. Die Einrichtung enthält einen Eingangs-Planetenradträger 1 , ein Eingangs-Umlaufrad 2 mit einem unverdrehbar mit diesem verbundenen Rad 3, einen Satz Sonnenräder 4, 9, einen Satz Zentralräder 5, 6, ein Ausgangs-Umlaufrad 7 mit einem unverdrehbar mit diesem verbundenen Rad 8, einen abtriebsseitigen Planetenradträger 10 und hat ein Übersetzungsverhältnis 1 -7 vom Eingangs-Planetenradträger 1 bis zum Ausgangs-Umlaufrad 7. Die Versteifung ist in Form einer kinematischen Kette mit einem zusätzlichen Zahnradgetriebe aus- gebildet. Das Zahnradgetriebe ist in Form eines Satzes Sonnenräder 1 1 , 12 ausgebildet. Der Satz Sonnenräder enthält ein Rad 1 1 , das mit dem unverdrehbar mit dem Eingangs-Umlaufrad 2 verbundenen Rad 3 gekoppelt ist, und ein Rad 12, das mit dem Ausgangs-Umlaufrad 7 gekoppelt ist. Dieses Zahngetriebe stellt ein ähnliches Übersetzungsverhältnis 1 -7ad = μ1 -7 sicher.

Vorteilhaft erzeugt die Versteifung in Zusammenhang mit der umlaufenden kinematischen Kette eine bewegliche Abstützung, welche eine Drehmomentabstützung bildet.

Alternativ oder zusätzlich dient wenigstens ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette oder die Versteifung vorteilhaft einer Drehmomentabstützung.

In dem Fall, dass wenigstens ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette oder die Versteifung einer alternativen Drehmomentabstützung dient, kann beispielsweise mindestens ein Glied der umlaufenden kinematischen Kette oder die Versteifung als ein Gestell des Getriebes festgelegt und/oder an einem Gestell des Getriebes festgelegt sein.

Bei der Beschreibung der Funktion der erfindungsgemäßen Einrichtung werden fol-gende Bezeichnungen verwendet:

zi wobei i = 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 1 1 , 12 (Zahnzahlen bei Zahnrädern) ist, μ Übersetzungsverhältnis,

r Radius,

ω Drehgeschwindigkeit.

Funktionsweise der Einrichtung:

Die Eingangswelle 0 überträgt die Bewegung vom Eingangs-Planetenradträger 1 auf das Eingangs-Umlaufrad 2 und das unverdrehbar mit diesem verbundenen Rad 3. Das Eingangs-Umlaufrad 2 und das unverdrehbar mit diesem verbundenen Rad 3 übertragen die Bewegung auf die Zahnräder 4 und 5. Die über die Primärwelle 401 zu einem Radsatz unverdrehbar miteinander verbundenen Räder 4, 9 und die über die Sekundärwelle 501 zu einem Radsatz unverdrehbar miteinander verbundenen Räder 5, 6 übertragen die Bewegung auf das Ausgangs-Umlaufrad 7 , auf das mit diesem unverdrehbar verbundene Rad 8 sowie auf den Ausgangs-Planetenradträger 10. Zugleich überträgt die kinematische Kette mit dem durch die Räder 3, 1 1 , 12, 7 gebildeten zusätzlichen Zahnradgetriebe die Bewegung vom Eingangs-Planetenradträger 1 und dem Eingangs-Umlaufrad 2 sowie dem unverdrehbar mit diesem verbundenen Rad 3 auf das Ausgangs-Umlaufrad 7 sowie das unverdrehbar mit diesem verbundene Rad 8. Die Räder 1 1 , 12 sind über die Tertiärwelle 601 unverdrehbar zu einem eine dritte Getriebeverbindung 600 bildenden Radsatz miteinander verbunden.

Das Übersetzungsverhältnis der kinematischen Kette mit dem durch die Räder 3, 1 1 , 12, 7 gebildeten zusätzlichen Zahnradgetriebe (vom Eingangs-Planetenradträger 1 zum Ausgangs-Umlaufrad 7 sowie dem unverdrehbar mit diesem verbundenen Rad 8 ) und das Übersetzungsverhältnis der kinematischen Kette ohne das durch die Räder 3, 1 , 12, 7 gebildete zusätzliche Zahnradgetriebe (vom Eingangs-Planetenradträger 1 zum Ausgangs-Umlaufrad 7 sowie dem unverdrehbar mit die-sem verbundenen Rad 8) sind identisch.

Die gleichen Übersetzungsverhältnisse des Planetengetriebes und der kinematischen Kette mit dem zusätzlichen Zahnradgetriebe werden nachstehend definiert.

Der Zusammenhang zwischen den Drehgeschwindigkeiten der Räder 4 und 5 des bei einem Getriebe 1000 die erste Planetengetriebestufe 100 bildenden ersten Planetensatzes beim unbeweglichen Planetenradträger 1 wird wie folgt beschrieben


Dabei ist "45 das Übersetzungsverhältnis der Räder 4 und 5 beim unbeweglichen

■■(1) _ Z5Z2 (1) _ z5

"45 - "l l-5 - _

Z3Z4 _ z4

Planetenradträger 1.

Der Zusammenhang zwischen den Drehgeschwindigkeiten der Räder 9 und 6 beim unbeweglichen Planetenradträger 10 wird wie folgt beschrieben:

ω9 ~ ω10 _„(10)

- M%

ω6 - ωι (2)

Dabei ist 96 das Ubersetzungsverhältnis der Räder 9 und 6 beim unbeweglichen

(10) _ Z6ZS , .( 10) _ _ z6

"96 _ "12-6 -

Planetenradträger 10. z^ . zu

Man schaffe die Zwischen-Drehgeschwindigkeit ω9 = ω4 aus den Gleichungen (1)

und (2) fort. Unter Berücksichtigung von 0)5 = 0)6 ergibt dies beim unbeweglichen Planetenradträger 10 ( ω = 0


Der Zusammenhang zwischen den Drehgeschwindigkeiten der Räder 7 und 6 des bei einem Getriebe 1000 die zweite Planetengetriebestufe 200 bildenden zweiten Planetensatzes beim unbeweglichen Planetenradträger 10 sieht wie folgt aus:

ωι ~ ω α _„(10)

Μ76

ω6 - ωιο

(4)

„(10)

Dabei ist 76 das Ubersetzungsverhältnis der Räder 7 und 6 beim unbeweglichen

„(10) _ £6_

"76 ~

Planetenradträger 10. z? .

aus der Gleichung (4) beträgt

Das Einsetzen dieses Wertes in die Gleichung (3) ergibt eine Gleichung für den Zusammenhang der Drehgeschwindigkeiten der Glieder 1 und 7. Aus dieser Gleichung

Hl

resultiert das Übersetzungsverhältnis ωη der Glieder 1 und 7 der Umlaufkette 1-2-3-5-6-7-8-9-4-2

.(10)

M5 *96

Wl 177 = ,, ο) Γ1 _ (1) -,

\ Q "76 L1 u45 i (5)

Die kinematische Kette mit dem durch die Räder 3, 11 , 12, 7 gebildeten zusätzlichen Zahnradgetriebe kopiert die Übersetzung der Zahnräder der Umlaufkette 1-2-3-5-6-7- 8-9-4-2 in Form eines Radsatzes 11-12, der das Zahnrad 11 gekoppelt mit dem Rad 15 3 des Eingangs-Umlaufrads 2 und das Zahnrad 12 gekoppelt mit dem Rad 7 des Ausgangs-Umlaufrads 7 enthält, und hat ein ähnliches Übersetzungsverhältnis. Das

Übersetzungsverhältnis "i-7^ der kinematischen Kette, welche das durch die Räder 3, 11 , 12, 7 gebildete zusätzliche Getriebe enthält, resultiert aus der Gleichung (5)

„(1) _ _ ÜL „(10) _ Z6

(1) Mll- - (10) "12-6 - mittels Substitution "45 durch z* und Substitution "96 durch z .

1-7 ad ~

(6)

Die kinematische Kette mit dem zusätzlichen Zahnradgetriebe hat das gleiche Übersetzungsverhältnis wie die umlaufende kinematische Kette

\-7ad 1-7 (7)

Die Bedingung über die Gleichheit der Übersetzungsverhältnisse (7) ermöglicht es, die Zahnzahlen bei Zahnrädern des zusätzlichen Getriebes anhand der vorgegebenen Zahnradzahlen der umlaufenden kinematischen Kette auszuwählen bzw. anzu-passen.

Die zusätzliche Verbindung vermindert die Zahl der Freiheitsgrade der Kette um eine Einheit. Das führt dazu, dass die Bewegung definierbar wird und die Funktionsfähigkeit und der Nutzeffekt zunehmen. Die zusätzliche Verbindung wirkt zugleich als ko-pierende (alternative) Verbindung. Das sorgt dafür, dass die Anpassungsfähigkeit der kinematischen Kette mit zwei Freiheitsgraden je nach variabler Kraftbelastung erhalten bleibt.

Alternativ kann die dritte Getriebeverbindung 600 eine andere Verbindung zwischen dem mindestens einen, auch als Eingangs-Umlaufrad 2 bezeichneten Planetenrad 102 der ersten Planetengetriebestufe 100 und dem mindestens einen, auch als Aus-gangs-Umlaufrad 7 bezeichneten Planetenrad 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200 mittels zweier zusätzlicher, über eine Tertiärwelle 601 unverdrehbar miteinander verbundener zweiter Zentralräder als Tertiärzahnräder 1 1 1 , 212 vorsehen. Diese Versteifung weist zwei durch eine, beispielsweise wie in Fig. 2 dargestellt, als eine Hohlwelle ausgebildete Tertiärwelle 601 miteinander verbundene, als zusätzliche zweite Zentralräder ausgebildete Tertiärzahnräder 1 1 1 , 212 auf, von denen eines mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads 102 der ersten Planetengetriebestufe 100 und das andere mit einer Verzahnung des mindestens einen Planetenrads 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200 kämmt.

Die Verzahnungen der Planetenräder 102, 208 einer der beiden Planetengetriebestufen 100, 200, mit denen die Tertiärzahnräder 1 1 1 , 212 der dritten Getriebeverbindung 600 kämmen, unterscheiden sich dabei von denjenigen Verzahnungen, die mit zweiten Zentralräder 105, 206 kämmen. Hierdurch sind unterschiedliche Überset-Zungsverhältnisse der Getriebeverbindungen 400, 500, 600 sichergestellt.

Eine Einrichtung mit einem Getriebe 1000 zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand ist in Fig. 2 ganz oder in Teilen dargestellt.

Die Einrichtung ist in Form einer umlaufenden kinematischen Kette (kinematischen Umlaufkette) mit einer überlagerten Verbindung (Versteifung) ausgebildet. Die Einrichtung enthält einen Eingangs-Planetenradträger 1 , ein Eingangs-Umlaufrad 2 mit einem unverdrehbar mit diesem verbundenen Rad 3, einen Satz Sonnenräder 4, 9, einen Satz Zentralräder 5, 6, ein Ausgangs-Umlaufrad 7 mit einem unverdrehbar mit diesem verbundenen Rad 8, einen abtriebsseitigen Planetenradträger 10 und hat ein Übersetzungsverhältnis μ1 -7 vom Eingangs-Planetenradträger 1 bis zum Ausgangs-Umlaufrad 7. Die Versteifung ist in Form einer kinematischen Kette mit einem zusätzlichen Zahnradgetriebe ausgebildet.

Das zusätzliche Getriebe, das die Übersetzung der Zahnräder der durch den Eingangs-Planetenradträger 1 und die Räder 2, 3, 5, 6, 7, 8, 9, 4 gebildeten Umlaufkette 1 -2-3-5-6-7-8-9-4 kopiert, kann in Form eines Satzes Zentralräder ausgebildet sein. Der Satz Zentralräder enthält ein Zahnrad 1 1 , das mit dem Rad 2 des Eingangs-

Umlaufrads 2 gekoppelt ist, und ein Zahnrad 12, das mit dem Rad 8 des Ausgangs-Umlaufrads 7 gekoppelt ist. Dieses Getriebe, entsprechend Fig. 2, stellt ein ähnliches Übersetzungsverhältnis sicher.

Die Einrichtung ist in Form einer durch den Eingangs-Planetenradträger 1 und die Räder 2, 3, 5, 6, 7, 8, 9, 4 gebildeten umlaufenden kinematischen Kette 1 -2-3-5-6-7-

8-9-4 mit einer überlagerten Verbindung mit einem Übersetzungsverhältnis des Eingangs-Planetenradträgers 1 bis zu den beiden miteinander unverdrehbar verbundenen Rädern 7, 8 des Ausgangs-Umlaufrads 7 ausgebildet.

Die Versteifung ist in Form einer kinematischen Kette mit einem zusätzlichen Zahn¬

radgetriebe ausgebildet, wobei ein ähnliches Übersetzungsverhältnis w,~8ai/ sichergestellt ist.

Das Übersetzungsverhältnis der durch den Eingangs-Planetenradträger 1 und die Räder 2, 1 , 12, 8 gebildeten kinematischen Kette 1-2-1 1-12-8, die das zusätzli-

che Getriebe enthält, erhält man aus der Gleichung (5) mittels Substitution 45 durch


z9 und

Substitution

r(10)

U, 4-1 1 - U, 9-12

U\-Zad ~

W8_12 [l w4-n ]

(8)

Die kinematische Kette 1-2-11-12-8 mit dem zusätzlichen Zahnradgetriebe hat das gleiche Übersetzungsverhältnis (5) wie das der umlaufenden kinematischen Kette 1-2-3-5-6-7-8-9-4, entsprechend:

ul-8ad = ul-7 (g)

Die Bedingung über die Gleichheit der Übersetzungsverhältnisse (7) ermöglicht es, die Zahnzahlen bei Zahnrädern des zusätzlichen Getriebes anhand der vorgegebenen Zahnradzahlen der umlaufenden kinematischen Kette auszuwählen/anzupassen.

Alternativ kann die dritte Getriebeverbindung 600 eine Verbindung zwischen dem auch als Eingangs-Planetenradträger 1 bezeichneten Planetenradträger 101 der ersten Planetengetriebestufe 100 und dem mindestens einen, auch als Ausgangs-Umlaufrad 7 bezeichneten Planetenrad 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200, vorsehen. Dabei ist der Planetenradträger 101 der ersten Planetengetriebestufe 100 über eine Tertiärwelle 601 unverdrehbar mit einem als ein zusätzliches Sonnenrad beziehungsweise ein zusätzliches erstes Zentralrad ausgebildeten Tertiärzahnrad 111 verbunden. Dieses eine Tertiärzahnrad 111 kämmt mit einem mit dem mindestens einen auch als Ausgangs-Umlaufrad 7 bezeichneten Planetenrad 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200 unverdrehbar verbundenen anderen Tertiärzahnrad 212.

Eine Einrichtung mit einem Getriebe 1000 zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand ist in Fig. 3 ganz oder in Teilen dargestellt.

Die Einrichtung ist in Form einer umlaufenden kinematischen Kette (kinematischen Umlaufkette) mit einer überlagerten Verbindung (Versteifung) ausgebildet. Die Einrichtung enthält einen Eingangs-Planetenradträger 1 , ein Eingangs-Umlaufrad 2 mit einem unverdrehbar mit diesem verbundenen Rad 3, einen Satz Sonnenräder 4, 9, einen Satz Zentralräder 5, 6, ein Ausgangs-Umlaufrad 7 mit einem unverdrehbar mit diesem verbundenen Rad 8, einen abtriebsseitigen Planetenradträger 10 und hat ein Übersetzungsverhältnis μ1 -7 vom Eingangs-Planetenradträger 1 bis zum Ausgangs-Umlaufrad 7. Die Versteifung ist in Form einer kinematischen Kette mit einem zusätz-liehen Getriebe ausgebildet.

Das zusätzliche Getriebe kann, wie in Fig. 3 dargestellt, in Form eines Getriebes vom Eingangs-Planetenradträger 1 zum Ausgangs-Umlaufrad 7 ausgebildet sein. Das

Getriebe enthält ein Rad 1 1 , das unverdrehbar mit dem Eingangs-Planetenradträger 1 verbunden ist, und ein Rad 12, das unverdrehbar mit dem Ausgangs-Umlaufrad 7 und mit dem unverdrehbar mit diesem verbundenen Rad 8 verbunden ist. Dieses den Eingangs-Planetenradträger 1 und die Räder 1 1 , 12, 7 umfassende Getriebe kopiert die umlaufende kinematische Kette 1 -2-3-5-6-7-8-9-4 vom Eingangs-Planetenradträger 1 bis zum Ausgangs-Umlaufrad 7 und hat ein ähnliches Überset-

zungsverhältnis

Das Übersetzungsverhältnis "i-?** der durch das den Eingangs-Planetenradträger 1 und die Räder 1 1 , 12, 7 umfassende Getriebe gebildeten kinematischen Kette 1-1 1-12-7 sieht wie fol t aus:


Die kinematische Kette 1 -1 1 -12-7 mit dem zusätzlichen Zahnradgetriebe hat das gleiche Übersetzungsverhältnis (5) wie das der umlaufenden kinematischen Kette 1 -2-3-5-6-7-8-9-4, entsprechend:

U\-lad ~ Ul-7 (1 1 )

Die Bedingung über die Gleichheit der Übersetzungsverhältnisse (1 1 ) ermöglicht es, die Zahnzahlen bei Zahnrädern des zusätzlichen Getriebes anhand der vorgegebenen Zahnzahlen der umlaufenden kinematischen Kette auszuwählen/anzupassen.

Eine vereinfachte Ausgestaltung eines in seiner Funktion der zuvor in Verbindung mit Fig. 3 beschriebenen Einrichtung entsprechenden Getriebes 1000 ist in Fig. 4, Fig. 5 und Fig. 6 dargestellt.

Die Ausgestaltung ist gegenüber Fig. 3 dahingehend vereinfacht, dass weder das Eingangs-Umlaufrad 2 als das Planetenrad 102 der ersten Planetengetriebestufe 100 zwei unverdrehbar miteinander verbundene Räder 2, 3 unterschiedlichen Außendurchmessers zum Zusammenwirken mit der ersten Getriebeverbindung 400 und mit der zweiten Getriebeverbindung 500 umfasst, noch das Ausgangs-Umlaufrad 7 als das Planetenrad 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200 zwei unverdrehbar mit-einander verbundene Räder 7, 8 unterschiedlichen Außendurchmessers zum Zusammenwirken mit der ersten Getriebeverbindung 400 und mit der zweiten Getriebeverbindung 500 umfasst.

Stattdessen sind in der vereinfachten Ausgestaltung gemäß Fig. 4, Fig. 5 und Fig. 6 ein durch ein einziges Rad 2-3 gebildetes gemeinsames Eingangs-Umlaufrad 2 und ein durch ein Rad 7-8 und ein unverdrehbar mit diesem verbundenes Rad 12 gebildetes gemeinsames Ausgangs-Umlaufrad 7 vorgesehen. Unterschiedliche Übersetzungsverhältnisse sind hierbei durch unterschiedliche Radien und damit Zahnzahlen des Eingangs-Umlaufrads 2 beziehungsweise des Planetenrads 102 der ersten Pla-netengetriebestufe 100 und des Ausgangs-Umlaufrads 7 beziehungsweise des Planetenrads 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200 sowie durch unterschiedliche Radien beziehungsweise Zahnzahlen der als Hohlräder mit Innenverzahnungen ausgebildeten Zentralräder 5, 6 beziehungsweise zweiten Zentralräder 105, 206 der bei- den Planetengetriebestufen 100, 200 und durch unterschiedliche Radien beziehungsweise Zahnzahlen der als Stirnräder mit Außenverzahnungen ausgebildeten Sonnenräder 2, 9 beziehungsweise erste Zentralräder 102, 209 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 sichergestellt.

Gegenüber der in Fig. 3 dargestellten Einrichtung ist die in Fig. 6 dargestellte, ein in Fig. 4 , Fig. 5 und Fig. 6 dargestelltes Getriebe 1000, verwirklichende Einrichtung ebenfalls etwas vereinfacht dargestellt. Dabei liegen folgende Vereinfachungen vor:

Die Räder 2 und 3 sind als ein Rad 2-3 mit Zl = Zs ausgebildet.

Die Räder 7 und 8 sind als ein Rad 7-8 mit z& = Zj ausgebildet.

Das in Fig. 4, Fig. 5 und Fig. 6 dargestellte Getriebe beziehungsweise die in Fig. 6 gezeigte Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung enthält folgende Bauteile:

einen mit einem Eingangsorgan zusammenwirkenden Planetenradträger 101 der ersten Planetengetriebestufe 100 (Getriebe 1000) beziehungsweise einen mit einer Eingangswelle 0 verbundenen Eingangs-Planetenradträger 1 (Einrichtung),

als Teil der dritten Getriebeverbindung 600 eine unverdrehbar mit dem Plane- tenradträger 101 der ersten Planetengetriebestufe 100 verbundene Tertiärwelle 601 und ein unverdrehbar mit dieser verbundenes Tertiärzahnrad 1 1 1 (Getriebe 1000) beziehungsweise ein unverdrehbar mit dem Eingangs- Planetenradträger 1 verbundenes Rad 1 1 (Einrichtung),

ein Planetenrad 102 der ersten Planetengetriebestufe 100 (Getriebe 1000) beziehungsweise ein durch ein Rad 2-3 gebildetes Eingangs-Umlaufrad 2

(Einrichtung),

als erste Getriebeverbindung 400 zwei über eine Primärwelle 401 unverdreh- bar miteinander verbundene erste Zentralräder 104, 109 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 (Getriebe 1000) beziehungsweise einen Satz unver- drehbar miteinander verbundener Sonnenräder 4, 9 (Einrichtung),

als zweite Getriebeverbindung 500 zwei über eine Sekundärwelle 501 unver- drehbar miteinander verbundene zweite Zentralräder 105, 206 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 (Getriebe 1000) beziehungsweise einen Satz unverdrehbar miteinander verbundener Zentralräder 5, 6 (Einrichtung), ein Planetenrad 208 der zweiten Planetengetriebestufe 100 sowie ein unverdrehbar mit diesem verbundenes Tertiärzahnrad 212 als verbleibender Teil der dritten Getriebeverbindung 600 (Getriebe 1000) beziehungsweise ein durch ein Rad 7-8 und ein unverdrehbar mit diesem verbundenes Rad 12 gebildetes Ausgangs-Umlaufrad 7 (Einrichtung) und

einen mit einem Ausgangsorgan zusammenwirkenden Planetenradträger 210 der zweiten Planetengetriebestufe 200 (Getriebe 1000) beziehungsweise einen mit einer Ausgangswelle verbundenen Ausgangs-Planetenradträger 10 (Einrichtung).

Die dritte Getriebeverbindung 600 ist in Form eines zusätzlichen Zahnradgetriebes beziehungsweise Getriebestrangs vom Eingangs-Planetenradträger 1 zum Ausgangs-Umlaufrad 7 ausgebildet. Der Getriebestrang enthält ein Zahnrad 11 und ein Rad 12. Das Zahnrad 11 ist unverdrehbar mit dem Eingangs-Planetenradträger 1 über eine Welle verbunden. Das Rad 12 ist mit dem durch das Rad 7-8 gebildeten Ausgangs-Umlaufrad 7 unverdrehbar verbunden. Der zusätzliche Getriebestrang kopiert die umlaufende kinematische Kette 1-2-3-5-6-7-8-9-4 vom Eingangs-Planetenradträger 1 bis zum Ausgangs-Umlaufrad 7 und hat ein ähnliches Übersetzungsverhältnis U\-1ad .

Fig. 5 zeigt eine Explosionszeichnung mit den Getriebestufenorganen der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 des erfindungsgemäßen Getriebes 1000 und den Bauteilen der ein solches Getriebe 1000 verwirklichenden erfindungsgemäßen Einrichtung.

Das in Fig. 4 und Fig. 5 dargestellte Getriebe 1000 weist eine erste Planetengetriebestufe 100 und eine zweite Planetengetriebestufe 200 auf.

Die Getriebestufenorgane der ersten Planetengetriebestufe 100 sind:

- der dem Eingangs-Planetenradträger 1 der Einrichtung entsprechende Planeten radträger 101 der ersten Planetengetriebestufe 100,

- das auf der parallel zur Zentralachse 300 mit dem Planetenradträger 101 um diese umlaufenden Planetenachse 301 drehbar angeordnete, dem durch das Rad 2-3 gebildeten Eingangs-Umlaufrad 2 der Einrichtung entsprechende Planetenrad 102 der ersten Planetengetriebestufe 100,

- das dem Sonnenrad 4 der Einrichtung entsprechende erste Zentralrad 104 der ersten Planetengetriebestufe 100 und

- das dem Zentralrad 5 der Einrichtung entsprechende zweite Zentralrad 105 der ersten Planetengetriebestufe 100.

Die Getriebestufenorgane der zweiten Planetengetriebestufe 200 sind:

- der dem Ausgangs-Planetenradträger 10 der Einrichtung entsprechende Planetenradträger 210 der zweiten Planetengetriebestufe 200,

- das auf der parallel zur Zentralachse 300 mit dem Planetenradträger 210 um diese umlaufenden Planetenachse 302 drehbar angeordnete, dem durch das Rad 7-8 gebildeten Ausgangs-Umlaufrad 7 der Einrichtung entsprechende Planetenrad 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200,

- das dem Sonnenrad 9 der Einrichtung entsprechende erste Zentralrad 209 der zweiten Planetengetriebestufe 200 und

- das dem Zentralrad 6 der Einrichtung entsprechende zweite Zentralrad 206 der zweiten Planetengetriebestufe 200.

Die erste Getriebeverbindung 400 sieht eine unverdrehbare Verbindung zwischen den den Sonnenrädern 4, 9 der Einrichtung entsprechenden ersten Zentralrädern

104, 209 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 vor. Die erste Getriebeverbindung 400 umfasst hierzu eine die ersten Zentralräder 104, 209 der beiden Planeten-getriebestufen 100, 200 unverdrehbar miteinander verbindende Primärwelle 401 .

Die zweite Getriebeverbindung 500 sieht eine unverdrehbare Verbindung zwischen den den Zentralrädern 5, 6 der Einrichtung entsprechenden zweiten Zentralrädern

105, 206 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 vor. Die zweite Getriebever-bindung 500 umfasst hierzu eine die zweiten Zentralräder 105, 206 der beiden Planetengetriebestufen 100, 200 unverdrehbar miteinander verbindende Sekundärwelle 501 .

Die dritte Getriebeverbindung 600 ist zwischen dem dem Eingangs-Planetenradträger 1 der Einrichtung entsprechenden Planetenradträger 101 der ersten Planetengetriebestufe 100 und dem dem Ausgangs-Umlaufrad 7 entsprechenden Planetenrad 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200 ausgebildet. Die dritte Getriebeverbindung umfasst hierzu ein über eine Tertiärwelle 601 unverdrehbar mit dem Planetenradträger 101 der ersten Planetengetriebestufe 100 verbundenes erstes Tertiärzahnrad 1 1 1 , welches mit einem unverdrehbar mit dem Planetenrad 208 der zweiten Planetengetriebestufe 200 verbundenen zweiten Tertiärzahnrad 212 kämmt.

Dementsprechend ist bei der Einrichtung ein Rad 1 1 unverdrehbar mit dem Eingangs-Planetenradträger 1 und ein mit diesem Rad 1 kämmendes Rad 12 unverdrehbar mit dem durch das Rad 7-8 gebildeten Ausgangs-Umlaufrad 7 verbunden.

Die Arbeitsweise des Getriebes 1000 ist analog der nachfolgend beschriebenen Arbeitsweise der Einrichtung.

Die Eingangswelle 0 überträgt die Bewegung vom Eingangs-Planetenradträger 1 auf das das Eingangs-Umlaufrad 2 bildende Rad 2-3. Das das Eingangs-Umlaufrad 2 bildende Rad 2-3 überträgt die Bewegung auf das Sonnenrad 4 und das Zentralrad 5. Der durch das erste Zentralrad 104 gebildete Radsatz und der Radsatz 5-6 übertragen die Bewegung auf das Ausgangs-Umlaufrad 7 und den Ausgangs-Planetenradträger 10. Gleichzeitig überträgt die kinematische Kette 1-1 1 -12-7 mit dem der dritten Getriebeverbindung 600 entsprechenden, das Zahnrad 1 1 und das Rad 12 umfassenden zusätzlichen Zahnradgetriebe die Bewegung vom Eingangs-Planetenradträger 1 und dem durch das Rad 2-3 gebildeten Eingangs-Umlaufrad 2 an das durch das Rad 2-3 gebildete Ausgangs-Umlaufrad 7.

Das Übersetzungsverhältnis Ul-7arf der kinematischen Kette 1 -1 1 -12-7 sieht wie folgt aus:

_ Z\2

u\-lad - Zl 1 . (10)

Die kinematische Kette mit einem zusätzlichen Getriebe hat ein Übersetzungsverhältnis, das mit dem Übersetzungsverhältnis (5) der umlaufenden kinematischen Kette 1-2-3-5-6-7-8-9-4 identisch ist.

"i-7erf = "i-7 . (1 1 )

Das Übersetzungsverhältnis der kinematischen Kette 1 -1 1 -12-7 mit dem die Räder 1 1 , 12 umfassenden zusätzlichen Getriebe vom Eingangs-Planetenradträger 1 zum das Rad 7-8 umfassenden Ausgangs-Umlaufrad 7 fällt mit dem Übersetzungsverhältnis (5) der umlaufenden kinematischen Kette 1 -2-3-5-6-7-8-9-4 vom Eingangs-Planetenradträger 1 zum Ausgangs-Umlaufrad 7 zusammen.

Die Gleichheit der Übersetzungsverhältnisse Wl-7 und muss absolut genau eingehalten werden, sonst wird die Fehlanpassung (Abweichung) der Bewegungen der umlaufenden kinematischen Kette und der alternativen (kopierenden) Kette zu-nehmen. Im Endeffekt führt das dazu, dass ein Freiheitsgrad tatsächlich verloren geht und dass die gesamte kinematische Kette festklemmt. Daher müssen die Zahn¬

zahlen der Zähne, die das Übersetzungsverhältnis Ml"7 der umlaufenden kinematischen Kette vom Eingangs-Planetenradträger 1 bis zum Ausgangs-Umlaufrad 7 und

das Übersetzungsverhältnis Wl~7arf des alternativen (kopierenden) Getriebes definie-

ren, durch die Gleichung u^-i l u -iad = 1 0der "i ^i- = 1 miteinander verbunden sein.

In vielen Fällen (z. B. im Getriebe eines LKWs) ist es nötig, dass die Überwind barkeit der erhöhten Widerstandskraft beim Anlauf erhöht werden muss. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen der Eingangs-Planetenradträger 1 und der Ausgangs-

Planetenradträger 10 mit gleichen Radien Γ = r'° ausgebildet werden.

Hierbei bezeichnet der Ausdruck gleiche Radien des Eingangs-Planetenradträgers 1 und des Ausgangs-Planetenradträgers 10 denselben Versatz beziehungsweise die-selben Abstände jeder der Planetenachsen 301 am Eingangs-Planetenradträger 1 von einer mit der Zentralachse 300 fluchtenden Eingangswelle 0 wie jeder der Plane- tenachsen 302 der Planetenräder am Ausgangs-Planetenradträger 10 von einer ebenfalls mit der Zentralachse 300 fluchtenden, den Abtrieb der Einrichtung und eines eine entsprechende Einrichtung verwirklichenden Getriebes 1000 bildenden Ausgangswelle.

Die Ausbildung der Planetenradträger mit gleichen Radien führt dazu, dass die Anlauf-Widerstandskraft wesentlich zunimmt. Fehlt die zusätzliche Verbindung 1 1 -12, so ist die Start-Widerstandskraft endlos, denn die Vorrichtung wird in einem Totpunkt festklemmen (die Wirkungslinien der Eingangskraft und der Ausgangskraft fallen zu-sammen). Im Totpunkt fehlt der Zeitpunkt, der den geschlossenen Kreis aus dem Totzustand hinausbringt und die Entstehung des zweiten Freiheitsgrades hervorruft, denn der Kraftarm (Abstand zwischen den Wirkungslinien der Eingangs- und der Ausgangskraft) ist gleich Null. Im Totpunkt sind die Ausgangs-Widerstandskraft und die Eingangs-Triebkraft gleich. Die Größe der Ausgangs-Widerstandskraft hängt nur von der Motorleistung beim Anlauf ab. Nur die zusätzliche Verbindung kann den geschlossenen Kreis aus dem Totzustand, bei dem die Widerstandskraft ihren Maximalwert erreicht, hinausbringen und den Wechsel in den Bewegungsbetriebszustand durchführen.

In vielen Fällen (zum Beispiel in Notsituationen, die das Festfahren des Antriebs verursachen) ist es nötig, die erhöhte Widerstandskraft zu überwinden, ohne die Eingangsleistung zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, muss das Ausgangs-Umlaufrad mit einer Unwuchtmasse ausgebildet werden.

Die Massenungleichheit des Ausgangs-Umlaufrads führt dazu, dass eine unausgeglichene Massekraft entsteht, die als eine Schwingungseinwirkung auf einen unbeweglichen (festgeklemmten) Ausgangs-Planetenradträger übertragen wird. Diese Schwingungseinwirkung erhöht wesentlich die Fähigkeit der Überwindung der Aus-

gangsbelastung beim Anlauf und bei eventuellen Notsituationen während des Betriebs, die den Betriebswechsel mit einem Stopp des Ausgangs-Planetenradträgers verursachen.

Während des Betriebs der Einrichtung kann eine gewisse Fehlanpassung (Abweichung) der Bewegung der Räder 7 und 8 entstehen, die zu einer Luft in der Verzahnung führen. Das Lüften kann dazu führen, dass die Kraftübertragung mittels der Räder 1 1 -12 des zusätzlichen Getriebes gestört wird und dass die gesamte Vorrichtung instabil funktioniert. Um die Betriebssicherheit der Einrichtung zu steigern, muss die Verbindung zwischen dem Zahnrad des zusätzlichen Getriebes und der umlaufenden kinematischen Kette elastisch (beispielsweise in Form einer Feder, die die Luft in der Verzahnung beseitigt) ausgebildet werden, wobei die relative Versetzung des Rads zur Kette ermöglicht sein muss. Das stellt einen zuverlässigen Leistungskontakt der Zahnräder des zusätzlichen Getriebes sicher. Dies erhöht die Funktions-fähigkeit der Einrichtung im Bewegungsbetriebszustand und beim Wechsel der Be-wegungszustände.

In manchen Fällen, zum Beispiel wenn es nicht möglich ist, das Übersetzungsverhältnis des zusätzlichen Getriebes als Zahnzahlverhältnis zu beschreiben, das mit dem Übersetzungsverhältnis des Planetengetriebes identisch ist, muss die Fehlanpassung (Abweichung) der Bewegung der Räder des zusätzlichen Getriebes ausgeglichen werden. Um dies zu erreichen, muss die Verbindung zwischen dem Zahnrad des zusätzlichen Getriebes und dem Eingangs-Planetenradträger als eine Reibschlussverbindung mit relativer Schlupfmöglichkeit ausgebildet werden. Diese Lö-sung sorgt dafür, dass der Fehler in der Relativstellung zwischen dem Rad und dem Planetenradträger (Fehlanpassung ihrer Bewegung) infolge des unpräzisen Übersetzungsverhältnisses der Räder des zusätzlichen Getriebes beseitigt wird.

Die Einrichtung und/oder das Getriebe 1000 können alternativ oder zusätzlich einzelne oder eine Kombination mehrerer einleitend in Verbindung mit dem Stand der Technik und/oder in einem oder mehreren der zum Stand der Technik erwähnten Dokumente und/oder in der voranstehenden Beschreibung erwähnte Merkmale auf-weisen. Ebenso kann das Getriebe 1000 einzelne oder eine Kombination mehrerer zur Einrichtung erwähnte Merkmale aufweisen und umgekehrt.

Die Erfindung ist nicht durch die Beschreibung anhand der Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr umfasst die Erfindung jedes neue Merkmal sowie jede Kombina-tion von Merkmalen. Das beinhaltet insbesondere jede Kombination von Merkmalen in den Ansprüchen, auch wenn dieses Merkmal oder diese Kombination selbst nicht explizit in den Ansprüchen oder Ausführungsbeispielen angegeben ist.

Die Erfindung ist insbesondere im Bereich der Herstellung von Getrieben, wie etwa von Fahrgetrieben für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, gewerblich anwendbar.

Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben. Es ist jedoch für einen Fachmann vorstellbar, dass Abwandlungen oder Änderungen der Erfindung gemacht werden können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche zu verlassen.

Man erkennt, dass die Erfindung jedenfalls dann verwirklicht ist, wenn es sich um ein Getriebe (1000) mit einem Eingangsorgan (z. B. Eingangswelle 0), einem Ausgangs-organ (z. B. Abtriebswelle) und zwei zwischen Eingangsorgan und Ausgangsorgan angeordneten Planetengetriebestufen (100, 200) handelt.

Jede Planetengetriebestufe (100, 200) weist vier Getriebestufenorgane auf. Bei den Getriebestufenorganen je Planetengetriebestufe (100, 200) handelt es sich um ein erstes Zentralrad (104, 209; Sonnenrad 4, 9), einen Planetenradträger (101 , 210; Eingangs-Planetenradträger 1 , Ausgangs-Planetenradträger 10), mindestens ein Planetenrad (102, 208; Eingangs-Umlaufrad 2, Ausgangs-Umlaufrad 7) und ein zweites Zentralrad (105, 206; Zentralrad 5, 6).

Ein Getriebestufenorgan der ersten Planetengetriebestufe (100) wirkt mit dem Eingangsorgan zusammen. Ein Getriebestufenorgan der zweiten Planetengetriebestufe (200) wirkt mit dem Ausgangsorgan zusammen. Das Getriebe weist drei Getriebeverbindungen (400, 500, 600) auf. Die Getriebeverbindungen können alle oder teilweise leistungsübertragend sein (Drehmoment und Drehzahl). Jede Getriebeverbindung (400, 500, 600) verbindet ein Getriebestufenorgan der einen Planetengetriebestufe (100) mit einem Getriebestufenorgan der anderen Planetengetriebestufe (200). Keine der Getriebeverbindungen (400, 500, 600) verbindet das mit dem Eingangsorgan zusammenwirkende Getriebestufenorgan unmittelbar (direkt) mit dem mit dem Ausgangsorgan zusammenwirkenden Getriebestufenorgan.

Die Erfindung umfasst auch ein Getriebe, das, wenn das Ausgangsorgan stillsteht (unbewegt ist, festgehalten wird, sich nicht dreht), zwei der Getriebeverbindungen (400, 500), nämlich eine erste Getriebeverbindung (400) und eine zweite Getriebeverbindung (500), mit den Getriebestufenorganen der Planetengetriebestufen (100, 200) eine geschlossene umlaufende kinematische Kette (1 -2-5-6-7-9-4) bildet. Die dritte Getriebeverbindung (600) weist zwischen den beiden durch sie verbundenen Getriebestufenorganen ein Übersetzungsverhältnis (ui-7ad) auf (schafft, herstellt, sicherstellt), welches ähnlich oder gleich ist, wie das innerhalb der geschlossenen umlaufenden kinematischen Kette (1 -2-5-6-7-9-4) herrschende Übersetzungsverhältnis (ui-7) zwischen dem mit dem Eingangsorgan zusammenwirkenden Getriebestufenor-

gan der ersten Planetengetriebestufe (100) und demjenigen Getriebestufenorgan der zweiten Planetengetriebestufe (200), welches via der dritten Getriebeverbindung (600) mit einem Getriebestufenorgan der ersten Planetengetriebestufe (100) verbunden ist.

5

Die Erfindung umfasst auch ein Getriebe, bei dem eine erste Getriebeverbindung (400) eine Primärwelle (401 ) aufweist, die Primärwelle (401 ) die beiden ersten Zent- ^ ralräder (104, 209; Sonnenräder 4, 9) der beiden Planetengetriebestufen (100, 200) unverdrehbar miteinander verbindet, die beiden ersten Zentralräder (104, 209; Son-0 nenräder 4, 9) mit den Planetenrädern (102, 208) der beiden Planetengetriebestufen (100, 200) kämmen, eine zweite Getriebeverbindung (500) eine Sekundärwelle (501 ) aufweist, die Sekundärwelle (501 ) die beiden zweiten Zentralräder (105, 206; Zentralräder 5, 6) der beiden Planetengetriebestufen (100, 200) unverdrehbar miteinander verbindet und die beiden zweiten Zentralräder (105, 206; Zentralräder 5, 6) mit 5 den Planetenrädern (102, 208; Eingangs-Umlaufrad 2, Ausgangs-Umlaufrad 7) der beiden Planetengetriebestufen (100, 200) kämmen.

Die Erfindung umfasst auch ein Getriebe, wobei die dritte Getriebeverbindung (600) eine Tertiärwelle (601 ) aufweist, die Tertiärwelle (601 ) zwei Tertiärzahnräder (1 1 1 , ι

212) unverdrehbar miteinander verbindet, das eine Tertiärzahnrad (1 1 1 ; Rad 1 1 ) mit dem Planetenrad (102; Eingangs-Umlaufrad 2) der ersten Planetengetriebestufe (100) kämmt und das andere Tertiärzahnrad (212; Rad 12) mit dem Planetenrad (208; Ausgangs-Umlaufrad 7) der zweiten Planetengetriebestufe (200) kämmt.

5 Die Erfindung umfasst auch ein Getriebe, wobei die dritte Getriebeverbindung (600) eine Tertiärwelle (601 ) aufweist, die Tertiärwelle (601 ) ein erstes Tertiärzahnrad (1 1 1 ) unverdrehbar mit dem Planetenradträger (101 ) der ersten Planetengetriebestufe (100) verbindet, die dritte Getriebeverbindung (600) außerdem ein unverdrehbar

mit dem Planetenrad (208; Ausgangs-Umlaufrad 7) der zweiten Planetengetriebestufe (200) verbundenes zweites Tertiärzahnrad (212) aufweist und das erste Tertiärzahnrad (1 1 1 ) mit dem zweiten Tertiärzahnrad (212) kämmt (in Eingriff steht).

5 Die Einrichtung zur Drehmoment- und Abtriebsdrehzahländerung je nach Fahrwiderstand in Form einer umlaufenden kinematischen Kette mit einer überlagerten Verbindung enthält einen Eingangs-Planetenradträger, ein Eingangs-Umlaufrad, einen Satz Sonnenräder, einen Satz Zentralräder, ein Ausgangs-Umlaufrad und einen Aus- i

gangs-Planetenradträger und weist ein Übersetzungsverhältnis

10 Wl~7

vom Eingangs-Planetenradträger bis zum Ausgangs-Umlaufrad auf, wobei die Versteifung ein ähnliches Übersetzungsverhältnis sicherstellt.

Wichtig ist hervorzuheben, dass das zusätzliche Zahnradgetriebe und/oder die bei-15 spielsweise durch eine kinematische Kette mit einem zusätzlichen Zahnradgetriebe ausgebildete überlagerte Verbindung die Funktion einer so genannten Drehmomentstütze beziehungsweise Drehmomentabstützung erfüllt und/oder erzeugt, an der äußere Kräfte ausgeglichen werden.

~0 Beispielsweise können zwei der Getriebeverbindungen über die mit ihnen verbundenen und miteinander zusammenwirkenden Getriebeorgane eine umlaufende kinematische Kette und die verbleibende Getriebeverbindung und die mit ihr verbundenen Getriebeorgane eine überlagerte Verbindung bilden, welche umlaufende kinematische Kette zusammen mit der überlagerten Verbindung eine bewegliche Abstützung

25 erzeugen können, welche eine Drehmomentabstützung bildet.

Die Funktion der Drehmomentstütze beziehungsweise Drehmomentabstützung kann durch das beispielsweise als ein Ausgangs-Umlaufrad ausgeführte Rad 7-8 erfüllt werden. Das zusätzliche Zahnradgetriebe überträgt die treibende Eingangskraft an das Umlaufrad in einem Kontaktpunkt des einen Teils der kinematischen Kette 1-11-12-7 bildenden Getriebes 12-7. Die Ausgangswiderstandskraft wird an das als Umlaufrad ausgebildete Rad 7-8 in einem Kontaktpunkt übertragen, der das beispiels-weise durch ein Umlaufrad gebildete Zentralrad 5 mit dem Ausgangs-Planetenradträger verbindet. Der unbewegliche Punkt des als Umlaufrad ausgebildeten Rads 7-8 ist sein Momentangeschwindigkeitspol P7 der durch die umlaufende kinematische Kette erzeugt wird. Die dem Energieerhaltungssatz entsprechende Gleichung der zusätzlichen Verbindung von äußeren Kräften ist der Angriffsmoment-gleichung in Bezug auf den Momentangeschwindigkeitspol P7 ähnlich.

Bezugszeichenliste

0 Eingangswelle

1 Eingangs-Planetenradträger

2 Eingangs-Umlaufrad

3 Rad

Sonnenrad

5 Zentralrad

6 Zentralrad

7 Ausgangs-Umlaufrad

8 Rad

9 Sonnenrad

10 Ausgangs-Planetenradträger

11 Rad

12 Rad

-3 Rad

-6 Radsatz

-8 Rad

100 erste Planetengetriebestufe

101 Planetenradträger der ersten Planetengetriebestufe 100

102 Planetenrad der ersten Planetengetriebestufe 100

104 erstes Zentralrad der ersten Planetengetriebestufe 100 05 zweites Zentralrad der ersten Planetengetriebestufe 100 11 Tertiärzahnrad der dritten Getriebeverbindung

00 zweite Planetengetriebestufe

06 zweites Zentralrad der zweiten Planetengetriebestufe 200 Planetenrad der zweiten Planetengetriebestufe 200 erstes Zentralrad der zweiten Planetengetriebestufe 200 Planetenradträger der zweiten Planetengetriebestufe 200 Tertiärzahnrad der dritten Getriebeverbindung

Zentralachse

Planetenachse der ersten Planetengetriebestufe 100 Planetenachse der zweiten Planetengetriebestufe 200

erste Getriebeverbindung

Primärwelle

zweite Getriebeverbindung

Sekundärwelle

dritte Getriebeverbindung

Tertiärwelle

Getriebe