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1. (WO2018130435) DIAGNOSEVERFAHREN UND DIAGNOSESYSTEM FÜR EIN FAHRZEUG
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Diagnoseverfahren für ein Fahrzeug, insbesondere ein

Schienenfahrzeug (1), umfassend:

Erzeugen (E) einer Diagnosemeldung (40) mittels einer dezentralen Subsystemsteuereinheit (10, 12, 14, 16),

Bereitstellen (C, D) einer Zeitinformation (z) mittels eines Zeitgebers (11, 13, 15, 17) der Subsystemsteuereinheit (10, 12, 14, 16),

Bereitstellen (GG) einer Referenzzeitinformation (tE) , welche eine Echtzeit repräsentiert,

Synchronisieren (G) des Zeitgebers (11, 13, 15, 17) der Subsystemsteuereinheit (10, 12, 14, 16) anhand der Referenzzeitinformation (tE) und

Bereitstellen (H) einer Relativzeitinformation (d) anhand der Zeitinformation (z), welche eine zwischen dem Erzeugen der Diagnosemeldung (40) und dem Synchronisieren (G) des Zeitgebers (11, 13, 15, 17) bestehende Zeitdauer repräsentiert.

2. Diagnoseverfahren nach Anspruch 1, umfassend:

Ermitteln ( J) einer DiagnoseechtZeitinformation ( tDE ) , welche einen DiagnoseechtZeitpunkt des Erzeugens (E) der Diagnosemeldung (40) repräsentiert, anhand der Relativzeitinformation (d) und der Referenzzeitinformation (tE) .

3. Diagnoseverfahren nach Anspruch 2,

wobei die Diagnoseechtzeitinformation (tDE; tz synch )

vor dem Synchronisieren (G) anhand der Relativzeitinformation (d) und der Referenzzeitinformation (tE) und

- nach dem Synchronisieren (G) anhand einer mittels des synchronisierten Zeitgebers (11, 13, 15, 17) bereitgestellten Zeitinformation

ermittelt wird.

4. Diagnoseverfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend:

Einschalten (AA) der dezentralen Subsystemsteuereinheit (10, 12, 14, 16),

Starten (C) des Zeitgebers (11, 13, 15, 17) auf das Einschalten hin,

Inkrementieren (D) eines Zählerwertes (z) nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer (dtD) nach dem Starten oder nach einem letzten Inkrementieren mittels des Zeitgebers (11, 13, 15, 17),

Speichern (F) eines Diagnosezählerwertes (zD), welcher den Zählerwert (z) beim Erzeugen (E) der Diagnosemeldung (40) repräsentiert, und

Speichern (GGGG) eines Synchronisationszählerwertes (zs), welcher den aktuellen Zählerwert (z) beim Synchronisieren des Zeitgebers (11, 13, 15, 17) repräsentiert,

wobei die Relativzeitinformation (d) als Differenz zwischen dem Diagnosezählerwert (zD) und dem Synchronisationszählerwert (zs) erzeugt wird (H) .

5. Diagnoseverfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend:

Speichern (EE) der Diagnosemeldung (40) mittels einer Speichereinheit (29, 37, 38, 39) der Subsystemsteuereinheit (10, 12, 14, 16) zumindest bis zum Synchronisieren (G) .

6. Diagnoseverfahren nach Anspruch 4 und 5,

wobei das Speichern (F) des Diagnosezählerwertes (zD) erfolgt durch Eintragen des Diagnosezählerwertes (zD) in die Diagno-semeldung (40) .

7. Diagnoseverfahren nach Anspruch 2 und 5-6, umfassend:

Zuordnen (K) der DiagnoseechtZeitinformation ( tDE ) zu der Diagnosemeldung (40) und

Senden (L) der Diagnosemeldung (40) zu einer Auswerteeinheit.

8. Diagnoseverfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,

wobei die Referenzzeitinformation (tE) mittels einer zentralen Steuereinheit (20), insbesondere eines zentralen NTP-Servers, des Fahrzeugs bereitgestellt wird.

9. Diagnoseverfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,

wobei der Zeitgeber (11, 13, 15, 17) der dezentralen Subsys-temsteuereinheit (10, 12, 14, 16) eine logische Uhr umfasst.

10. Diagnoseverfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche 3-9,

wobei die Diagnoseechtzeitinformation ( tDE ) nach einem Ver-lust

einer datentechnischen Verbindung zwischen der Subsystemsteuereinheit (10, 12, 14, 16) und der zentraler Steuereinheit (20) nach Anspruch 8 und/oder

der Synchronisation des Zeitgebers (11, 13, 15, 17) anhand der Relativzeitinformation (d) und der Referenzzeitinformation (tE) ermittelt wird.

11. Diagnosesystem für ein Fahrzeug, insbesondere ein Schienenfahrzeug (1), umfassend:

eine dezentrale Subsystemsteuereinheit (10, 12, 14, 16), welche ausgebildet ist,

eine Diagnosemeldung (40) zu erzeugen und

eine Zeitinformation (z) mittels eines Zeitgebers (11, 13, 15, 17) bereitzustellen, und

einen zentralen Zeitgeber (23) , welcher ausgebildet ist, eine Referenzzeitinformation (tE) zu erzeugen, welche eine Echtzeit repräsentiert,

wobei der Zeitgeber (11, 13, 15, 17) der Subsystemsteuereinheit (10, 12, 14, 16) anhand der Referenzzeitinformation (tE) synchronisierbar ist und

wobei eine anhand der Zeitinformation (z) ermittelbare Relativzeitinformation (d) eine zwischen einem Erzeugen (E) der Diagnosemeldung (40) und einem Synchronisieren (G) des Zeitgebers (11, 13, 15, 17) bestehende Zeitdauer repräsentiert.

12. Diagnosesystems nach Anspruch 11,

wobei eine zentrale Steuereinheit (20), insbesondere ein zentraler NTP-Server, des Fahrzeugs den zentralen Zeitgeber umfasst .