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1. (WO2018104223) VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES GEGENSTANDES AUS EINEM VORLÄUFER UND VERWENDUNG EINES RADIKALISCH VERNETZBAREN HARZES IN EINEM ADDITIVEN FERTIGUNGSVERFAHREN

Pub. No.:    WO/2018/104223    International Application No.:    PCT/EP2017/081365
Publication Date: Fri Jun 15 01:59:59 CEST 2018 International Filing Date: Tue Dec 05 00:59:59 CET 2017
IPC: C08F 2/48
C08F 220/34
B33Y 70/00
B33Y 10/00
B33Y 30/00
Applicants: COVESTRO DEUTSCHLAND AG
Inventors: ACHTEN, Dirk
BÜSGEN, Thomas
GOLLING, Florian
WAGNER, Roland
TOMCZYK, Christoph
TILLACK, Jörg
EGGERT, Christoph
LAAS, Hans-Josef
STEMPFLE, Florian, Johannes
Title: VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES GEGENSTANDES AUS EINEM VORLÄUFER UND VERWENDUNG EINES RADIKALISCH VERNETZBAREN HARZES IN EINEM ADDITIVEN FERTIGUNGSVERFAHREN
Abstract:
Ein Verfahren zur Herstellung eines Gegenstandes aus einem Vorläufer umfasst die Schritte: I) Abscheiden eines radikalisch vernetzten Harzes auf einem Träger, so dass eine Lage eines mit dem Träger verbundenen Aufbaumaterials erhalten wird, welche einem ersten ausgewählten Querschnitt des Vorläufers entspricht; II) Abscheiden eines radikalisch vernetzten Harzes auf eine zuvor aufgetragene Lage des Aufbaumaterials, so dass eine weitere Lage des Aufbaumaterials erhalten wird, welche einem weiteren ausgewählten Querschnitt des Vorläufers entspricht und welche mit der zuvor aufgetragenen Lage verbunden ist; III) Wiederholen des Schritts II), bis der Vorläufer gebildet ist; wobei das Abscheiden eines radikalisch vernetzten Harzes wenigstens in Schritt II) durch Einwirken von Energie auf einen ausgewählten Bereich eines radikalisch vernetzbaren Harzes, entsprechend dem jeweils ausgewählten Querschnitt des Gegenstandes, erfolgt und wobei das radikalisch vernetzbare Harz eine Viskosität (23 °C, DIN EN ISO 2884-1) von ≥ 5 mPas bis ≤ 100000 mPas aufweist. Das radikalisch vernetzbare Harz umfasst eine härtbare Komponente, in der mit einem Blockierungsmittel blockierte NCO-Gruppen, Verbindungen mit mindestens zwei Zerewitinoff-aktiven H-Atomen sowie olefinische C=C-Doppelbindungen vorliegen, wobei das Blockierungsmittel ein Isocyanat ist oder das Blockierungsmittel derart ausgewählt ist, dass nach Deblockierung der NCO-Gruppe keine Freisetzung des Blockierungsmittels als freies Molekül oder als Teil von anderen Molekülen oder Molekülteilen stattfindet. Nach Schritt III) wird weiterhin Schritt IV) durchgeführt: IV) Behandeln des nach Schritt III) erhaltenen Vorläufers bei Bedingungen, die ausreichen, um im radikalisch vernetzten Harz des erhaltenen Vorläufers vorliegende NCO-Gruppen zumindest teilweise zu deblockieren und die dadurch erhaltenen funktionellen Gruppen mit Verbindungen mit mindestens zwei Zerewitinoff-aktiven H-Atomen zur Reaktion zu bringen, so dass der Gegenstand erhalten wird.