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1. (WO2018091181) ELEKTRONISCH SCHLUPFREGELBARE BREMSANLAGE

Pub. No.:    WO/2018/091181    International Application No.:    PCT/EP2017/074377
Publication Date: Fri May 25 01:59:59 CEST 2018 International Filing Date: Wed Sep 27 01:59:59 CEST 2017
IPC: B60T 8/26
B60T 8/34
Applicants: ROBERT BOSCH GMBH
Inventors: SCHMIDT, Thomas
STREHLE, Alfred
FLINNER, Marko
SCHANZENBACH, Matthias
Title: ELEKTRONISCH SCHLUPFREGELBARE BREMSANLAGE
Abstract:
Die Erfindung betrifft eine elektronisch schlupfregelbare Bremsanlage (10). Die Bremsanlage (10) umfasst einen betätigbaren Hauptbremszylinder (16), an den wenigstens eine Radbremse (26a; 26b), die einem Rad (34a, 34b) einer Vorderachse (36) eines Fahrzeugs und wenigstens eine Radbremse (26c; 26d), die einem Rad (34c; 34d) einer Hinterachse (38) des Fahrzeugs zugeordnet ist, trennbar angeschlossen sind. Eine elektronisch ansteuerbare erste Aktuatorik (30) der Bremsanlage (10) dient der Einstellung und Regelung zueinander unterschiedlicher Bremsdrücke in den Radbremsen (26a - 26d) in Abhängigkeit der jeweils vorliegenden Schlupfverhältnisse. Eine elektronisch ansteuerbare zweite Aktuatorik (24) bewirkt die Einstellung und Regelung eines einheitlichen Bremsdrucks an den Radbremsen (26a - 26d) und eine dritte Aktuatorik (42) begrenzt den von der zweiten Aktuatorik (24) erzeugten Bremsdrucks an den, den Rädern (34c; 34d) der Hinterachse (38) zugeordneten Radbremsen (26c; 26d). Eine elektronische Ansteuerung der Aktuatoriken (30, 34, 42) erfolgt durch wenigstens ein elektronisches Steuergerät (22). Erfindungsgemäß weist die dritte Aktuatorik (42) pro Radbremse (26c, 26d) an der Hinterachse (38) wenigstens ein Wegeventil (52c, 52d; 54c, 54d) auf und ferner einen Druckmittelspeicher (56c, 56d). Mit dieser Ausprägung der dritten Aktuatorik (42) lassen sich die Bremsdrücke an den Radbremsen (26c, 26d) der Hinterachse (38) im Störungsfall der ersten Aktuatorik (30) unabhängig voneinander und unabhängig von den Vorgaben der zweiten Aktuatorik (24) modulieren und eine hohe Fahrzeugverzögerung bei gleichzeitig stabilem Fahrzustand des Fahrzeugs erreichen.