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1. (WO2018065326) PULTRUSIONSVERFAHREN UND ANORDNUNG ZUR KONTINUIERLICHEN HERSTELLUNG VON ROHLINGEN AUS EINEM FASER-KUNSTSTOFF-VERBUNDWERKSTOFF

Pub. No.:    WO/2018/065326    International Application No.:    PCT/EP2017/074869
Publication Date: Fri Apr 13 01:59:59 CEST 2018 International Filing Date: Sat Sep 30 01:59:59 CEST 2017
IPC: B29C 70/52
Applicants: THYSSENKRUPP CARBON COMPONENTS GMBH
Inventors: WERNER, Jens
KIESSLING, André
KIELE, Jörn
WEINKAUF, Till
Title: PULTRUSIONSVERFAHREN UND ANORDNUNG ZUR KONTINUIERLICHEN HERSTELLUNG VON ROHLINGEN AUS EINEM FASER-KUNSTSTOFF-VERBUNDWERKSTOFF
Abstract:
Die Erfindung betrifft ein Pultrusionsverfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Rohlingen aus einem Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff (23), eine Anordnung zur Durchführung eines Pultrusionsverfahrens und die Verwendung des erfindungsgemäßen Pultrusionsverfahrens und der erfindungsgemäßen Anordnung. Das Pultrusionsverfahren weist zumindest die folgenden Verfahrensschritte auf: i. Bereitstellung eines Strangs aus ungetränkten Fasern (21); ii. Zuführung des Strangs aus ungetränkten Fasern (21) zu einer Vakuumeinrichtung (5, 5', 5''), die mindestens eine Vakuumkammer (52, 52', 52'') aufweist; iii. Erzeugung eines negativen Relativdrucks in der mindestens einen Vakuumkammer (52, 52', 52'') der Vakuumeinrichtung (5, 5', 5''), wodurch Luft (200) aus dem Strang aus ungetränkten Fasern (21) entweicht; iv. Entnahme des nahezu luftleeren Strangs aus ungetränkten Fasern (22) aus der Vakuumeinrichtung (5, 5', 5'') und Zuführung des nahezu luftleeren Strangs aus ungetränkten Fasern (22) zu einer Injektionseinrichtung (6, 6'), die mindestens eine Injektionskammer (61, 61') aufweist, wobei Vakuumeinrichtung (5, 5', 5'') und Injektionseinrichtung (6, 6') luftdicht zumindest gegenüber der Umgebung miteinander verbunden sind; v. Injektion von Matrixmaterial (230) in fließfähigem Zustand in die mindestens eine Injektionskammer (61, 61') der Injektionseinrichtung (6, 6') und Imprägnierung des Strangs (2) mit dem Matrixmaterial (230); vi. Entnahme des Rohlings (23) aus der Injektionseinrichtung (6, 6'). Vorteilhaft wird mit dem erfindungsgemäßen Verfahren bei hoher Ziehgeschwindigkeit eine homogene und vollständige Benetzung der Fasern des Strangs erzielt. Des Weiteren wird der Faser-Kunststoff-Verbund im Verfahren nicht verpresst.