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1. (WO2018033370) UNKRAUTBESCHÄDIGUNGSVORRICHTUNG
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Vorrichtung zur Beschädigung von Unkraut (18) mit einem bewegbar angeordneten Stempel (12), welcher ein Stempelende (16) zur

Druckbeaufschlagung eines Unkrauts (18) aufweist, um das Unkraut (18) mechanisch zu beschädigen, gekennzeichnet durch eine

Wirkstoffabgabeeinheit (14), welche ausgebildet ist, einen Wirkstoff (22) an das Stempelende (16) des Stempels (12) abzugeben, um das mechanisch vorbeschädigte Unkraut (18) zusätzlich chemisch zu beschädigen.

Vorrichtung (10; 10'; 10"; 10"') nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkstoffabgabeeinheit (14) ausgebildet ist, den Wirkstoff (22) an das Stempelende (16) des Stempels (12) zu leiten und/oder zu führen und/oder zu sprühen und/oder zu spritzen und/oder über einen

Abstreifkontakt zu übertragen.

Vorrichtung (10; 10'; 10"; 10"') nach Anspruch 1 oder 2, dadurch

gekennzeichnet, dass die Wirkstoffabgabeeinheit (14) zumindest eine Zuführleitung (30) mit einer Öffnung (32) aufweist, wobei die Öffnung (32) fluidisch mit dem Stempelende (16) verbunden und/oder bei einer

Einfahrposition des Stempels (12) im Bereich des Stempelendes (16) angeordnet ist.

Vorrichtung (10; 10'; 10"; 10"') nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführleitung (30) fluidisch mit einer Wirkstoffkammer (28) verbindbar und/oder verbunden ist.

Vorrichtung (10'; 10") nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführleitung (30) zumindest teilweise innerhalb des Stempels (12) angeordnet und die Öffnung (32) der Zuführleitung (30) fluidisch mit dem Stempelende (16) des Stempels (12) verbunden ist.

Vorrichtung (10; 10"') nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführleitung (30) zumindest teilweise außerhalb des Stempels (12) angeordnet und die Öffnung (32) der Zuführleitung (30) im Bereich des Stempelendes (16) des Stempels (12) angeordnet ist.

7. Vorrichtung (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die

Öffnung (32) der Zuführleitung (30) derart im Bereich des Stempelendes (16) des Stempels (12) angeordnet ist, dass bei einer Bewegung des Stempels (12) von der Einfahrposition in eine Druckbeaufschlagungsposition, ein Streifkontakt zwischen dem Stempelende (16) und der Öffnung (32) der Zuführleitung (30) entsteht.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von

Zuführleitungen (30) mit Öffnungen (32), wobei die Öffnungen (32) insbesondere ringförmig um das Stempelende (16) des Stempels (12) angeordnet sind.

9. Vorrichtung (10; 10'; 10"; 10"') nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkstoffabgabeeinheit (14) eine Aktivierungseinheit (34) aufweist, welche ausgebildet ist, eine Abgabe des Wirkstoffes (22) an das Stempelende (16) des Stempels (12) in Abhängigkeit von einem Fahrweg oder einer Position des Stempels (12) und/oder einer auf das Stempelende (16) des Stempels (12) wirkenden Druckkraft zu bewirken.

10. Vorrichtung (10; 10'; 10"; 10"') nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (12) an dem Stempelende (16) eine Vertiefung (20) zur Aufnahme des Wirkstoffes (22) aufweist.

11. Vorrichtung (10; 10'; 10"; 10"') nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (20) kegelförmig oder kegelstumpfförmig ausgebildet ist.

12. Vorrichtung (10; 10'; 10"; 10"') nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (12) an dem Stempelende (16) scharfkantig, insbesondere als ringförmige Schneide (16) ausgebildet ist.

13. Vorrichtung (10; 10'; 10"; 10"') nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (12) translatorisch bewegbar gelagert ist.

14. System zur Beschädigung von Unkraut (18) mit einer Vorrichtung (10; 10';

10"; 10"') nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das System als Fahrzeug, insbesondere autonomes Fahrzeug oder als Handgerät ausgebildet ist.

15. Verfahren zur Beschädigung von Unkraut (18), welches insbesondere mittels einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 oder einem System nach Anspruch 14 durchgeführt wird, mit den Schritten:

Bereitstellen (102) eines bewegbar angeordneten Stempels (12) mit einem Stempelende (16);

Abgeben (104) eines Wirkstoffes (22) an das Stempelende (16) des Stempels (12) mittels einer Wirkstoffabgabeeinheit (14);

Druckbeaufschlagen (106) des Unkrauts (18) mittels des Stempelendes (16) des Stempels (12), um das Unkraut (18) mechanisch zu

beschädigen; und

Abgeben (108) des Wirkstoffes (22) von dem Stempelende (16) des Stempels (12) an das Unkraut (18) durch Kontaktübertragung, um das mechanisch vorbeschädigte Unkraut (18) zusätzlich chemisch zu beschädigen.