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1. (WO2018029076) LENKSÄULE FÜR EIN KRAFTFAHRZEUG

Pub. No.:    WO/2018/029076    International Application No.:    PCT/EP2017/069663
Publication Date: Fri Feb 16 00:59:59 CET 2018 International Filing Date: Fri Aug 04 01:59:59 CEST 2017
IPC: B62D 1/19
Applicants: THYSSENKRUPP PRESTA AG
THYSSENKRUPP AG
Inventors: GANAHL, Johannes
FLEISCHER, Martin
GEIGER, Adrian
PALTINISANU, Ciprian
Title: LENKSÄULE FÜR EIN KRAFTFAHRZEUG
Abstract:
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lenksäule (1) für ein Kraftfahrzeug, umfassend ein inneres Mantelrohr (31), in dem eine Lenkspindel (30) um ihre Längsachse (L) drehbar gelagert ist, eine äußere Manteleinheit (33), in der das innere Mantelrohr (31) gehaltert ist, und die mit der Karosserie eines Kraftfahrzeugs direkt oder indirekt verbindbar ist, eine Spanneinrichtung (4), die in Fixierstellung die äußere Manteleinheit (33) relativ zu dem inneren Mantelrohr (31) festlegt und die in Freigabestellung eine Verstellung des inneren Mantelrohrs (31) relativ zur äußeren Manteleinheit (33) zumindest in Längsrichtung freigibt, wobei die Spanneinrichtung (4) mindestens ein Arretierteil (46) aufweist, welches sich in Längsrichtung an der äußeren Manteleinheit (33) abstützt und in Fixierstellung in Längsrichtung unverschiebbar mit einem Eingriffsteil (47) verbunden ist, welches mit dem inneren Mantelrohr (31) verbunden ist, und in Freigabestellung von dem Eingriffsteil (47) gelöst ist und eine relative Bewegung des inneren Mantelrohrs (31) zur äußeren Manteleinheit (33) in Längsrichtung freigibt, wobei das innere Mantelrohr (31) und die äußere Manteleinheit (33) über eine Energieabsorptionseinrichtung (5) gekoppelt sind, die zumindest zwei Energieabsorptionselemente (54, 56) und eine Koppelvorrichtung (6) aufweist, wobei über die Koppelvorrichtung (6) zumindest eines der Energieabsorptionselemente (54, 56) zwischen dem inneren Mantelrohr (31) und der äußeren Manteleinheit (33) einkoppelbar oder auskoppelbar ist, welches in eingekoppeltem Zustand in Fixierstellung der Spanneinrichtung (4) bei einer relativen Verschiebung in Längsrichtung von innerem Mantelrohr (31) und äußerer Manteleinheit (33) plastisch verformbar ist, wobei das Eingriffsteil (47) ein erstes Mitnehmerelement (476) aufweist, welches mit dem ersten Energieabsorptionselement (56) in Wirkeingriff bringbar ist. Um eine eine hohe Funktionssicherheit bei einem flexibel anpassbarem Bauraum zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass das Eingriffsteil (47) mindestens ein Verbindungsteil (48) aufweist, das ein zweites Mitnehmerelement (486) aufweist, welches mit dem zweiten Energieabsorptionselement (54) in Wirkeingriff bringbar ist, wobei das Eingriffsteil (47) und das Verbindungsteil (48) über die Koppelvorrichtung (6) in Längsrichtung voneinander trennbar verbunden sind.