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1. WO2017202532 - WALZENRICHTMASCHINE MIT OBEREN UND UNTEREN RICHTWALZEN SOWIE VERFAHREN ZUM EINFACHEN UND SCHNELLEN INSPIZIEREN, WARTEN UND INSTANDHALTEN DER OBEREN RICHTWALZEN EINER WALZENRICHTMASCHINE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Walzenrichtmaschine (1 ) zum Richten von Richtmatehai, insbesondere von Bändern und Teilen aus Metall, mit,

einem oberen Walzenstuhl (2) an dem ein oberes Richtaggregat (3) angeordnet ist,

einem unteren Walzenstuhl (4), welcher ein Maschinenbett (5) aufweist, auf dem ein unteres Richtaggregat (6) angeordnet ist,

wobei der obere Walzenstuhl (2) gegenüber dem unteren Walzenstuhl (4) mittels einer Mehrzahl von bevorzugt hydraulischen Antrieben (17) nach oben und unten bewegbar ist,

wobei das obere Richtaggregat (3) eine Mehrzahl von oberen Richtwalzen (9) und das untere Richtaggregat (6) eine Mehrzahl von unteren Richtwalzen (13) aufweist, wobei die oberen Richtwalzen (9) an beiden Enden in oberen Lagerleisten (1 1 ) und die unteren Richtwalzen (13) an beiden Enden in unteren Lagerleisten (15) gelagert sind und zumindest mehrere der oberen und unteren Richtwalzen (9, 13) an einem ihrer Enden mit Antriebswellen (21 , 31 ) einer Antriebseinrichtung verbunden sind,

einer Mehrzahl von oberen und unteren Stützrollen (37, 27), die zur AbStützung der oberen bzw. unteren Richtwalzen (9 bzw. 13) dienen, wobei die oberen und unteren Stützrollen (37, 27) ihrerseits in einer Mehrzahl von oberen Stützrollenböcken (35) bzw. unteren Stützrollenböcken (29) gelagert sind,

dadurch gekennzeichnet,

dass das obere Richtaggregat (3) einen Rahmen (39) aufweist, auf dem die Lagerleisten (1 1 ) der oberen Richtwalzen (9) und die Stützrollenböcke (35, 29) gelagert sind, und

dass der Rahmen (39) aus der Walzenrichtmaschine (1 ) aus- und einfahrbar ist.

2. Richtmaschine nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (39) wenigstens zwei Längsschienen (41 , 43) aufweist, die an ihren beiden Endbereichen mittels einer Querstrebe (45) miteinander verbunden sind.

3. Richtmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (39) aus der Richtmaschine (1 ) nahezu vollständig heraus- und wieder hineinbewegbar ist.

4. Richtmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Rahmens mittels eines Antriebs, vorzugsweise mittels eines Elektromotors (55) erfolgt, der eine unverschiebliche Antriebsspindel antreibt, die in Eingriff mit einer mit dem Rahmen (39) verbundenen Mutter steht.

5. Richtmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine formschlüssige lösbare Kupplung, vorzugsweise gebildet aus einem an der jeweiligen Antriebswelle (21 , 31 ) der Richtwalzen (9, 13) angeordneten Hülsenelement (19, 20) und einem an der jeweiligen Richtwalze (9, 13) vorspringenden Zapfenelement, vorgesehen ist, wobei die Hülsenelemente (19) der unteren Antriebswellen (21 ) in einer unteren Kupplungs- Lagerleiste (33) und die Hülsenelemente (20) der oberen Antriebswellen (21 ) in einer oberen Kupplungs-Lagerleiste (33) gelagert ist.

6. Richtmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lösen der Richtwalzen (9, 13) aus der Verbindung durch Herausfahren des Rahmens (39) des oberen Richtaggregats (4) aus der Richtmaschine (1 ) erfolgt.

7. Richtmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Hülsenelement (19, 20) eine Nut (57) aufweist durch die ein Strahl, vorzugsweise ein Lichtstrahl (67), von einer Quelle (69) quer zu den Achsen der Richtwalzen (9, 13) zu einer Empfangseinrichtung (71 ) leitbar ist, wobei durch Erfassen des Lichtstrahls (67) durch die Empfangseinrichtung (71 ) erfasst wird, dass zwischen den Richtwalzen (9, 13) und den Antriebswellen (21 , 31 ) eine wirksame Kupplung besteht.

8. Richtmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützrollenböcke (37, 27) auf dem Rahmen (39) schwimmend gelagert sind.

9. Richtmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Verbindungseinrichtung ein einzelner Stützrollenbock (35) oder gleichzeitig eine Mehrzahl der Stützrollenböcken (35) heraushebbar und wieder einsetzbar ist, wobei die Verbindungseinrichtung als ein in den Stützrollenbock (35) einsetzbarer Anker, ein Magnet oder eine mit Unterdruck ar- beitende Saugeinrichtung ausgebildet sein kann.

10. Verfahren zum einfachen, schnellen und ergonomischen Inspizieren, Warten und Instandhalten einschließlich Reinigen der oberen Richtwalzen (9) einer Walzenrichtmaschine (1 ) zum Richten von Richtmaterial, insbesondere von Bändern und Teilen aus Metall, die einen oberen Walzenstuhl (2) an dem ein oberes Richtaggregat (3) angeordnet ist und einen unteren Walzenstuhl (4) aufweist, welcher ein Maschinenbett (5) aufweist, auf dem ein unteres Richtaggregat (6) angeordnet ist, wobei der obere Walzenstuhl (2) gegenüber dem unteren Walzenstuhl (4) mittels einer Mehrzahl von bevorzugt hydrauli- sehen Antrieben (17) nach oben und unten bewegbar ist, wobei das obere

Richtaggregat (3) eine Mehrzahl von oberen Richtwalzen (9) und das untere Richtaggregat (6) eine Mehrzahl von unteren Richtwalzen (13) aufweist, wobei die oberen Richtwalzen (9) an beiden Enden in oberen Lagerleisten (1 1 ) und die unteren Richtwalzen (13) an beiden Enden in unteren Lagerleisten (15) gelagert sind und zumindest mehrere der oberen und unteren Richtwalzen (9, 13) an einem ihrer Enden mit Antriebswellen (21 , 31 ) einer Antriebseinrichtung verbunden sind,

einer Mehrzahl von oberen und unteren Stützrollen (37, 27), die zur AbStützung der oberen bzw. unteren Richtwalzen (9 bzw. 13) dienen, wobei die oberen und unteren Stützrollen (37, 27) ihrerseits in einer Mehrzahl von oberen Stützrollenböcken (35) bzw. unteren Stützrollenböcken (29) gelagert sind, wobei das obere Richtaggregat (3) einen Rahmen (39) aufweist auf dem die Lagerleisten (1 1 ) der oberen Richtwalzen (9) und die Stützrollenböcke (35, 29) gelagert sind, und wobei der Rahmen (39) aus der Walzenrichtmaschine (1 ) aus- und einfahrbar ist,

wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:

a) Herausfahren des oberen Richtaggregats (3) aus der Richtmaschine (1 ),

b) Lösen der Fixierung der vorderen Lagerleiste (11 ),

c) Verbinden eines oder mehrerer der herauszuhebenden oberen Stützrollenböcke (35) mit einer Hebevorrichtung,

d) Herausheben des einen oder der mehreren oberen Stützrollenböcke (35) aus dem Rahmen (39) und gegebenenfalls Ablegen von diesem bzw. diesen auf einer geeigneten Ablage,

e) gegebenenfalls Wiederholen dieses Schrittes d),

f) Inspizieren von oben der oberen Richtwalzen (9) und gegebenenfalls Reinigen und/oder Auswechseln von Richtwalzen (9),

g) Einsetzen der oberen Stützrollenböcke (35)

h) Fixieren der vorderen Lagerleiste (1 1 ),

i) Zurückfahren des oberen Richtaggregats (3) in die Richtmaschine (1 ) und Kuppeln der Richtwalzen (9) mit ihrer Antriebseinrichtung.

1 1. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass formschlüssige Mehrkantprofile der Richtwalzenenden der oberen und unteren Richtwalzen (9, 13) mit formschlüssigen Profilen von Kupplungselementen der Antriebseinrichtungen der oberen und unteren Richtwalzen (9, 13) im Schritt i) dadurch gekuppelt werden, dass unter Druck die Kupplungselemente gleichzeitig gedreht werden bis ein Einrasten der Richtwalzenenden und der Kupplungselemente erreicht ist.

12. Verfahren nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Lichtschranke überprüft wird, dass alle Richtwalzen (9, 13) ordnungsgemäß gekoppelt sind.

Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass vor Entfernen einzelner der oberen Richtwalzen (9) wenigstens ein Haltebügel (53) unter die oberen Richtwalzen (9) gesetzt wird.

Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verbinden des jeweiligen oberen Stützrollenbocks (35) wenigstens eine Verbindungseinrichtung vorgesehen ist, mit der ein einzelner Stützrollenbock (35) oder gleichzeitig eine Mehrzahl der Stützrollenböcken (35) heraushebbar und wieder einsetzbar ist, wobei die Verbindungseinrichtung als ein in den Stützrollenbock (35) einsetzbarer Anker, ein Magnet oder eine mit Unterdruck arbeitende Saugeinrichtung ausgebildet sein kann.