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1. WO2017198730 - SPINNVLIES AUS ENDLOSFILAMENTEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche:

1 . Spinnvlies aus Endlosfilamenten aus thermoplastischem Kunststoff, wobei die Endlosfilamente als Mehrkomponentenfilamente, insbesondere als Bikom-ponentenfilamente, mit Kern-Mantel-Konfiguration ausgebildet sind, wobei die Filamente zumindest ein Gleitmittel enthalten, wobei das Gleitmittel ausschließ-lieh oder zu mindestens 90 Gew.-%, vorzugsweise zu mindestens 95 Gew.-% in der Kernkomponente vorhanden ist, wobei das Massenverhältnis zwischen der Kernkomponente und der Mantelkomponente 50:50 bis 90:10, vorzugsweise 60:40 bis 85:15, bevorzugt 65:35 bis 80:20 und besonders bevorzugt 65:35 bis 75:25 beträgt und wobei der Anteil des Gleitmittels - bezogen auf das gesamte Filament - 250 bis 5500 ppm, vorzugsweise 500 bis 5000 ppm, bevorzugt 700 bis 3000 ppm und besonders bevorzugt 700 bis 2500 ppm beträgt.

2. Spinnvlies aus Endlosfilamenten aus thermoplastischem Kunststoff, wobei die Endlosfilamente als Mehrkomponentenfilamente, insbesondere als Bikom-ponentenfilamente, mit Kern-Mantel-Konfiguration ausgebildet sind, wobei die Filamente zumindest ein Gleitmittel enthalten, wobei der Anteil des Gleitmittels -bezogen auf das gesamte Filament - 250 bis 5500 ppm, vorzugsweise 500 bis 5000 ppm, bevorzugt 700 bis 3000 ppm und sehr bevorzugt 700 bis 2500 ppm beträgt, wobei das Gleitmittel zu mindestens 90 Gew.-%, vorzugsweise zu min-destens 95 Gew.-% in der Kernkomponente vorhanden ist und wobei die Oberfläche des Spinnvlieses im Zeitraum bis 150 Minuten nach der Spinnvlies-Erzeugung einen höheren Härtegrad, insbesondere einen um mehr als 3 % höheren Härtegrad aufweist als ein ansonsten unter gleichen Bedingungen hergestelltes Vergleichs-Spinnvlies mit homogener Verteilung des Gleitmittels bezüglich des Filamentquerschnittes und wobei die Oberfläche des Spinnvlieses nach 96Stunden den gleichen Härtegrad bzw. in etwa den gleichen Härtegrad wie das Vergleichs-Spinnvlies aufweist, wobei sich die Härtegrade dann bevorzugt um maximal 3 % unterscheiden.

3. Spinnvlies nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Massenverhältnis zwischen Kernkomponente und Mantelkomponente 67:33 bis 73:27 und bevorzugt 70:30 bzw. etwa 70:30 beträgt.

4. Spinnvlies aus Endlosfilamenten aus thermoplastischem Kunststoff, wobei die Endlosfilamente als Mehrkomponentenfilamente, insbesondere als Bikom-ponentenfilamente mit Kern-Mantel-Konfiguration ausgebildet sind, wobei die Filamente zumindest ein Gleitmittel enthalten, wobei der Anteil des Gleitmittels - bezogen auf das gesamte Filament - 250 bis 5500 ppm, vorzugsweise 1000 bis 5000 ppm, bevorzugt 700 bis 3000 ppm und besonders bevorzugt 500 bis 2500 ppm beträgt und wobei in der Mantelkomponente weiterhin zumindest ein die Migrationsgeschwindigkeit des Gleitmittels durch die Mantelkomponente reduzierender Zusatzstoff enthalten ist.

5. Spinnvlies aus Endlosfilamenten aus thermoplastischem Kunststoff, wobei die Endlosfilamente als Mehrkomponentenfilamente, insbesondere als Bikom-ponentenfilamente, mit Kern-Mantel-Konfiguration ausgebildet sind, wobei die Filamente zumindest ein Gleitmittel enthalten, wobei der Anteil des Gleitmittels -bezogen auf das gesamte Filament - 250 bis 5500 ppm, vorzugsweise 500 bis 5000 ppm, bevorzugt 700 bis 3000 ppm und sehr bevorzugt 700 bis 2500 ppm beträgt, wobei das Gleitmittel vorzugsweise in der Mantelkomponente vorhanden ist, wobei in der Mantelkomponente zumindest ein die Migrationsgeschwindigkeit des Gleitmittels durch die Mantelkomponente reduzierender Zusatzstoff enthalten ist, wobei die Oberfläche des Spinnvlieses im Zeitraum bis 150 Minuten nach der Spinnvlies-Erzeugung einen höheren Härtegrad, insbesondere einen um mehr als 3 % höheren Härtegrad aufweist als ein ansonsten unter gleichen Bedingungen hergestelltes Vergleichs-Spinnvlies ohne einen die Migrationsgeschwindigkeit des Gleitmittels reduzierenden Zusatzstoff und wobei die Oberfläche des Spinnvlieses 96 Stunden nach der Spinnvlies-

Erzeugung einen gleichen Härtegrad bzw. einen in etwa gleichen Härtegrad aufweist wie das Vergleichs-Spinnvlies, wobei sich die Weichheitsgrade dann bevorzugt um maximal 3 % unterscheiden.

6. Spinnvlies nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 5, wobei als Härtegrad des Spinnvlieses an der Vliesoberfläche der TS7-Wert eines TSA-Messgerätes (Firma Emtec, Leipzig, Deutschland), d. h. die Lautstärke bei dem Peakmaximum des Lautstärke/Frequenz-Spektrums bei ca. 6550 Hz verwendet wird.

7. Spinnvlies nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Kernkomponente und/oder die Mantel komponente zumindest 90 Gew.-%, vorzugsweise zumindest 95 Gew.-% und bevorzugt zumindest 96 Gew.-% zumindest eine Komponente aus der Gruppe„Polyolefin, Polyolefin-Copolymerisat, Mischung aus Polyolefin und Polyolefin-Copolymerisat" aufweist.

8. Spinnvlies nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Kernkomponente und/oder die Mantelkomponente zumindest 90 Gew.-%, vorzugsweise zumindest 95 Gew.-% und bevorzugt zumindest 96 Gew.-% zumindest einer Kom-ponente aus der Gruppe„Polypropylen, Polypropylen-Copolymerisat, Mischung aus Polypropylen und Polypropylen-Copolymerisat" aufweist.

9. Spinnvlies nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Kernkomponente aus einem Homo-Polyolefin, insbesondere aus einem Homo-Polypropylen besteht bzw. im Wesentlichen besteht oder wobei die Kernkomponente zumindest 80 Gew.-%, vorzugsweise zumindest 85 Gew.-%, bevorzugt zumindest 90 Gew.-% und besonders bevorzugt zumindest 95 Gew.-% des Homo-Polyolefins, insbesondere des Homo-Polypropylens aufweist.

10. Spinnvlies nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Mantel komponente aus einem Polyolefin-Copolymerisat, insbesondere aus einem Polypropylen-Copolymerisat und/oder aus einer Mischung eines Polyolefins mit einem Polyolefin-Copolymerisat, insbesondere eines Polypropylens mit einem Poly-propylen-Copolymerisat besteht bzw. im Wesentlichen besteht.

1 1 . Spinnvlies nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das Polyolefin-Copolymerisat, insbesondere das Polypropylen-Copolymerisat eine Molekulargewichtsverteilung bzw. Molmassenverteilung (Mw/Mn) von 2,5 bis 6, bevorzugt von 3 bis 5,5 und sehr bevorzugt von 3,5 bis 5 aufweist.

12. Spinnvlies nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , wobei als Gleitmittel zumindest ein Fettsäurederivat und bevorzugt zumindest eine Substanz aus der Gruppe„Fettsäureester, Fettsäurealkohol, Fettsäureamid" eingesetzt wird.

13. Spinnvlies nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei als Gleitmittel zumindest ein Stearat und/oder zumindest ein Erucasäureamid und/oder zumindest ein Ölsäureamid eingesetzt wird.

14. Spinnvlies nach einem der Ansprüche 4 bis 14, wobei das Gleitmittel in der Mantelkomponente und gemäß einer Ausführungsform lediglich in der Mantelkomponente enthalten ist.

15. Spinnvlies nach einem der Ansprüche 4 bis 13, wobei als die Migrations-geschwindigkeit des Gleitmittels reduzierender Zusatzstoff in der Mantelkomponente zumindest ein Nukleierungsmittel und/oder zumindest ein Füllstoff, vorzugsweise zumindest ein Nukleierungsmittel enthalten ist.

16. Spinnvlies nach einem der Ansprüche 4 bis 15, wobei als die Migrationsgeschwindigkeit des Gleitmittels reduzierender Zusatzstoff und insbesondere als Nukleierungsmittel zumindest ein Zusatzstoff aus der Gruppe„Aromatische Carbonsäure, Salz einer aromatischen Carbonsäure, Sorbit-Derivat, Talkum, Kaolin, Chinacridon, Pimelinsäure-Salz, Suberinsäure-Salz, Dicyclohexyl-naphthalendicarboxamid, Organophosphat, Triphenyl-Verbindung,

Triphenyldithiazin" eingesetzt wird.

17. Spinnvlies nach einem der Ansprüche 15 oder 16, wobei als Füllstoff zumin dest ein Metallsalz bzw. zumindest eine Substanz aus der Gruppe„Titandioxid Calciumcarbonat, Talkum" eingesetzt wird.