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1. WO2017198368 - BREMSSYSTEM FÜR EIN FAHRZEUG UND VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINES BREMSSYSTEMS EINES FAHRZEUGS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Bremssystem für ein Fahrzeug mit:

einem Hauptbremszylinder (14);

einem ersten Bremskreis (16a) mit einer ersten Speicherkammer (26a), einem ersten Radbremszylinder (10a) und einem zweiten Radbremszylinder (12a), wobei der erste Radbremszylinder (10a) über ein erstes Radauslassventil (22a) mit der ersten Speicherkammer (26a) und der zweite Radbremszylinder (12a) über ein zweites Radauslassventil (24a) mit der ersten Speicherkammer (26a) hydraulisch verbunden sind; und

einem zweiten Bremskreis (16b) mit einer zweiten Speicherkammer (26b), einem dritten Radbremszylinder (10b) und einem vierten Radbremszylinder (12b), wobei der dritte Radbremszylinder (10b) über ein drittes Radauslassventil (22b) mit der zweiten Speicherkammer (26b) und der vierte Radbremszylinder (12b) über ein viertes Radauslassventil (24b) mit der zweiten Speicherkammer (26b) hydraulisch verbunden sind;

dadurch gekennzeichnet, dass

das erste Radauslassventil (22a) und der dritte Radauslassventil (22b) je ein stetig stellbares Ventil sind.

2. Bremssystem nach Anspruch 1, wobei der zweite Radbremszylinder (24a) und der vierte Radbremszylinder (24b) je ein Schaltventil sind.

3. Bremssystem nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Bremssystem eine

Steuervorrichtung (40) umfasst, welche, sofern eine von einem Fahrer des Fahrzeug mittels seiner Betätigung eines an dem Hauptbremszylinder (14)

angebundenen Bremsbetätigungselements (42) angeforderte Soll-Gesamtbremskraft zumindest teilweise mittels mindestens eines Generators des Fahrzeugs ausführbar ist, dazu ausgelegt ist, zumindest das erste

Radauslassventil (22a) und das dritte Radauslassventil (22b) jeweils in einen zumindest teiloffenen Zustand zu steuern, so dass zumindest ein Teil eines mittels der Betätigung des Bremsbetätigungselements (42) aus dem

Hauptbremszylinder (14) in den ersten Bremskreis (16a) verschobenen

Bremsflüssigkeitsvolumens in die erste Speicherkammer (26a) und zumindest ein Teil eines mittels der Betätigung des Bremsbetätigungselements (42) aus dem Hauptbremszylinder (14) in den zweiten Bremskreis (16b) verschobenen

Bremsflüssigkeitsvolumens in die zweite Speicherkammer (26b) transferierbar sind.

4. Bremssystem nach Anspruch 3, wobei die Steuervorrichtung (40) dazu ausgelegt ist, unter Berücksichtigung eines Bremsbetätigungsstärkesignals (46) bezüglich einer Betätigungsstärke der Betätigung des

Bremsbetätigungselements (42) durch den Fahrer zu ermitteln, ob die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft zumindest teilweise mittels des mindestens einen Generators ausführbar ist, und, gegebenenfalls, den mindestens einen Generator derart anzusteuern, dass die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft zumindest teilweise mittels des mindestens einen Generators ausführbar ist.

5. Bremssystem nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Steuervorrichtung (40) bei geschlossenem ersten Radauslassventil (22a), geschlossenem zweiten

Radauslassventil (24a) als Schaltventil, geschlossenem dritten Radauslassventil

(22b) und geschlossenem viertem Radauslassventil (24b) als Schaltventil dazu ausgelegt ist, vor einem Steuern zumindest des ersten Radauslassventils (22a) und des dritten Radauslassventils (22b) jeweils in einen zumindest teiloffenen Zustand mindestens ein Drucksignal bezüglich mindestens eines Drucks in zumindest einem Teilvolumen des Bremssystems mit mindestens einem vorgegebenen Schwellwertsignal zu vergleichen, und, sofern das mindestens eine Drucksignal unter dem mindestens einen Schwellwertsignal liegt, das erste Radauslassventil (22a), das zweite Radauslassventil (24a), das dritte

Radauslassventil (22b) und das vierte Radauslassventil (24b) jeweils in einen zumindest teiloffenen Zustand zu steuern, und andernfalls nur das erste

Radauslassventil (22a) und das dritte Radauslassventil (22b) jeweils in einen zumindest teiloffenen Zustand zu steuern und das zweite Radauslassventil (24a) und das vierte Radauslassventil (24b) geschlossen zu halten.

6. Bremssystem nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Steuervorrichtung (40) dazu ausgelegt ist, solange die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft unter einer mittels des mindestens einen Generators maximal ausführbaren rekuperativen

Bremskraft liegt, zumindest das erste Radauslassventil (22a) und das dritte Radauslassventil (22b) jeweils in einen zumindest teiloffenen Zustand zu steuern und den mindestens einen Generator derart anzusteuern, dass die angeforderte

Soll-Gesamtbremskraft mittels des mindestens einen Generators ausgeführt wird, und, sobald die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft die maximal ausführbare rekuperative Bremskraft übersteigt, das erste Radauslassventil (22a), das zweite Radauslassventil (24a), das dritte Radauslassventil (22b) und das vierte Radauslassventil (24b) in einen geschlossenen Zustand zu steuern, und, während ein Bremskreis (16b) der zwei Bremskreise (16a, 16b) über sein offenes Umschaltventil (18b) an dem Hauptbremszylinder (14) angebunden bleibt, einen anderen Bremskreis (16a) der zwei Bremskreise (16a, 16b) mittels eines Schließens seines Umschaltventils (18a) von einem

Hauptbremszylinderdruck in dem Hauptbremszylinder (14) abzukoppeln, wobei in den Radbremszylindern (10a, 12a) des abgekoppelten Bremskreises (16a) ein Bremsdruck einstellbar oder aufbaubar ist, welcher einer Abweichung einer Summe einer Generator- Bremskraft des mindestens einen Generators und einer hydraulischen Teilbremskraft der Radbremszylinder (10b, 12b) des an dem Hauptbremszylinder (14) angebundenen Bremskreises (16b) von der

angeforderten Soll-Gesamtbremskraft entspricht.

7. Bremssystem nach Anspruch 6, wobei eine mittels des mindestens einen Generators auf eine erste Achse (AI) und eine zweite Achse (A2) des Fahrzeugs bewirkte Generator-Bremskraftverteilung von einer vorgegebenen Soll- Bremskraftverteilung abweicht, und wobei, sobald die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft die maximal ausführbare rekuperative Bremskraft übersteigt, die Steuervorrichtung (40) dazu ausgelegt ist, während der Bremskreis (16b) der zwei Bremskreise (16a, 16b), welcher einer bei der Generator-Bremskraftverteilung stärker als die Soll-Bremskraftverteilung abgebremsten Achse (A2) der zwei Achsen (AI, A2) zugeordnet ist, mittels seines offenen Umschaltventils (18b) an dem Hauptbremszylinder (14) angebunden bleibt, den anderen Bremskreis (16a) der zwei Bremskreise (16a, 16b), welcher einer bei der Generator-Bremskraftverteilung weniger als die Soll-Bremskraftverteilung abgebremsten anderen Achse (AI) der zwei Achsen (AI, A2) zugeordnet ist, mittels seines geschlossenen Umschaltventils (18a) von dem

Hauptbremszylinder (14) abzukoppeln.

8. Bremssystem nach Anspruch 6 oder 7, wobei, sobald die maximal ausführbare rekuperative Bremskraft abnimmt, die Steuervorrichtung (40) dazu ausgelegt ist,

Pumpen (32a, 32b) so anzusteuern, dass mittels der Pumpen (32a, 32b) zusätzliches Bremsflüssigkeitsvolumen aus der ersten Speicherkammer (26a) und der zweiten Speicherkammer (26b) förderbar ist, und mittels eines

Schließens oder Geschlossenhaltens nur eines Umschaltventils (18a) der Umschaltventile (18a, 18b) den Bremsdruck in den Radbremszylindern (10a,

12a) des abgekoppelten Bremskreises (16a) so einzustellen, dass er einer Abweichung einer Summe der Generator- Bremskraft und der hydraulische Teilbremskraft der Radbremszylinder (10b, 12b) des an dem Hauptbremszylinder (14) angebundenen Bremskreises (16b) von der angeforderten Soll-Gesamtbremskraft entspricht.

9. Verfahren zum Betreiben eines Bremssystems eines Fahrzeugs mit einem Hauptbremszylinder (14), einem ersten Bremskreis (16a) mit einer ersten Speicherkammer (26a), einem ersten Radbremszylinder (10a) und einem zweiten Radbremszylinder (12a), wobei der erste Radbremszylinder (10a) über ein stetig stellbares erstes Radauslassventil (22a) mit der ersten

Speicherkammer (26a) und der zweite Radbremszylinder (12a) über ein zweites Radauslassventil (24a) mit der ersten Speicherkammer (16a) hydraulisch verbunden sind, und einem zweiten Bremskreis (16b) mit einer zweiten

Speicherkammer (26b), einem dritten Radbremszylinder (10b) und einem vierten

Radbremszylinder (12b), wobei der dritte Radbremszylinder (10b) über ein stetig stellbares drittes Radauslassventil (22b) mit der zweiten Speicherkammer (26b) und der vierte Radbremszylinder (12b) über ein viertes Radauslassventil (24b) mit der zweiten Speicherkammer (26b) hydraulisch verbunden sind, mit den Schritten:

Ermitteln bei einer Betätigung eines an dem Hauptbremszylinder (14)

angebundenen Bremsbetätigungselements (42) durch einen Fahrer des

Fahrzeug, ob eine von dem Fahrer mittels der Betätigung des

Bremsbetätigungselements (42) angeforderte Soll-Gesamtbremskraft zumindest teilweise mittels mindestens eines Generators des Fahrzeugs ausführbar ist; und

sofern die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft zumindest teilweise mittels des mindestens einen Generators ausführbar ist:

Ansteuern des mindestens einen Generators derart, dass die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft zumindest teilweise mittels des mindestens einen Generators ausgeführt wird; und

- Öffnen zumindest des ersten Radauslassventils (22a) zum Transferieren zumindest eines Teils eines mittels der Betätigung des

Bremsbetätigungselements (42) aus dem Hauptbremszylinder (14) in den ersten Bremskreis (16a) verschobenen Bremsflüssigkeitsvolumens in die erste Speicherkammer (26a) und Öffnen zumindest des dritten

Radauslassventils (22b) zum Transferieren zumindest eines Teils eines mittels der Betätigung des Bremsbetätigungselements (42) aus dem

Hauptbremszylinder (14) in den zweiten Bremskreis (16b) verschobenen Bremsflüssigkeitsvolumens in die zweite Speicherkammer (26b).

10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei vor dem Öffnen zumindest des ersten

Radauslassventils (22a) und des dritten Radauslassventils (22b) und bei geschlossenem ersten Radauslassventil (22a), geschlossenem zweiten

Radauslassventil (24a) als Schaltventil, geschlossenem dritten Radauslassventil (22b) und geschlossenem viertem Radauslassventil (24b) als Schaltventil mindestens ein Druck in zumindest einem Teilvolumen des Bremssystems ermittelt wird, und, sofern der mindestens eine Druck unter mindestens einem vorgegebenen Schwellwert liegt, das erste Radauslassventil (22a), das zweite Radauslassventil (24a), das dritte Radauslassventil (22b) und das vierte

Radauslassventil (24b) jeweils in einen zumindest teiloffenen Zustand gesteuert werden, während, sofern der mindestens eine Druck über dem mindestens

einem vorgegebenen Schwellwert liegt, nur das erste Radauslassventil (22a) und das dritte Radauslassventil (22b) jeweils in einen zumindest teiloffenen Zustand gesteuert werden und das zweite Radauslassventil (24a) und das vierte

Radauslassventil (24b) geschlossen gehalten werden.

11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, wobei, solange die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft unter einer mittels des mindestens einen Generators maximal ausführbaren rekuperativen Bremskraft liegt, zumindest das erste

Radauslassventil (22a) und das dritte Radauslassventil (22b) jeweils in einen zumindest teiloffenen Zustand gesteuert werden und der mindestens eine

Generator derart angesteuert wird, dass die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft mittels des mindestens einen Generators ausgeführt wird, und, sobald die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft die maximal ausführbare rekuperative Bremskraft übersteigt, das erste Radauslassventil (22a), das zweite

Radauslassventil (24a), das dritte Radauslassventil (22b) und das vierte

Radauslassventil (24b) in einen geschlossenen Zustand gesteuert werden und ein Bremskreis (16b) der zwei Bremskreise (16a, 16b) über sein offenes

Umschaltventil (18b) an dem Hauptbremszylinder (14) angebunden bleibt, während ein anderer Bremskreis (16a) der zwei Bremskreise (16a, 16b) mittels eines Schließens seines Umschaltventils (18a) von dem Hauptbremszylinder (14) abgekoppelt wird, wobei in den Radbremszylindern (10a, 12a) des

abgekoppelten Bremskreises (16a) ein Bremsdruck eingestellt oder aufgebaut wird, welcher einer Abweichung einer Summe einer Generator-Bremskraft des mindestens einen Generators und einer hydraulischen Teilbremskraft der Radbremszylinder (10b, 12b) des an dem Hauptbremszylinder (14)

angebundenen Bremskreises (16b) von der angeforderten Soll-Gesamtbremskraft entspricht.

12. Verfahren zum Betreiben eines Bremssystems eines Fahrzeugs mit einem Hauptbremszylinder (14), einem ersten Bremskreis (16a) mit einer ersten

Speicherkammer (26a), einem ersten Radbremszylinder (10a) und einem zweiten Radbremszylinder (12a), wobei der erste Radbremszylinder (10a) über ein erstes Radauslassventil (22a) mit der ersten Speicherkammer (26a) und der zweite Radbremszylinder (12a) über ein zweites Radauslassventil (24a) mit der ersten Speicherkammer (26a) hydraulisch verbunden sind, und einem zweiten

Bremskreis (16b) mit einer zweiten Speicherkammer (26b), einem dritten

Radbremszylinder (10b) und einem vierten Radbremszylinder (12b), wobei der dritte Radbremszylinder (10b) über ein drittes Radauslassventil (22b) mit der zweiten Speicherkammer (26b) und der vierte Radbremszylinder (12b) über ein viertes Radauslassventil (24b) mit der zweiten Speicherkammer (26b)

hydraulisch verbunden sind, mit den Schritten:

Ermitteln bei einer Betätigung eines an dem Hauptbremszylinder (14)

angebundenen Bremsbetätigungselements (42) durch einen Fahrer des

Fahrzeug, ob eine von dem Fahrer mittels der Betätigung des

Bremsbetätigungselements (42) angeforderte Soll-Gesamtbremskraft zumindest teilweise mittels mindestens eines Generators des Fahrzeugs ausführbar ist; und

sofern die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft zumindest teilweise mittels des mindestens einen Generators ausführbar ist:

Ansteuern des mindestens einen Generators derart, dass die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft zumindest teilweise mittels des mindestens einen Generators ausgeführt wird; und

Öffnen zumindest des ersten Radauslassventils (22a) zum Transferieren zumindest eines Teils eines mittels der Betätigung des

Bremsbetätigungselements (42) aus dem Hauptbremszylinder (14) in den ersten Bremskreis (16a) verschobenen Bremsflüssigkeitsvolumens in die erste Speicherkammer (26a) und Öffnen zumindest des dritten

Radauslassventils (22b) zum Transferieren zumindest eines Teils eines mittels der Betätigung des Bremsbetätigungselements (42) aus dem

Hauptbremszylinder (14) in den zweiten Bremskreis (16b) verschobenen Bremsflüssigkeitsvolumens in die zweite Speicherkammer (26b);

wobei, solange die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft unter einer mittels des mindestens einen Generators maximal ausführbaren rekuperativen Bremskraft liegt, zumindest das erste Radauslassventil (22a) und das dritte Radauslassventil (22b) jeweils in einen zumindest teiloffenen Zustand gesteuert werden und der mindestens eine Generator derart angesteuert wird, dass die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft mittels des mindestens einen Generators ausgeführt wird,

dadurch gekennzeichnet, dass,

sobald die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft die maximal ausführbare rekuperative Bremskraft übersteigt, das erste Radauslassventil (22a), das zweite Radauslassventil (24a), das dritte Radauslassventil (22b) und das vierte

Radauslassventil (24b) in einen geschlossenen Zustand gesteuert werden und ein Bremskreis (16b) der zwei Bremskreise (16a, 16b) über sein offenes

Umschaltventil (18b) an dem Hauptbremszylinder (14) angebunden bleibt, während ein anderer Bremskreis (16a) der zwei Bremskreise (16a, 16b) mittels eines Schließens seines Umschaltventils (18a) von dem Hauptbremszylinder (14) abgekoppelt wird, wobei in den Radbremszylindern (10a, 12a) des

abgekoppelten Bremskreises (16a) ein Bremsdruck eingestellt oder aufgebaut wird, welcher einer Abweichung einer Summe einer Generator-Bremskraft des mindestens einen Generators und einer hydraulischen Teilbremskraft der Radbremszylinder (10b, 12b) des an dem Hauptbremszylinder (14)

angebundenen Bremskreises (16b) von der angeforderten Soll-Gesamtbremskraft entspricht.

13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, wobei mittels des mindestens einen Generators eine Generator-Bremskraftverteilung auf eine erste Achse (AI) und eine zweite Achse (A2) des Fahrzeugs bewirkt wird, welche von einer

vorgegebenen Soll-Bremskraftverteilung abweicht, und wobei, sobald die angeforderte Soll-Gesamtbremskraft die maximal ausführbare rekuperative Bremskraft übersteigt, der Bremskreis (16b) der zwei Bremskreise (16a, 16b), welcher einer Achse (A2) der zwei Achsen (AI, A2) zugeordnet ist, die bei der Generator-Bremskraftverteilung stärker als die Soll-Bremskraftverteilung abgebremst wird, mittels seines offenen Umschaltventils (a8b) an dem

Hauptbremszylinder (14) angebunden bleibt, während der andere Bremskreis (16a) der zwei Bremskreise (16a, 16b), welcher einer anderen Achse (AI) der zwei Achsen (AI, A2) zugeordnet ist, die bei der Generator-Bremskraftverteilung weniger als die Soll-Bremskraftverteilung abgebremst wird, mittels seines

geschlossenen Umschaltventils (18a) von dem Hauptbremszylinder (14) abgekoppelt wird.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei, wenn der Fahrer in das Bremssystem mit dem über sein offenes Umschaltventil (18b) an dem Hauptbremszylinder (14) angebundenen Bremskreis (16b) und dem mittels seines geschlossenen Umschaltventils (18a) von dem Hauptbremszylinder (14) abgekoppelten Bremskreis (16a) nachbremst, der zuvor von dem

Hauptbremszylinder (14) abgekoppelte Bremskreis (16a) durch Öffnen seines Umschaltventils (18a) wieder an dem Hauptbremszylinder (14) angebunden wird, und mittels der Radeinlassventile (28b, 30b) des anderen Bremskreises (16b) der Bremsdruck in seinen Radbremszylindern (10b, 12b) so eingestellt wird, dass der Bremsdruck in den mittels der geschlossenen Radeinlassventile (28b, 30b) von dem Hauptbremszylinder (14) abgekoppelten Radbremszylindern (10b, 12b) einer Abweichung einer Summe der Generator-Bremskraft und einer

hydraulische Teilbremskraft der an dem Hauptbremszylinder (14) angebundenen Radbremszylinder (10a, 12a) von der angeforderten Soll-Gesamtbremskraft entspricht.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei, sobald die maximal ausführbare rekuperative Bremskraft abnimmt, Pumpen (32a, 32b) so

angesteuert werden, dass die Pumpen (32a, 32b) zusätzliches

Bremsflüssigkeitsvolumen aus der ersten Speicherkammer (26a) und der zweiten Speicherkammer (26b) fördern, und mittels eines Schließens oder

Geschlossenhaltens nur eines Umschaltventils (18a) der Umschaltventile der Bremsdruck in den Radbremszylindern (10a, 12a) des abgekoppelten

Bremskreises (16a) so eingestellt wird, dass er einer Abweichung einer Summe der Generator- Bremskraft und der hydraulische Teilbremskraft der

Radbremszylinder (10b, 12b) des an dem Hauptbremszylinder (14)

angebundenen Bremskreises (16b) von der angeforderten Soll-Gesamtbremskraft entspricht.