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1. WO2017194224 - 3D-DRUCKER MIT BESCHICHTER UND BESCHICHTER-REINIGUNGSVORRICHTUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

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ANSPRÜCHE

1. 3D-Drucker (10) mit einem Beschichter (30) und einer Beschichter-Reinigungsvorrichtung (50).

wobei der Beschichter (30) einen Behälter (32), der einen inneren Hohlraum (34) zur Aufnahme von partikelförmigem Baumaterial definiert, und einen Ausgabebereich (36) zum Ausgeben des partikelförmigen Baumaterials aufweist und in eine Reinigungsposition verfahrbar ist, in der er über der Beschichter-Reinigungsvorrichtung (50) angeordnet ist,

wobei die Beschichter-Reinigungsvorrichtung (50) ein Wischelement (52) zum

Abwischen des Ausgabebereichs (36) aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Wischelement (52) aus einem saugfähigen Material gebildet ist, das konfiguriert ist, um ein flüssiges Reinigungsmittel in sich aufzunehmen.

2. 3D-Drucker (10) nach Anspruch 1 , wobei das Wischelement (52) aus einem saugfähigen, porösen Schwamm oder einem saugfähigen Textilstoff, zum Beispiel einem saugfähigen Vlies, gebildet ist.

3. 3D-Drucker (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Wischelement (52) von einer Beschichter-Reinigungsposition, in der das Wischelement (52) für ein Abwischen des Ausgabebereichs (36) ausgerichtet ist, in eine Wischelement-Reinigungsposition, in der das Wischelement (52) für eine Reinigung des Wischelements (52) selbst ausgerichtet ist, und zu der Beschichter-Reinigungsposition zurück bewegbar ist.

4. 3D-Drucker (10) nach Anspruch 3, wobei die Beschichter-Reinigungsvorrichtung (50) eine Reinigungsstation (70) aufweist, die konfiguriert ist, um das Wischelement (52) zu reinigen und mit flüssigem Reinigungsmittel zu infiltrieren, wenn sich das Wischelement (52) in seiner Wischelement-Reinigungsposition befindet.

5. 3D-Drucker (10) nach Anspruch 4, wobei die Reinigungsstation (70) ein Reinigungsbad (72) aus dem flüssigen Reinigungsmittel aufweist.

6. SD-Drucker (10) nach Anspruch 5, wobei die Reinigungsstation (70) eine Wischelementreinigungs-und-Reinigungsmittelübertragungs-Vorrichtung (74) aufweist, die eingerichtet ist, um Reinigungsmittel von dem Reinigungsbad (72) zu dem Wischelement (52) zu transportieren und das Wischelement (52) zu reinigen, wenn sich das Wischelement (52) in seiner Wischelement-Reinigungsposition befindet, wobei die Wischelementreinigungs-und-Reinigungsmittelübertragungs-Vorrichtung (74) zum Beispiel eine drehbare Walze (76) mit einem saugfähigen Material aufweist, das konfiguriert ist, um flüssiges Reinigungsmittel in sich aufzunehmen.

7. 3D-Drucker (10) nach Anspruch 6, wobei die Reinigungsstation (70) eine Reinigungsmittelmenge-Einstellvorrichtung (78) aufweist, die eingerichtet ist, um die Reinigungsmittelmenge, die durch die Wischelementreinigungs-und- Reinigungsmittelübertragungs-Vorrichtung (74) von dem Reinigungsbad (72) zu dem Wischelement (52) transportiert wird, einzustellen, zum Beispiel zu begrenzen, zum Beispiel durch Herausdrücken von Flüssigkeit aus dem saugfähigen Material der drehbaren Walze.

8. 3D-Drucker (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, sofern auf Anspruch 3 rückbezogen, wobei das Wischelement (52) ferner in eine Wischelement-Konditionierungsposition bewegbar ist, die sich zwischen der Beschichter-Reinigungsposition und der Wischelement-Reinigungsposition befindet und in der eine Reinigungsmittelmenge, die in dem Wischelement (52) aufgenommen ist, einstellbar ist.

9. 3D-Drucker (10) nach Anspruch 8, wobei die Beschichter-Reinigungsvorrichtung (50) eine Konditionierungsstation (90) aufweist, die eingerichtet ist, um die Reinigungsmittelmenge, die in dem Wischelement (52) aufgenommen ist, einzustellen, wenn sich das Wischelement (52) in seiner Wischelement-Konditionierungsposition befindet, zum Beispiel zu reduzieren, zum Beispiel durch Austreiben von Reinigungsmittel, das in dem Wischelement (52) aufgenommen ist, aus dem Wischelement (52) durch Mitführen/Abführen von Reinigungsmittel in einem Fluidstrom und/oder durch thermisches Austreiben von Reinigungsmittel und/oder durch mechanisches Austreiben von Reinigungsmittel.

10. 3D-Drucker (10) nach Anspruch 9, wobei die Konditionierungsstation (90) eine Abstreif- und/oder Ausdrückvorrichtung (92) aufweist, an der das Wischelement (52) abstreifbar und/oder Reinigungsmittel aus dem Wischelement (52) herausdrückbar ist, um einen Teil des Reinigungsmittels, das in dem Wischelement (52) aufgenommen ist, aus dem Wischelement (52) abzuführen, wobei die Abstreit- und/oder Ausdrückvorrichtung (92) zum Beispiel über dem Reinigungsbad (72) angeordnet ist oder anderweitig mit diesem in Fluidverbindung steht, so dass das aus dem Wischelement (52) abgestreifte und/oder ausgedrückte Reinigungsmittel in das Reinigungsbad (72) rückführbar ist, und/oder eine Walze (94) aufweist, an der das Wischelement (52) ausdrückbar ist.

11. 3D-Drucker (10) nach Anspruch 9 oder 10, wobei die Konditionierungsstation (90) eine Fluidstrom-Zufuhrvorrichtung (96) aufweist, die eingerichtet ist, einen Fluidstrom auf das Wischelement (52) zu richten, um mittels des Fluidstroms einen Teil des Reinigungsmittels, das in dem Wischelement (52) aufgenommen ist, aus dem Wischelement (52) abzuführen, wobei die Fluidstrom-Zufuhrvorrichtung (96) zum Beispiel ferner eingerichtet ist, um eine Temperatur des Gasstroms einzustellen.

12. 3D-Drucker (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, ferner aufweisend eine Sensorvorrichtung (110), mit der eine Menge an Reinigungsmittel, die in dem Wischelement (52) aufgenommen ist, ermittelbar ist, wobei die Sensorvorrichtung (110) zum Beispiel ein oder mehrere kapazitive Sensoren (112) und/oder ein oder mehrere elektrolytische Sensoren (112) und/oder ein oder mehrere resistive Sensoren (112) aufweist, wobei die Sensorvorrichtung (110) zum Beispiel eingerichtet ist, die in dem Wischelement (52) aufgenommene Menge an Reinigungsmittel zu ermitteln, wenn sich das Wischelement (52) in einer oder mehreren oder jeder der folgenden Positionen befindet, die ausgewählt sind aus der Wischelement-Konditionierungsposition, zum Beispiel im Strömungspfad der Fluidstrom-Zufuhrvorrichtung (96), der Beschichter-Reinigungsposition und der Wischelement-Reinigungsposition.

13. 3D-Drucker (10) nach Anspruch 12, ferner aufweisend eine Steuerung (C), die mit der Sensorvorrichtung (110) in Verbindung steht und eingerichtet ist, um auf Basis eines von der Sensorvorrichtung (110) erhaltenen Werts, der repräsentativ ist für die Menge an Reinigungsmittel, die in dem Wischelement (52) aufgenommen ist, ein Einstellen einer Restmenge an Reinigungsmittel in dem Wischelement (52) zu veranlassen, zum Beispiel mittels Ansteuerns der Konditionierungsstation (90), zum Beispiel der Fluidstrom-Zufuhrvorrichtung (96) und/oder der Abstreit- und/oder Ausdrückvorrichtung (92) derselben, und/oder Ansteuerns eines Antriebs für das Wischelement (52) und/oder Ansteuern der Reinigungsstation (70), wobei die

Steuerung (C) zum Beispiel eine Restmenge an Reinigungsmittel in dem Wischelement (52) in Abhängigkeit von einem eingesetzten Baumaterial und/oder Bindersystem und/oder Reinigungsmittel und/oder einer Art des saugfähigen Materials und/oder eines Reinigungsintervalls des Beschichters und/oder eines Verschmutzungsgrads des Beschichters einstellt.

14. 3D-Drucker (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Beschichter-Reinigungsvorrichtung (50) ferner eine Antriebsvorrichtung (54) zum Bewegen des Wischelements (52) aufweist, die eingerichtet ist, um das Wischelement (52) relativ zu dem Ausgabebereich (36) für eine Reinigung desselben zu bewegen, wenn sich der Beschichter (30) über der Beschichter-Reinigungsvorrichtung (50) befindet, und/oder um das Wischelement (52) zwischen der Beschichter-Reinigungsposition, der Wischelement-Reinigungsposition und der Wischelement-Konditionierungsposition zu bewegen.

15. 3D-Drucker (10) nach Anspruch 14, wobei die Antriebsvorrichtung (54) eine Trägerstruktur (56), zum Beispiel in Form eines Riemens, aufweist, an welcher das Wischelement (52) lösbar angebracht ist, zum Beispiel mittels eines Schnellverschlusses.

16. 3D-Drucker (10) nach Anspruch 14 oder 15, wobei die Antriebsvorrichtung (54) eingerichtet ist, um das Wischelement (52) in eine abgesenkte Position zu bewegen, in der eine Kollision mit dem Beschichter (30) vermieden wird, wobei sich das Wischelement (52) zum Beispiel in der Wischelement-Reinigungsposition und/oder in der Wischelement-Konditionierungsposition in der abgesenkten Position befindet, wohingegen es in der Beschichter-Reinigungsposition zum Beispiel in einer erhabenen Position angeordnet ist.

17. 3D-Drucker (10) nach einem der Ansprüche 14 bis 16, wobei die Antriebsvorrichtung (54) eingerichtet ist, um das Wischelement (52) für eine Reinigung des Ausgabebereichs (36) entlang desselben zu bewegen, wenn sich der Beschichter (30) über der Beschichter-Reinigungsvorrichtung (50) befindet, wobei die Antriebsvorrichtung (54) zum Beispiel eingerichtet ist, das Wischelement (52) entlang einer Umlaufbahn zu bewegen, die sich mit einem ersten Bahnabschnitt entlang des Ausgabebereichs (36) erstreckt, wenn sich der Beschichter (30) in der Beschichter- Reinigungsposition befindet, wobei die Antriebsvorrichtung (54) zum Beispiel eine langgestreckte Trägerstruktur (56) aufweist, zum Beispiel einen Riemen, an der das Wischelement (52) angebracht ist und die in Längsrichtung umlaufend um einen externen Punkt herum bewegbar ist, um dadurch das Wischelement (52) entlang seiner Umlaufbahn zu bewegen.

18. 3D-Drucker (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Ausgabebereich (36) einen langgestreckten Ausgabeschlitz (40) und/oder mindestens eine langgestreckte Streichfläche aufweist, die eingerichtet ist, um aus dem Behälter (32) ausgegebenes Baumaterial zu überstreichen, um dadurch das ausgegebene

Baumaterial zu nivellieren und/oder zu verdichten, wobei zum Beispiel die mindestens eine langgestreckte Streichfläche von dem Wischelement (52) abwischbar ist und/oder wobei zum Beispiel das Wischelement (52) eine Erstreckung in einer quer zur Längsrichtung der Streichfläche verlaufenden Breitenrichtung hat. die größer oder gleich der von der langgestreckten Stretchfläche ist, zum Beispiel größer oder gleich der von dem Ausgabebereich (36).

19. 3D-Drucker (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Beschichter-Reinigungsvorrichtung (50) eine Mehrzahl von Wischelementen (52) aufweist, welche zum Beispiel gemeinsam in eine jeweils abgesenkte Position bewegbar sind, um eine Kollision mit dem Beschichter (30) zu vermeiden.

20. 3D-Drucker (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, ferner aufweisend einen Sensor (170), der eingerichtet ist, um eine Position des Wischelements (52) zu detektieren, und/oder einen Sensor (82), der eingerichtet ist, um einen Füllstand des Reinigungsbads (72) zu detektieren.

21. 3D-Drucker (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, ferner aufweisend eine Druckvorrichtung mit einem Druckkopf zum selektiven Verfestigen eines Teilbereichs einer mittels des Beschichters aufgebrachten Baumaterialschicht und/oder zum selektiven Bedrucken einer mittels des Beschichters aufgebrachten Baumaterialschicht mit Behandlungsmittel.

22 Verfahren zum Reinigen eines Beschichters (30) von einem SD-Drucker (10), wobei der Beschichter (30) einen Behälter (32) aufweist, der einen inneren Hohlraum (34) zur Aufnahme von partikelförmigem Baumaterial definiert, und einen

Ausgabebereich (36) zum Ausgeben des partikelförmigen Baumaterials hat, aufweisend:

Verfahren des Beschichters (30) in eine Reinigungsposition, in der der Beschichter (30) über einer Beschichter-Reinigungsvorrichtung (50) angeordnet ist, die ein Wischelement (52) aufweist, das aus einem saugfähigen Material gebildet ist, das konfiguriert ist, um ein flüssiges Reinigungsmittel in sich aufzunehmen, und

Abwischen des Ausgabebereichs (36) mit dem Wischelement (52) in einem Zustand, in dem das Wischelement (52) mit flüssigem Reinigungsmittel befeuchtet ist.

23. Verfahren zum Reinigen eines Beschichters (30) von einem 3D-Drucker (10) nach Anspruch 22, ferner aufweisend:

Bewegen des Wischelements (52) zu einer Reinigungsstation (70) und Reinigen des Wischelements (52) und/oder Infiltrieren des Wischelements (52) mit Reinigungsmittel in der Reinigungsstation (70) und/oder

Bewegen des Wischelements (52) zu einer Konditionierungsstation (90) und Einstellen einer Reinigungsmittelmenge, die in dem Wischelement (52) aufgenommen ist, in der Konditionierungsstation (90), zum Beispiel nach dem Bewegen des Wischelements (52) zu der Reinigungsstation (70) und/oder vor dem Abwischen des Ausgabebereichs (36) mit dem Wischelement (52), zum Beispiel in Abhängigkeit von einem eingesetzten Baumaterial und/oder Bindersystem und/oder Reinigungsmittel, zum Beispiel um die Reinigungsmittelmenge zu reduzieren, zum Beispiel durch Austreiben von Reinigungsmittel aus dem Wischelement (52) durch Mitführen/Abführen von Reinigungsmittel in einem Fluidstrom und/oder durch thermisches Austreiben von Reinigungsmittel und/oder durch mechanisches Austreiben von Reinigungsmittel, und/oder

Ermitteln einer Menge an Reinigungsmittel, die in dem Wischelement (52) aufgenommen ist, zum Beispiel unter Verwendung eines Sensors (112), zum Beispiel nach dem Bewegen des Wischelements (52) zu der Reinigungsstation (70) und/oder vor dem Abwischen des Ausgabebereichs (36) mit dem Wischelement (52), und/oder

Bewegen des Wischelements (52) in eine abgesenkte Position, um eine Kollision mit dem Beschichter (30) zu vermeiden, nach dem Abwischen des Ausgabebereichs (36) mit dem Wischelement (52), und/oder

Austauschen des Wischelements (52) durch ein anderes Wischelement (52), nachdem das Wischelement (52) verschlissen ist oder in Anpassung an ein eingesetztes Baumaterial und/oder Bindersystem und/oder Reinigungsmittel.

24. Verfahren zum Reinigen eines Beschichters (30) von einem 3D-Drucker (10) nach Anspruch 22 oder 23, wobei

der Ausgabebereich (38) eine langgestreckte Form hat und das Abwischen des

Ausgabebereichs (36) mit dem Wischelement (52) im Wesentlichen in Längsrichtung des Ausgabebereichs (36) erfolgt und/oder

das Bewegen des Wischelements (52) auf einer geschlossenen Bahnkurve erfolgt und/oder

das Verfahren zum Reinigen des Beschichters (30) softwaregesteuert abläuft.