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1. WO2017080834 - ELEKTROHYDRAULISCHE GETRIEBEKUPPLUNG EINES KRAFTFAHRZEUGS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

PATENTANSPRÜCHE:

1 . Verfahren zum Betreiben einer elektrohydraulischen Getriebekupplung (2) eines Kraftfahrzeugs (1 ), wobei bei einem Kuppelvorgang (32) durch eine Reglereinrichtung (22) einer Steuervorrichtung (7) in Abhängigkeit von einem Kuppelsignal (6) ein hydraulischer Druck (P) eingestellt wird und durch den Druck (P) ein Ausrückelement (12) der Getriebekupplung (2) durch einen Weichbereich (17) hindurch über einen Steifpunkt (21 ) in einen Steifbereich (18) oder umgekehrt bewegt wird,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Reglereinrichtung (22) in Abhängigkeit von dem Kuppelsignal (6) ein vorläufiges Sollwertsignal (Psoll) für den Druck (P) erzeugt und eine zeitliche Ableitung (26) des vorläufigen Sollwertsignals (Psoll) als ein Bewegungssignal (26) erzeugt wird und eine Vorsteuerung (23) ein Vorsteuer- Signal (V) in Abhängigkeit von dem Bewegungssignal (26) erzeugt und das vorläufige Sollwertsignal (Psoll) und das Vorsteuersignal (V) zu einem endgültigen Stellwertsignal (Psoll*) für den Druck (P) kombiniert werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei durch die Vorsteuerung (23) das Bewegungssignal (26) mit einem Vorsteuerfaktor (F) skaliert wird und der Vorsteuerfaktor (F) in Abhängigkeit von zumindest einer Betriebsgröße des Kraftfahrzeugs (1 ) eingestellt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei als die zumindest eine Betriebsgröße zumindest eine Temperatur (Temp) erfasst wird.

4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Vorsteuerfaktor in Abhängigkeit von der zumindest einen Betriebsgröße mittels einer Zuordnungs- einrichtung, insbesondere eines Kennfelds oder einer parametrischen Funktion, ermittelt wird und die Zuordnungseinrichtung im Betrieb des Kraftfahrzeugs in Abhängigkeit von einer Zeitkonstante, mit welcher ein Zeitsignal (Pist) des Drucks (P) dem vorläufigen Sollwertsignal (Psoll) oder dem endgültigen Stellwertsignal (Psoll*) folgt, adaptiert wird.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei der Vorsteuerfaktor (F) in Abhängigkeit von einer Differenz (ΔΡ) zwischen dem aktuellen Druck (Pist) und einem Druck, der sich im Steifpunkt (21 ) ergibt, eingestellt wird.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vorsteuerung (23) nur in dem Weichbereich (17) aktiv ist.

Steuervorrichtung (7) für eine elektrohydraulische Getriebekupplung (2) eines Kraftfahrzeugs (1 ), mit einem Stellausgang (8) zum Stellen eines elektrischen Aktors (10) zum Einstellen eines hydraulischen Drucks (P) zum Bewegen eines Ausrückelements (12) der Getriebekupplung (12), wobei die Steuervorrichtung (7) dazu eingerichtet ist, ein Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche durchzuführen.

Kraftfahrzeug (1 ) mit einer elektrohydraulischen Getriebekupplung (2), bei welcher eine Steuervorrichtung (7) nach Anspruch 7 mit einem elektrischen Aktor (10) zum Einstellen eines hydraulischen Drucks (P) zum Bewegen eines Ausrückelements (12) der Getriebekupplung (2) gekoppelt ist.