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1. WO2017076564 - DREHSCHWINGUNGSDÄMPFUNGSANORDNUNG FÜR DEN ANTRIEBSSTRANG EINES FAHRZEUGS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1 . Drehschwingungsdämpfungsanordnung (10) für einen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs, umfassend einen zur Drehung um eine Drehachse (A) anzutreibenden Eingangsbereich (50) und einen Ausgangsbereich (55), wobei zwischen dem Eingangsbereich (50) und dem Ausgangsbereich (55) zueinander parallel ein erster Drehmomentübertragungsweg (47) zur Übertragung eines ersten Drehmomentanteils (Mal ) und ein zweiter Drehmomentübertragungsweg (48) zur Übertragung eines zweiten Drehmomentanteils (Ma2) eines zwischen dem Eingangsbereich (50) und dem Ausgangsbereich (55) zu übertragenden Gesamtdrehmomentes (Mges) vorgesehen sind,

- eine Phasenschieberanordnung (44) wenigstens im ersten Drehmomentübertragungsweg (47), zur Erzeugung einer Phasenverschiebung von über den ersten Drehmomentübertragungsweg (47) geleiteten Drehungleichförmigkeiten bezüglich über den zweiten Drehmomentübertragungsweg (48) geleiteten Drehungleichförmigkeiten, wobei die Phasenschieberanordnung (44) ein Schwingungssystem (56) mit einem Primärelement (1 ) und einem gegen die Rückstellwirkung einer Dämpferelementanordnung (4) bezüglich des Primärelements (1 ) um die Drehachse (A) drehbaren Sekundärelement (2) umfasst,

- eine Koppelanordnung (51 ) zur Zusammenführung des über den ersten Drehmomentübertragungsweg (47) übertragenen ersten Drehmomentanteils (Mal ) und des über den zweiten Drehmomentübertragungsweg (48) übertragenen zweiten Drehmomentanteils (Ma2) und zur Weiterleitung des zusammengeführten Drehmoments (Maus) an den Ausgangsbereich, wobei die Koppelanordnung (51 ) ein erstes Eingangselement (20), verbunden mit dem ersten Drehmomentübertragungsweg (47), ein zweites Eingangselement (30), verbunden mit dem zweiten Drehmomentübertragungsweg (48) und ein Ausgangselement (40), verbunden mit dem Ausgangsbereich (55) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Drehmomentübertragungsweg (47) zwischen der Phasenschieberanordnung (44) und der Koppelanordnung (51 ) eine Drehschwingungsänderungsanordnung (70) und / oder im zweiten Drehmomentübertragungsweg (48) vor der Koppelanordnung (51 ) eine Drehschwingungsänderungsanordnung (80) angeordnet ist.

2. Drehschwingungsdämpfungsanordnung (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Drehschwingungsänderungsanordnung (70; 80) einen Energiespeicher (92) umfasst.

3. Drehschwingungsdämpfungsanordnung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehschwingungsänderungsanordnung (70; 80) als eine Amplitudenänderungsanordnung (71 ; 81) und / oder als eine Phasenschieberänderungsanordnung (72; 82) ausgeführt ist.

4. Drehschwingungsdämpfungsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehschwingungsänderungsanordnung (70; 80) zumindest einen Sensor (90), ein Steuergerät (95) und einen Aktuator (99; 100) umfasst.

5. Drehschwingungsdämpfungsanordnung (10) nach Anspruch 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Aktuator (99, 100) hydraulisch und oder pneumatisch betrie- ben wird.

6. Drehschwingungsdämpfungsanordnung (10) nach Anspruch 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Aktuator (99, 100) elektromechanisch und / oder elektro- magnetisch betrieben wird.

7. Drehschwingungsdämpfungsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (92) über den Aktuator (99; 100) zumindest teilweise mit Energie aus einer Drehschwingung im ersten und / oder im zweiten Drehmomentübertragungsweg (47; 48) aufgefüllt wird.

8. Drehschwingungsdämpfungsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelanordnung (51) als ein Planetengetriebe (45) ausgebildet ist.

9. Drehschwingungsdämpfungsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelanordnung (51) als ein Hebelkoppelgetriebe (85) ausgebildet ist.

10. Drehschwingungsdämpfungsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelanordnung (51) als ein Magnetkoppelgetriebe (61 ) ausgebildet ist.

11. Drehschwingungsdämpfungsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelanordnung (51) als ein elektromagnetisches Koppelgetriebe (62) ausgebildet ist.

12. Drehschwingungsdämpfungsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Drehschwingungsänderungsanordnung (70; 80) in die Koppelanordnung (51 ) integriert ist.