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1. (WO2017013142) PLANUNG EINER REPARATUR ODER ANPASSUNG EINER DENTALEN TEILPROTHESE
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Patentansprüche

1. Verfahren zur rechnergestützten Planung einer Reparatur oder Anpassung einer dentalen Teilprothese mit den Verfahrenssehritten :

a) Erzeugen eines ersten digitalen 3D-Modells eines Kiefers mit der am Kiefer positionierten Teilprothese als Prothesenreferenzmodell (Ml),

b) Erzeugen eines zweiten digitalen 3D-Modells des

Kiefers ohne die Teilprothese als Kiefermodell (M2 ) , c) Bestimmen einer Lagebeziehung des Prothesenrefe- renzmodells (Ml) zum Kiefermodell (M2),

d) Erzeugen eines digitalen Prothesenmodells (P) durch Subtraktion des Kiefermodells (M2) vom Prothesenre- ferenzmodell (M2) unter Berücksichtigung der Lagebeziehung,

e) Automatisches und/oder durch einen Anwender ausgeführtes Identifizieren von Halte- und/oder Stützelementen (3) im Prothesenmodell (P) ,

f) Berechnen einer Einschubachse (4) der Teilprothese anhand des Prothesenmodells (P) ,

g) Berechnen von aus der Einschubachse (4) resultierenden Hinterschnitttiefen der Halte- und/oder Stützelemente (3) im Prothesenmodell (P) ,

h) Anzeigen der Einschubachse (4) und der Hinterschnitttiefen innerhalb der Darstellung des Kiefermodells (M2) .

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgeschlagene Einschubachse (4) mittels eines Eingabemittels durch den Anwender verändert wird und im Kiefermodell (M2) angezeigte Hinterschnitttiefen automatisch neu berechnet werden.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kiefermodell (M2) unter Berücksichtigung der Einschubachse (4) ausgeblockt wird, dass das Prothesenmodell (P) auf das ausgeblockte Kiefermodell (M2) aufgesetzt wird und dass das Prothesenmodell (P) mittels eines Eingabemittels durch einen Anwender ergänzt und/oder verändert wird.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein drittes digitales 3D-Modell einer Unterseite der Teilprothese erzeugt und eine Unterseite (2) des Prothesenmodells (P) durch das dritte digitale 3D-Modell ergänzt und/oder ersetzt wird.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor und/oder nach dem Berechnen der Einschubachse (4) und der Hinterschnitttiefen zu überwachende Bereiche in dem Kiefermodell (M2) automatisch und/oder mittels eines Eingabemittels markiert und für diese Bereiche Hinterschnitttiefen berechnet und im Kiefermodell (M2) angezeigt werden.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Berechnen der Einschubachse (4) Bereiche für zu ergänzende Halte- und Stützelemente (3) auf dem Kiefermodell (M2) markiert und bei der Berechnung der Einschubachse (4) berücksichtigt werden.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterschnitttiefe durch ein Einfärben der Oberfläche des Kiefermodells (M2) in Falschfarben visualisiert wird.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass anhand des Prothesenmodells (P) , des Kiefermodells (M2) und der Einschubachse (4) Bereiche ermittelt und im Kiefermodell (M2) angezeigt werden, welche Verkeilungen verursachen könnten.