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1. (WO2017001193) VERFAHREN UND SYSTEM ZUR ERLEICHTERUNG DER PERSONENRETTUNG IN GEBÄUDEN
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

Ansprüche

1. Verfahren zur Erleichterung der Personenrettung in Gebäuden, umfassend:

Bereitstellen von Daten eines Gebäudeplans, wobei der Gebäudeplan Daten zur Lage der einzelnen Räume des Gebäudes mit Identitäten von Geräten, die über eine Funkkommunikations Funktionalität verfügen und sich in dem Raum befinden, verknüpft;

Erfassen der Identitäten der Geräte, die über eine Funkkommunikationsfunktionalität verfügen, durch eine erste Vorrichtung;

Abgleichen der Identitäten der Geräte, die durch die erste Vorrichtung erfasst werden konnten, mit den Identitäten der Geräte der bereitgestellten Daten des Gebäudepians; und

Markieren der Geräte, die nicht durch die erste Vorrichtung erfasst werden konnten, in den bereitgestellten Daten des Gebäudeplans.

2. Verfahren gemäß Anspruch 1 , weiterhin umfassend:

Wiedergeben mindestens eines Teils des Gebäudeplans auf einer tragbaren Vorrichtung eines Ersthelfers, z.B. der Feuerwehr, wobei die tragbare Vorrichtung Identitäten von in der Nähe befindlichen Geräten, die über eine Funkkommuni kationsfunktional ität verfügen, anhand deren Funkkennung erkennen kann und Geräte, deren Funkkennung laut Gebäudeplan vorhanden sein sollte, aber nicht erkannt wird, markiert.

3. Verfahren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Daten des Gebäudeplans über das Internet abrufbar und editierbar gespeichert sind.

4. Verfahren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei es Benutzern, wie etwa Hauseigentümern, Wohnungsnutzern oder Hausverwaltern, ermöglicht wird, die Daten des Gebäudeplans in einem öffentlichen Forum, bevorzugt in einem geschützten Bereich des Internets, gemäß der Ordnungslogik zu definieren, wobei die Nutzer des Forums verschlüsselt und freigegeben werden, damit nicht Unbefugten Informationen zur Vorbereitung von kriminellen Handlungen vermittelt werden, wobei bevorzugt gescannte und von der Feuerwehr abrufbarc Baupläne hinterlegt werden, um die Ortung der Einheiten zu erleichtern.

5. Verfahren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Identität eines tragbares Gerätes eines Benutzers in den Daten des Gebäudeplans hinterlegt wird, wobei ein Nicht-Erfassen der Identität des tragbaren Geräts mit der Abwesenheit des Benutzers

gleichgestellt wird, falls Identitäten anderer Geräte in der Umgebung des tragbaren Geräts gemäß den Daten des Gebäudeplans erfasst werden können, und wobei ein Nicht-Erfassen der Identität des tragbaren Geräts mit einer akuten Gefährdungsiage des Benutzers gleichgestellt wird, falls Identitäten anderer Geräte in der Umgebung des tragbaren Geräts gemäß den Daten des Gebäudeplans nicht erfasst werden können.

6. Verfahren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei es den Benutzern ermöglicht wird, zu definieren:

in welchen Bereichen des Gebäudes sie sich regelmäßig aufhalten; und

wann sie sich typischerweise in dem Gebäude aufhalten, wobei Zugangssysteme benutzt werden können, die die tatsächliche An- und Abwesenheit der Bewohner und Nutzer erkennen und hinterlegen, so dass einem Raum des Gebäudes entsprechende Nutzer zugeordnet sind, wobei optional hinterlegt wird, ob eine gemeldete Person besondere Bedürfnisse hat, die eine Rettung erschweren, wie etwa Bettlägerigkeit, elektrischer Rollstuhl, Krücken.

7. Verfahren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die erste Vorrichtung angepasst ist, um WLAN-Signale des tragbaren Geräts eines Benutzers in den Wohnungen und sonstigen Räumen des Gebäudes aufzufangen und zentral zu speichern, sodass ein Gebäude auch als Summe von

in das Haus ein-strahlenden WLAN Signalen, und

im Haus aus Geräten ausstrahlenden WLAN Signalen definiert werden kann;

und so eine Karte der Einheiten erstellt wird, wo mit welchem/welchen WLAN-Signal(en) zu rechnen ist, womit eine Ortung der Personen aufgrund von einstrahlenden WLAN Signalen in den beschriebenen Räumen möglich ist, damit erkannt werden kann

welche WLAN Geräte in einem Gebäude vorhanden sind, anhand deren Identität, z.B. ihrer MAC-Adressen;

in welchen Räumen diese WLAN Geräte voraussichtlich sind, mittels der gespeicherten Daten zu den Räumen, die für festgestellte Nutzer als Aufenthaltsräume gespeichert sind; und

darüber hinaus in welche Räume diese Signale regelmäßig mehr oder weniger stark einstrahlen; und

welche Benutzer sich in die WLAN-Geräte einloggen können und tatsächlich einloggen und im Gefahrenfall eingeloggt sind.

8. System zur Erleichterung der Personenrettung in Gebäuden, umfassend: eine erste Vorrichtung;

wenigstens eine tragbare Vorrichtung eines Benutzers des Systems, die über eine Funkkommunikationsfunktionalität verfügt, wobei das System angepasst ist ein Verfahren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche durchzuführen.

9. System gemäß Anspruch 8, wobei die tragbare Vorrichtung des Benutzers angepasst ist, um ein Alarmsignal über Funk auszusenden und tragbare Vorrichtungen anderer Benutzer des Systems in Reichweite des Funks das Alarmsignal an die direkte Umgebung kommunizieren.

10. System gemäß Anspruch 9, wobei das Alarmsignal von der tragbaren Vorrichtung des anderen Benutzers über eine Tonwarnung, ein Lichtsignal und oder eine Vibration kommuniziert wird.

1 1. System gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, weiterhin umfassend eine feuerfeste Vorrichtung für Ersthelfer, wobei die feuerfeste Vorrichtung angepasst ist, den Ausfall von einem oder mehreren WLAN-Signalen zu erkennen und dazu zu nutzen, festzustellen, welche Leitungen bereits durch Feuer in Mitleidenschaft gezogen sind, wodurch die bereits erstellte Karte des Gebäudes mit Informationen versehen werden kann, wo das Feuer bereits vorangeschritten ist und wo nicht.

12. System gemäß Anspruch 1 1, wobei die feuerfeste Vorrichtung von Ersthelfern z.B. in die Hausflure des Gebäudes geworfen werden können, und die WLAN und/oder Bluetooth und/oder andere Kommunikationsmodule beinhalten, um eine Brücke vom mobilen Gerät zur Zentrale aufzubauen, um zum einen die Standorte der Personen zu orten und zum anderen mit diesen auch in schwierigen Situationen in Kontakt zu bleiben, wobei optional ein mobiler, feuerfester und batteriebetriebener Sensor zusätzlich zu oder integriert in das Gerät vorgesehen ist, der mittels verbauter Sensoren eine Historie des Brandes aufzeichnet und live weitergibt, der zur Information während des Brandes über die Entwicklung im Haus während des Löschvorgangs und auch zur Nachbereitung dient, wobei die Daten live oder in Intervallen gesendet werden.

13. System gemäß einem der Ansprüche 8 bis 12, weiter umfassend mindestens ein portables WLAN-Gerät, weiches eine bestimmte, vordefinierte und in der Software der Mobilgeräte abgespeicherte Frequenz und gegebenenfalls Passwort aufweist, angepasst, Kontakt zu den im Haus eingeschlossenen Personen aufzunehmen, auch wenn durch Feuer oder aus sonstigen Gründen eine Telefonkommunikation oder Kommunikation via mobilem Internet nicht möglich ist, wobei die Voreinstellung der mobilen Geräte so eingestellt wird, dass bei Antreffen von diesem WLAN-Signal eine Kommunikation über Voice over IP oder mittels ähnlicher Internetprotokolle zwischen den im Haus befindlichen Personen und den Einsatzkräften ermöglicht wird, wobei optional mindestens zwei WLAN-Gerät vorgesehen sind, und wobei es nur mobilen Endgeräten, die mehr als eines der WLAN-Geräte empfangen, gestattet wird, an der Kommunikation teilzunehmen.