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1. (WO2016142158) VERFAHREN UND ANORDNUNG ZUR POSITIONSBESTIMMUNG

Pub. No.:    WO/2016/142158    International Application No.:    PCT/EP2016/053646
Publication Date: Fri Sep 16 01:59:59 CEST 2016 International Filing Date: Tue Feb 23 00:59:59 CET 2016
IPC: G01S 19/36
G01S 19/21
G01S 19/22
G01S 19/42
Applicants: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
Inventors: IBENDORF, Hendrik
RICHTER, Olaf
Title: VERFAHREN UND ANORDNUNG ZUR POSITIONSBESTIMMUNG
Abstract:
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Positionsbestimmung unter Nutzung von GNSS (Global Navigation Satellite Systems) mittels einer mehrere Antennen (1 bis 5) aufweisenden Antennenanordnung (6) und einer dieser nachgeordneten, mit den Antennenempfangssignalen (AI bis A5) beaufschlagten Empfangssignale-Auswerteanordnung (20), die an die Antennen (1 bis 5) angeschlossene GNSS-Empfänger (21 bis 25) mit einer nachgeschalteten Auswerteeinrichtung (26) enthält. Um ein solches Verfahren so auszugestalten, dass sich mit vergleichsweise geringem Aufwand eine besonders hohe Zuverlässigkeit bei der Positionsbestimmung erzielen lässt, wird eine Antennenanordnung (6) verwendet, bei der die Antennen (1 bis 5) mit verschiedenen Richtungsvektoren ausgerichtet sind, und es werden in Bezug auf jeden erfassbaren Satelliten (31 bis 33) jeweils die Antennenempfangssignale (AI bis A5) aller Antennen (1 bis 5) hinsichtlich ihres satellitenbezogenen Signal-Rausch-Verhältnisses unter Bildung von satellitenspezifischen Signal-Rausch-Verhältnis- Messwerten erfasst. Aus den satellitenspezifischen Signal-Rausch- Verhältnis-Messwerten werden bezüglich jedes Satelliten (z.B 31) die satellitenspezifischen Signal-Rausch-Verhältnis-Messwerte ausgewählt, die sich in ihrem Signal-Rausch-Verhältnis positiv von anderen Signal-Rausch-Verhältnis-Messwerten bezüglich jeweils desselben Satelliten (z.B.31) abheben. Jeweils ein satellitenbezogenes Hauptrichtungsvektor-Signal wird aus jeweils den Richtungs-vektor- Signalen der Antennen gebildet, deren satellitenspezifischen Signal-Rausch-Verhältnis-Messwerte ausgewählt sind, und die satellitenbezogenen Hauptrichtungsvektor-Signale werden mit die Position der jeweiligen Satelliten am Orbit kennzeichnenden Ausrichtungsvektor-Signalen verglichen; bei geringen Abweichungen erfolgt eine Positionsangabe (N). Die Erfindung betrifft auch eine Anordnung zur Positionsbestimmung.