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1. (WO2016005414) VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINER BRENNKRAFTMASCHINE, STEUEREINRICHTUNG FÜR EINE BRENNKRAFTMASCHINE UND BRENNKRAFTMASCHINE
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

ANSPRÜCHE

1. Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine (1), wobei

zur Steuerung oder Regelung der Brennkraftmaschine (1) wenigstens eine Abbildung (A) verwendet wird, welche

- wenigstens eine physikalische Zielgröße (G) der Brennkraftmaschine (1) in Abhängigkeit von einer Mehrzahl von Stellgrößen (u) der Brennkraftmaschine (1) beschreibt, wobei

- wenigstens eine Bedingung für die wenigstens eine physikalische Zielgröße (G)

aufgestellt wird, wobei

in Echtzeit anhand der Abbildung (A) Stellgrößenwerte für die Stellgrößen (u) ermittelt werden, mit denen die wenigstens eine Bedingung durch die wenigstens eine

physikalische Zielgröße (A) erfüllt ist, wobei

die Brennkraftmaschine (1) mit den derart ermittelten Stellgrößenwerten angesteuert wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine

physikalische Zielgröße (G) ausgewählt ist aus einer Gruppe bestehend aus einer Stickoxid-Konzentration im Abgas, einer Ruß-Konzentration im Abgas, einem Spitzendruck in einem Brennraum der Brennkraftmaschine, einem Abgasmassenstrom, einer Abgastemperatur, einem abgegebenen Moment der Brennkraftmaschine, und einem Brennstoffverbrauch.

3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellgrößen (u) ausgewählt sind aus einer Gruppe bestehend aus einem Ladedruck, einer

Ladeluft-Temperatur, einer Drehzahl, einem Verbrennungsluft-Brennstoff- Verhältnis, einer Abgasrückführrate, einem Spritzbeginn, einer einem Brennraum der Brennkraftmaschine zugeführten Brennstoffmenge, einer Anzahl befeuerter Brennräume der Brennkraftmaschine, einem Raildruck, und einer Dosiermenge an Reduktionsmittel in einen Abgasstrom.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abbildung (A) verwendet wird, die ausgewählt ist aus einer Gruppe bestehend aus einer physikalischen oder thermodynamischen Funktion, einer approximativen mathematischen Funktion, insbesondere einem Polynom, einer Exponentialfunktion oder einer Vibe-Funktion oder einer Mehrzahl von Vibe-Funktionen, einem statistischen Modell, einer Lookup-Tabelle, und einem neuronalen Netz.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Bedingungen an eine Mehrzahl von physikalischen Zielgrößen (G) gleichzeitig durch Ermitteln von geeigneten Stellgrößenwerten erfüllt wird.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Bedingung ausgewählt ist aus einer Gruppe bestehend aus der Vorgabe eines Sollwerts, dem Einhalten eines Grenzwerts, und dem Aufsuchen eines Extremums.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Bedingung als Gütemaß aufgestellt wird, wobei das Gütemaß in Echtzeit -vorzugsweise unter wenigstens einer Nebenbedingung - optimiert wird.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Abbildung (A) auf einem mehrdimensionalen Raum definiert ist, wobei die Stellgrößenwerte zur Erfüllung der wenigstens einen Bedingung durch Gradientenbildung in dem mehrdimensionalen Raum berechnet werden.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zu verschiedenen Zeiten Bedingungen an verschiedene physikalische Zielgrößen (G) aufgestellt werden.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Bedingung an die wenigstens eine physikalische Zielgröße (A) bei einem

Ausfall eines einer Stellgröße (u) zugeordneten Stellelements (5) durch Anpassen der

Stellgrößenwerte für die übrigen Stellgrößen (u) erfüllt wird, wobei vorzugsweise wenigstens eine Bedingung einer Mehrzahl von Bedingungen an eine Mehrzahl von physikalischen

Zielgrößen (G) aufgegeben wird.

11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Stellgrößenwerte Sollwerte für separate Regel- oder Einstelleinrichtungen (7) berechnet werden, wobei die separaten Regel- oder Einstelleinrichtungen (7) den Stellgrößen (u) jeweils zugeordnet sind.

12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Stellgrößenwerte Stellwerte berechnet werden, welche direkt zur Ansteuerung von den

Stellgrößen (u) zugeordneten Stellelementen (5) verwendet werden.

13. Steuereinrichtung für eine Brennkraftmaschine (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung eingerichtet ist zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 12.

14. Brennkraftmaschine (1), gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung nach Anspruch 13.