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1. WO2015011186 - VERPACKUNG UND ZUSCHNITT HIERFÜR

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Verpackung und Zuschnitt hierfür

Beschreibung:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackung aus Karton, Papier oder dergleichen, umfassend eine Vorderwand und eine Rückwand, mindestens jeweils zwei die Vorder- und Rückwand verbindende Seitenwände zur Ausbildung von Stirnseiten der Verpackung, wobei die Verpackung in Form eines prismatischen Körpers entlang einer Längsachse ausgebildet ist, eine Bodenkonstruktion umfassend mindestens eine an der Vorder- oder Rückwand angelenkte Bodenlasche zum bodenseitigen Verschluss der Verpackung und eine Deckelkonstruktion umfassend mindestens eine an der Vorder- oder Rückwand angelenkte Deckellasche zum deckelseitigen Verschluss der Verpackung, wobei die Bodenkonstruktion und/oder die Deckelkonstruktion zumindest eine an einem bodenseitigen und/oder deckelseitigen Ende zumindest einer stirnseitigen Seitenwand angelenkte Staublasche umfasst. Die Erfindung betrifft weiterhin einen Zuschnitt zur Herstellung einer derartigen Verpackung.

Derartige Verpackungen sind in einer großen Vielzahl bekannt. Insbesondere werden derartige Verpackungen für das Abfüllen, den Transport und die Aufbewahrung von verpackten oder unverpackten rieselfähigen Waren verwendet. Bei den Waren kann es sich dabei zum Beispiel um Cerealien, Kornflakes oder andere schütt- und rieselfähige Lebensmittel handeln. Aus der

DE 20 2004 01 1 165 U1 ist eine pulverdichte Verpackung für pulverförmige Waren bekannt. Die bekannte Verpackung ist dabei in Form eines prismatischen, oktogonalen Körpers entlang einer Längsachse ausgebildet. Aus der US 201 1/1 1 1938 A1 ist eine vergleichbare Verpackung bekannt. Diese dient allerdings nur als äußere Verpackung zur Aufbewahrung eines flüssigkeitsenthaltenden Behälters, insbesondere einer entsprechenden

flüssigkeitsdichten Verpackung bzw. eines flüssigkeitsdichten Beutels.

Nachteilig an derartigen prismatisch ausgebildeten Verpackungen, insbesondere bei Verpackungen mit einer hexagonalen oder oktogonalen Grundfläche besteht jedoch das Problem, dass bei einem automatischen, maschinellen Aufrichten und Befüllen des Zuschnitts beziehungsweise der Verpackung Forminstabilitäten auftreten, die das sichere maschinellen Befüllen der Verpackung erschweren oder unmöglich machen.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine gattungsgemäße Verpackung und einen Zuschnitt hierfür bereitzustellen, welche eine einfache und sichere maschinelle Befüllung mit insbesondere schütt-, pulver- und/oder rieselfähigen Waren bei gleichzeitiger Formstabilität der Verpackung gewährleisten.

Zur Lösung dieser Aufgaben dient eine gattungsgemäße Faltschachtel gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie ein Zuschnitt gemäß den Merkmalen des Anspruchs 10. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind in den jeweiligen abhängigen Ansprüchen angegeben, wobei vorteilhafte Ausgestaltungen der Verpackung als vorteilhafte Ausgestaltungen des Zuschnitts und umgekehrt anzusehen sind.

Eine erfindungsgemäße Verpackung aus Karton, Papier oder dergleichen, umfasst eine Vorderwand und eine Rückwand, mindestens jeweils zwei die Vorder- und Rückwand verbindende Seitenwände zur Ausbildung von Stirnseiten der Verpackung, wobei die Verpackung in Form eines prismatischen Körpers entlang einer Längsachse ausgebildet ist, eine Bodenkonstruktion umfassend mindestens eine an der Vorder- oder Rückwand angelenkte Bodenlasche zum bodenseitigen Verschluss der Verpackung und eine Deckelkonstruktion umfassend mindestens eine an der Vorder- oder Rückwand angelenkte

Deckellasche zum deckelseitigen Verschluss der Verpackung, wobei die

Bodenkonstruktion und/oder die Deckelkonstruktion zumindest eine an einem bodenseitigen und/oder deckelseitigen Ende zumindest einer stirnseitigen Seitenwand angelenkte Staublasche umfasst. Dabei weist die Staublasche mindestens eine Rastnase auf, wobei die Rastnase derart ausgebildet ist, dass sie in Schließstellung der Staublasche an der Boden- und/oder Deckellasche und/oder der Vorderwand und/oder der Rückwand anliegt. Durch die Ausbildung mindestens einer Rastnase, die in der Schließstellung der Staublasche an den entsprechenden Bereichen der Boden- und/oder Deckellasche und/oder der Vorderwand und/oder der Rückwand der Verpackung anliegt, ist gewährleistet, dass die Verpackung ihre Form behält. Da die Rastnase in Schließstellung der Staublasche rastend anliegt, entsteht ein fixierter Kontakt zwischen der Rastnase und den entsprechenden Bereichen der Boden- und/oder Deckellasche und/oder der Vorderwand und/oder der Rückwand der Verpackung. Insbesondere ist dies beim automatischen, maschinellen Aufrichten und Befüllen der Verpackung wichtig. Nur bei formstabilen Verpackungen ist eine einfache und sichere maschinelle Befüllung mit insbesondere schütt-, pulver- und/oder rieselfähigen Lebensmitteln gewährleistet. Ein derartiges rastendes Anliegen und der damit entstehende fixierte Kontakt der Staublasche an den entsprechenden Bereichen der Boden- und/oder Deckellasche und/oder der Vorderwand und/oder der Rückwand der Verpackung ist aus dem Stand der Technik, insbesondere aus den im Vorhergehenden genannten Druckschriften nicht bekannt oder nahegelegt.

In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verpackung ist die Rastnase derart ausgebildet, dass sie in Schließstellung in einer in der

Boden- und/oder Deckellasche ausgebildeten Ausnehmung verrastet. Unter Ausnehmung ist dabei jegliche Öffnung zu verstehen, die zur Verrastung der Rastnase geeignet ist. Zum Beispiel kann die Ausnehmung bzw. Öffnung rund, oval, halbkreisförmig, vieleckig oder schlitzartig ausgebildet sein. Auch andere Formen der Öffnung bzw. Ausnehmung sind denkbar. Zudem kann diese

Ausnehmung im Übergangsbereich zwischen der Vorder- und/oder der

Rückwand und der entsprechenden Boden- und/oder Deckellasche ausgebildet sein. Dabei kann die Ausnehmung als eine der Rastnase zugewandte und zur Rastnase hin offene Ausnehmung bzw. Öffnung oder als eine im Übergangsbereich zwischen der Vorder- und/oder der Rückwand und der entsprechenden Boden- und/oder Deckellasche ausgebildete, geschlossene Ausnehmung, d.h. vollständige Öffnung ausgebildet sein. Die Ausbildung der genannten Ausnehmung zur Verrastung der Rastnase erhöht zusätzlich die Formstabilität der Verpackung.

In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verpackung ist die Rastnase derart ausgebildet, dass sie in einer Schließstellung an der oder den Seitenwänden, an der oder denen sie nicht angelenkt ist, zumindest bereichsweise aufliegt. Durch diese Ausgestaltung der Staublasche ist ein sicherer Verschluss beziehungsweise eine sichere Abdeckung im Bereich der Deckel- und/oder Bodenkonstruktion der Verpackung gewährleistet. Des Weiteren ergibt sich durch das zumindest bereichsweise Aufliegen der Staublasche auf der oder den Seitenwänden der Verpackung eine erhöhte Belastungsstabilität der Verpackung in diesen Bereichen. Derartige Verpackungen können daher problemlos übereinander gestapelt werden, was zum Beispiel bei einem Versenden auf Paletten notwendig ist. Des Weiteren können gegebenenfalls im Vergleich zu bisher bekannten Verpackungen dünnere Kartonstärken verwendet werden. Durch diese Materialeinsparung ergeben sich deutliche Kosten vorteile durch die erfindungsgemäße Verpackung. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Staublasche derart ausgebildet ist, dass sie in einer Schließstellung über mindestens eine Seitenwand, an der sie aufliegt, zumindest bereichsweise hinausragt. Durch das zumindest teilweise Hinausragen der Staublasche über die Seitenwand und die entsprechende Dimensionierung der Staublasche ist gewährleistet, dass diese einerseits an der Seitenwand aufliegt und andererseits diese sicher überdeckt. Auch eine mögliche seitliche Druckbelastung der erfindungsgemäßen Verpackung im

Bereich der Deckel- und/oder Bodenkonstruktion führt nicht dazu, dass die

Staublasche aus ihrer Auflage auf der Seitenwand verschoben wird.

In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der Verpackung umfasst die Staublasche mindestens einen ersten Abschnitt, wobei der erste Abschnitt an der entsprechenden stirnseitigen Seitenwand angelenkt ist, und derart ausgebildet ist, dass er in Schließstellung der Staublasche den durch die stirnseitig angeordneten Seitenwände gebildeten Bereich der Grundfläche überdeckt. Dadurch ist gewährleistet, dass unabhängig von der Grundfläche der prismatisch ausgebildeten Verpackung, die durch die Seitenwände gebildeten Flächen zuverlässig durch den ersten Abschnitt der Staublasche überdeckt und geschlossen werden. Dabei kann die Staublasche mindestens einen sich an den ersten Abschnitt anschließenden zweiten Abschnitt aufweisen, wobei der zweite Abschnitt derart ausgebildet ist, dass er in Schließstellung der Staublasche an den Innenseiten der Vorder- und Rückwand zumindest bereichsweise anliegt. Durch das Anliegen des zweiten Abschnitts an den Innenseiten der Vorder- und Rückwand ist der Abstand zwischen der Vorder- und Rückwand eindeutig definiert. Die Innenseiten der Vorder- und Rückwand stützen sich gegen den zweiten Abschnitt der Staublasche ab. Dies trägt zu der erhöhten Formstabilität der erfindungsgemäßen Verpackung bei. Die Angabe, dass sich der zweite Abschnitt an den ersten Abschnitt anschließt, schließt nicht aus, dass zwischen dem ersten und zweiten Bereich ein möglicherweise anders geformter Zwischenbereich ausgebildet ist. Mit anderen Worten kann sich der zweite Abschnitt direkt oder indirekt an den ersten Abschnitt anschließen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Rastnase in dem ersten Abschnitt und/oder dem zweiten Abschnitt der Staublasche ausgebildet ist.

In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verpackung ist eine Grundfläche der als prismatischer Körper ausgebildeten Verpackung vieleckig, insbesondere sechs-, acht-, zehn- oder zwölfeckig ausgebildet. Auch andere Formen sind denkbar.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft einen Zuschnitt für die Herstellung einer Verpackung aus Karton, Papier oder dergleichen, umfassend über Biegelinien verbundene Vorderwand-, Rückwand- und Seitenwandelemente zur Ausbildung der Verpackung als prismatischer Formkörper in gefaltetem Zustand des Zuschnitts. Dabei umfasst der Zuschnitt mindestens eine an dem Vorder-und/oder Rückwandelement angelenkte Deckel- und/oder Bodenlasche und mindestens eine an mindestens einer Seitenwand angelenkte Staublasche. Erfindungsgemäß ist die Staublasche derart ausgebildet, dass mindestens eine Rastnase aufweist, wobei die Rastnase derart ausgebildet ist, dass sie in Schließstellung der Staublasche in gefaltetem Zustand des Zuschnitts an der Boden- und/oder Deckellasche und/oder der Vorderwand und/oder der Rückwand anliegt. In gefaltetem Zustand des Zuschnitts trägt die Rastnase zur Formstabilität der aus dem Zuschnitt gebildeten Verpackung bei. Die Seitenelemente des Zuschnitts beziehungsweise die daraus hergestellten Seitenwände der Verpackung drücken die Rastnase in gefaltetem Zustand des Zuschnitts gegen die Boden- und/oder Deckellasche und/oder die Vorderwand und/oder die Rückwand der gefalteten Verpackung. Da die Rastnase in gefaltetem Zustand des Zuschnitts und in Schließstellung der Staublasche rastend anliegt, entsteht ein fixierter Kontakt zwischen der Rastnase und den entsprechenden Bereichen der Boden- und/oder Deckellasche und/oder der Vorderwand und/oder der Rückwand der Verpackung. Durch diese Abstützung bzw. Verrastung wird die Formstabilität der gefalteten Verpackung erzielt.

In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Zuschnitts ist die Rastnase derart ausgebildet, dass sie in gefaltetem Zustand des Zuschnitts und in Schließstellung der Staublasche in einer in der Boden- und/oder Deckellasche ausgebildeten Ausnehmung verrasten. Diese Ausnehmung kann dabei im Übergangsbereich zwischen dem Vorder- und/oder Rückwandelement und der entsprechenden Boden- und/oder Deckellasche ausgebildet sein. In gefaltetem Zustand des Zuschnitts trägt die Rastnase zur Formstabilität der aus dem Zuschnitt gebildeten Verpackung bei. Diese kann noch erhöht werden,

wenn die Rastnase in der genannten Ausnehmung verrastet. Unter Ausnehmung ist dabei jegliche Öffnung zu verstehen, die zur Verrastung der Rastnase geeignet ist. Zum Beispiel kann die Ausnehmung bzw. Öffnung rund, oval, halbkreisförmig, vieleckig oder schlitzartig ausgebildet sein. Auch andere Formen der Öffnung bzw. Ausnehmung sind denkbar. Zudem kann diese Ausnehmung im Übergangsbereich zwischen der Vorder- und/oder der Rückwand und der entsprechenden Boden- und/oder Deckellasche ausgebildet sein. Dabei kann die Ausnehmung als eine der Rastnase zugewandte und zur Rastnase hin offene Ausnehmung bzw. Öffnung oder als eine im Übergangsbereich zwischen der Vorder- und/oder der Rückwand und der entsprechenden Boden- und/oder Deckellasche ausgebildete, geschlossene Ausnehmung, d.h. vollständige Öffnung ausgebildet sein.

In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Zuschnitts ist die Staublasche derart ausgebildet, dass sie in gefaltetem Zustand des Zuschnitts und in einer Schließstellung an der oder den Seitenelementen, an dem oder denen sie nicht angelenkt ist, zumindest bereichsweise aufliegt. Ein derartig ausgebildeter Zuschnitt gewährleistet einen sicheren Verschluss beziehungsweise eine sichere Abdeckung einer daraus hergestellten Verpackung im Bereich der Deckel- und/oder Bodenkonstruktion. Zudem führt der erfindungsgemäße Zuschnitt zu einer erhöhten Belastungsstabilität der daraus hergestellten Verpackung in den Bereichen der Deckel- und/oder Bodenkonstruktion. Zudem kann die Staublasche derart ausgebildet sein, dass sie in gefaltetem Zustand des Zuschnitts und in einer Schließstellung über mindestens ein Seitenelement, an dem sie aufliegt, zumindest bereichsweise hinausragt. Durch eine derartige Ausgestaltung der Staublasche ist wiederum gewährleistet, dass die aus dem Zuschnitt hergestellte Verpackung mittels der Staublasche sicher abgedeckt wird und zudem eine deutlich höhere Formstabilität als vergleichbare bekannte Verpackungen aufweist.

In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Zuschnitts

umfasst die Staublasche mindestens einen ersten Abschnitt, wobei der erste Abschnitt an dem entsprechenden stirnseitigen Seitenelement angelenkt ist und derart ausgebildet ist, dass er in gefaltetem Zustand des Zuschnitts und in Schließstellung der Staublasche den durch die stirnseitig angeordneten Seitenelemente gebildeten Bereich einer Grundfläche der Verpackung überdeckt. Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung des ersten Abschnitts der Staublasche ist gewährleistet, dass dieser unabhängig von der Grundfläche der Verpackung in den Bereichen der Staublasche(n) diesen Bereich zuverlässig überdeckt. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Staublasche mindestens einen sich an den ersten Abschnitt anschließenden zweiten Abschnitt umfasst, wobei der zweite Abschnitt derart ausgebildet ist, dass er in gefaltetem Zustand des Zuschnitts und in Schließstellung der Staublasche an den Innenseiten der Vorder- und Rückwandelemente anliegt. Dieses Merkmal des Zuschnitts trägt wiederum zur Formstabilität der aus dem Zuschnitt hergestellten Verpackung bei. Die Breite des zweiten Abschnitts ist dabei derart gewählt, dass in gefaltetem Zustand des Zuschnitts die Endabschnitte des zweiten Abschnitts jeweils zumindest bereichsweise an den Innenseiten der Vorder- und Rückwandelemente anliegen. Die Angabe, dass sich der zweite Abschnitt an den ersten Abschnitt anschließt, schließt nicht aus, dass zwischen dem ersten und zweiten Bereich ein möglicherweise anders geformter

Zwischenbereich ausgebildet ist. Mit anderen Worten kann sich der zweite Abschnitt direkt oder indirekt an den ersten Abschnitt anschließen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Rastnase in dem ersten Abschnitt und/oder zweiten Abschnitt der Staublasche ausgebildet ist.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in den Ausführungsbeispielen genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen

Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar, ohne den

Rahmen der Erfindung zu verlassen. Dabei zeigt:

Figur 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen

Verpackung;

Figur 2 eine schematische Darstellung der Verpackung gemäß Figur 1 in teilweise geschlossenem Zustand;

Figur 3 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen

Zuschnitts der Verpackung gemäß Figur 1 ;

Figur 4 eine schematische Detaildarstellung des in Figur 3 gezeigten

Zuschnitts;

Figur 5 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen

Zuschnitts gemäß einer zweiten Ausführungsform;

Figur 6 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen

Zuschnitts gemäß einer dritten Ausführungsform;

Figur 7 eine schematische Detaildarstellung des in Figur 6 gezeigten

Zuschnitts;

Figur 8 eine schematische, dreidimensionale Detaildarstellung einer erfindungsgemäßen Verpackung hergestellt aus einem Zuschnitt gemäß Figur 6;

Figur 9 eine schematische Detaildarstellung eines erfindungsgemäßen

Zuschnitts gemäß einer vierten Ausführungsform;

Figur 10 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen

Zuschnitts gemäß einer fünften Ausführungsform; und

Figur 1 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen

Zuschnitts gemäß einer sechsten Ausführungsform.

Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Verpackung 10, die insbesondere zur Aufbewahrung und dem Transport von schütt-, pulver- und rieselfähigen Lebensmitteln dient. Die Verpackung 10 weist dabei eine Vorderwand 12 und eine Rückwand 14 auf, die über jeweils drei Seitenwände 22, 22', 22", 24, 24', 24" (siehe auch Figuren 2 und 3) verbunden sind. Die Seitenwände 22, 22', 22", 24, 24', 24" bilden die Stirnseiten 16, 18 der Verpackung 10. Man erkennt, dass die Verpackung 10 in Form eines prismatischen Körpers entlang einer Längsachse L ausgebildet ist und eine achteckige Grundfläche 38 aufweist. Die Verpackung 10 weist zudem eine Bodenkonstruktion 20 auf, die jeweils eine an der Vorder- und Rückwand 12, 14 angelenkte Bodenlasche 26, 28 zum bodenseitigen Verschluss der Verpackung 10 aufweist (siehe auch Figur 3). Des Weiteren weist die Verpackung 10 eine Deckelkonstruktion 30 auf, wobei die Deckelkonstruktion 30 jeweils eine an der Vorder- und Rückwand 12, 14 angelenkte Deckellasche 32, 34 zum deckelseitigen Verschluss der Verpackung umfasst. Zudem weisen in dem dargestellten Ausführungsbeispiel sowohl die Bodenkonstruktion 20 wie auch die Deckelkonstruktion 30 jeweils eine an den bodenseitigen und deckelseitigen Enden der stirnseitigen Seitenwände 22, 24 angelenkte Staublaschen 36 auf (vergleiche auch Figur 3). Man erkennt, dass die Staublaschen 36 an der mittleren der drei die Stirnseiten 16, 18 ausbildenden Seitenwände 22, 24 angelenkt sind.

Des Weiteren erkennt man, dass die Staublaschen 36 jeweils einen ersten Abschnitt 40 umfassen, wobei der erste Abschnitt 40 an der entsprechenden stirnseitigen Seitenwand 22, 24 angelenkt ist. An den ersten Abschnitt 40 schließt sich ein zweiter Abschnitt 42 an, wobei im Übergangsbereich zwischen dem ersten Abschnitt 40 und dem zweiten Abschnitt 42 jeweils seitliche Rastnasen 44 angeordnet sind. Die Rastnasen 44 sind derart ausgebildet, dass sie in einer Schließstellung der Staublasche 36 (vergleiche auch Figur 2) in die in den Boden- und Deckellaschen 26, 28, 32, 34 ausgebildeten Ausnehmungen 46 verrasten können und einen entsprechenden fixierten Kontakt zwischen diesen Elementen der Verpackung 10 ausbilden. Die Ausnehmungen 46 sind dabei jeweils im Übergangsbereich zwischen der Vorder- und Rückwand 12, 14 und den entsprechenden Boden- und Deckellaschen 26, 28, 32, 34 als in Richtung der Rastnasen 44 offene Ausnehmungen ausgebildet.

Figur 2 zeigt die Verpackung 10 mit einer Schließstellung der Staublaschen 36 der Deckelkonstruktion 30. Man erkennt, dass die Staublaschen 36 derart ausgebildet sind, dass sie in der Schließstellung an den Seitenwänden 22', 22", 24', 24" aufliegen. An den Seitenwänden 22', 22", 24', 24" ist die Staublasche 36 nicht angelenkt. Des Weiteren wird deutlich, dass die Staublaschen 36 in ihrer Schließstellung über die genannten Seitenwände 22', 22", 24', 24" hinausragen und somit insgesamt den durch die stirnseitig angeordneten Seitenwände 22, 22', 22", 24, 24', 24" gebildeten Bereich der Grundfläche 38 der als prismatischer Körper ausgebildeten Verpackung 10 überdecken. Damit ist einerseits ein sicherer Verschluss beziehungsweise eine sichere Überdeckung dieses Bereichs der Verpackung 10 gewährleistet. Andererseits erhöht sich die Belastungsstabilität der Verpackung 10 in diesem Bereich deutlich. Die Staublaschen 36 der Bodenkonstruktion 20 sind identisch ausgebildet.

Zudem wird deutlich, dass die Rastnasen 44 in der Schließstellung der

Staublasche 36 an den Boden- und Deckellaschen 26, 28, 32, 34 anliegen und in den entsprechenden Ausnehmungen 46 verrasten und den bereits genannten fixierten Kontakt zwischen diesen Elementen der Verpackung 10 ausbilden.

Man erkennt zudem, dass der zweite Abschnitt 42 der Staublaschen 36 jeweils derart ausgebildet ist, dass er in Schließstellung der Staublaschen 36 an den Innenseiten der Vorder- und Rückwand 12, 14 zumindest bereichsweise anliegt. Durch diese Abstützung der Innenseiten der Vorder- und Rückwand 12, 14 ergibt sich eine deutliche Erhöhung der Formstabilität der Verpackung 10.

Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Zuschnitts 48 der Verpackung 10 gemäß Figur 1 . Der Zuschnitt 48 umfasst über Biegelinien 50, 52, 54, 56, 60, 62, 64 verbundene Vorderwand-, Rückwand- und Seitenwandelemente 12, 14, 22, 22', 22", 24, 24', 24" zur Ausbildung der Verpackung als prismatischer Formkörper in gefaltetem Zustand des Zuschnitts 48 (siehe Figuren 1 und 2). Man erkennt, dass der Zuschnitt 48 zwei an dem Vorder- und Rückwandelement 12, 14 angelenkte Deckel- und Bodenlaschen 32, 34, 26, 28 aufweist. An den jeweiligen Enden der Seitenwände 22, 24 ist jeweils eine Staublasche 36 über Biegelinien 68, 72, 76, 80 angelenkt. Die Deckel- und Bodenlaschen 32, 34, 26, 28 sind über entsprechende Biegelinien 66, 70, 74, 78 mit dem entsprechenden Vorder- und Rückwandelement 12, 14 verbunden. An dem dem Seitenwandelement 22" gegenüberliegenden Ende weist der Zuschnitt 48 eine Klebelasche 58 auf, die über eine Biegelinie 82 mit dem Rückwandelement 14 verbunden ist.

Des Weiteren erkennt man, dass im Übergangsbereich zwischen dem Vorder-und Rückwandelement 12, 14 und den entsprechenden Boden- und Deckellaschen 26, 28, 32, 34 jeweils Ausnehmungen 46 ausgebildet sind.

Die Staublasche 36 ist derart ausgebildet, dass sie in gefaltetem Zustand des Zuschnitts 48 und in einer Schließstellung an den Seitenwandelementen 22',

22", 24', 24", an denen sie nicht angelenkt ist, aufliegt (vergleiche auch Figur 2). Insbesondere ragt die Staublasche 36 in gefaltetem Zustand des Zuschnitts 48 und in einer Schließstellung über die Seitenwandelemente 22', 22", 24', 24", an denen sie aufliegt, hinaus. Man erkennt, dass die Staublaschen 36 jeweils aus einem ersten Abschnitt 40 und einem daran anschließenden zweiten Abschnitt

42 bestehen. Der erste Abschnitt 40 ist an den entsprechenden Enden der

Seitenwandelemente 22, 24 angelenkt. Zudem ist der erste Abschnitt 40 derart ausgebildet, dass er in gefaltetem Zustand des Zuschnitts 48 und in Schließstellung der Staublasche 36 den durch die stirnseitig angeordneten Seitenwandelemente 22, 22', 22", 24, 24', 24" gebildeten Bereich einer Grundfläche 38 der Verpackung überdeckt. Der zweite Abschnitt 42 ist derart ausgebildet, dass er in gefaltetem Zustand des Zuschnitts 48 und in Schließstellung der Staublasche 36 an den Innenseiten der Vorder- und Rückwandelemente 12, 14 zumindest bereichsweise anliegt. Des Weiteren erkennt man, dass im Übergang zwischen dem ersten Abschnitt 40 und dem zweiten Abschnitt 42 jeweils seitlich eine Rastnase 44 in der Staublasche 36 ausgebildet ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der erste Abschnitt 40 ungefähr trapezförmig ausgebildet, der zweite Abschnitt 42 ist rechteckig ausgebildet.

Figur 4 zeigt eine schematische Detaildarstellung des in Figur 3 dargestellten Zuschnitts 48. Insbesondere wird ein Teilbereich der Staublasche 36 dargestellt. Man erkennt, dass der erste Abschnitt 40 der Staublasche 36 an dem Seitenwandelement 22 angelenkt ist. Im Übergangsbereich zwischen dem ersten Abschnitt 40 und dem zweiten Abschnitt 42 ist die Rastnase 44 ausgebildet. In gefaltetem Zustand des Zuschnitts 48 sowie in Schließstellung der Staublasche 36 verrastet die Rastnase 44 in der Ausnehmung 46.

Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung eines Zuschnitts 48 gemäß einer weiteren, zweiten Ausführungsform. Im Gegensatz zu der in den Figuren 3 und 4 dargestellten ersten Ausführungsform des Zuschnitts 48, weist diese zweite

Ausführungsform keine Ausnehmungen 46 auf. Die Rastnasen 44 der Staublaschen 36 sind anders geformt und liegen in gefaltetem Zustand des Zuschnitts 48 direkt an den entsprechenden Boden- und Deckellaschen 26, 28, 32, 34 an. Durch dieses Anliegen bzw. verrasten entsteht ein fixierter Kontakt zwischen den genannten Elementen der gefalteten Verpackung, wodurch deren

Formstabilität unterstützt und gewährleistet wird. Die weiteren

Ausgestaltungsmerkmale entsprechen den in der Figur 3 gezeigten und beschriebenen. Die einzelnen Elemente des Zuschnitts 48 gemäß der zweiten Ausführungsform wurden mit Bezugszeichen versehen, die der Beschreibung des in Figur 3 gezeigten Ausführungsbeispiels entsprechen.

Figur 6 zeigt eine schematische Darstellung eines Zuschnitts 48 gemäß einer dritten Ausführungsform. Man erkennt, dass der Zuschnitt 48 wiederum zwei an dem Vorder- und Rückwandelement 12, 14 angelenkte Deckel- und Bodenlaschen 32, 34, 26, 28 aufweist. An den jeweiligen Enden der Seitenwände 22, 24 ist jeweils eine Staublasche 36 angelenkt. Des Weiteren erkennt man, dass im Übergangsbereich zwischen dem Vorder- und Rückwandelement 12, 14 und den entsprechenden Boden- und Deckellaschen 26, 28, 32, 34 jeweils wiederum Ausnehmungen 46 ausgebildet sind. Die Ausnehmungen 46 sind dabei als komplette Öffnungen ausgebildet und dienen jeweils zur Aufnahme und Verrastung einer Rastnase 44. Die Rastnasen 44 sind im Gegensatz zu den im Vorhergehenden beschriebenen Ausführungsformen im zweiten Abschnitt 42 der Staublaschen 36 ausgebildet. Man erkennt, dass die Rastnasen 44 zudem länglich ausgebildet sind, wobei die Länge der Rastnase 44 ungefähr der Längserstreckung der Ausnehmung 46 entspricht oder sogar etwas länger ausgebildet sein kann, um eine sichere Verrastung und einen damit verbundenen fixierten Kontakt zwischen den genannten Elementen der gefalteten Verpackung zu gewährleisten, wodurch deren Formstabilität unterstützt und gewährleistet wird.

Die weiteren Ausgestaltungsmerkmale entsprechen den in den Figuren 3 und 5 gezeigten und beschriebenen. Die einzelnen Elemente des Zuschnitts 48 gemäß der dritten Ausführungsform wurden mit Bezugszeichen versehen, die der Beschreibung der in den Figuren 3 und 5 gezeigten Ausführungsbeispielen entsprechen.

Figur 7 zeigt eine schematische Detaildarstellung des in Figur 6 gezeigten Zuschnitts 48. Man erkennt die Ausgestaltung der Rastnasen 44 im zweiten Abschnitt 42 der Staublasche 36. Zudem wird die Position der Ausnehmungen 46 im Übergangsbereich zwischen dem Vorder- und Rückwandelement 12, 14 und den entsprechenden Boden- und Deckellaschen 32, 34 deutlich.

Figur 8 zeigt eine schematische, dreidimensionale Detaildarstellung einer Verpackung 10 hergestellt aus einem Zuschnitt 48 gemäß Figur 6. Man erkennt, dass die Staublaschen 36 einerseits über die Seitenwände 22', 22", an denen sie nicht angelenkt ist, hinausragen bzw. auf diesen aufliegen. Damit ist einerseits ein sicherer Verschluss beziehungsweise eine sichere Überdeckung dieses Bereichs der Verpackung 10 gewährleistet. Andererseits erhöht sich die Belastungsstabilität der Verpackung 10 in diesem Bereich deutlich. Die Staublaschen 36 der Deckelkonstruktion (nicht dargestellt) sind identisch ausgebildet. Des Weiteren wird deutlich, dass die Rastnasen 44 in den Ausnehmungen 46 verrasten und durch diese hindurchragen. Durch diese Verrastung entsteht wiederum ein fixierter Kontakt zum Beispiel zwischen der Seitenwand 12 und der Staublasche 36, wodurch die Formstabilität der Verpackung 10 unterstützt und gewährleistet wird.

Figur 9 eine schematische Detaildarstellung eines Zuschnitts 48 gemäß einer vierten Ausführungsform. Man erkennt die Ausgestaltung der Rastnasen 44 im zweiten Abschnitt 42 der Staublasche 36. Zudem wird die Position der Ausnehmungen 46 im Übergangsbereich zwischen dem Vorder- und Rückwandelement 12, 14 und den entsprechenden Boden- und Deckellaschen 32, 34 deutlich. Im Unterschied zu den in den Figuren 6 und 7 dargestellten

Ausnehmungen 46 sind bei diesem Ausführungsbeispiel die Ausnehmungen 46 schlitzförmig ausgestaltet.

Figur 10 zeigt eine schematische Darstellung eines Zuschnitts 48 gemäß einer fünften Ausführungsform. Man erkennt, dass der Zuschnitt 48 wiederum zwei an dem Vorder- und Rückwandelement 12, 14 angelenkte Deckel- und

Bodenlaschen 32, 34, 26, 28 aufweist. An den jeweiligen Enden der Seitenwände 22, 24 ist jeweils eine Staublasche 36 angelenkt. Des Weiteren erkennt man, dass im Übergangsbereich zwischen dem Vorder- und Rückwandelement 12, 14 und den entsprechenden Boden- und Deckellaschen 26, 28, 32, 34 jeweils nur eine Ausnehmung 46 ausgebildet ist. Die Ausnehmungen 46 dienen jeweils zur Aufnahme und Verrastung einer einzelnen, an der Staublasche 36 ausgebildeten Rastnase 44. Im Unterschied zu den im Vorhergehenden beschriebenen Ausführungsbeispielen weist der hier beschriebene Zuschnitt 48 nur zwei, die Vorder- und Rückwand 12, 14 verbindende Seitenwände 22, 22", 24, 24" auf, so dass sich im gefalteten Zustand des Zuschnitts 48 eine Verpackung mit sechseckiger Grundfläche ergibt. Die Staublasche 36 ist wiederum derart ausgebildet, dass sie in gefaltetem Zustand des Zuschnitts 48 und in einer Schließstellung an den Seitenwandelementen 22", 24", an denen sie nicht angelenkt ist, aufliegt. Insbesondere ragt die Staublasche 36 in gefaltetem Zustand des Zuschnitts 48 und in einer Schließstellung über die Seitenwandelemente 22", 24" hinaus. Man erkennt, dass die Staublaschen 36 jeweils wiederum aus einem ersten Abschnitt 40 und einem daran anschließenden zweiten Abschnitt 42 bestehen. Der erste Abschnitt 40 ist an den entsprechenden Enden der Seitenwandelemente 22, 24 angelenkt. Zudem ist der erste Abschnitt 40 derart ausgebildet, dass er in gefaltetem Zustand des Zuschnitts 48 und in Schließstellung der Staublasche 36 den durch die stirnseitig angeordneten Seitenwandelemente 22, 22", 24, 24" gebildeten Bereich einer Grundfläche der Verpackung überdeckt. Der zweite Abschnitt 42 ist derart ausgebildet, dass er in gefaltetem Zustand des Zuschnitts 48 und in Schließstellung der Staublasche 36 an den Innenseiten der Vorder-und Rückwandelemente 12, 14 zumindest bereichsweise anliegt. Des Weiteren erkennt man, dass im Übergang zwischen dem ersten Abschnitt 40 und dem zweiten Abschnitt 42 jeweils seitlich die Rastnase 44 an der Staublasche 36 ausgebildet ist. Die Rastnasen 44 der Staublaschen 36 liegen in gefaltetem Zustand des Zuschnitts 48 an den entsprechenden Ausnehmungen 46 an und verrasten mit diesen. Durch dieses Anliegen bzw. Verrasten entsteht ein fixierter Kontakt zwischen den entsprechenden Elementen der gefalteten Verpackung, wodurch deren Formstabilität unterstützt und gewährleistet wird.

Die weiteren Ausgestaltungsmerkmale entsprechen den in den Figuren 3, 5 und 6 gezeigten und beschriebenen. Die einzelnen Elemente des Zuschnitts 48 gemäß der fünften Ausführungsform wurden mit Bezugszeichen versehen, die der Beschreibung der in den Figuren 3, 5 und 6 gezeigten Ausführungsbeispielen entsprechen.

Figur 1 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Zuschnitts 48 gemäß einer sechsten Ausführungsform. Die Ausgestaltung des Zuschnitts 48 gemäß der sechsten Ausführungsform entspricht im Wesentlichen der Ausgestaltung des in Figur 10 beschriebenen Zuschnitts 48 gemäß der fünften Ausführungsform. Im Unterschied zu dem bereits beschrieben fünften Ausführungsbeispiel weist der in Figur 1 1 dargestellte Zuschnitt 48 eine länglich ausgebildete Rastnase 44 auf, die im zweiten Abschnitt 42 der Staublasche 36 ausgebildet ist. Des Weiteren erkennt man, dass wiederum im Übergangsbereich zwischen dem Vorder- und Rückwandelement 12, 14 und den entsprechenden Boden- und Deckellaschen 26, 28, 32, 34 jeweils eine Ausnehmung 46 ausgebildet ist. Die Ausnehmungen 46 sind dabei als komplette Öffnungen ausgebildet und dienen jeweils zur Aufnahme und Verrastung der entsprechenden Rastnase 44. Man erkennt, dass die Länge der Rastnase 44 ungefähr der Längserstreckung der Ausnehmung 46 entspricht oder sogar etwas länger ausgebildet ist, um eine sichere Verrastung und einen damit verbundenen fixierten Kontakt zwischen zum Beispiel den Seitenwänden 12, 14 und den Staublaschen 36 einer aus dem Zuschnitt 48 gefalteten Verpackung zu gewährleisten, wodurch deren Formstabilität unterstützt und gewährleistet wird.

Die weiteren Ausgestaltungsmerkmale entsprechen den in den Figuren 3, 5, 6 und 10 gezeigten und beschriebenen. Die einzelnen Elemente des Zuschnitts 48 gemäß der sechsten Ausführungsform wurden mit Bezugszeichen versehen, die der Beschreibung der in den Figuren 3, 5, 6 und 10 gezeigten Ausführungsbeispielen entsprechen.

Die in den vorhergehenden Figuren beschriebenen Ausführungsbeispiele der Verpackungen 10 beziehungsweise der Zuschnitte 48 dienen zur Verdeutlichung des Grundprinzips der vorliegenden Erfindung. Insbesondere ist eine Vielzahl unterschiedlich ausgebildeter Verpackungen denkbar. So können die Grundflächen 38 der als prismatischer Körper ausgebildeten Verpackung 10 nicht nur sechs- oder achteckig, sondern auch zehn- oder zwölfeckig ausgebildet sein. Aber auch andere Formen sind möglich.

Die vorhergehenden beschriebenen Verpackungen sind als Faltschachteln ausgebildet. Sie bestehen wie die zugehörigen Zuschnitte insbesondere aus Karton, Papier oder vergleichbaren Materialien.