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1. WO2015007592 - VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM AUSKLEIDEN VON TUNNELWÄNDEN SOWIE TUNNELBOHRMASCHINE

Als nichtig betrachtet:  11.04.2016
Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche:

Verfahren zum schrittweisen Auskleiden von Tunnelwänden (T) mit zu einer Rolle (14) aufgerollt bereitgestelltem, bahnförmigen Material (15),

dadurch gekennzeichnet,

dass bei einem Schritt

- die Rolle (14) in eine Position beabstandet zur Tunnelwand (T) gebracht und in dieser abrollbar fixiert wird,

- maschinell das bahnförmige Material (15) entlang einer Bahnführungseinrichtung (22) beabstandet zur Tunnelwand (T) von der Rolle (14) abgerollt wird,

- das bahnförmige Material (15) nach dem Abrollen zumindest partiell maschinell gegen die Tunnelwand (T) gedrückt wird,

- und das zumindest partiell gegen die Tunnelwand (T) gedrückte bahnförmige Material (15) an der Tunnelwand (T) befestigt wird.

Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Schritt das bahnförmige Material (15) vollständig von der Rolle (14) abgerollt wird.

Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abrollen des aufgerollten, bahnförmigen Materials (15) ein Zugelement (19) an den außen auf der Rolle (14) befindlichen freien Endbereich (20) des bahnförmigen Materials (15) angekoppelt und entlang der Bahnführungseinrichtung (22) verlagert wird.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das bahnförmige Material (15) an mehreren, über den Umfang der Tunnelwand (T) verteilten Bereichen gegen die Tunnelwand gedrückt wird.

Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereiche etwa linienhaft ausgebildet sind und sich etwa parallel zur Längsrichtung des- jenigen Tunnelabschnitts, der bei dem jeweiligen Auskleidungsschritt ausgekleidet werden soll, erstrecken.

Vorrichtung zum Durchführen eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

gekennzeichnet durch

- eine Lagereinrichtung (13) zur relativ zur Tunnelwand (T) feststehenden, jedoch abrollbaren Lagerung von zu einer Rolle (14) aufgerolltem, bahnför-migem Material (15),

- eine Abrolleinrichtung (18), mittels welcher das bahnförmige Material (15) von der Rolle (14) abrollbar ist,

- eine Bahnführungseinrichtung (22), mittels welcher das bahnförmige Material (15) beabstandet zur Tunnelwand (T) während eines Abrollvorganges führbar ist,

- eine Andruckeinrichtung (25), mittels welcher das abgerollte bahnförmige Material (15) zumindest partiell gegen die Tunnelwand (T) drückbar ist,

- eine Befestigungseinrichtung (31 ), mittels welcher das zumindest partiell gegen die Tunnelwand (T) gedrückte, bahnförmige Material (15) an der Tunnelwand (T) befestigbar ist.

Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abrolleinrichtung (18) ein Zugelement (19) umfasst, welches an einem freien, in Abrollrichtung vorderen Endbereich (20) des bahnförmigen Materials (15) ankoppelbar ist.

Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement (19) Zughaken (21 ) umfasst.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahnführungseinrichtung (22) mindestens zwei in Längsrichtung der in der Lagereinrichtung (13) befindlichen Rolle (14) voneinander beabstande-te Führungsschienen (23, 23') umfasst.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckeinrichtung (25) über den auszukleidenden Bereich der Tunnelwand (T) verteilte Andruckelemente (26) umfasst, die zwischen einer innerhalb einer von den Führungsschienen (23, 23') definierten Einhüllenden zurückgezogenen Ruheposition und einer aus der Einhüllenden herausragenden, das bahnför- mige Material (15) gegen die Tunnelwand (T) drückende Andruckposition vorzugsweise motorisch verlagerbar ist.

1 1 . Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckelemente (26) jeweils eine Andruckleiste (27) umfassen, die etwa parallel zur Längsrichtung desjenigen Tunnelabschnitts, der bei dem jeweiligen Auskleidungsschritt ausgekleidet werden soll, verläuft.

12. Vorrichtung nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckelemente (26) etwa U-förmig aufgebildet sind und die jeweilige Andruckleiste (27) von dem Querschenkel des U gebildet ist.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckelemente (26) jeweils um eine sich parallel zur Andruckleiste (27) erstreckende Schwenkachse (S) verschwenkbar gelagert sind.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verlagerung der Andruckelemente (26) zwischen der Ruheposition und der Andruckposition Linearmotoren, vorzugsweise hydraulisch oder pneumatisch betätigbare Kolben/Zylindereinheiten (29) vorgesehen sind.

15. Tunnelbohrmaschine (100) mit einer Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 14.